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Neuer sensor draußen – November Ausgabe

Hallo Leute. Dann willkommen zum letzten Wochenende in einer Freiheit, wie wir sie dann mind. für einen Monat nicht mehr haben werden. Greift Euch noch schnell unsere November-Ausgabe ab und macht Euch damit – so weit es geht – eine schöne Zeit!
Folgende Themen haben wir am Start: Kelten in Mainz, Corona natürlich, alles aus der Stadtpolitik, der Komet im Portrait, die besten Schnitzel-Läden von Kindern getestet, Sparmaßnahmen im Bistum, Events – wenn es sie denn gäbe – ein Interview mit dem Citymanager, der begrenzte Parkraum von Mainz / die Verdrängung der Autos, Fußball & Kunst, Start-Ups und mehr – haltet durch – wir sehen uns bald wieder!

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Letzte „Extrawurst“ vor Lockdown 2 in den Kammerspielen

Die Open-Air-Inszenierung von EXTRAWURST auf den Tennisplätzen der Region waren die ersten Vorstellungen nach der Theaterschließung im Frühjahr. Wie es das Schicksal und der Wille der Bundesregierung will, sind die ersten Vorstellungen der satirischen Tenniskomödie aus der Feder der „Stromberg“-Autoren Jacobs & Netenjakob im Saal der Mainzer Kammerspiele nun auch die letzten vor dem erneuten Lockdown. Vom 30.10. bis 1.11. ist Extrawurst noch einmal zu sehen – selbstverständlich mit einen umfangreichen Hygienekonzept fürs Publikum. Karten gibt es unter www.mainzer-kammerspiele.de.

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Gastro-Tipp: Weinhaus Templer in der Altstadt

Hat die “Bodega” übernommen und in “Weinhaus
Templer” umbenannt: Alexander Schäfer

Das Restaurant Templer? War das nicht früher in der Kapuzinerstraße? Stimmt. Aber das ist schon einige Jahre her. Da hießen die Besitzer noch Pierre und Murielle, die jetzt im Weinhaus Bluhm wirken. Der alte „Templer“ wurde derweil in „Gasthaus Willems“ umbenannt. So stand der Name „Templer“ unverhofft zur freien Verfügung und gehört nun zum Weinhaus Templer in der Holzstraße 10. Der neue Inhaber, Alexander Schäfer, der gut befreundet mit der legendären „Bodega“-Wirtin Betty war, übernahm 2018 ihre Gaststätte und änderte nicht nur den traditionsreichen Namen, sondern ließ, wie er selbst sagt, „keinen Stein auf dem anderen“. Was natürlich nicht ganz stimmt. Zwar sind Küche, Toiletten und fast alle Wände neu, genauso wie das Mobiliar samt Theke, aber das Herzstück der einstigen Bodega, die mittelalterliche Mauer, die blieb glücklicherweise unberührt. Sie soll zum Grundbesitz des legendären Templerordens gehört haben, der irgendwo zwischen Holzstraße, Ignazgässchen und Kapuzinerstraße im 12./13. Jahrhundert einen burgähnlichen Hof besaß. Kein Wunder also, dass Schäfer den Namen „Templer“ mehr als passend fand. Ein gewisses Geschichtsbewusstsein wird wohl auch seinem Vermieter, der Freimaurerloge „Freunde zur Eintracht“, gefallen haben, die unter diesem Namen seit 1837 in Mainz etabliert ist.
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MCV und SWR sagen Narrenproklamation im Osteiner Hof ab

Die diesjährige närrische Proklamation am 11.11. um 11 Uhr 11, die der Mainzer Carneval-Verein 1838 e.V. (MCV) abgestimmt mit den großen Fastnachtskorporationen und dem SWR Fernsehen im Osteiner Hof durchführen wollte, muss nach der Bekanntgabe der aktuellen Corona-Auflagen leider abgesagt werden.
„Wir haben bis zuletzt an einem tragfähigen und vor allem übertragungsfähigen Konzept mit allen Beteiligten gefeilt und müssen aufgrund der aktuellen Infektionslage und der jüngsten Corona-Verordnung leider feststellen, dass es unter diesen Umständen keine veranstaltete Proklamation zum 11.11. geben kann“, so Reinhard Urban, Präsident des Mainzer Carneval-Verein, „es tut uns unendlich leid, aber es gibt für uns derzeit keine Alternative.“ (mehr …)

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Der große (Kinder) Test: Wo gibt’s das beste Schnitzel der Stadt?

Warum ist Schnitzel unser Lieblingsessen? Weil es super schmeckt! Wir haben zwei Kinderredakteure losgeschickt, um herauszufinden, wo es die besten Schnitzel in Mainz gibt. Lotti und Jojo (beide 10 Jahre alt) schreiben diesen Text nun selbst. Mal gucken welche Restaurants auch kinderfreundlich sind.
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(Solar)Fähre zwischen Mainz und Wiesbaden?

