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Portrait: Oliver Fischer – Der Herr der Türen

Alles im Griff: Oliver Fischer an der Tür

Für einen Moment wird es ungemütlich. Ein Gast soll drinnen etwas über die Stränge schlagen, so die Nachricht, die nach draußen zu den Türstehern dringt. Für Oliver Fischer, einer von zwei Chefs des Sicherheitsunternehmens „Tribus Security“, und dessen Mitarbeiter gilt es nun, zügig und ohne Aufregung zu handeln. Während sich ein Türsteher auf die Suche nach dem Unruhestifter macht, erwarten ihn die Kollegen mit erhöhter Aufmerksamkeit am Ausgang. Letztlich ist die Situation schnell geklärt. Ein freundlicher, dennoch unmissverständlicher Blick von Oliver Fischer in Richtung des schwankenden Gasts reicht, um die Lage wieder im Griff zu haben: (mehr …)

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Wer wird Mainzer „Nachtbürgermeister“? (Bewerbung bis 17. März!)

Freitagnacht, 3 Uhr, irgendwo in der Neustadt. Studenten feiern eine Party. Die Nachbarn liegen wach und ärgern sich. Anstatt das Ordnungsamt zu rufen, schreiben sie eine Mail an den Nachtkulturbeauftragten. Der meldet sich am Montag bei ihnen und verspricht zu vermitteln. Träumerei? Im Gegenteil. Schon bald könnte es so oder so ähnlich laufen. (mehr …)

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Portrait: Seit zwei Jahrzehnten prägt Psycho-Jones das Nachtleben

Seit über zwanzig Jahren der Mann an den Reglern.

Es ist Freitagabend, etwa 21 Uhr, als der silberne Wagen auf den Hinterhof rollt. Am Steuer: Daniel Jung, Halter des Fahrzeugs – so jedenfalls steht es in den amtlichen Papieren. Für das Publikum in der Bar, ist das aber nur die halbe Wahrheit. Die meisten Gäste kennen ihn vor allem als „Psycho-Jones“. Es ist der Name, mit dem er 1998 erstmals in den Mainzer Clubs und Bars auftrat. „Irgendwann haben mich die Leute einfach nicht mehr mit meinem bürgerlichen Namen angesprochen. Vielleicht passt das auch zu meinem Konzept, das wohl alles ist, außer bürgerlich“. (mehr …)

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Das sensor 2×5 Interview mit Postlager & Gutleut-Betreiber Victor Anta Muñoz


Du betreibst mit zwei Kollegen das Gutleut und das Alte Postlager am Hauptbahnhof. Wie kam es dazu und wie sehen eure Zukunftspläne aus?
Genau, das Gutleut Nähe Schillerplatz, und im Frühjahr haben wir das alte Postlager von der Firma Gemünden als Zwischennutzung angeboten bekommen. Das Gebäude wird in einigen Jahren abgerissen und dort etwas Neues gebaut. Mein Kollege Victor Bergmann hatte dann die Idee aus London, aus dem Postlager eine Art „Food Markt“ zu machen. Wir haben also diverse Mainzer Gastronomen ins Boot geholt. Man kann jetzt hier kulinarisch von allem etwas haben. Und da die Immobilie mit 2.000 qm sehr groß ist und der Bedarf nach Events ebenfalls, machen wir mehr Konzerte, Ausstellungen, Conventions und im Dezember etwas Weihnachtliches mit Tannenbäumen, Kinderkarussell usw.
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Die neue Party-Generation: Fuchsbau + Verboten

„Verboten“. Hinter dem mysteriösen Namen steckt eine kleine Agentur mit der Mission, die Mainzer Partyszene auf Vordermann zu bringen. Kennengelernt haben sich die Gründer Ersin und Christian vor vier Jahren im Lomo. Ersin arbeitete dort und Christian legte auf. Die beiden verstanden sich auf Anhieb. Nach dem ersten Kontakt war schnell die Idee geboren, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen: (mehr …)

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Gaaaaanz langsam: Bummeltechno im Trend (Mach mal langsam)

