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sensor 2×5-Interview: Unipräsident Georg Krausch über Führung, Zukunft und den maroden Campus

Was sind die Herausforderungen beim Leiten einer Uni?

Wir müssen vor allem eine Kultur entwickeln, die zum akademischen Rahmen passt. Dazu gibt es auch ein Projekt Führung: „JGU-Leadership“. Denn wir haben hier fast alle akademischen Disziplinen, mit unterschiedlichsten Kulturen. 4.000 Mitarbeiter sind das, dazu 7.000 in der Medizin und 32.000 Studierende. (mehr …)

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Das große 2×5-Interview mit Pascal Hedrich, (Ex-)Chef des 50Grad

Das 50grad hat gerade zumachen müssen. Ein Berliner Investor hat das Gelände um den Eltzer Hof erworben und baut nun teure Büros. Wie geht es euch damit?

Ehrlich gesagt: Uns gab es jetzt 17 Jahre und wir hatten nie einen langfristigen Mietvertrag. Ich hätte zwar gerne noch die 20 Jahre vollgemacht, aber für uns ist das ok. (mehr …)

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Das sensor 2×5 Interview: Nikan Rezai (1. Vorsitzende des PENG) über die Zukunft des PENG & mehr

Was ist das PENG?

Das PENG ist ein Verein zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation. Es ist es ein Spielfeld, auf dem alles stattfinden kann, was mit Kunstfertigkeit oder Kunst zu tun hat. Also Theater, Film, Ausstellungen, Musiker-Treffen, alles Mögliche. Wir sind um die 140 Mitglieder und ein kleiner harter Kern. Zu uns kommt man am besten Dienstagabend in das „offene Wohnzimmer“. Dort kann man sich und seine Idee vorstellen und in der Regel relativ schnell umsetzen. (mehr …)

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sensor 2×5-Interview mit dem neuen Citymanager Jörg Hormann

Warum braucht Mainz einen Citymanager?

Weil es darum geht, die Akteure einer Innenstadt zusammenzubringen. Zum Beispiel die örtliche Marketinggesellschaft, die Wirtschaftsförderung, die städtischen Ämter. Da läuft oft vieles quer oder nebeneinander. Citymanager sind Moderatoren, Mediatoren; Menschen, die für den Austausch sorgen: zum Beispiel beim Thema Leerstand oder geändertes Einkaufsverhalten, Größe der Fußgängerzone, Parkplätze, öffentlicher Raum, Gestaltung von Brunnen usw. (mehr …)

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Das sensor 2×5-Interview mit Fahrrad-Aktivistin Daiana Neher

Tut Mainz genug für den Radverkehr?
Viel zu wenig. Die Stadt gibt 250.000 Euro, also etwa 2 Euro pro Kopf im Jahr für den Radverkehr aus. Das ist definitiv zu wenig. Das Fahrrad ist das Fortbewegungsmittel der Zukunft und nicht das Auto, gerade im Zuge der Diesel-Geschichte. Also muss man versuchen, die Leute zu motivieren aufs Rad umzusteigen. Mit einer Infrastruktur wie hier in Mainz motiviert man aber niemanden dazu. Ich kenne viele Leute, die sagen ‚Ich würde gerne Rad fahren, wenn ich mich sicherer fühlen würde‘. Die haben schlichtweg Angst in der Stadt aufs Rad zu steigen.

Aber mit dem MVG-Leihradsystem haben wir doch ein großes Projekt vor Ort? (mehr …)

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Das sensor 2×5 Interview mit Theater-Chefmaskenbildner Guido Paefgen

Was sind die Highlights an Ihrem Job?

Das sind vor allem die Arbeiten mit einer Produktion, wo man das Gefühl hat, das passt. Wenn wir auf Augenhöhe sind, ein Teil des Ganzen, mitverantwortlich für ein konzeptionelles Entstehen, was auf der Bühne letztendlich passiert. (mehr …)

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„Das Erotikgewerbe ist das ehrlichste der Welt“

Interview mit Jasmin Wimmer (ehemalige Chefin der „Bar zur Hölle“) über Musik, Klischees und das älteste Gewerbe der Welt …

Warum hat die „Hölle“ eigentlich dicht gemacht?

