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Der Supermarkt im Rucksack: „Flink“ liefert Lebensmittel in 10 Minuten

Große Langgasse, an einem spätsommerlichen Vormittag. Die Gruppe, die es sich auf den zusammengewürfelten Sitzgelegenheiten vor der pinken Ladenfläche bequem gemacht hat, wirkt einnehmend: Lockeres Geplauder zwischen jungen Leuten – manche von ihnen, so stellt sich später heraus, studieren nebenbei, andere sind in Voll- oder Teilzeit beschäftigt. Aus der Runde geht einer los, um Kaffee zu holen, während die anderen weiter das Geschehen auf der langsam erwachenden Straße verfolgen. Erfahrungsgemäß sei es am Morgen noch etwas ruhiger als am Nachmittag und Abend, sagt Johannes Balfanz, Hub-Manager von Flink. In vielen Großstädten gibt es den mobilen Lieferdienst bereits, seit diesem Jahr auch in Mainz.

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Gonsberg Lounge & Esszimmer: Neue Location für Kultur, Events und kulinarische Erlebnisse

„das Esszimmer“ – Café & Lunch Restaurant am Gonsberg (Foto: Kristina Schäfer)

„Feiern – tagen – genießen“ – so lautet das Motto der „Gonsberg Lounge“, die oberhalb der Koblenzer Straße am Ortseingang Gonsenheim „Im Niedergarten“ ihren Platz hat. Hier können sich nicht nur die Menschen, die auf dem umliegenden Campus arbeiten, kulinarisch versorgen und die Einrichtung als Restaurant nutzen. Angedacht ist weit mehr: Bis zu 400 Personen können bei Veranstaltungen wie Konzerten oder Food-Tastings, Ausstellungen, Lesungen, Konferenzen, Firmenevents und privaten Feiern Platz finden.
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Genussmomente beim Espresso: Die Kaffeekommune mit eigener Rösterei

Paul Bonna von der Kaffeekommune

Wenn man sich mit Paul Bonna über Kaffee unterhält, vergeht die Zeit wie im Flug und man lernt immer etwas dazu. Beim Cappuccino beispielsweise darf die Tasse nicht viel mehr als 150 ml Fassungsvermögen haben, sonst stimmt das Mischungsverhältnis nicht mehr. Und die wichtigste Botschaft – so simpel wie elementar: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. (mehr …)

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Grünflächen statt Stellplätze: Der Stadtraum wird neu verteilt

Der öffentliche Raum wird zwischen Autos, Radverkehr und Gastronomie neu verteilt

Die Gastronomie und ihre Besucher erfreuen sich zumindest im Sommer über ihre erweiterten Außenflächen. Möglich wurde dies durch das Maßnahmenpaket „Mainz hilft sofort“. Unter vielen Corona-Sonderregelungen für Handel, Gastronomie und Kultur wurde darin unter anderem beschlossen, dass Parkplätze bis Ende des Jahres als zusätzliche Bewirtungsfläche umgewandelt werden können. Eine Verlängerung dieser Nutzung, die bis Ende 2021 gilt, sei nicht auszuschließen, teilt die Stadtverwaltung mit. Im Sinne der nachhaltigen Stadtgestaltung sei es ein Ziel, die Straßenräume gleichberechtigt und ausgewogen zu gestalten:

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Film-Riss: Verliert die Stadt ihre Programmkinos?

Jochen Seehuber (re.) und Eduard Zeiler vom Capitol und Palatin sehen ihre Zukunft düster (Foto: Stephan Dinges)

Vor drei Jahren wurde das altehrwürdige Residenz Kino (Cinestar- Gruppe) abgerissen und ist schicken Wohnungen am Schillerplatz gewichen. Jetzt ist womöglich das nächste und letzte Mainzer Programmkino fällig. Wie es der Zufall will, ist auch hier der Bauträger Fischer&Co zuständig für die Immobilie in der Hinteren Bleiche 6-8, in der sich die vier Palatin- Kinosäle befinden sowie der Rockkeller „Alexander The Great“ (ATG) und eine Shisha-Bar.
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Draußen-Sportarten: Minigolf im Mainzer Volkspark

Ob als Ausflugsziel mit Kids, für den Urlaub oder just for fun: „Minigolf ist zwar Oldschool, aber nicht aus der Mode gekommen“, so Klaus Bals, Pächter der Minigolf-Anlage im Mainzer Volkspark. Vom Stadtpark kommend, liegt der Platz direkt hinter der Brücke zum Volkspark. Zusammen mit seiner Frau Jutta sorgt Klaus seit 2016 dafür, dass hier jeder mit Vergnügen seinen Schläger schwingen kann. Die Regeln sind bekannt: mit möglichst wenig Schlägen den Ball ins Loch und selten, aber möglich: ein Ass schießen, auch bekannt als „Hole-in-one“.
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Der König der Trödler: Inox Kapell und sein Laden in der Altstadt

+++ Der Laden soll angeblich schon wieder geschlossen sein (5.8.21) +++

Ein schlanker Mann steht in schwarzem Anzug, rotem Hemd und einem Jägerhut in einem kleinen Laden am Rande der Altstadt und räumt Bilder und Gegenstände auf die Straße. Sein zu zwei Zöpfen geflochtener grauer Bart schwingt bei jeder Bewegung mit. Von schwarzem Lidschatten umrahmte Augen blicken freundlich auf die Welt. Eine junge Frau schreibt mit Kreide auf die Straße „Die Hippies leben“. Das kleine verwunschene Kleinod in der Neutorstraße 4 betreibt niemand Geringeres als Inox Kapell – Künstler, Musiker, Pädagoge und Mainzer – als auch Wiesbadener – Urgestein.

