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So wohnt Mainz: Beste Aussichten in der Rheinallee

Geräumige Dachterrasse mit Blick auf die Christuskirche

Wer Oliver Valentin in der Neustadt besuchen will, braucht Ausdauer und gesunde Knie. Mit 110 Stufen über Normalnull dürfte er über eine der höchstgelegenen Altbauwohnungen von Mainz verfügen. Mit seiner Frau Steffi Zendel bewältigt er die Fitnessübung seit über 30 Jahren, und allmählich macht das Ehepaar sich auch Gedanken über Alternativen. Das „Gefühl von Freiheit“ über den Dächern der Stadt – auch wenn gegen Abend die Lichter angehen – möchte der 55-Jährige aber vorerst nicht missen. Und in der Tat kann man den Blick kaum abwenden – auf Augenhöhe mit den Kirchtürmen ringsum. Für die vierbeinigen Mitbewohner – den spanischen Migrantenkater Jack und die 17-jährige Katze Lotta – bedeutet das auch Freigang über deutsche Dachpanoramen.
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Hinter dicken Mauern – Burgenbloggerin Mareike Rabea Knevels

„Burgfräulein“ Mareike genießt den Blick über das Rheintal

Es ist schon einzigartig, sein Domizil über eine mittelalterliche Zugbrücke zu betreten. Doch für Mareike Rabea Knevels ist es inzwischen nicht mehr ungewohnt. Als offizielle (5.) Burgenbloggerin wohnte sie im letzten Jahr ein halbes Jahr auf Burg Sooneck, einer alten „Raubritterburg“ auf einem Steilhang am Rande des Binger Waldes. (mehr …)

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Es geht ums Menschliche: Queeres Wohnprojekt in der Neustadt

In der Wallaustraße ist „Queer im Quartier“ zuhause

Regine K. öffnet die Tür zu ihrer Wohnung, in die sie vor wenigen Monaten eingezogen ist. Der Blick fällt über den Flur auf eine Staffelei in Nähe des Balkons, auf der ein fast fertiges Gemälde steht. Es zeigt einen Leuchtturm, dahinter Sand, davor Meer und am Himmel ein paar kleine Wölkchen. „Die maritimen Motive haben es mir momentan besonders angetan“, sagt Regine K., die gerade mit ihrem Enkel von einem Urlaub an der Küste zurückgekommen ist. Für die Malerei habe sie sich schon immer interessiert, jetzt, im Ruhestand hat sie nun auch endlich mehr Zeit dafür. Die Leidenschaft für die Kunst mehr in den Mittelpunkt zu stellen, ist nur eine der neuen Angelegenheiten in ihrem Leben.

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Baugemeinschaften realisieren eigene Wohnkonzepte

Wohnen am Hartenbergpark: 2022 wollen hier zwei Baugemeinschaften einziehen

Gründe, um einer Baugemeinschaft beizutreten, gibt es viele. Für Gaby Grünert sind es vor allem die Bilder, die sich ihr bei Spaziergängen durch die Stadt eingeprägt haben: „Häufig stehen ältere Menschen auf Balkonen oder an den Fenstern und suchen Kontakt nach draußen“. Beim Vorbeilaufen wurde sie schon häufig angesprochen. Grünert will später nicht allein und isoliert leben. Zusammen mit ihrem Ehemann Michael wurde sie aktiv, und das Paar stellte sich die Frage nach dem Wohnen der Zukunft. Gefallen fanden sie an der Idee „Baugemeinschaft“. Und damit sind sie in Mainz nicht allein. (mehr …)

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Wohnen in Mainz: So erlebt eine WG Corona

Acht Personen teilen sich das denkmalgeschützte Haus mit Garten in der Oberstadt.

Mainzer Oberstadt, südlich des Volksparks: Wer sich für Architektur interessiert, sollte sich einen Sonntagnachmittag Zeit nehmen und durchs Viertel rund um die Straßen Am Rosengarten und Am Klostergarten schlendern. Das Areal ist denkmalgeschützt. Hier stehen Villen vom Anfang des 20. Jahrhunderts, erbaut im neoklassizistischen Stil des 19. Jahrhunderts. Die Villen sind großbürgerlich repräsentativ, mit vielen Fenstern und Balkonen, auf denen niemand sitzt. Auf der Straße trifft man nur wenige Personen. Die großen Gärten sind menschenleer. Das ganze Viertel wirkt ruhig, anonym und aufgeräumt. Niemand würde hier eine WG vermuten, erkennen tut man sie aber sofort: vorm Haus eine Reihe an Fahrrädern, mehrere Namen am Klingelschild, der Rasen im Vorgarten nicht ganz so akkurat geschnitten und die Hecke wächst ein bisschen zu weit über den gusseisernen Zaun.
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So wohnt Mainz: Klare Strukturen bei Jana Schneiss

