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Mainzer Ferienkarte 2020: Freibäder, ÖPNV und vieles mehr

Seit 50 Jahren stellt das Amt für Jugend und Familie das abwechslungsreiche Programm der Mainzer Ferienkarte zusammen. Es richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 6-18 Jahren aus Mainz, die ihre Sommerferien in der Stadt verbringen. Mehr als 100 Vereine, soziale Einrichtungen und Firmen unterstützen in der Regel das Projekt Ferienkarte und wirken an der Gestaltung des Programms mit.
Dieses Jahr ist aber wegen Corona alles etwas anders und das Programm ausgedünnt. Doch wie gewohnt gilt der Ferienkartenausweis als Fahrkarte im ÖPNV von Mainz und Wiesbaden und ermöglicht somit allen Kindern und Jugendlichen, Ausflüge in die nähere Umgebung zu planen und neue Ausflugsziele zu erkunden. Und der Clou: Nicht nur das Mombacher Schwimmbad, sondern auch das Taubertsbergbad konnten wieder für die Ferienkarte gewonnen werden. Somit steht einer Abkühlung in diesen Freibädern nichts entgegen! (mehr …)

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Datenschutzbeauftragter pocht auf Freiwilligkeit der Corona-App

Zur Debatte um den Einsatz der Corona-Warn-App erklärt der Landesdatenschutzbeauftragte Dieter Kugelmann: „Mehrere Millionen Bundesbürger nutzen mittlerweile die Corona-Warn-App. Aus Sicht der Datenschützer in Deutschland ist die vom Robert Koch-Institut betriebene App in Ordnung, und man kann sie guten Gewissens herunterladen. Allerdings werden die Stimmen von Unternehmern, Veranstaltern und anderen Verantwortlichen lauter, die überlegen, die App als Eintrittskarte für Konzerte, Veranstaltungen oder gar für Betriebsstätten zu verlangen. Aus Datenschutz-Sicht sind entsprechende Gedankenspiele kontraproduktiv und zu verwerfen. Nur weil die App in Deutschland dezentral organisiert und freiwillig ist, haben mehrere Millionen Menschen diese heruntergeladen und nutzen sie guten Gewissens. Wenn Bürger nun bestimmte Angebote und Dienstleistungen nur noch in Anspruch nehmen könnten, wenn sie ein Smartphone mit der Corona-Warn-App dabei hätten, würde dies die Freiwilligkeit untergraben. Mühsam erarbeitetes Vertrauen würde leichtfertig verspielt. Eine entsprechende Entwicklung wäre mittel- und langfristig fatal. Die Corona-Warn-App muss freiwillig bleiben.“ (mehr …)

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Fenster zum Hof Streaming-Konzerte: Nur noch zwei Shows!

„In jeder Krise schlummert eine Chance“, lautet das viel bemühte geflügelte Wort der Stunde. Die Mainzer Konzertagentur Musikmaschine hat sich dies zu Herzen genommen und in Kooperation mit der Kulturlocation „Altes Postlager“ und der Sparkasse Mainz das bemerkenswerte Streaming-Projekt „Fenster zum  Hof“ ins Leben gerufen. Am 26. Juni kommen hier noch DJ Friction & Galv, am 27. Juni FEE.
„Am Anfang war es nur eine verzweifelte Idee“, sagt Musikmaschine-Geschäftsführer Moritz Eisenach. Doch schon wenige Tage später habe er sich vor den Kameras wiedergefunden und einen Musik-Act und einen „Alltagshelden“ miteinander bekannt gemacht. Es sei ein richtiges Glücksgefühl gewesen, die strahlenden Gesichter aller Beteiligten zu sehen. „Sowohl wir als Konzertagentur, als auch die Techniker, die Musiker und die beiden Gäste waren einfach nur froh, wieder so etwas wie einen normalen schönen Abend mit Livemusik zu erleben“, berichtet Eisenach. (mehr …)

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Corona-Bündnis will Perspektiven für Rheinland-Pfalz entwickeln

„Gemeinsam haben wir die akute Phase der Corona-Pandemie gut in den Griff bekommen. Nun wollen wir Perspektiven für die Zukunft entwickeln und alles dafür tun, dass Rheinland-Pfalz gestärkt aus der Krise gehen kann. Auch das kann nur gemeinsam gelingen, wenn alle ihre Anliegen einbringen, ohne den Blick für das Ganze zu verlieren“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim zweiten Treffen des Corona-Bündnisses Rheinland-Pfalz, das Verbände, Organisationen und Institutionen aus allen relevanten gesellschaftlichen Bereichen vernetzt. (mehr …)

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Wasser(spiel)plätze weiter nicht geöffnet