Man hat mich da ganz schön abgefuckt. Das Haus wurde versteigert und als ich gehört habe wer es bekommt, habe ich schon nichts Gutes geahnt. Es war die Mutter der Besitzerin einer anderen Bar. Die haben mir nicht gegönnt, dass mein Laden lief und sich dann als Vermieter um nichts gekümmert. Es gab einen Wasserschaden, dass es von der Decke tropfte und mitten im Winter mussten die Heizungen weger einer Reparatur ausgeschaltet werden. (mehr …)

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Ein dreifach donnerndes: Oh Nein! – Interview mit einem Fastnachts-Verweigerer

Henrik ist bekennender Fastnachtverweigerer. Seit fünf Semestern studiert er in der Narrenhochburg Publizistik und Soziologie. Den Rosenmontagszug hat er seitdem immer erfolgreich vermieden. In den Genuss der Fastnacht kam er zuletzt in der vierten Klasse. Sein Kostüm dabei war: Landwirt – mit Plastikschwein. Krankenschwestern und Cowboys findet er ziemlich doof. (mehr …)

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2×5 Fragen an: Thomas Neger (Mainzer Original)

Ihr Handwerkerbetrieb ist seit langem bekannt und erfolgreich. Wie läuft das Geschäft heutzutage?

Wir machen als Klempner und Spengler seit 1997 in der Brunnenstube zwischen Mombach und Gonsenheim. Es läuft gut und gibt viel zu tun. Gerne übernehme ich mit meinen 18 Mitarbeitern Herausforderungen, vor denen andere Unternehmen zurückschrecken. Oft sind das mittlerweile auch exklusivere Sachen, wie zum Beispiel die Markthäuser, das alte Weinlager am Zollhafen, Hotel Eden am Bahnhof usw. Hin und wieder kommt es sogar mal vor, dass „abgebrochene“ Studenten von der Uni bei uns anheuern.

Laufen die Aufträge über die berühmte Mainzer Handkäs- Connection? (mehr …)

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Unser 2×5 Interview mit Rechtsmedizinerin Prof. Dr. med. Tanja Germerott (36 Jahre)

Seit dem 1. Mai dieses Jahres sind Sie die neue Leiterin der Rechtsmedizin. Wird die Unimedizin weiblicher?

Generell gibt es in der Medizin derzeit viele weibliche Studierende. Das Geschlechterverhältnis hat sich gewandelt, sodass in Zukunft mehr Frauen in der Medizin tätig sein werden. Bei uns arbeiten derzeit drei weitere Ärztinnen sowie zwei Assistentinnen. Ich denke wir sind auf einem guten Weg.

Wie muss man sich ihre Arbeit vorstellen?
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2×5 Fragen an Zehnkämpfer Niklas Kaul (Juniorsportler des Jahres, 19 Jahre)

Du wurdest gerade zum Juniorsportler des Jahres gewählt. Was ist das für ein Gefühl?

Das ist schon sehr spannend. Weil der Preis die bedeutendste Auszeichnung für Jugendsportler in Deutschland ist. Und in diesem Jahr war es erstmals eine Publikumswahl, das heißt, wir wussten überhaupt nicht, wer vorne liegen könnte. Du sitzt da also auf heißen Kohlen und hoffst, dass du gewinnst. Obwohl es alle anderen genauso verdient hätten, die genauso bekloppt sind wie man selbst. Das muss man sein für Leistungssport.

Was gehört zum Zehnkampf dazu? (mehr …)

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Das Abschieds-Interview mit Detlev Höhne (Stadtwerke Mainz-Boss)

Herr Höhne, Sie gehen Ende September nach 15 Jahren Vorstand in den Ruhestand. Wird Ihnen das alles fehlen?

Nee, überhaupt nicht. Ich bin ja drauf vorbereitet. Und ich habe natürlich auch ein bisschen geübt in den letzten zwei Jahren. Wenn ich morgens zur Arbeit gefahren bin, habe ich mir überlegt: „Wenn du heute in Rente wärst, hättest du was zu tun?“ – Und mir ist jeden Tag etwas anderes eingefallen. Außerdem helfe ich noch die nächsten fünf Jahre die „Marina“ im Zollhafen zu vermarkten. Das passt mir ganz gut, weil ich selbst ein altes Boot habe und wassersportaffin bin. 140 Plätze sind dort zu verkaufen.

Auf welche Höhe- und Tiefpunkte blicken Sie zurück? (mehr …)