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The Witcher: Die Mainzer Fantasy-Autorin Nina MacKay

Im Düsterwald: Nina MacKay

Wenn Autorin Nina MacKay in einem ihrer Mainzer Lieblingscafés sitzt, verlässt sie schon bald imaginär diesen Ort und findet sich in ihren erdachten Welten wieder. So entstehen Voodoo-Hexen-Schulen und Märchenwelten mit Hipster-Wölfen. Mit ihren Fantasy-Geschichten für Jugendliche und Erwachsene ist die Autorin so erfolgreich, dass sie seit 2015 kontinuierlich mehrere Romane pro Jahr veröffentlicht und 2016 ihren Durchbruch schaffte mit „Plötzlich Banshee“, einen Roman über Alana, die Todesfee der irischen Mythologie. Zeit zum Schreiben findet die 35-Jährige meistens in der Mittagspause oder am Abend. Denn ihre Tage sind gut durchstrukturiert: Neben ihrem Brotjob als Marketing Managerin arbeitet Nina mit der Schriftstellerin Nica Stevens an zwei Podcasts und auch das tägliche Programm im Fitnessstudio darf nicht fehlen.
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sensor Portrait: pYr-art – Ein feuriges Duo

Nelly Ackermann und Elias Fehr “brennen” für das Spiel mit dem Feuer.

Die Posen stimmen und es wird viel gelacht. Beim Fotoshooting in Bretzenheim merkt man, wie eingespielt das Duo (auch) vor der Kamera ist. „Wir haben den gleichen oder ähnlichen, leicht sarkastischen Humor. Beruflich ergänzen wir uns auf verschiedenen Ebenen perfekt,“ sagt Elias Fehr. Der 37-jährige, gebürtige Bayreuther ist einer der Köpfe, der sich hinter der Mainzer Formation „pYr-art“ verbirgt. Der, oder besser die andere, ist die 38-jährige Nelly Ackermann. Das Repertoire des Künstlerduos umfasst Feuertanz-, Lichtshows und -inszenierungen für private oder öffentliche Anlässe – ein virtuoser Mix aus Akrobatik, Tanz und Jonglage rund um das Element Feuer. (mehr …)

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sensor Titelgeschichte: Verlegen in Mainz – Über die hiesige Buchverlagsszene

Was die Verlagsszene macht in jener Stadt, in der vor über 500 Jahren der Buchdruck erfunden wurde? Sie ist überschaubar! Befragt man Mainzer Verleger, so scheint sich sogar vieles im Verborgenen abzuspielen. (mehr …)

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Portrait: Oliver Fischer – Der Herr der Türen

Alles im Griff: Oliver Fischer an der Tür

Für einen Moment wird es ungemütlich. Ein Gast soll drinnen etwas über die Stränge schlagen, so die Nachricht, die nach draußen zu den Türstehern dringt. Für Oliver Fischer, einer von zwei Chefs des Sicherheitsunternehmens „Tribus Security“, und dessen Mitarbeiter gilt es nun, zügig und ohne Aufregung zu handeln. Während sich ein Türsteher auf die Suche nach dem Unruhestifter macht, erwarten ihn die Kollegen mit erhöhter Aufmerksamkeit am Ausgang. Letztlich ist die Situation schnell geklärt. Ein freundlicher, dennoch unmissverständlicher Blick von Oliver Fischer in Richtung des schwankenden Gasts reicht, um die Lage wieder im Griff zu haben: (mehr …)

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Portrait: Seit zwei Jahrzehnten prägt Psycho-Jones das Nachtleben

Seit über zwanzig Jahren der Mann an den Reglern.

Es ist Freitagabend, etwa 21 Uhr, als der silberne Wagen auf den Hinterhof rollt. Am Steuer: Daniel Jung, Halter des Fahrzeugs – so jedenfalls steht es in den amtlichen Papieren. Für das Publikum in der Bar, ist das aber nur die halbe Wahrheit. Die meisten Gäste kennen ihn vor allem als „Psycho-Jones“. Es ist der Name, mit dem er 1998 erstmals in den Mainzer Clubs und Bars auftrat. „Irgendwann haben mich die Leute einfach nicht mehr mit meinem bürgerlichen Namen angesprochen. Vielleicht passt das auch zu meinem Konzept, das wohl alles ist, außer bürgerlich“. (mehr …)

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Winterzeit ist Plätzchenzeit: Vera Aline Becker backt – auch im TV

Glücklich in der Backstube der Berufsbildenden Schule: Vera Aline Becker.

Ursprünglich aus Bad-Kreuznach, hatte Vera nach ihrer Ausbildung zur Vermögensberaterin und als Filialleiterin im Einzelhandel nicht wirklich etwas mit Schokolade am Hut. Dafür unternahm sie gerne Reisen, etwa nach Südafrika oder Australien. Dort kam ihr die Eingebung handwerklich zu arbeiten. (mehr …)

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Gesa Geue und ihre Rolle im Weihnachtsmärchen „Ronja Räubertochter“ am Staatstheater

Seit der Spielzeit 2016/17 auf der Bühne in Mainz: Gesa Geue.