Bis Ende Mai befanden sich von 64 Brunnen 34 Brunnen in Betrieb. Es wurden und werden danach weitere 26 Brunnen eingeschaltet. Vier kleine Brunnen auf der Kaiserstraße bleiben jedoch außer Betrieb, da die Technik erneuert werden muss. Die reinen Betriebskosten (ohne Instandsetzung, Personal und ohne Wasserspielplätze) liegen durchschnittlich bei ca. 220.000 Euro pro Jahr.
Aufgrund der weiterhin geltenden Hygieneverordnung sind die (Kinder) Wasserspielplätze bis auf weiteres geschlossen, da jegliche notwendige Vorgaben für die Stadt Mainz (Coronavorgaben des Landes Rheinland- Pfalz, Hygienekonzept) personell nicht zu handlen wären, so die Pressestelle der Stadt. Dazu gehören Absperrungen, Desinfektionsmaßnahmen, Ein- und Auslasskontrollen sowie Sammlung der Kontaktdaten. Dies sind Entscheidungen, an denen das Gesundheitsamt als Teil des Verwaltungsstabes Mainz beteiligt ist. Die Stadt will im Falle der Wiederinbetriebnahme vorab informieren.

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Rößner & SPD warnen vor Diskriminierung durch Corona-App

Zur Ankündigung des Mainzer Stadtmarketings zur Prüfung, ob bei Veranstaltungen die Nutzung der Corona-Warn-App zur Zugangsvoraussetzung gemacht werden kann, erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für Netzpolitik und Verbraucherschutz der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Das Mainzer Stadtmarketing darf nicht einmal daran denken, Zutritt zu Veranstaltungen im KUZ oder an anderen Orten nur nach Vorzeigen der Corona-Warn-App zu gewähren. Sich dann auch noch hinzustellen und zu behaupten, die Freiwilligkeit der App sei damit nicht infrage gestellt, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Genau diese Art von Zugangsbeschränkungen abhängig von der Nutzung der App, wie wir sie aus asiatischen Ländern kennen, haben wir GRÜNE von Anfang an befürchtet. Wenn von der Nutzung der App abhängt, ob ich am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben kann, hat das mit Freiwilligkeit aber auch gar nichts mehr zu tun. Es stellt sich vor allem auch die Frage, wo das aufhört: Werde ich als Nächstes von meinem Arbeitgeber gekündigt, wenn ich nicht mehr ohne App auf das Firmengelände darf? Gerade aber städtische Einrichtungen stehen besonders in der Pflicht, eine Diskriminierung zu verhindern und sich für gleichberechtigte Teilhabe einzusetzen. (mehr …)

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Lockerungen: Keine Maske in Außengastro / Privatveranstaltungen / Sport mit Körperkontakt

Neue Lockerungen ab Mittwoch: keine Maskenpflicht mehr in Außenbereichen der Gastronomie und Hotellerie! Innerhalb der Räume gilt die Maske unverändert. Und das Personal muss weiter Maske tragen – auch im Außenbereich. Auch die Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten bleibt weiterhin bestehen.
Bei Privatveranstaltungen etwa in angemieteten Räumen, draußen wie drinnen, sind nun bis zu 75 Personen gleichzeitig erlaubt – unter Auflagen. Abstandsgebot sowie die Maskenpflicht sind „möglichst zu beachten“, heißt es in dem Hygienekonzept – kontrollierbar ist dies kaum. Was im eigenen Haus oder im eigenen Garten passiert, dazu gibt es keine Vorgaben – diese gab es aber auch schon in den vergangenen Wochen des Lockdowns nicht. Denn die Vorgaben zu Veranstaltungsgrößen und Kontaktbeschränkungen bezogen und beziehen sich stets auf den öffentlichen Raum.
Auch Sport ist wieder mit direktem Körperkontakt zulässig. Damit kann ein Trainings- und Wettkampfbetrieb in allen Sportarten wieder aufgenommen werden – wenn die Zahl von 10 Personen nicht überschritten wird. (mehr …)

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WIR WERDEN LAUT!!! – Demo von Künstlern, Solo-Selbstständigen und Freien am 24. Juni

Die Politik hat erkannt, dass die Kunst- und Kulturszene von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders heftig betroffen ist und hat für die Unterstützung dieses Bereichs eine Milliarde Euro bereitgestellt. Dieser geplante Kultur-Infrastrukturfonds ist ein dringend notwendiger Schritt, um die Strukturen innerhalb des Kulturbereichs abzusichern und sie durch die Krise zu bringen „Allerdings muss eine wirkliche Unterstützung der Kunst-, Kultur- und Veranstaltungsbranche in Kombination mit individuellen Hilfen für Soloselbstständige gewährleistet werden, damit die Förderung nicht ins Leere läuft“, so Michael Holdinghausen, Landesbezirksfachbereichsleiter für Medien und Kunst in ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland. Daher startet verdi diese Demo am Mittwoch, 24. Juni von 12 bis 17 Uhr auf dem Ernst-Ludwig-Platz in Mainz. (mehr …)

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Autokino Mainz baut Kulturprogramm & Sitzplätze aus – Biergarten geplant

