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Das große 2×5 Interview mit Jochen Erlhof (Geschäftsführer Mainzer Verkehrsgesellschaft)

Herr Erlhof, warum Mainzelbahn?

Es wurde über zwanzig Jahre kontrovers diskutiert, ob Mainz die Straßenbahn ausbaut oder ganz abschafft. Das Netz war zu klein, um wirtschaftlich betrieben zu werden. Im Jahr 2003 beschloss der Stadtrat dann nach all den Jahren einstimmig, dass man die „Elektrisch“ in Mainz behalten möchte. Es folgten zahlreiche Sanierungsmaßnahmen und der zweigleisige Ausbau der Gaustraße sowie in Finthen. Aber es blieb die Notwendigkeit, einen Ausbau vorzunehmen, um die Straßenbahn auf Dauer wirtschaftlich zu machen. Und da bot sich die Strecke hoch zur Uni an, das Stadion kam noch dazu und schließlich der Wunsch, bis hoch zum Lerchenberg zu gehen. Der Bund hat das gefördert, da die Kosten über 50 Millionen Euro liegen. Sonst wäre das Land Rheinland-Pfalz alleine für die Förderung zuständig gewesen. (mehr …)

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“Man braucht ein dickes Fell” – Interview mit dem Verkehrsüberwachungsamt

Elke Schmitt (59) leitet das Mainzer Verkehrsüberwachungsamt. In unserem 2×5 Interview spricht sie über Vorurteile, Anfeindungen gegen Kollegen und verrät, wohin sie gern auswandern würde.

Was passiert im Verkehrsüberwachungsamt?

Wir haben hier 122 Mitarbeiter in drei Abteilungen: im Außendienst, also klassische Kontrollen, im Volksmund Blitzer und Knöllchen genannt. Dann gibt es die Bußgeldstelle, also mehr der Innendienst, Sachbearbeitung und Verfahren. Und die dritte ist die Verkehrsabteilung, also Fahrerlaubnisse, Kfz-Zulassungsstelle, Taxen- und Fahrschulangelegenheiten.
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2×5 Interview mit dem Arzt und Professor Gerhard Trabert

trabert1seite
Sie sind bekannt für Ihren Einsatz für Obdachlose und Flüchtlinge; haben sogar das Bundesverdienstkreuz erhalten. Wie ist es dazu gekommen?

Die Situation von Menschen am Rande der Gesellschaft hat mich schon immer berührt. So hospitierte ich während meines Medizinstudiums in einem Lepra-Krankenhaus in Indien und habe mit dem Gedanken gespielt, im Ausland zu arbeiten. Aber dann habe ich mir gesagt, „schau erst mal in deinem Land, ob es nicht auch hier Armut und Ausgrenzung gibt“. Und da war vor allem die Wohnungslosen-Szene, deren Versorgung nicht gut ist. Das wollte ich ändern. Also gehe ich zu den Menschen und warte nicht, bis sie zu mir kommen. Das tue ich mit meinem „Arztmobil“, einem fahrenden Sprechzimmer. (mehr …)

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Interview mit Katrin Eder (Dezernentin für Umwelt, Grün, Energie und Verkehr)

eder1seite
Was sind aktuell Ihre größten Herausforderungen?

Das ist sicherlich die Fertigstellung der Mainzelbahn zum Dezember, dann die Baustellen-Situation generell sowie der Umbau der Bahnhofstraße und der Großen Langgasse. Zudem der Bau des Fahrradparkhauses am Bahnhof, der Abriss der Mombacher Hochstraße bis 2020 und natürlich das Thema Fluglärm. Hier soll es künftig eine Lärmobergrenze geben. Auch läuft gerade das Verfahren um den Layenhof bei Finthen. Die Wiesen im Umfeld sollen zum Naturschutzgebiet werden.

Werden die Baustellen weniger, wenn die Mainzelbahn vorbei ist?  (mehr …)

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Was passiert mit der Mainzer Halle 45? – Das Interview mit Geschäftsführer Ralph Heinrich

schoko_1seite

Du hast die Halle 45, ehemals Phönixhalle, übernommen. Wie läuft’s denn so?

Im August 2015 haben wir den Mietvertrag für die nächsten zehn Jahre unterschrieben. Wir, das sind meine Partner HC von Stockhausen und Torsten Spode, mit dem ich auch die Technikfirma „Light + Sound“ führe. Anschließend haben wir investiert, rund 1,7 Mio. Euro. Der gesamte Umbau hat jedoch etwas länger gedauert als ursprünglich geplant. Seit März haben wir schon einige Events gehabt, zum Beispiel Tanz in den Mai, Public Viewing zur Fußball-EM, das Street Food Festival und eine Menge Firmenevents, die eine wichtige Rolle in unseren Planungen spielen. Ab Herbst haben wir einen vollen Terminkalender: Im Oktober folgen beispielsweise der StjilMarkt am 22./23. Oktober, auf den wir uns sehr freuen, Serdar Sormuncu und die Craftbeer Messe. (mehr …)

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sensor 2×5 Interview mit Baulöwe Dirk Gemünden

gemuenden1seite
Sie bauen aber auch wirklich alles hier in Mainz.

