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Mainzer Metzger: Gute Wurst in schlechten Zeiten

Thomas Frankenberger führt seine Metzgerei im Bleichenviertel in vierter Generation.

Es gab schon mal bessere Zeiten für Metzger, das ist klar. Von einer einst dreistelligen Zahl inhabergeführter Fleischerfachgeschäfte in Mainz sind noch zwölf übrig geblieben. Anders als die Anzahl der Metzger im Stadtgebiet, ist der Fleischkonsum pro Kopf in Deutschland aber unverändert, auch wenn fleischlastige Ernährung umstrittener ist denn je. Die Leute kaufen ihre Wurst vermehrt im Supermarkt. Und auch die Rahmenbedingungen für kleine Läden und Familienbetriebe sind nicht die besten: Viele Zwischenstopps, Parkplatzsuche, Innenstadt-Stau, das nervt. Im Discounter geht es schneller: in Plastik eingeschweißt, luftdicht und haltbar – und landet trotzdem oft im Müll. „Report Mainz“ berichtet, dass ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen wird, darunter auch viel Fleisch.
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Das sensor 2×5 Interview mit Postlager & Gutleut-Betreiber Victor Anta Muñoz


Du betreibst mit zwei Kollegen das Gutleut und das Alte Postlager am Hauptbahnhof. Wie kam es dazu und wie sehen eure Zukunftspläne aus?
Genau, das Gutleut Nähe Schillerplatz, und im Frühjahr haben wir das alte Postlager von der Firma Gemünden als Zwischennutzung angeboten bekommen. Das Gebäude wird in einigen Jahren abgerissen und dort etwas Neues gebaut. Mein Kollege Victor Bergmann hatte dann die Idee aus London, aus dem Postlager eine Art „Food Markt“ zu machen. Wir haben also diverse Mainzer Gastronomen ins Boot geholt. Man kann jetzt hier kulinarisch von allem etwas haben. Und da die Immobilie mit 2.000 qm sehr groß ist und der Bedarf nach Events ebenfalls, machen wir mehr Konzerte, Ausstellungen, Conventions und im Dezember etwas Weihnachtliches mit Tannenbäumen, Kinderkarussell usw.
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Im Test: Die besten Mainzer Currywürste (feat. Wurstzeitblog by Hanswurst)

Kann Mainz mehr als Fleischworscht? Zum Beispiel der Deutschen tradiertes und liebstes Würstchen, die Currywurst? Um dies herauszufinden, hat unser Wursttester Hanswurst viele Fastfood-Locations probiert. Auf seiner Wursttour gibt es eine Vielzahl an Wurst- und Currysaucenvariationen zu entdecken.
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Gastro: Was das „Hiro Sushi“ und den neuen Vietnamesen „Loc“ verbindet

Gerade mal zwei Jahre ist Dung Tran in Mainz und hat inzwischen schon sein zweites Restaurant eröffnet. Das „Hiro Sushi“ in der Binger Straße 11 betreibt er mit seinem Bruder Giang und das „Loc“ in der Bahnhofstraße 6 mit seinem Cousin Lee. Die beeindruckende Innenausstattung hat er in beiden Lokalen selbst designt. Während im „Loc“ traditionelle vietnamesische Küche angeboten wird, steht „Hiro Sushi“ im Zeichen der japanischen Kochkunst. (mehr …)

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Der große sensor-Test: Die besten Mainzer Brathähnchen

Im Jahr 2018 betrug der Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügel durchschnittlich 13,2 kg – Tendenz steigend. Oder doch nicht? Denn wird bald die Mehrwertsteuer für Fleisch erhöht? Der Tierschutzbund lehnt den Vorschlag ab. Bestimmte – vermutlich die ärmeren – Verbrauchergruppen würden zu sehr abgestraft. Eine andere Form der „Fleischabgabe“ wäre nach Ansicht des Tierschutzbundes weitaus sinnvoller. Das denken wir auch und machen uns daher auf die Suche nach den besten Hähnchen. Die erste Überraschung: So groß ist die Auswahl gar nicht in Mainz – dafür aber die Unterschiede. (mehr …)

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Der große Test: Die besten öffentlichen Kantinen in Mainz

Viele Kantinen sind mittlerweile öffentlich zugänglich. Und: „Kantine“ nennt sich kaum noch einer dieser Gourmettempel. Hier geht es eleganter um „Casinos“ und „Lunch-Restaurants“. Ich mischte mich also mittags unter Weißkittel an der Unimedizin, Orchestermusiker des Staatstheaters, uniformierte Ordnungshüter oder Büromenschen in Betrieben und Behörden. „Mahlzeit!“ (mehr …)

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Food & Culture: Das alte Postlager öffnet nun endlich am 10. Mai

Als Victor Anta-Muñoz, Mitinhaber des Gutleut auf der Ludwigsstraße, das erste Mal die riesigen Räumlichkeiten im Alten Postlager hinter dem Hauptbahnhof gesehen hatte, war er zunächst erschrocken. Hier gastierte zwar schon die Stijl-Messe, und auch die „Körperwelten“ und die Otto- Ausstellung lockten Tausende in das von außen wenig ansprechende Gebäude. (mehr …)

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Der große Test: Kaffeehäuser der Altstadt

Wir waren mal wieder unterwegs, um die besten Cafés der Altstadt vorzustellen. Und das sind jede Menge…

Oma Else (Jakobsbergstraße 12)

Hier besser reservieren, auch wenn es nur für eine kleine Kaffeepause ist. Der Latte Macchiato (um die 3,70) ist hervorragend, die Atmosphäre ebenfalls sehr gut. Ein lockeres und hippes Café, nur wenige Minuten vom Rhein entfernt mit herausragendem Kaffee. (mehr …)

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Gastro-Neueröffnung: Salon 3SEIN (Allianzhaus / Große Bleiche)

Ein Hauch von Bauhaus weht durch die Räume, ein bisschen Babylon Berlin und viel 20er-Jahre-Flair mit einer schick designten Papageien-Tapete. Norbert Schön, der sich 2010 mit seinem „Kulturclub schon schön“ im ehemaligen Allianzhaus niedergelassen hat und ein Jahr später mit seiner Partnerin Maribel Arnau das café blumen ins Leben rief, eröffnet im Lauf des Aprils seine dritte Location: den „Salon 3SEIN“.

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Mainzer Bier zum Anfassen: Zu Besuch bei Eulchen und Kuehn Kunz Rosen

Bierstadt Mainz? Kaum vorstellbar, in Zeiten von Marktfrühstück und Jutebeuteln. Und doch war die Stadt in einer lange vergangenen Zeit einer der wichtigsten Bierstandpunkte in Deutschland. Am Ende des 19. Jahrhunderts tummelten sich gleich mehrere Dutzend Brauereien in der Rheinmetropole, unter anderem die Mainzer Aktien Brauerei, die zwischenzeitlich als eine der größten Produktionsstätten hierzulande galt. (mehr …)

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Gastro-Check: Das Bergschön im Kirschgarten (Altstadt)

Birkenstämme, eine überdimensionale Fototapete und eine kleine aber feine Kinderspielecke: Die Idee, eine dezente Hüttenatmosphäre in ein Restaurant zu packen, hatte der Mainzer Gastronom Ata Delbasteh, der in der Gastro-Szene kein Unbekannter ist. Schon während seines Jurastudiums betrieb der gebürtige Mainzer in der Rheinstraße / Ecke Heugasse die Bar „Pourist“. Inzwischen hat er mehrere Restaurants und sich auch als Caterer einen Namen gemacht. (mehr …)