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Martinus-Schule Gonsenheim bleibt (kirchlich)

Die Martinus-Schule in Mainz-Gonsenheim bleibt auch nach dem Trägerwechsel durch das Bistum Mainz eine kirchliche Schule. Im September 2020 hatte das Bistum bekannt gegeben, dass die Schule von den geplanten Schulstrukturveränderungen betroffen sein wird. In den vergangenen Wochen und Monaten haben intensive Gespräche stattgefunden, um eine gute Zukunftsperspektive zu erarbeiten. Die Gespräche haben sich mittlerweile konkretisiert, so dass sich neue Träger für die Schule gefunden haben. Künftig wird sie von zwei Trägern geführt: Die Steinhöfel Schul-gGmbH aus Mainz, geleitet von Joachim Veigel, wird die Geschäfte des Schulträgers verantwortlich übernehmen. Das Ehepaar Veigel steht seit Jahrzehnten mit seinem Namen für eine stabile und verlässliche Schulträgerschaft. Als Mainzer Träger bringt die Steinhöfel gGmbH eine regionale Verbundenheit und ein großes Netzwerk mit ein. Zu diesem Netzwerk gehört seit langem auch das Kolping-Bildungswerk Württemberg (KBW) e.V., das nun als Mitträger hinzutritt und als katholischer Partner die konfessionelle Profilierung garantiert. Das Kolping Bildungswerk ergänzt als Träger von mehr als 40 Bildungsstandorten bundesweit eine breite administrative Basis und eine fachliche Expertise als konfessioneller Schulträger. Die  bisherigen Planungen sehen einen Einstieg der neuen Träger in die Verantwortung im kommenden Jahr vor.
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Nur noch wenige Tage! Wiederöffnung der Museen & Galerien

Der Korridor zwischen den Inzidenzwerten 50 und 100 ist in vielen Regionen erreicht – Mainz sogar schon seit knapp einem Monat unter 50, sogar zwischen 25-30 die letzten beiden Wochen. Ab dem 8. März können die Museen wieder öffnen – wenn auch unter Vorbehalt – eigentlich nichts Ungewöhnliches für Menschen, die nicht in einer Vollkasko-Welt leben.
Wie aber vorgehen? Die Auflage, nur vorab angemeldete Besucher einzulassen, enthält die implizite Aufforderung, das Museumsangebot zu digitalisieren. Kassensysteme, die Besuchsslots anbieten und die Voraussetzungen für die Nachverfolgung von Kontakten legen, gehören dazu. Eigentlich keine überraschende Anforderung.
Die wirkliche Herausforderung für alle Anbieter ist das Vertrauen der potenziellen Gäste. Wie erfahren Sie von den ersten Angeboten nach der Wiedereröffnung? Wie vernetzt sind die Museen, wie genau und wie persönlich kennen sie ihre Besucherschaft? Die Türen aufsperren allein reicht nicht, die Besucher wollen abgeholt werden, Vertrauen muss wieder wachsen, Stadtmagazine wie sensor müssen bescheid bekommen 🙂
In Mainz tappen noch viele im Dunkeln, was die Regeln und Möglichkeiten angeht. Die Kunsthalle will nächste Woche wiedereröffnen, das Landesmuseum haben wir gehört, das Gutenberg-Museum wartet noch ab. Auch die privaten Galerien öffnen, doch viele warten noch auf konkrete Infos der Stadt – und die wartet wiederum auf Infos vom Land. Das komplexe Stufenmodell des Bundes – es wird noch ein wenig dauern, bis es an den Boden der Realität durchgesickert ist.

