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12  44 99:  Zentrale Bürgerrufnummer für „Corona“-Fragen

Die Stadt Mainz hat ein zentrales Bürgertelefon zum Thema Coronavirus eingerichtet. Ab sofort können sich Bürger von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr unter der Nummer 0 61 31 – 12 44 99 mit allen Fragen rund um die aktuell gültige Rechtsverordnung des Landes an die Verwaltung wenden. Dies betrifft konkret etwa die Themen Kontaktverbot, Veranstaltungen, Regelungen für den Handel und die Gastronomie und vieles mehr.
Dagegen wird bei jeglichen gesundheitlichen und generellen Fragen zum Coronavirus auf die Hotlines des Landes Rheinland-Pfalz mit den Nummern 0800 – 99 00 400 und 0800 – 575 81 00 oder das Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums mit der Nummer 030 – 346 465 100 verwiesen. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst wiederum ist unter der Nummer 116 117 zu erreichen. Sämtliche Informationen sind auch auf der Homepage der Landeshauptstadt Mainz unter www.mainz.de zu finden. (mehr …)

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Literarisches Quartett und mehr virtuelle Events des Staatstheaters

Zum dritten Mal wurde im Glashaus des Staatstheater über Bücher, Worte und das Leben diskutiert – allerdings in einer den Umständen entsprechend etwas anderen Ausgabe. Einander zugewandt und doch mit dem derzeit nötigen Abstand, ohne Publikum und nur für das Internet sprechen Boris C. Motzki (Schauspieldramaturg), Klaus Köhler (Schauspieler), K.D. Schmidt (Leitender Regisseur) und Sylvia Fritzinger (Leiterin Kommunikation) im Glashaus über Bücher. Bücher, die etwas zu tun haben mit dem einen bestimmenden Thema dieser Wochen: in jeder Hinsicht eine Corona-Sonderausgabe also. Welche Werke sind das, die die vier Quartettteilnehmer dafür ausgewählt haben? Lassen Sie sich überraschen. Sie alle jedenfalls eint die verbindende Frage: Wie reagiert Literatur auf Krisen und wie spiegeln sich Krisen in der Literatur? Diese Sendung und viele weitere sind online zu sehen unter www.staatstheater-mainz.com.

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Stadtschreiber Eugen Ruge wendet sich mit Brief an die Mainzer

Eugen Ruge

Wegen Corona und der dadurch bedingten Einschränkungen konnte der Festakt zur Amtseinführung des Mainzer Stadtschreibers 2020, Eugen Ruge, am 13. März nur in verkleinerter Form und nicht-öffentlich stattfinden. Auch die traditionelle Antrittslesung, die für den 19. März vorgesehen war, musste abgesagt werden, wird aber in den kommenden Monaten nachgeholt. Dennoch war es Eugen Ruge ein persönliches Anliegen, sich als neuer Stadtschreiber an die Mainzer zu wenden. Hier sein Brief:

Normalerweise hält man als Mainzer Stadtschreiber bei der Verleihung der Ehrenurkunde eine Rede. Leider ist die Verleihung ausgefallen, genauer gesagt, sie wurde kurzfristig auf eine gemütliche Runde geschrumpft. Die Rede, die ich eigentlich halten wollte, schien auf einmal unpassend. Eigentlich wollte ich über die Gleichstellung der Mainzelweibchen sprechen, ein wichtiges Thema, das uns bis kurzem noch alle heftig bewegt hat, nun aber mit einem Schlag durch ein anderes ausgelöscht worden ist.
Da nun eine „normale“ Preisverleihung nicht in Sicht scheint, habe ich mich entschlossen, mich mal schriftlich zu melden, das ist weniger ansteckend. Und natürlich möchte ich reden über – Corona. (mehr …)

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Museumsnacht & Open Ohr Festival fallen dieses Jahr aus

