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Glücksorte in Mainz: Stadt mal anders spüren

Wo liegt das Glück in Mainz? Die Mainzer Autorin Stefanie Jung hat ein Buch dazu verfasst. In „Glücksorte in Mainz“ geht es darum, die Stadt mit allen Sinnen zu erkunden. Wer sich darauf einlässt, kann ungeahnte Momente sogar vor der eigenen Haustüre erleben. Sogar – oder erst recht – in Zeiten von Corona.

Ab nach Portugal!
Umgeben von Hochhäusern befindet sich ein kleines Einkaufszentrum im Stadtteil Mombach. Hier versteckt sich der portugiesische Supermarkt „Aveirense“. Zur Einstimmung empfiehlt sich ein typisch portugiesischer Kaffee. Wie wäre es mit einer „bola de Berlim“ dazu? Außer den Köstlichkeiten der kleinen Bäckerei gibt es auch Obst und Gemüse, Stockfisch und andere Spezialitäten. Düfte, wie man sie typischerweise aus Geschäften im Süden kennt. Schon das macht glücklich!
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Land erweitert finanzielle Hilfen für Kulturszene

„Die Kulturschaffenden in Rheinland-Pfalz sind selbstverständlich bei den neu geschaffenen wirtschaftlichen Hilfen mitbedacht worden und erhalten durch die mit dem Bund ausgehandelten Hilfen eine umfassende Unterstützung, mit der sie durch die Corona-Pandemie bedingte Notlagen bewältigen können. Die bestehenden Regelungen sichern ihren Lebensunterhalt, ihre Wohnung sowie ihre Betriebsräume wie Ateliers, Werkstätten und Proberäume, sie stärken ihre Liquidität und unterstützen sie bei der Zahlung ihrer laufenden Betriebskosten“, unterstrichen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf. (mehr …)

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Corona macht Zimmer frei: Studiwerk bietet Apartments für die Allgemeinheit

Da auch die Hochschulen geschlossen sind, stehen viele Studi-Apartments leer oder sind frei. Das Studierendenwerk Mainz vermietet nun seine Zimmer bis September 2020 für alle Interessierten (Azubis, Berufsanfänger, Jobwechsler, etc.) zwischen.
Über das Mietportal unter www.studierendenwerk-mainz.de/zimmer-frei kann man sich für das Zimmer oder Apartment seiner Wahl bewerben. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Wohnformen in den neun Wohnanlagen sowie einige Plätze im Wohnheim Bingen. (mehr …)

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Kinder-Tagespflege bleibt und wird vorerst auf 3 Kinder reduziert

In Absprache mit dem Gesundheitsamt wird die Zahl der zu betreuenden Kinder auf drei Kinder pro Tagespflegestelle reduziert. Ziel ist es, die Kontakte innerhalb der Tagespflegestelle zu reduzieren. Betroffenen Familien, deren Kinderbetreuung hierdurch nicht mehr sichergestellt wird, werden von der Abteilung Kindertagesstätten und Kindertagespflege beraten und in Notfällen versorgt. Die Stadtverwaltung wird dafür sorgen, dass keine Tagespflegeperson durch finanzielle Schieflage ihre Pflegestelle schließen muss und nach der Coronakrise die Betreuungsangebote für Eltern zur Verfügung stehen. (mehr …)

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„Mainz hilft sofort“: Stadt beschließt umfangreiches Unterstützer-Maßnahmenpaket

Die Stadt Mainz beschließt ein umfangreiches Maßnahmenpaket von 2,5 Mio. Euro, unbürokratisch dort wo Belastungen besonders spürbar sind. Die Soforthilfe des Landes an die Städte und Kreise soll in einem großen Umfang weitergegeben werden. Es geht um Steuerstundungen, Reduzierung von Gebühren, Vernetzung von Initiativen, Familie, Gastronomie, Kultur und Soziales.
Alle Maßnahmen unter www.mainz.de. oder hier im Detail:

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Anwohner können ab jetzt vorerst in PMG Parkhäusern parken: Sondertickets ab 50 Euro