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Mainzer Minipressen-Messe wird auf 2022 verschoben

Die Mainzer Minipressen-Messe ist seit über 50 Jahren Aushängeschild für das Branchentreffen in Mainz der Minipressen, Kleinverlage, Handpressen, Buchkünstler und Autoren. Auch in diesem Jahr sollte die Messe vom 3. bis zum 6. Juni in der Rheingoldhalle stattfinden und als größter Handelsplatz für Kleinverlagsbücher und künstlerische Pressendrucke für über 250 Ausstellende aus zehn Ländern und 10.000 Besucher vor allem ein Ort der Begegnung und des Austauschs sein.
Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen und Reisebeschränkungen kann die  Messe aber in diesem Jahr nicht stattfinden und muss auf das kommende Jahr 2022 verschoben werden. Kulturdezernentin Marianne Grosse: „Wir haben uns bewusst dazu entschlossen, die Minipressen-Messe nicht abzusagen, sondern ins kommende Jahr zu verschieben, um dann der besonderen Atmosphäre der Messe einerseits und dem wichtigen Austausch zwischen Fachleuten und der interessierten Öffentlichkeit andererseits gerecht werden zu können“. Die 26. Mainzer Minipressen-Messe wird auf einen Zeitpunkt im Mai bzw. Juni 2022 verschoben und ab dann wird der bewährte zweijährige Rhythmus beibehalten.

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Neues meinRad-Preismodell „Standard Flex“: Das 30-Tage-Abo

meinRad, das Fahrradvermietsystem der Mainzer Mobilität und ESWE Verkehr, wird vielseitiger: Mit Einführung des neuen Preismodells „Standard Flex“ gibt es ab sofort auch ein flexibleres Aboprodukt für Fahrradfans. Bei Nutzung von meinRad mit dem Preismodell „Standard Flex“ zahlen Mietradler regulär in der Einführungsphase bis Ende August 2021 einen 30-Tage-Beitrag von 5 Euro. Der erste Takt von 60 Minuten ist dabei kostenfrei, jeder weitere Takt von 30 Minuten kostet 1,50 Euro. Der Vertrag kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Vertragsende gekündigt werden. Sollte bis zum Ablauf der Frist keine Kündigung erklärt worden sein, verlängert sich der Vertrag um weitere 30 Tage.
Der Aktionspreis von fünf Euro für 30 Tage dient zur Einführung des neuen Preismodells ist daher auf die Einführungsphase bis Ende August 2021 befristet. Ab dem 1. September 2021 werden im „Standard Flex“-Preis dann automatisch 9 Euro pro 30 Tage fällig. Der erste Takt von 60 Minuten ist auch dann weiterhin kostenfrei. Jeder weitere Takt von 30 Minuten kostet 1,50 Euro. Zusätzliche Vergünstigungen in Verbindung mit einer Fahrkarte des Öffentlichen Personennahverkehrs sind bei dem neuen „Standard Flex“-Tarif nicht möglich. (mehr …)

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Im Superwahljahr 2021 ein Zeichen für Menschlichkeit und Vielfalt

Diese Woche wurde die gemeinsame Erklärung für Menschlichkeit und Vielfalt von mittlerweile 461 Initiativen, Einrichtungen und Verbänden, die sich für Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Beeinträchtigungen einsetzen, zum Auftakt des Wahljahres veröffentlicht. Gemeinsam wird so eine klare Haltung gegen Rassismus und Rechtsextremismus bezogen und vor Hetze und Stimmungsmache rechter Akteure gewarnt. (mehr …)

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15 Jahre Verein der Freunde und Förderer des KUZ: Durchhalten!

Bald geht’s wieder los im und am KUZ. Und vor 15 Jahren formierte sich der Verein der Freunde und Förderer des KUZ am 9.3.2006 – aus Widerstand gegen die geplante Schließung des KUZ, galt das Kulturzentrum doch als lärmender Hemmschuh für die damalige Realisierung der Winterhafenwohnbebauung. Durch Jahre hartnäckiger Vereinsarbeit wurde erreicht, dass der Stadtrat 2007 schließlich den Fortbestand des KUZ an seinem Standort beschloss und danach vielerlei Wege gesucht wurden, das marode städtische  denkmalgeschützte Gebäude den heutigen Standards anzupassen und somit eine Kernsanierung zu finanzieren. Unter OB Ebling gelang es schließlich, in Zusammenarbeit mit dem Förderverein 2014 ein Positionspapier zu erarbeiten, das die Sanierung einschloss und gleichzeitig die angestrebte Kulturvielfalt des KUZ unter städtischer Ägide sicherte.
Nach dreijähriger Umbauphase erfolgte Ende Dezember 2018 die feierliche Wiedereröffnung, das unter engagierter, kompetenter sowie kreativer Führung von Ulf Glasenhardt (Ex-Häuptling Kulturpalast Wiesbaden) als Koordinator ein breit gefächertes Kulturangebot -auch der jungen Szene- auf die Beine stellte. Im Sommer 2019 eröffnete zudem das eingegliederte Waschhaus mit Biergarten seine Pforten, wo zusätzliche Freiluft-Events abgehalten wurden.
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Corona-Lockerungen: Wo bleibt die Musik?