„Entspanntes und relaxtes Feiern“, das gefällt der 23-jährigen Kunststudentin Laura Seibert besonders gut an „Mach mal langsam“. Das Partyformat hat den Weg aus der weiten Welt nach Wiesbaden und Mainz gefunden: Techno und House in Zeitlupe, grob gesagt, selbstironisch auch „Schneckno“ genannt.
Beim „Global Bummel Sound“ tauchen die Partygänger tief in elektronische Beats mit Folkloreeinflüssen ein. Magische Klänge entstehen. Geräusche des Regenwaldes oder Vogelgezwitscher dringen aus den Boxen. Aber alles eben extrem langsam, für manche zu langsam. Laura Seibert begeistert sich dennoch für die Musik und für das Gesamterlebnis. So werden zu einem Regenwaldmotto auch mal 30 Kilo Bananen inszeniert oder das Publikum von einer Siebdruckstation zum Klamotten bedrucken überrascht. „Mach mal langsam“ steht somit nicht einfach nur für irgendeine Party, sondern für eine Philosophie der Weltoffenheit und Entschleunigung. (mehr …)

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Pengtival #4 & GesichterDerS8 am 7. Oktober im Pengland (Altes Rohrlager)

Zum vierten Mal Kunst, Party und Kultur im aufschäumenden Überfluss. Diesmal mit Motto „Geben ist das neue Nehmen!“ Zwei Bühnen, ein Oraculum, intensiver Lebensmittelgenuss, Textekrea-Lesekreis von und mit „Jacky liest“, live gespielte vielseitige Musik (Open Parachine, Sinu, Anionkaat und Cellar), Hip Hop Jamming und nachts ein DJ, der kein Electro auflegen darf.

Neu im Programm: (mehr …)

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Ausgefeiert – Ist die Mainzer Partyszene am Ende?

Clubsterben! Kulturtod! Betonleichen! Glaubt man aktuell den erschrockenen Ausrufen in den sozialen und sonstigen Medien, ist es um die Mainzer Kulturszene nicht gut bestellt. „Langsam aber stetig entschwinden in unserer schönen Stadt kulturelle Freiräume!“, prangerte jüngst auch eine Demonstration in der Innenstadt an. Eine düstere Prognose. Und tatsächlich hat der Sommer 2017 Mainz schwer zugesetzt: Erst fällt das Asta-Sommerfest aus, dann schließt das Gebaeude27, Panama- und Filmriss-Bar verabschieden sich, 50Grad und Haus Mainusch bangen um ihr Bestehen und nun hat auch noch die Planke Nord dichtgemacht. Stattdessen reihen sich am Rheinufer schicke neue Immobilien und immer mehr Flächen werden „nachverdichtet“. Unglücklicher Zufall oder Symptome einer kulturfeindlichen Stadtentwicklung? (mehr …)

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Tanz in den Herbst / KUZunterwegs: 16. September in der Rheingoldhalle

Nach der fulminanten „Tanz in den Mai“ KUZ Revival Party mit dem Besten aus Schlager, NDW und den 80ern für alle zwischen 18 und 66 Jahren geht es nun weiter mit dem Tanz in den Herbst. DJ Dr. Jürgens spielt die Hits zu Kindheits- und Jugend-Erinnerungen zwischen Blümchentapeten: von AQUA über Backstreet Boys und a-ha bis hin zu den Vengaboys.

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18 Jahre Red Cat ! (13. bis 16. September)

1999 – da hat damals die Katze eröffnet und steht heute immer noch, als einer der wenigen Läden, die es solange Zeit geschafft haben. Das wird zünftig gefeiert: 4 Tage lange von Mittwoch bis Samstag mit Liebevoll, Phat Cat Hold The Line und Back in the Days. Und sicherlich auch ein paar Getränkespecials.

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Disco Amore am 26. August im Kulturclub schon schön

Amore deine Stadt heißt es wieder im Kultclub: Kein Genre wird ausgelassen, keine musikalischen Grenzen gesetzt. Ein buntes Potpourri an musikalischen Schmankerln oder einmal Döner mit Allem und Scharf, serviert vom Disco Amore DJ-Team! Zutaten: Wanda, The Clash, Boy, Frittenbude, Mike Snow, Elvis, Kraftclub, Quotsa, Joy Division, Seeed, Panjabi MC, Cro, Foals und und und … 23 Uhr, 4 Euro.