Während das eine Autokino am Stadion schon wieder geschlossen hat, baut das andere am Hechtsheimer Messegelände sein (Kultur)programm weiter aus: Geländebesitzer und Veranstalter Karl Strack arbeitet zusammen mit Programmplaner Ludwig Jantzer an einer Eventlocation, die ein Zusammenkommen von Menschen auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen ermöglichen soll.
Neben aktuellen Filmen und Filmklassikern wird ein Kulturprogramm geboten, das von fünf Kameras gefilmt und direkt auf die LED-Wand projiziert wird. Der Ton kommt über eine Frequenz in das Autoradio.
Für die nächsten Wochen sind u.a. Auftritte des Kabarettisten Urban Priol, dem Comedy Duo Mundstuhl, der Hip-Hop Gruppe ,,Die Orsons‘‘ und ein Tribute Festival geplant. Seit neuestem können auch Sitzplätze für das Kulturprogramm erworben werden. Auf einer ausgewiesenen Fläche werden hierzu Stühle mit Abstand vor der Bühne gestellt. Weiterhin ist die Eröffnung eines Biergartens ab nächster Woche angedacht.  www.autokino-mainz.com
Programm der nächsten Wochen: (mehr …)

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EXTRAWURST – Eine Tenniskomödie – am 5. Juli auf dem Tennisplatz des TV Grün-Weiß

Das einzige Stück der Kammerspiele in dieser Corona-Saison vor der Sommerpause! An Original-Schauplätzen sozusagen: Die Mitgliederversammlung des Tennisclubs TC Gonsenheim 06 ist fast zu Ende, nur die Abstimmung über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern steht noch aus. Und plötzlich geht es um die Wurst – genauer gesagt: um die Schweinswurst. Denn die darf nicht neben dem Grillgut des einzigen Clubmitglieds muslimischen Glaubens auf dem neuen Vereinsgrill brutzeln, so will es der Koran. Was tun? Einen Zweitgrill für den türkischen Tenniskollegen finanzieren? Nur noch Tofu auflegen? Sofort ist die Diskussion um Toleranz und Integration entfacht.
Die Gesellschaftssatire um die Wurst aus der Feder der Autoren der Fernsehserie „Stromberg“ spielt in der Open-Air-Theaterfassung von Regisseur Tom Peifer auf einem Tennisplatz – und das Publikum auf den Rängen wird kurzerhand an der Abstimmung in der Grillaffäre beteiligt.

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Der Gast Hof Grün in der Neustadt öffnet wieder (reduziert)

Der Gast Hof Grün in der Leibnizstraße 27/29 öffnet mit vorübergehend verändertem Konzept. Foto: gpe gGmbH

Am 1. Juli öffnet der Gast Hof Grün Türen und Fenster für den Außer-Haus-Verkauf. Täglich außer samstags gibt es von 13 – 18 Uhr selbstgebackenen Kuchen, Waffeln, Snacks, Kaffee und andere Getränke zum Mitnehmen oder zum Verzehr an Stehtischen auf der Terrasse. Außerdem werden beliebte Artikel aus anderen Abteilungen der gpe gGmbH angeboten, unter anderem aus dem Nähwerk, der Buchbinderei, der Wachsmanufaktur und der Sozialen Stadtimkerei.
„Mehr ist aufgrund der Abstandsregeln momentan nicht möglich,“ bedauert Christine Böser, Leiterin des Gast Hof Grün. Für das beliebte Genießerfrühstück und den immer gut besuchten Mittagstisch sei leider nicht genügend Platz. Das Übergangskonzept ermögliche es immerhin drei bis vier Menschen mit Behinderung, zeitweise an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren und wieder mehr Stabilität in ihren Alltag zu bringen. (mehr …)

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Karstadt schließt in Mainz – Kaufhof nicht

Bei Deutschlands letzter großer Warenhauskette werden 62 der 172 Filialen und zwei Schnäppchencenter dicht gemacht. Zusätzlich schließen 20 Läden von Karstadt Sport, außerdem 100 der 130 Reisebüros. Rund 6.000 Mitarbeiter dürften ihre Stelle verlieren. Hier schließen Karstadt-Filialen, dort Kaufhöfe. In Mainz muss Karstadt dran glauben. Die „Kaufhof“-Filiale ist indes nicht betroffen, auch die Filiale in Wiesbaden bleibt bestehen.
OB Ebling und Wirtschaftsdezernentin Matz: „Diese Entscheidung ist sehr bedauerlich, insbesondere für die betroffenen Mitarbeiter. Ehrlichkeitshalber muss man heute aber auch feststellen, dass nicht die Corona-Pandemie ausschließlich für die Schließung verantwortlich gemacht werden kann, sondern die seit Jahren ungelösten wirtschaftlichen Probleme des Galeria Karstadt Kaufhof Konzerns. Der Sanierungsdruck ist gewaltig und hier trägt der Vorstand die Hauptverantwortung für die wirtschaftliche Schieflage. Deshalb muss jetzt die Managementspitze des Handelskonzerns auch dafür Sorge tragen, dass allen betroffenen Mitarbeitern eine Perspektive aufgezeigt wird und keiner der Beschäftigten im Regen stehen bleibt.“ (mehr …)