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Jugendherbergen wieder geöffnet

Alle Jugendherberen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sind ab heute wieder geöffnet. Damit sind die beiden Bundesländer die ersten, in denen alle Jugendherbergen nach dem Corona-Lockdown wieder ans Netz gehen. Die Jugendherbergen sind gut vorbereitet. Ein ausgearbeitetes Pandemie- und Hygienekonzept sorgt für größtmögliche Fürsorge und Sicherheit der Gäste. Die Corona-Krise hat die Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland schwer getroffen. „Wir kämpfen ums Überleben“, so DJH- Vorstandsvorsitzender Jacob Geditz. Über 21 Mio. Euro Einnahmeverluste haben den Verband in eine schwere Existenzkrise gestürzt. Die Stornierung aller Klassenfahrten bis zum Ende des Schuljahres hat diese Situation verschärft. Jetzt hoffen die Jugendherbergen auf eine gute Sommerbelegung, insbesondere von Familien. Die positive Resonanz der Gäste auf die Wiederinbetriebnahme lässt wieder Optimismus aufkeimen.

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Aus Besitos am Bahnhof wird Wirtshaus „Zenz“

Vor fünf Monaten schloss das Besitos am Bahnhof seine Pforten. Nun öffnet die Immobilie Ende Mai als neues Restaurant „Zenz“, weiterhin im Betrieb der Enchilada Gruppe. Zenz ist der Rufname des altdeutschen Vornamens Kreszentia und steht in Mainz für ein urbanes Wirtshauskonzept das handwerkliche Tradition und Moderne verbindet. Die Macher des Zenz legen Wert auf nachhaltige angebaute Zutaten, die von regionalen Anbietern stammen: So kommen beispielsweise Fleisch- und Wurstwaren aus Schwabenheim, die Kartoffeln aus Undenheim und das Sauerkraut aus der Südpfalz. Bei den Getränken steht der Fokus unter anderem auf ausgewählte Biersorten, hergestellt von nationalen und internationalen Braumeistern. (mehr …)

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Chöre im Land fordern Perspektive

Der Chorverband Rheinland-Pfalz fordert verbindliche Regelungen für die Chormusik in Rheinland-Pfalz. Das Präsidium des größten Verbandes der Amateurmusik im Land bestätigt: „Haben bereits Hygiene- und Sicherheitskonzept vorgelegt.“ 

Ansteckung alleine über das Singen „höchst unwahrscheinlich“
Studien zweier voneinander unabhängiger Institute belegen, dass eine Ansteckung mit dem Corona-Virus alleine über das Singen „höchst unwahrscheinlich“ ist. (mehr …)

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The Witcher: Die Mainzer Fantasy-Autorin Nina MacKay

Im Düsterwald: Nina MacKay

Wenn Autorin Nina MacKay in einem ihrer Mainzer Lieblingscafés sitzt, verlässt sie schon bald imaginär diesen Ort und findet sich in ihren erdachten Welten wieder. So entstehen Voodoo-Hexen-Schulen und Märchenwelten mit Hipster-Wölfen. Mit ihren Fantasy-Geschichten für Jugendliche und Erwachsene ist die Autorin so erfolgreich, dass sie seit 2015 kontinuierlich mehrere Romane pro Jahr veröffentlicht und 2016 ihren Durchbruch schaffte mit „Plötzlich Banshee“, einen Roman über Alana, die Todesfee der irischen Mythologie. Zeit zum Schreiben findet die 35-Jährige meistens in der Mittagspause oder am Abend. Denn ihre Tage sind gut durchstrukturiert: Neben ihrem Brotjob als Marketing Managerin arbeitet Nina mit der Schriftstellerin Nica Stevens an zwei Podcasts und auch das tägliche Programm im Fitnessstudio darf nicht fehlen.
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Wohnen in Mainz: So erlebt eine WG Corona

Acht Personen teilen sich das denkmalgeschützte Haus mit Garten in der Oberstadt.

