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So wohnt Mainz: Unterm Gitarrenhimmel

Akzent in zeitlos-schöner Wohnlandschaft: Tagebuchbild von Robert Abts

„Man müsste doch mal weg“, dachte Karen Ihm immer mal wieder. Aber die Diplom-Pädagogin blieb in Mainz, ist hier geboren, hat hier studiert und hier auch ihren ersten Job gefunden, den sie immer noch ausübt. Irgendwann vor 30 Jahren tauchte Volker Wirges auf, da war sie noch im Abi-Stress. In der WG im oberen Stockwerk war Party, er wollte eigentlich nur mal kurz telefonieren. Und von da an blieben sie der Stadt gemeinsam treu – und sich auch. Wie Karen hatte Volker gleich mit der ersten Bewerbung nach dem Studium Glück. Und wie sie blieb er dabei. Karen arbeitet seit 1991 bei der Stiftung Lesen und entwickelt Programme zur Förderung der Lesekompetenz – mit Druckwerken, Tagungen, Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer und Erzieher und auch modernen Medien wie Lesen- Lernen-Apps. Eigentlich möchte sie ihre Arbeit überflüssig machen. Aber angesichts von 20 Prozent der 14-jährigen, denen es laut Pisa-Studie an ausreichender Lesefähigkeit mangelt, und ebenfalls 20 Prozent der Kita-Kinder mit Sprachproblemen ist das noch ein langer Weg. Auf dem helfen der Stiftung auch prominente „Lesebotschafter“ und Kampagnen mit Unternehmen. „Man muss die Kids halt dort abholen, wo man sie erreicht.“ Der jährliche bundesweite Vorlesetag im Herbst gehört auch dazu.
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So wohnt Mainz: Cat Woman (Frauenlobstraße / Neustadt)

In Dagmar Sadzigs Wohnung ist vor allem ein Thema recht präsent.

Wer Dagmar Sadzik besucht, behält vor allem eines in Erinnerung: Katzen, Katzen und noch mals Katzen. Aber nicht maunzend und herumwieselnd, sondern sorgfältig abgestaubt in Schränken und Regalen, auf Tischen und gerahmt an den Wänden – aber im Grunde überall. Die Sammlung von Figuren und Abbildungen der eigenwilligen Kuscheltiere hat Museumscharakter und dürfte an Zahl und Vielgestalt einzigartig sein.
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Obdachlose Kunst – Das pad und Bernd Thewes weichen der Gentrifizierung

Komponist Thewes vor seinem Ex-Atelier

Der Bauboom ist allerorten ersichtlich. Eines der Viertel, welches dabei am rasantesten von Gentrifizierungseffekten erfasst wurde, ist die Mainzer Neustadt: „In den 80er Jahren war die Neustadt ein Arbeiterviertel“, erzählt Bernd Thewes (62 Jahre). Der Komponist hat seit 2006 sein Atelier im Erdgeschoss am Gartenfeldplatz 4. Häufig sieht man ihn dort mit verschiedensten Klangutensilien herumwerkeln. (mehr …)

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Kommissbrotbäckerei & Co: Alles neu im Neustadt-Norden!

Mainz wächst und wächst. Vor allem im nördlichen Teil der Neustadt wird mit Hochdruck neuer Wohnraum geschaffen. 123 Wohnungen auf dem Gelände der alten Feuerwache am Barbarossaring sind bereits bezogen. 2020 sind weitere einzugsbereit.

Besonders spannend wird es bei drei Wohnprojekten der Wohnbau: Fast 400 neue Wohnungen entstehen in den nächsten Jahren im Gebiet zwischen Rheinstraße und Sömmerringstraße Nähe Zollhafen. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Wohlfühlen an den Gonsbachterrassen

Larissa Gallandi öffnet die Tür und strahlt. „Homestories“ habe sie immer schon gerne gelesen, sagt sie, und freut sich, dass jetzt auch ihre Wohnung einmal dabei ist. Die offene Garderobe mit Leo-Mantel am Eingang kommt uns bekannt vor: Larissa hat sie auf ihrem Mode- und Lifestyleblog „styleGLOW“ vorgestellt, gesponsert vom Hersteller. (mehr …)

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So Wohnt Mainz: Brit und ihr Minimalismus im Campo Novo

Klein, aber fein: so ist die Wohnung von Sigrid Britta „Brit“ Morbitzer im CAMPO NOVO, dem Gebäudekomplex an der Mombacher Straße unterhalb des Hartenbergs. In 750 unterschiedlich großen Apartments lebt hier bunt gemischt vom Studenten über den Saisonarbeiter bis hin zum berufstätigen Pendler ein Querschnitt der Mainzer Bevölkerung – und mittendrin Brit mit dem 9 Monate alten Hund Gus. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Kreative „Familien“- Idylle im Hinterhof

Durch die Einfahrt des späthistorischen Zeilenwohnhauses gelangt man in einen hellen Hinterhof. Rechts flankiert von einem doppelstöckigen Gebäude, auf der Stirnseite von einem 3-Etagen- Flachbau. Das Ensemble erinnert an ein Fabrikgelände. Der Anblick der Stahltüren im Treppenhaus verstärkt den Eindruck noch. Eine ganz andere Welt eröffnet sich jedoch, wenn man oben ankommt: Im Zuhause von Stefanie (Steffi) Ohler, Jürgen (Ju) Baumhauer, Sarah Lilienthal und Camila Alarcon regieren Zimmerpflanzen, Holzböden und Kunstwerke.

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So wohnt Mainz: Die (Um)Siedlung am Fichteplatz (Oberstadt)

Vom Vorbeifahren kennt fast jeder die Siedlung am Fichteplatz nahe der Unimedizin mit ihren stilvollen Gebäuden aus den 1920er Jahren, deren elegante drei Torbögen sich zur Stadt hin öffnen. Im Inneren der Siedlung, wo sich Schneckenburger und Nikolaus-Becker-Straße kreuzen, hört man vom großen Verkehr nicht mehr viel. Hier ist es fast wie in einer Schnecke, wie die Siedlung auch genannt wird. Den ursprünglich modernen Glanz kann man an den Fassaden noch erkennen. Vier namhafte Mainzer Architekten planten die Gebäude nach den Ideen von Neuer Sachlichkeit und Modernem Wohnen: Licht und Luft war damals das Motto. (mehr …)

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Anders Wohnen – Bauen in Gemeinschaft in Mainz

Wer kennt diesen Gedanken nicht: Manche Dinge werden einfach dann besonders gut, wenn man sie selbst macht. Das findet auch Verena Czicholl von der Baugemeinschaft 49° Nord – Rundum bunt. „Eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen ist eine der größten Investitionen des Lebens“, stellt sie fest. Warum dann nicht gleich alles richtig machen und auch die Nachbarn schon vor Bezug aussuchen? (mehr …)

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So wohnt Mainz: Der Juwelier an Gutenbergs Tafelrunde

Treibt man sich zwischen Höfchen und Brand in der Innenstadt umher, wird man zumeist von der Menschenmenge getrieben und läuft vermutlich am Juwelier Wagner-Madler vorbei. Bei genauem betrachten des Hauses sieht man ein wenig, was das Innere verspricht: auf jeden Fall ist es alt. (mehr …)