Die PMG Parken in Mainz GmbH bietet allen Anwohnern rund um die Parkhäuser der PMG während der Corona-Krise eine vergünstigte Saisonkarte an. Für 50 Euro kann jeder Anwohner sein Fahrzeug für 4 Wochen rund um die Uhr im PMG-Parkhaus unterstellen. Bewohner aus Stadtteilen mit den Postleitzahlen 55116, 55118, 55122 und 55131 sind dazu berechtigt. Nach derzeitigem Stand gilt das Angebot bis zum 31. Mai 2020. (mehr …)

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Land verbietet Besuch von Krankenhäusern, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Nun zu einer neuen Änderungsverordnung des Landes RLP, mit der ein generelles Besuchs- und Betretungsverbot von insbesondere Krankenhäusern, Einrichtungen der Pflege und von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen erlassen wird. Ausnahmen sind im Einzelfall unter Einhaltung hygienischer Auflagen möglich. „Mit unserer Verordnung regeln wir ein Betretungs- und Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern und erhöhen damit den Schutz von besonders gefährdeten Gruppen. Es gilt, krankheitsanfällige Mitbürger bestmöglich zu schützen“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heute zur Verkündung der Dritten Landesverordnung zur Änderung der Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung. Weiteres in der Verordnung, die auf www.corona.rlp.de zur Verfügung gestellt wird.

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15.000 Atemschutzmasken heute unbeschadet gelandet

China jetzt nicht mehr als Verletzer von Menschenrechten, sondern als plötzlicher Partner, während unsere eigene Wirtschaft schwächelt oder sie woanders schlichtweg geklaut werden: Frisch aus dem Land des Drachens aus der rheinland-pfälzischen Partnerregion Fujian – eine Provinz im Südosten der Volksrepublik China direkt am Meer liegend – kommen 15.000 Atemschutzmasken exklusiv für Rheinland-Pfalz. Unsere Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankt dem großen chinesischen Volke: „Heute hat uns die Lieferung erreicht. Für diese großzügige Unterstützung in der Corona-Krise danken wir unseren chinesischen Partnern herzlich.“
Die glorreiche Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und der chinesischen Provinz Fujian hat im vergangenen Jahr ihr 30jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Grund hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer Fujian noch im vergangenen Oktober besucht und dort hochrangige Gespräche mit dem Parteisekretär und dem Gouverneur der Provinz geführt. Die schlichten Schutzutensilien dienen nun vor allem Krankenhäusern und Ärzten.
Wer farbenfroher durch den Frühling gehen will, dem empfehlen wir das Modell der Mainzer Modedesignerin Anja Gockel für läppische 25 Euro: Die Kostümabteilung des Staatstheaters und die Modeschöpferin setzten dem aktuellen Geschehen Kreativität und Funktionalität entgegen. Sie entwarfen Mundschutzmasken, die auch u.a. an der Unimedizin verwendet werden. Abgebildet sind etwa der Dom, florale Muster oder das Logo des Staatstheaters. Erhältlich auch im Shop von Anja Gockel am Judensand: http://www.anja-gockel.de/index.php/shops/shop-mainz  

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Kurzarbeit & Co. auch bei Mainz05: 10 Mio. Euro Einsparpotenzial


Der 1. FSV Mainz 05 hat angesichts des ungewissen Fortgangs der aktuellen Saison und zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen seine wirtschaftliche Planung komplett überarbeitet und ein Einsparpotenzial von ca. 10 Millionen Euro identifiziert. Um dieses erreichen zu können, stoppt der Verein alle nicht nötigen oder verpflichtenden Ausgaben und nutzt Einsparpotenziale in den noch offenen Budgets. Spieler, Trainer, sportliche und kaufmännische Führungsebenen verzichten zudem auf die Auszahlung eines Gehaltsanteils in den Monaten April bis Juni, ehrenamtliche Aufsichtsratsmitglieder auf ihre Aufwandsentschädigungen. Etwa drei Viertel der Festangestellten in allen Bereichen gehen ab April in Kurzarbeit.
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Größerer Polizeieinsatz endet mit Kollateralschäden – sensor Kolumnist unter Schock