Nein, nicht wirklich. Wir haben etwa 60 bis 70 Prozent Marktanteil und 300 bis 400 Baustellen pro Jahr in der Region. Der Schwerpunkt liegt in Mainz und Wiesbaden. Aber wir machen ja nicht nur in Rohbau, sondern liefern auch schlüsselfertige Gebäude über unsere andere Firma Molitor Projektentwicklung. Insgesamt gibt es hier ja nicht so viele Player. Früher waren es viel mehr Firmen. Beim Rohbau sind es jetzt hauptsächlich noch Züblin, Karrié, Bilfinger und wir. Und bei den Projektentwicklern sind es die Mainzer Stadtwerke, die Aufbaugesellschaft und Fischer & Co. Insgesamt nicht mehr als vier oder fünf jeweils.

Was sind Ihre derzeit wichtigsten Projekte? (mehr …)

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2×5 Interview mit Annette Ludwig (Direktorin Gutenberg-Museum)

Ludwig1Seite
Warum braucht das Gutenberg-Museum einen Neubau?

Es geht um eine bauliche und inhaltliche Optimierung des Gutenberg-Museums. Unser Ausstellungsgebäude ist 1962 errichtet worden und genügt in vielerlei Hinsicht nicht mehr den Anforderungen – sei es im Hinblick auf die bauliche Situation oder in Bezug auf die Präsentation. Der Brandschutz, die mangelnde Barrierefreiheit, die veraltete Haustechnik, energetische und konservatorische Probleme, die Infrastruktur und vieles mehr machen den Handlungsbedarf offensichtlich. (mehr …)

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Interview mit Hermann Junglas (Veranstalter Ska & Kultur in der Reduit)

Reduit1Seite
Du veranstaltest seit Jahren die Ska-Konzerte und Open Airs in der Kasteler Reduit. Was sind die Highlights dieses Jahr und wie bist du eigentlich dazu gekommen?

Im Juni haben wir wie immer zur Johannisnacht das Feuerwerks Open-Air und am 9. Juli das große Schaulaufen der Szene zum Riverside Stomp Open Air. Gekommen ist das eigentlich damals in den 90ern, als ich mit Freunden viele Konzerte besucht habe und wir uns dann dachten, sowas auch mal selbst zu veranstalten. Die ersten Schritte haben wir im King-Park gemacht mit Ska und dem einen oder anderen afrikanischen Künstler. Später bin ich weitergezogen in die Reduit. Da gibt es eine ganze Menge von Vereinen, die alle über das Wiesbadener Jugendzentrum laufen. Da habe ich dann nach und nach Partys und Open Airs veranstaltet, aber es gibt dort auch noch viele andere Konzerte von anderen Veranstaltern, wie das Afro-Deutsche Open Air oder das Meeting of Styles im Juni. (mehr …)

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2×5 Interview mit “Mine”

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Am 15. April erscheint dein neues Album „Das Ziel Ist Im Weg“. Es ist stilistisch sehr abwechslungsreich und manchmal fast ein wenig düster. Hast du ein bestimmtes Konzept verfolgt?

Nein, kein konkretes Konzept. Ich habe nicht vorher daran gedacht, wie das klingen soll, sondern einfach Songs genommen, die mir am besten gefallen. Ich produziere und schreibe ja für gewöhnlich ein bis drei Songs im Monat. Gleichzeitig höre ich viel verschiedene Musik und bin dann mit den ausgewählten Liedern zu meinen Produzenten und wir haben das Ganze noch ein wenig verfeinert mit Streichern, einem Chor, Schlagzeug usw. Um die 20 Musiker haben Sachen dazu eingespielt. Ich habe aber das Gefühl, dass das Album sehr exzentrisch ist und dass es durch diesen Wechsel der Genres keinen Menschen geben wird, der es von vorne bis hinten mögen wird außer mir selbst. (mehr …)

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25 Jahre Frankfurter Hof – Das Interview mit Ludwig Jantzer

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Der Frankfurter Hof in der Augustinerstraße, „das kulturelle Zentrum der Stadt“, feiert im März sein 25-jähriges Jubiläum. Tausende Künstler hat das Team um Chef Ludwig Jantzer (60 Jahre) bisher nach Mainz geholt und sich immer weiter nach oben gearbeitet. Heute bestehen beste Kontakte bis in die USA. Diesen Sommer kommen unter anderem Sting, David Gilmour (Pink Floyd) und Herbert Grönemeyer nach Mainz sowie teils auch nach Wiesbaden, da die Mainzer Nordmole am Zollhafen wegen Bauarbeiten diesen Sommer nicht zur Verfügung steht. (mehr …)

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2×5 Interview mit Nina Wansart (Café Wildes Leben, LUUPS, Planke Nord)

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Euer Café „Wildes Leben“ läuft seit gut zwei Jahren in der Neustadt – wie ist die Bilanz?
Meine Partnerin Alex und ich sind immer noch mit Herzblut dabei und es ist schön zu sehen, wie sich alles entwickelt hat. Unsere selbst gebackenen Kuchen sind die besten der Neustadt, mindestens! Und mittlerweile kann man uns auch für private Feiern mieten. Jetzt im Winter gibt’s oft kleine Konzerte in Bar-Atmosphäre, bei denen wir dann auch etwas länger geöffnet haben.

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