Mainzer Oberstadt, südlich des Volksparks: Wer sich für Architektur interessiert, sollte sich einen Sonntagnachmittag Zeit nehmen und durchs Viertel rund um die Straßen Am Rosengarten und Am Klostergarten schlendern. Das Areal ist denkmalgeschützt. Hier stehen Villen vom Anfang des 20. Jahrhunderts, erbaut im neoklassizistischen Stil des 19. Jahrhunderts. Die Villen sind großbürgerlich repräsentativ, mit vielen Fenstern und Balkonen, auf denen niemand sitzt. Auf der Straße trifft man nur wenige Personen. Die großen Gärten sind menschenleer. Das ganze Viertel wirkt ruhig, anonym und aufgeräumt. Niemand würde hier eine WG vermuten, erkennen tut man sie aber sofort: vorm Haus eine Reihe an Fahrrädern, mehrere Namen am Klingelschild, der Rasen im Vorgarten nicht ganz so akkurat geschnitten und die Hecke wächst ein bisschen zu weit über den gusseisernen Zaun.
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Die Architektur-Entwürfe zur Ludwigsstraße stehen jetzt fest

Lu, Ecke Weißliliengasse (Pavillons neu interpretiert)

Corona zum Trotz geht es weiter an der Lu(dwigsstraße). Ziemlich genau ein halbes Jahr später ist nun der Architektenwettbewerb beendet und Mainzer Büros haben den ersten Preis gewonnen. Bzw. gibt es zwei erste Preise: Für die Fuststraße und das Karstadt-Gebäude gewinnt der Entwurf von Faerber Architekten (Oberstadt) im Konglomerat mit Jestaedt + Partner Stadtplaner (Weisenau) sowie Bierbaum.Aichele Landschaftsarchitekten (Zahlbach). Der 1. Preis für die beste Idee, was das Gesamt-Konzept angeht, geht nach Frankfurt an Albert Speer + Partner, ein Nachfahre des bekannten Architekten aus der NS-Zeit. Die Entscheidung fiel laut Jury einstimmig – die Stadtspitze zeigt sich begeistert und erleichtert. Die Visualisierungen seien laut Investor (Tim) Gemünden „ein Kondensat aus den besten Ideen“ und sehen tatsächlich auf den ersten Blick recht vielversprechend aus. Nun dürfen Experten und Bevölkerung weiter darüber diskutieren und man auf diese weiteren Erörterungen gespannt sein. Die Grafiken sind auf der Lu im Deutsche Bank Schaufenster ab Montag zu sehen.

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Kunsthalle Mainz: „Wir leben auf einem Stern“ ab dem 19. Mai

Werke von insgesamt 22 aktuellen und ehemaligen Studierenden der Kunsthochschule Mainz, quer durch alle Medien und zum Teil ortsbezogen. Die Eröffnung der Gruppenausstellung war für den 19. Mai geplant – ist nun aber auf den Herbst verschoben. Dennoch gibt es Gelegenheit, einen ersten Einblick in das Projekt zu erhalten. Die Kunsthalle ist dafür ab dem 20. Mai geöffnet und erste Sachen werden zu sehen sein. Die Eröffnung / Vernissage wird am 19. Mai online über „Zoom“ erfolgen.
Der Titel der Ausstellung ist einer Arbeit der norwegischen Künstlerin Hanna Ryggen aus dem Jahr 1958 entlehnt. Ryggen lebte fast gänzlich autark auf einem Bauernhof an der Westküste Norwegens. Dort verarbeitete sie Themen wie den aufkommenden Nationalsozialismus und Faschismus in Europa sowie ihre Rolle als Mutter und Frau in der Gesellschaft. Die Ausstellung läuft bis zum 14. Juni.