Jana liebt es ruhig und übersichtlich

„Draußen habe ich so viel Gewusel und bin so vielen Eindrücken ausgesetzt, da brauche ich klare Strukturen zuhause“ – und viel „Gruscht“ liegt wirklich nicht rum bei Stadträtin Jana Schneiß in der Boppstraße (Neustadt). Das Bücherregal ist noch der bunteste Farbfleck in ihren drei Zimmern im vierten Stock. Ansonsten Ruhe im Blickfeld, beobachtet von einigen Kuschelschafen auf dem Bett, und alles kühl in grau und weiß. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Unterm Gitarrenhimmel

Akzent in zeitlos-schöner Wohnlandschaft: Tagebuchbild von Robert Abts

„Man müsste doch mal weg“, dachte Karen Ihm immer mal wieder. Aber die Diplom-Pädagogin blieb in Mainz, ist hier geboren, hat hier studiert und hier auch ihren ersten Job gefunden, den sie immer noch ausübt. Irgendwann vor 30 Jahren tauchte Volker Wirges auf, da war sie noch im Abi-Stress. In der WG im oberen Stockwerk war Party, er wollte eigentlich nur mal kurz telefonieren. Und von da an blieben sie der Stadt gemeinsam treu – und sich auch. Wie Karen hatte Volker gleich mit der ersten Bewerbung nach dem Studium Glück. Und wie sie blieb er dabei. Karen arbeitet seit 1991 bei der Stiftung Lesen und entwickelt Programme zur Förderung der Lesekompetenz – mit Druckwerken, Tagungen, Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer und Erzieher und auch modernen Medien wie Lesen- Lernen-Apps. Eigentlich möchte sie ihre Arbeit überflüssig machen. Aber angesichts von 20 Prozent der 14-jährigen, denen es laut Pisa-Studie an ausreichender Lesefähigkeit mangelt, und ebenfalls 20 Prozent der Kita-Kinder mit Sprachproblemen ist das noch ein langer Weg. Auf dem helfen der Stiftung auch prominente „Lesebotschafter“ und Kampagnen mit Unternehmen. „Man muss die Kids halt dort abholen, wo man sie erreicht.“ Der jährliche bundesweite Vorlesetag im Herbst gehört auch dazu.
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So wohnt Mainz: Cat Woman (Frauenlobstraße / Neustadt)

In Dagmar Sadzigs Wohnung ist vor allem ein Thema recht präsent.

Wer Dagmar Sadzik besucht, behält vor allem eines in Erinnerung: Katzen, Katzen und noch mals Katzen. Aber nicht maunzend und herumwieselnd, sondern sorgfältig abgestaubt in Schränken und Regalen, auf Tischen und gerahmt an den Wänden – aber im Grunde überall. Die Sammlung von Figuren und Abbildungen der eigenwilligen Kuscheltiere hat Museumscharakter und dürfte an Zahl und Vielgestalt einzigartig sein.
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Obdachlose Kunst – Das pad und Bernd Thewes weichen der Gentrifizierung

Komponist Thewes vor seinem Ex-Atelier

Der Bauboom ist allerorten ersichtlich. Eines der Viertel, welches dabei am rasantesten von Gentrifizierungseffekten erfasst wurde, ist die Mainzer Neustadt: „In den 80er Jahren war die Neustadt ein Arbeiterviertel“, erzählt Bernd Thewes (62 Jahre). Der Komponist hat seit 2006 sein Atelier im Erdgeschoss am Gartenfeldplatz 4. Häufig sieht man ihn dort mit verschiedensten Klangutensilien herumwerkeln. (mehr …)

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Aus alt mach schön: Antike Möbel-Geschäfte wie Metzner sind gefragt

„Antike Möbel“ steht in zierlicher Schreibschrift auf dem Schaufenster Nähe Fischtor. Hier finden sich stets schöne Stücke, gut instand gesetzte Antiquitäten und das ein oder andere stilvolle Teil. Die Auswahl ist so reich, da wird es im Laden fast ein wenig eng. (mehr …)

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Kommissbrotbäckerei & Co: Alles neu im Neustadt-Norden!

Mainz wächst und wächst. Vor allem im nördlichen Teil der Neustadt wird mit Hochdruck neuer Wohnraum geschaffen. 123 Wohnungen auf dem Gelände der alten Feuerwache am Barbarossaring sind bereits bezogen. 2020 sind weitere einzugsbereit.

Besonders spannend wird es bei drei Wohnprojekten der Wohnbau: Fast 400 neue Wohnungen entstehen in den nächsten Jahren im Gebiet zwischen Rheinstraße und Sömmerringstraße Nähe Zollhafen. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Wohlfühlen an den Gonsbachterrassen

Larissa Gallandi öffnet die Tür und strahlt. „Homestories“ habe sie immer schon gerne gelesen, sagt sie, und freut sich, dass jetzt auch ihre Wohnung einmal dabei ist. Die offene Garderobe mit Leo-Mantel am Eingang kommt uns bekannt vor: Larissa hat sie auf ihrem Mode- und Lifestyleblog „styleGLOW“ vorgestellt, gesponsert vom Hersteller. (mehr …)