Im neuen Bund-Länder-Beschluss findet sich das Wort „Sport“ zwölf Mal. Die Musik geht eher leer aus. Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz appelliert daher an die rheinland-pfälzische Landesregierung, bei der Umsetzung des Beschlusses in einer neuen Corona-Bekämpfungsverordnung die Musik mit dem Sport gleichzusetzen. Landesmusikrats-Präsident Peter Stieber zeigt sich besorgt: „Es ist für die mehr als 3.500 Musik- und Gesangsvereine sowie die zahlreichen Ensembles und Bands aus Rock, Pop und Jazz im Land von existentieller Bedeutung, dass endlich Möglichkeiten des gemeinsamen Musizierens geschaffen werden.
Wenn bereits im dritten Öffnungsschritt kontaktfreier Sport im Außenbereich mit 10 Personen stattfinden kann, so muss dies auch für die Musik gelten. Dann könnten entsprechend große Ensembles miteinander proben bzw. Stimmgruppen bei Chören oder einzelne Instrumentengruppen bei Orchestern unter Einhaltung entsprechender Hygieneregeln zusammen musizieren“.
Auch eine klare Regelung für den Bereich der musikalischen Bildung sieht Stieber als dringend notwendig an: „Außerschulischer Musikunterricht muss auch für Blasinstrumente und Gesang sowie schrittweise für das Ensemblespiel ermöglicht werden! Für die allgemeinbildenden Schulen darf keine Priorisierung der so genannten Kernfächer gegenüber Musik getroffen werden. Diese einseitige Auffassung von Bildung schadet Kindern und Jugendlichen.“

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Corona: Der Öffnungs-Plan für Rheinland-Pfalz!

Mit langsamen Schritten tippelt man aus dem Lockdown heraus. Nach der gestrigen „Kanzler-Schalte“ heute der vage Plan der Umsetzung für Rheinland-Pfalz für die nächsten Wochen: „Bis zu den Osterferien werden alle Klassen wieder in die Schule gehen. Es bleibt aber beim Wechselunterricht. Wir verstärken zusätzliche Förderangebote für die Kinder. Auch der Einzelhandel und die Gastronomie brennen darauf, wieder zu öffnen. Die steigenden Temperaturen werden uns zusätzlich helfen, dass die Gastronomie zumindest im Außenbereich wieder öffnen kann“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die nächste MPK am 22. März soll sich im Schwerpunkt mit dem Reisegeschehen beschäftigen. Rheinland-Pfalz setzt sich für eine Perspektive für Hotels, Ferienwohnungen und Wohnmobiltourismus über Ostern ein. (mehr …)

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Mainzer Autorin Anna Buchwinkel mit neuem Buch zum Verrückt werden

Nach dem Erfolg ihres Debütromans „Nach dem Tod gleich links“ ist am 1. März Anna Buchwinkels neuer Roman „Nach dem Verstand einfach geradeaus“ im Piper Verlag erschienen. Darin erforscht die Autorin die Frage, was wir ohne unsere gewohnten Denkmuster wären, und lässt den Verstand ihrer Hauptfigur an einen Traumstrand durchbrennen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie es ist, im wahrsten Sinne des Wortes den Verstand zu verlieren, kann dies nun in vergnüglichen Lesestunden miterleben. (mehr …)

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Kandidierenden-Check zur Landtagswahl ist online