War er bis vor Kurzem noch als Insekten-Botschafter am Schloss Freudenberg in Wiesbaden unterwegs, verweilt er nun wieder in Mainz und betreibt seit Mai seinen außergewöhnlichen Laden. Was sein Antrieb ist und weshalb er sich über einen Weltuntergang freuen würde, erzählt er uns an einem heißen Nachmittag.
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Das Gastro-Karussell: Was gibt’s wo neu?

Die Außenbereiche boomen – am Alten Postlager etwa öffnete der „Postgarten“ im selben Style wie drinnen, nur eben draußen. Und auch das KUZ bleibt nicht untätig und transformiert seinen Biergarten in einen „Mainzer Weingarten“. Im Außenbereich des Waschhauses gibt es damit Speisen und Getränke im regionalen Stil – heißt: unter anderem Spundekäs‘, Handkäs‘ und Wurstsalat. Wein und Sekt kommen vom Weingut Fleischer der Stadt Mainz.

Noch mehr Neu-Eröffnungen in Mainz finden Sie hier:
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Comeback für die Mainzer City – Wie geht es nach Corona weiter?

Geschlossene Cafés, Restaurants und Läden prägen aktuell das Stadtbild. Ein teilgeöffneter Einzelhandel – die gängige Shopping-Vorstellung ist außer Kraft gesetzt. Einkaufserlebnisse, auf die man vor Corona Wert gelegt hat, sind zunächst Geschichte. Die Pandemie verändert die Entwicklung der Innenstädte rasant.

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Lokale Lieferkonzepte in Hochkonjunktur

Die Jungunternehmer Adrian Koch (vorne links) und Sahand Sabri (vorne rechts) wollen mit „Mainz liefert“ die Gastronomie unterstützen. Foto: Sascha Kopp

Wenn man denn Corona etwas Gutes abgewinnen will, dann ist es vermutlich die Improvisations-Fähigkeit unserer Gesellschaft. Themen, die schon seit Jahren auf der Agenda standen, wie etwa „mehr Digitalisierung“, wurden – quasi über Nacht – aus dem Boden gestampft. Einige dieser Errungenschaften haben dem ausgeknockten Mainzer Einzelhandel und der geplagten Gastro-Szene, die plötzlich auf ein reines „to go“-Geschäft reduziert wurde, einen Online-Schub versetzt, erfreulicherweise mit einer regionalen Note wie die Lieferservices „Mainz gebracht“, „Mainz liefert“ oder der Online-Marktplatz „Heimatschatz“. Initiiert hat „Mainz gebracht“ der gerade ausgeschiedeneCitymanager Dominique Liggins, der kurz nach dem ersten Lockdown im März 2020 nach individuellen und vor allem lokalen Lieferwegen für den Einzelhandel gesucht hat. „Mainz gebracht“ wurde postwendend ein Erfolg. Bereits in den ersten Wochen nach der Einführung des Lieferdienstes wurden rund 1.500 Sendungen von Mainzer Einzelhändlern zugestellt.
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Wie Mainzer Hotels ums Überleben kämpfen

Messen, Tagungen, Kongresse – sie alle bleiben als Präsenzveranstaltungen wegen Corona untersagt oder sind verschoben. Die Rheinland- Pfalz-Ausstellung fällt dieses Jahr ganz aus und ging sogar in die Insolvenz. Denn neben Touristen, deren Beherbergung weiter verboten ist, kommen auch immer weniger Geschäftsreisende nach Mainz. Nicht nur Veranstalter sind dadurch in ihrer Existenz bedroht, sondern auch die ortsansässigen Hotels. Bis zu 80 Prozent der Hotelübernachtungen in Mainz entfallen auf geschäftlich Reisende: „Jedes geöffnete Hotel hat zwar noch ein wenig Belegung durch Geschäftsreisende. Diese Auslastung liegt jedoch bei nur 5 bis 15 Prozent,“ sagt Matthias Sieber-Wagner, General Manager des Intercity Hotels am Hauptbahnhof und Vorsitzender der Mainzer Hotelwerbegemeinschaft. Ganze Etagen stehen seit Monaten leer. „Jedes Hotel muss abwägen, ob es sich lohnt, für ein paar wenige Gäste geöffnet zu bleiben oder eine Zeitlang zu schließen.“
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Die Tanzbeine stehen still: Wie es um die Mainzer Clubs steht

Norbert Schön vom Kulturclub schon schön (Foto: Rodney Fuchs)

Getanzt wird schon lange nicht mehr. Seit dem Ausbruch des Corona-Virus in Deutschland machten die Clubs bundesweit dicht. Während das Partyvolk zuhause sitzt und auf die Wiedereröffnung wartet, plagen die Betreiber große Sorgen: fehlende Unterstützung, finanzielle Löcher und (kreative) Zwangspausen. Notgedrungen bangen die Chefs des Nachtlebens um ihre Existenz.
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