Eine Schreierei im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Oberstadt hat am späten Montagnachmittag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Mehrere Wohnungen wurden offenbar ergebnislos gestürmt, die Mieter stehen teils unter Schock, unter ihnen auch sensor-Kolumnist Dr. Treznok. Zum Geschehen:

Gegen 17:15 Uhr ging bei der Führungszentrale des Polizeipräsidiums ein Anruf ein, wonach eine männliche Person im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Langenbeckstraße damit droht andere Menschen umzubringen. Der Mann, der von Zeugen nur gehört, aber nicht gesehen wird, habe laut herum geschrien, dass er jemanden erschießen will. Nachdem die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintreffen, ergeben sich Hinweise darauf, dass der Drohende Zugriff auf eine Waffe haben könnte. Um Gefahren auszuschließen, wurde der Bereich des Einkaufskomplexes der Langenbeckstraße, in Höhe der Mund- und Zahnklinik, bis zum Bereich Römerlager abgesperrt. Das Mehrfamilienhaus wird in der Folge von einem Spezialeinsatzkommando betreten. Nachdem sich Hinweise auf eine bestimmte Wohnung ergeben, in der sich der drohende Mann aufhalten soll, wird diese von den Spezialkräften betreten. Hierbei können jedoch weder Personen angetroffen, noch Waffen aufgefunden werden.
Nun kommt jedoch hinzu, dass offenbar auch weitere Wohnungen gestürmt wurden. Denn auch sensor-Kolumnist Dr. Treznok wohnt im besagten Haus. Wie er berichtet, gab es gegen 20 Uhr es einen fürchterlichen Schlag, seine „Wohnungstür flog auf und eine gefühlte Hundertschaft schwer bewaffneter Polizisten in Kampfmontur stürmte meine Wohnung. Ohne einen Kommentar zogen sie mich aus dem Bett, warfen mich auf den Boden, fesselten meine Hände hinter dem Rücken und misshandelten mich mit Fußtritten. (mehr …)

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Dreyer stellt Lockerungen frühestens zum 19. April in Aussicht

Die Ausbreitung zu bremsen und alles für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu tun, ist und bleibt vorrangiges Ziel der Landesregierung. Auch die Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen bleibt vordringliche Aufgabe. Auf der heutigen Sitzung des Ministerrates nahm der stellvertretende Direktor des Instituts für Virologie der Unimedizin, Prof. Dr. Bodo Plachter, teil.
Nach dem Ministerrat informieren Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Prof. Dr. Plachter über die aktuelle Situation zur Corona-Bekämpfung: „Es gibt noch keine Lockerungen. Wir brauchen mindestens die Geduld bis nächste Woche. Dann werden  wir auf Bundesebene schauen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. In Rheinland-Pfalz könnte es frühestens der 19. April sein“, sagt Malu Dreyer.
Und Bodo Plachter ergänzt: „Aktuell haben wir 2.700 bestätigte SARS-Fälle in RLP, bei 5.000 Tests täglich und 20 Todesfällen, bei überwiegend Senioren mit Vor- bzw. Nebenerkrankungen. Die Wachstumsraten scheinen sich zu verlangsamen.“ Zur Gesamtzahl der Tests bei einer Bevölkerung von etwa 4 Mio. Menschen in RLP konnte die Landesregierung keine Aussage treffen. Plachter wies jedoch nochmals darauf hin, dass die Entwicklung mindestens bis Mitte April abgewartet werden müsse, um tatsächlich von einem verlässlichen Trend bei der Abnahme der Krankheitszahlen sprechen zu können: „ Es ist wichtig, dass die Maßnahmen weiterhin konsequent umgesetzt werden“. Die Landesregierung blicke auch nach vorne und arbeite an einer Strategie, wie das öffentliche Leben wiederaufgenommen werden könne. (mehr …)