Die Probe ist vorbei. Gesa Geue (29 Jahre) betritt ein Besprechungszimmer hinter der Bühne. Sie hat sich einen großen Schal umgelegt. Aus ihrer Tasche holt sie ein Portemonnaie, das sie auf den Tisch flammt, wie einen Cowboy seinen Revolver: „Ich hole mir erstmal einen Drink. Möchte sonst noch jemand etwas?“, fragt sie in die Runde, während sie auf den leuchtenden Getränkeautomaten zuläuft: „Oh nein, Iso-Drinks sind aus.“ Also doch nur Wasser. Mit am Tisch sitzen noch Studierende der Theaterwissenschaften sowie Dramaturgin Katrin Maiwald. Nach der eineinhalb stündigen Probe sprechen wir über die aktuelle Rolle der Ronja Räubertochter und die Herausforderung, als eine nahezu dreißigjährige Frau ein Kind zu spielen: „Vor Ronja habe ich schon in ‚Die Sprache des Wassers‘ eine Zwölfjährige gespielt und davor in ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‘ einen Teenager. Früher war ich in zwei Stücken sogar ein kleiner Junge. Im Mainzer Ensemble bin ich wohl die, die man dafür häufiger besetzt“, sagt Geue.
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Die Supermarktchefin – Semai Akale leitet den größten Mainzer Rewe

Weite Flure, lange Gänge, ein Sortiment wie kein zweites in Mainz. Im November 2018 eröffnete auf über 2.000qm der bislang größte Rewe in Mainz, direkt am Zollhafen, mit über 25.000 Artikeln. Der Supermarkt hat eine Tiefgarage mit 95 Parkplätzen, eine Post im Tabak- und Zeitschriftenshop sowie einen Bistro-Bereich mit Bäckerei und Pizzaofen. Eine Besonderheit ist auch die leckere Sushi- Bar. Königin über dieses Reich ist Semai Akale. Sie leitet den Vollsortimenter als Selbstständige mit ihrem Team. (mehr …)

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Portrait: Das unglaubliche Leben des (Straßen)Musikers Imran Khan

Imran Khan ist eine Erscheinung. An warmen Tagen sieht  man ihn manchmal in seiner Jeans- Latzhose, die Dreads baumeln vom Kopf, Sonnenbrille, südeuropäischer Teint. Seine ruhige Gitarre hebt sich wohltuend vom Rest so manch anderer Dudler ab. Ob Queen, Beatles, Stevie Wonder oder der Soundtrack von Amelie – man merkt, hier spielt jemand, der es richtig draufhat. Und dahinter steckt jemand, der trotz seiner 31 Jahre viel erlebt und gesehen hat von der Welt – und dennoch bescheiden bleibt. Fast täglich von vier bis sechs Uhr steht er auf dem Marktplatz, Leichhof oder dem Liebfrauenplatz. Immer dabei sind seine Akustik-Gitarre, ein kleiner Verstärker und Klapprad. Dann versinkt er in eine eigene Welt. Manchmal stampft er mit dem Fuß, tänzelt zum Takt und spielt die Gitarre, die teils klingt wie zwei. (mehr …)

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Selfmade Women – Erfolgsgeschichten von Mainzer Unternehmerinnen

Die schillerndsten Gründergeschichten aus Mainz scheinen von Frauen zu handeln: von der Modedesignerin Anja Gockel zum Beispiel, den N’Eis-Gründerinnen oder von Jana Blume und ihren Vintage-Läden. Sie alle hatten zur richtigen Zeit eine gute Idee für ein Produkt oder eine Dienstleistung. Aber faszinieren Geschichten von erfolgreichen Gründerinnen nicht auch, weil sie etwas geschafft haben, das Rollenerwartungen erst einmal widerspricht? Weil sie als Frauen Unternehmergeist bewiesen haben und sich in der Start-Up-Szene behaupten? Und: Gründen Frauen anders als Männer? Wir befragten eine Expertin und sprachen mit den „Fempreneurs“. (mehr …)

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Portrait: Pastorin Maxine Howard – Gott und Gospel

Jedes ihrer Worte kommt mit Kraft. Und allem was sie sagt, verleiht sie mit ganzem Körper Ausdruck. Die Hände für ein Halleluja in der Luft, anschließend drückt sie sie fest auf ihren Brustkorb. Ein Gespräch mit ihr gleicht einem Medley ihrer Gospelsongs. Eben noch himmelhoch jauchzend, im nächsten Moment zu Tode betrübt. Maxine Howard inspiriert – auf ihre eigene Weise. „I am married to Jesus “, sagt die 70-jährige Frau aus San Francisco, als sei es das normalste auf der Welt. (mehr …)