Zwei große Events werden abgesagt – wann folgt die Johannisnacht? Das Kulturdezernat hat beschlossen, die für den 6. Juni geplante 12. Mainzer Museumsnacht nicht stattfinden zu lassen und auf 2021 zu verschieben. „Die derzeitige Situation belastet auch die Kulturschaffenden extrem, da Institutionen für die Öffentlichkeit geschlossen sind, Veranstaltungen generell nicht stattfinden und eine ausreichende Planungssicherheit nicht gegeben ist“, sagt Kulturdezernentin Marianne Grosse. „Wir möchten die an unserer Museumsnacht beteiligten Kulturschaffenden in dieser Situation nicht zusätzlich belasten und haben daher nach langem Abwägen beschlossen, die Museumsnacht auf das kommende Jahr zu verlegen.“
Auch das für Pfingsten geplante Open Ohr Festival auf der Zitadelle wird nicht stattfinden. Das sagte OB Ebling nach der heutigen Sitzung des Verwaltungsstabes: „Man muss die Reißleine ziehen, auch wenn es schmerzlich ist, darauf verzichten zu müssen“. Nach den bisherigen Plänen sollte die 46. Auflage des Jugendkulturfestivals vom 29. Mai bis zum 1. Juni zum Thema Wohnungsnot unter dem Titel „Keinraumwohnung“ stattfinden. Etwa zwei Wochen später, vom 19. bis 22. Juni ist das Mainzer Volksfest schlechthin, die Johannisnacht geplant. Auch hier wird schon gefiebert – eine Entscheidung steht allerdings noch aus.

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Zeitumstellung am Sonntag – eine Stunde vor – länger hell

Krise hin oder her – ab diesem Sonntag, 29. März, ticken die Uhren wieder nach Sommerzeit. Die verlorene Stunde macht laut einer Forsa-Umfrage der KKH Krankenkasse vielen zu schaffen: Demnach haben rund ein Drittel der Bundesbürger Probleme, morgens aufzustehen. Jeder Fünfte ist wegen des staatlich verordneten Drehs an der Uhr tagsüber gereizt oder müde, und rund jeder Siebte schläft abends schlechter ein. So wundert es auch nicht, dass die große Mehrheit der Befragten einen Vorteil darin sieht, wenn die Zeitumstellung innerhalb der nächsten Jahre abgeschafft wird. 70 Prozent der Menschen im Osten, die deshalb mit Schlafproblemen kämpfen, erwarten dann einen positiven Effekt für die Gesundheit. Im Westen sind es sogar 77 Prozent. Jeder Vierte in den neuen Bundesländern glaubt hingegen, dass sich dadurch nichts ändern wird. In den alten Bundesländern denkt dies wiederum nur jeder Sechste.
Vor allem Frauen dürften das Aus für die Zeitumstellung herbeisehnen, denn sie hadern der Umfrage zufolge ganz besonders mit dem Dreh an der Uhr: Zwei Drittel von ihnen können deshalb entweder abends schlechter einschlafen, nachts schlechter durchschlafen oder haben Probleme beim morgendlichen Aufstehen. (mehr …)

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Corona: Mainz erhält 5,5 Millionen Euro Landesmittel

Zur Bekämpfung von Corona-Folgen bekommt Mainz rund 5,5 Millionen Euro. Die Landesregierung hat angekündigt, das Geld den Kommunen rasch zur Verfügung zu stellen. Die Mittel werden über einen Nachtragshaushalt bereitgestellt, über den die Abgeordneten des Landtags Rheinland-Pfalz an diesem Freitag abstimmen. Das Geld soll anschließend über das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung ausgezahlt werden. Landtags-Abgeordneter Johannes Klomann: „Die Landesregierung hat einen enormen Rettungsschirm angekündigt. Es werden die Strukturen der Gesundheitsversorgung gestärkt, Kommunen unterstützt sowie Selbstständigen und Unternehmen geholfen. Neben Bundeshilfen gibt es für Unternehmen Landesgeld: So können Unternehmen von elf bis 30 Beschäftigten etwa bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes erhalten zuzüglich eines Landes-Zuschusses. Damit füllt da Land eine Lücke, die der Bund offen gelassen hat.“ Zudem soll der für Unternehmen vorgesehene Bürgschaftsrahmen des Landes von 800 Millionen auf 3 Milliarden Euro massiv erweitert und die Bürgschaftsquote auf 90 Prozent der Kreditsumme erhöht werden.