Mit dem Kandidierenden-Check zur Landtagswahl am 14. März in Rheinland-Pfalz stellt abgeordnetenwatch.de eine neue Informationsmöglichkeit für Wähler bereit. „Der Kandidierenden-Check ist eine Möglichkeit, die Positionen der Kandidierenden einfach mit der eigenen abzugleichen“, so Franz Botens, Landesvorstandssprecher von Mehr Demokratie Rheinland-Pfalz.
In drei einfachen Schritten können Wähler herausfinden, mit welchen Direktkandidierenden aus ihrem Wahlkreis die größte Übereinstimmung besteht. Nach der Eingabe der Postleitzahl werden die Direktkandidierenden für den Wahlkreis angezeigt und man kann den eigentlichen Kandidierenden-Check starten. Im nächsten Schritt werden 19 Thesen präsentiert. Diesen kann man jeweils zustimmen, sie ablehnen oder keine Meinung angeben. Sind alle Thesen durchgeklickt, werden die Kandidierenden angezeigt, die die größte Übereinstimmung zur eigenen Position haben. (mehr …)

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Ideenwettbewerb: Neues Grün für den Campus

Am Bauzaun der künftigen Grünanlage: Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Mitte), Holger Basten, Geschäftsführer des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (rechts) und Andreas Imruck, Projektmanager im Landesbetrieb LBB.  Foto: Stefan Sämmer

An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) wird eine durch Abriss frei gewordene Fläche auf der Basis eines studentischen Ideenwettbewerbs als Grünanlage gestaltet. Realisiert wird die Arbeit mit dem Titel „Vernetzungsraum“ von Tom Renne, Student der Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim.
Gegenüber der Zentralmensa am Staudingerweg, wo früher das aus den 1960er-Jahren stammende Gebäude SB I stand, befindet sich nach dessen Rückbau eine rund 6.400 qm große Freifläche. Zu einem späteren Zeitpunkt soll sie wieder bebaut werden, doch konkrete Projekte stehen noch nicht fest.
Interimsweise wird das Areal so eine vielfältig nutzbare Grünanlage mit Wiesen, Bäumen, Sitzgelegenheiten und einem Forum für Freiluft-Veranstaltungen. Vorgesehen sind auch Hochbeete, für die Studierende und Mitarbeitende der JGU Patenschaften übernehmen können. Aus insgesamt vier von der Wettbewerbsjury prämierten Arbeiten hat das Präsidium der JGU den mit dem 2. Platz und 500 Euro Preisgeld ausgezeichneten Entwurf von Tom Renne zur Umsetzung ausgewählt.

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ÖDP befürwortet die Öffnung der Außen-Gastronomie

In der Stadt Mainz konnte man sich die letzten beiden Wochen über einen strahlenden Himmel und Sonne freuen. Die öffentlichen Flächen waren voll mit Menschen, die es nach draußen gezogen hat. „Es ist an der Zeit, dass wir den Gastronomien eine Perspektive geben. Gerade diejenigen, die die meisten Hygienestandards, Ausbildungen und Anforderungen erfüllen, sollten schnellstmöglich wieder öffnen dürfen und zwar zunächst mit der Außen-Gastronomie“, fordert Dagmar Wolf-Rammensee, wirtschaftspolitische Sprecherin der ÖDP-Stadtratsfraktion. Vielen gastronomischen Betrieben geht es mittlerweile ums blanke Überleben. „Wenn Cafés und Biergärten wieder geöffnet haben, wird das größere Ansammlungen von Menschen, wie wir sie an den beiden Wochenenden, beispielsweise am Rheinufer, beobachten konnten, entzerren,“ prognostiziert Wolf-Rammensee und ergänzt: „Mit Auflagen wie Maskentragen, Desinfizieren und für ausreichend Abstand zwischen den Gästen zu sorgen, haben die Betreiber vieler Gaststätten gezeigt, dass es gut gehen kann. Das muss auch eine entsprechende Auswirkung haben und die Möglichkeit schaffen, Schritt für Schritt zu einem normalen, einem gesunden Lebensstil zurückfinden zu können. Für alle Beteiligten, bietet dies eine Chance wirtschaftlich und sozial wieder in eine so dringend benötigte Normalität kommen zu können.“ Soweit es die Infektionslage erlaubt – und derzeit sieht es in Mainz gut aus – sollten vorsichtige Öffnungsschritte auch für Kultur und Sport folgen.