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Taubertsbergbad wird saniert & könnte bald öffnen

Der neue Rasen ist gesät und zum Großteil gut angewachsen, der neue Matschspielplatz im Kinderbereich könnte von den Kleinen schon erobert werden. Und vom Eingang im unteren Bereich hoch zu den Becken führt ein mit Steinen ausgelegter neuer Fußweg. Auch das neue 50-Meter-Becken im Freibad am Taubertsbergbad ist fertig und eine erste Wasserfüllung hat das Becken testweise auch schon erhalten. Nun wartet alles auf Vorgaben des Landes. (mehr …)

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Clubs fordern Hilfen, sonst müssen sie schließen

Als erste geschlossen, als letzte wieder geöffnet – auch wenn jetzt schon vielerorts über diverse Lockerungen gesprochen wird, ist eine Öffnung für Clubs und Livekonzerte noch lange nicht absehbar. Der Kulturclub schon schön startet jetzt eine Petition mit 25 weiteren deutschen Clubs und Veranstaltern – man fordert neue Rahmenbedingungen. (mehr …)

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Keine Quarantäne mehr bei Einreise aus EU-Ländern nach RLP

Die Quarantäneauflagen für Personen, die in das Bundesland Rheinland-Pfalz aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union einreisen, werden aufgehoben. Die bisherige Anordnung, dass sich Menschen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik nach Rheinland-Pfalz kommen, auf direktem Weg für zwei Wochen in der eigenen Häuslichkeit absondern müssen, wird mit der neuen Änderungsverordnung unwirksam.
Die Auflagen zur Quarantäne gelten weiterhin für Personen, die aus einem Staat außerhalb der Europäischen Union, der Europäischen Freihandelsassoziation, dem Vereinigten Königreich von Großbritannien oder Nordirland (aus sogenannten Drittstaaten) einreisen. Dies gilt auch, wenn die Einreise über ein anderes Bundesland bzw. die genannten Staaten erfolgt. Sollte die Bundesregierung in ihrem Lagebericht für bestimmte Staaten oder Regionen hohe Neuinfiziertenzahlen im Verhältnis zur Bevölkerung (mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen) ausweisen, greifen auch hier die bekannten Auflagen zur Quarantäne bei der Einreise in das Land Rheinland-Pfalz.

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Bauvorhaben Große Langgasse wird um Dominikanerstraße erweitert

Seit Montag, 11. Mai hat die Stadt mit dem Umbau der Dominikanerstraße begonnen – und geht damit den letzten Bauabschnitt im Bereich Große Langgasse an. „Die Dominikanerstraße wird zur Fußgängerzone ausgebaut und bildet somit einen einheitlichen und fließenden Übergang zwischen dem Dr.-Gisela-Thews-Platz sowie der Fuststraße und dem Tritonplatz. Damit gewinnt unsere Stadt ein weiteres Stück Aufenthaltsqualität für alle Bürger“, erklärt Umwelt- und Verkehrsdezernentin Katrin Eder.
Die Umgestaltung wird voraussichtlich 2,5 Monate in Anspruch nehmen. Danach wird die neue Fußgängerzone keine Unterteilung mehr in Fahrbahn und Gehwegfläche haben, sondern eine einheitliche Aufenthaltsfläche bilden. Der Öffentliche Raum kann nun zugunsten des Fuß- und Radverkehrs umverteilt werden. In direkter Nachbarschaft zu den Parkhäusern „Theater“ und „Kronberger Hof“ steht weiterhin eine große Zahl von Stellplätzen zur Verfügung, Anlieger können weiter zufahren.
Wichtig: Auch während der Bauzeit wird der Zugang zu allen Geschäften gewährleistet sein,  Fußgänger können die Baustelle passieren. Die Kosten für die Neugestaltung belaufen sich auf rund 210.000 Euro. Die Bauleitung vor Ort übernimmt der Wirtschaftsbetrieb, ausführende Firma ist wie in der Großen Langgasse die Firma Ciftci aus Kirchheimbolanden. (Foto: Lukas Görlach)

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Hochschule: Sommersemester endet als digitales Semester

Die rheinland-pfälzischen Hochschulen und das Wissenschaftsministerium haben sich heute in einer Videokonferenz gemeinsam darauf verständigt, das laufende Sommersemester 2020 als digitales Semester fortzuführen. Nur in begründeten Ausnahmefällen (z.B. für Labore und Werkstätten) kann Präsenzbetrieb fortgeführt werden. Näheres regeln die Hochschulleitungen vor Ort. (mehr …)