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Kirchen mit Kerzen und Geläut in Zeiten der Kontaktsperre

In Zeiten der Kontaktsperre setzen die Kirchen ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des Trosts und der Ermutigung. Sie empfehlen ein gemeinsames Gebet und machen auch ein Geläut für maximal fünf Minuten, täglich um 19.30 Uhr. Alle sind eingeladen für sich und ihre Mitmenschen in dieser Zeit auch eine Kerze ins Fenster zu stellen.

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Gonsenheim: Streit zwischen zwei Nachbarn eskaliert

Lagerkoller mal anders: Ein Streit zwischen einem 39-Jährigen und einem in der Wohnung über ihm wohnenden 23-Jährigen endete am Sonntagmorgen in einer handfesten Auseinandersetzung. Die beiden Bewohner des Mehrparteienhauses geraten im Vorfeld in eine Diskussion über die Nachtruhe. Der 39-Jährige, wirft dem 23-Jährigen vor, dass dieser in seiner Wohnung zu laut sei. Als der 23-Jährige gegen 3 Uhr mit zwei Bekannten runtergeht, um vor dem Haus eine zu rauchen, kommt der 39-Jährige dazu. Nach einem Streitgespräch kommt es zu einer Schlägerei, wobei beide leicht verletzt werden und dem jeweils anderen die Schuld an der Auseinandersetzung geben. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen „wechselseitiger“ Körperverletzung aufgenommen.

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Land RLP Hilfen für Kultur(schaffende)

Seit Mitte März ist der gesamte Kulturbetrieb zum Erliegen gekommen. Nun hilft das Land mit Geld und Ansprechpartnern. Es betrifft Kultureinrichtungen wie Theater, Orchester, Museen, Bibliotheken, Archive, Musikschulen und viele Projekte. Aber auch die Arbeit von Agenturen, Grafikern, Technikfirmen und vielen freischaffenden Künstlern.
Als Hilfe erläßt das Land RLP ein 50 Milliarden Euro-Hilfspaket für Solo-Selbständige und Kleinstunternehmen. Zweitens laufen die Förderungen des Landes unverändert weiter. Drittes gibt es nun zwei Ansprechpartner für die Kulturszene:
Die beiden Kulturberater sind wie folgt erreichbar:
Dr. Björn Rodday Tel.: 02621/62 31 5-10 Mail: info@kulturbuero-rlp.de
Roderick Haas Tel: 0176/23 26 34 83 Mail: roderick.haas@kulturwestpfalz.de (mehr …)

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Wohnbau Mainz bietet Mietern Schutzregelungen

Während Corona bietet die Wohnbau allen Wohnungs- und Gewerbemietern die Stundung der Miete an. Diese Regelung gilt so lange, bis sich die Situation im Einzelfall geklärt hat. Voraussetzung für die Inanspruchnahme dieser Schutzregelung ist ein formloser Antrag an das Unternehmen, in dem die Gründe für den Einkommensausfall dargelegt werden. Der Antrag kann postalisch oder per Mail an info@wohnbau-mainz.de eingereicht werden.
Im Vorgriff auf eine mögliche Gesetzesregelung wird die Wohnbau bei Mietschulden zudem keine neuen Kündigungsverfahren und Räumungen durchführen. (mehr …)

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Covid-19-Erkrankungen in der vergangenen Woche deutschlandweit gesunken

Die Rate der durch das Coronavirus verursachten Covid-19-Erkrankungen in Deutschland ist vom Montag bis zum Freitag der vergangenen Woche von zuvor durchschnittlich 27 Prozent auf 21 Prozent pro Tag gesunken. Außerdem besteht die Hoffnung, dass die Rate durch die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen in dieser Woche weiter abnimmt. Zu diesen Ergebnissen sind Wirtschaftswissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Universität Regensburg gekommen, indem sie eine statistische Methode, die üblicherweise in der Arbeitsmarktforschung benutzt wird, auf die vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen zu Covid-19 angewendet hatten. (mehr …)