Der Rhein ist eine der meistbefahrenen Binnenwasserstraßen der Welt. Dennoch manövrieren Fähren tagtäglich Passagiere und Fracht zwischen den Uferseiten und durch den Schiffsverkehr hindurch. In Mainz startet ein Projekt, das den Grundstein für autonome Fähren legen soll, solarbetrieben. Ob das was taugt? Diese Frage untersuchen die Mainzer Stadtwerke und die Mainzer Mobilität. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben und fördert die Durchführbarkeitsstudie für eine hochautomatisierte elektrische Solarfähre für eine Rheinquerung von der Bastion Schönborn auf Wiesbadener zum Winterhafen auf Mainzer Seite. Wirtschaftsstaatsekretärin Daniela Schmitt übergibt den Förderbescheid über 59.000 Euro an Daniel Gahr, Vorstand der Mainzer Stadtwerke AG, und Michael Meier (Mainzer Mobilität) am kommenden Freitag.

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Dieselfahrverbot vom Tisch – DUH und Stadt schließen Vergleich

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz in Koblenz hat heute über die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für Saubere Luft in Mainz verhandelt. Ergebnis der Verhandlung ist ein Vergleich zwischen DUH und Stadt Mainz. Darin verpflichtet sich die Stadt, die Grenzwertüberschreitungen für Stickstoffdioxid (NO2) im südlichen Teil der Rheinachse insbesondere durch Reduzierung der Verkehrsmenge im kommenden Jahr zu verhindern. Zu Tempo 30 & Co kommen also zu zwei Pförtnerampeln hinzu eine dritte zum Jahreswechsel und eine vierte Mitte 2021, sowie ein weiterer Messstandort. (mehr …)

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Lockdown II ab 2. November – Maßnahmen RLP

Heute gilt wieder wie im Frühjahr: ‚flatten the curve‘“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute nach den Beratungen des Bundes mit den Ländern. „Wir haben beschlossen, persönliche Kontakte im Bereich Freizeit drastisch zu begrenzen, damit Kitas, Schulen und das Wirtschaftsleben nicht runtergefahren werden müssen“. Die zusätzlichen „Schutzmaßnahmen“ treten ab dem 2. November deutschlandweit in Kraft. Sie sind vorerst bis Ende November befristet. Nach Ablauf von zwei Wochen werden die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs der Länder sich erneut beraten, wie es weitergehen soll. (mehr …)

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Maßnahmen-Protest: Offener Brief der Staatstheaterleitung Mainz

Liebes Publikum, die Theater zählen zu den sichersten Räumen des Landes. Nachgewiesenermaßen hat sich kein Besucher und keine Besucherin in einem Theater- oder Opernhaus mit Covid19 angesteckt. Hochleistungsfähige Lüftungsanlagen und strengstens ausgestaltete Hygienekonzepte sorgen für ein im Wortsinne risikofreies Klima. Was aber soll nun geschlossen werden? Die Theater.
Wir, die Leitung des Staatstheater Mainz, protestieren gegen diese sinnlose Maßnahme. (mehr …)

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Mainzer SPD nominiert Jana Schneiß für Bundestag

Nach einigem Hin und Herr soll Jana Schneiß nun für die Mainzer SPD 2021 in den Bundestag. Einstimmig und bei einer Enthaltung empfiehlt der Vorstand, Schneiß zu nominieren. Zuvor hatte eine Sondierungskommission Gespräche mit den Kandidaten geführt und den Vorstand darüber informiert. „Mit Jana Schneiß haben wir eine hervorragende Kandidatin gewinnen können, die Mainz und die Region gut vertreten kann“, sagt Johannes Klomann, Vorsitzender der Mainzer SPD. Die 28-jährige Schneiß „ist im Hunsrück aufgewachsen und kennt von daher auch das Leben im ländlichen Raum – mit all den Herausforderungen. Sie ist daher auch richtig für den gesamten Wahlkreis, der bis ans Mittelrheintal grenzt. (mehr …)

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Interview: Citymanager Dominique Liggins über Corona, LuLu und die aktuelle Lage

Wie wird man eigentlich Citymanager und was sind deine Aufgaben?
Normalerweise ist der Citymanager bei der Stadt verortet, im Stadtmarketing. In Mainz ist es etwas anders. Wir haben hier zwei große Vereine: Mainz Citymanagement e.V. und die Werbegemeinschaft Mainz, die beide den Wirtschaftsraum Innenstadt fördern. Ich bin beim Verein Citymanagement angestellt – die Werbegemeinschaft stellt mein Büro auf der Lu. Wir versuchen gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie der Mainzer Handel, aber auch die Gastronomie profitieren können. Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Hotelfachmann absolviert und war zuletzt selbstständig als Agentur „Soul Events & Marketing“, für die Vermarktung von Luxus-Tourismus. Ich wollte aber wieder mehr in Mainz machen und habe mich daher vor etwa einem Jahr auf die Stelle beworben.
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