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Gut behütet – Die letzten Mainzer Huthäuser

„Sie haben den Kopf, wir den Hut“ – So wirbt das Huthaus Streibich auf seiner Website. Der Hutladen im Eckhaus (Flachsmarktstraße 34) ist Familienbetrieb seit 1946. Damals gründete – mit Genehmigung der französischen Besatzer – Christine Streibich ihr kleines Hutgeschäft in einem der Domhäuser. Wenn der heutige Inhaber Wilhelm Ehrhard, von der Entwicklung des Huthauses berichtet, gerät das gleichzeitig zu Stadthistorie, Familiengeschichte und Geschichte der Mode. (mehr …)

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Perfekte Ausstrahlung: (Mainzer) Sonnenstudios im Überlebenskampf

Anfang Dezember schloss das „Beauty Solar“ in der Binger Straße. Kurz zuvor machte das „Pretty Sun“ Ecke Sömmeringstraße / Goethestraße dicht und tauschte die Sonnenbänke gegen einen bizarren Mix aus Schaufenster-Flohmarkt und „Zu vermieten“-Schildern aus. Eine Branche am Aussterben – ähnlich die der Videotheken? Doch zunächst Entwarnung: Aktuell gibt es noch vier Sonnenstudios in der Innenstadt. Zwei weitere in Gonsenheim und Laubenheim. (mehr …)

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Ich sehe nicht, ich fühle! – Blinde Physiotherapeuten in Mainz

„Menschen, die ich nicht isoliere, brauche ich später nicht zu integrieren.“ Ein Motto, das grundlegend für die Ausbildungsarbeit des Berufsförderungswerks Mainz (BFW) ist. Doch das war nicht immer so. 1966 wurden die ersten blinden und sehbehinderten Masseure und medizinischen Bademeister gemeinsam im „Neubrunnenbad“ ausgebildet. Zuvor galt die strikte Trennung von Behinderten(schulen) und Nichtbehinderten. (mehr …)

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Die besten Mainzer Käsetheken

Wir haben uns auf den Weg gemacht, an Mainzer Käsetheken unsere Favoriten zu entdecken und deren Preise abzuchecken. Käse ist laut Duden übrigens ein „aus Milch (von Kühen, Schafen oder Ziegen) hergestelltes Nahrungsmittel, das als Brotbelag oder auch -aufstrich gegessen wird“ und umgangssprachlich als „Unsinn, dummes Zeug“ bekannt. (mehr …)

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Gastro-Tipp: Beim Budiker (Mainz-Neustadt)

Die Neustadt hat unter gastronomischen Gesichtspunkten noch Luft nach oben, das finden Walery Engel und Marc Jenne. Vor allem meinen sie damit die Kneipenlandschaft. Die beiden springen daher gerne selbst in die Bresche und schaffen Abhilfe. Die ehemalige Fiszbah in der Raimundistraße 13 haben die beiden gerade übernommen, komplett neu gestaltet und ihr den Namen „Beim Budiker“ verpasst. (mehr …)

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Leben aus der Mitte – Das Zen-Zentrum Mainz

„Der Geist ist unruhig wie ein wilder Affe“, heißt es im Zen. Er springt von Baum zu Baum und sucht nach jeder Ablenkung. Ein wenig Beruhigung in schnelllebigen Zeiten bietet das Zen-Zentrum Mainz in der Mittleren Bleiche. Wer über dem türkischen Günay-Supermarkt die Treppen besteigt, findet sich plötzlich in einem großen Saal mit Parkett wieder, nebst einer schönen Dachterrasse im japanischen Stil. (mehr …)

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Gastro-Check: Adagio im Atrium (Mainz-Finthen)

Hoteldirektor Lutz Frey muss auch nach Jahrzehnten noch schmunzeln, wenn er hin und wieder mit der Frage konfrontiert wird: „Kann man denn im Atrium ins Restaurant gehen, ohne dort zu übernachten?“ Ja, man kann – und es lohnt sich. In Mainz-Finthen wächst nicht nur der berühmte Finther Spargel, sondern auch ein Restaurant, das mit dem neuen Küchenchef Carl Grünewald im Feinschmeckerbereich kulinarische Akzente setzt. (mehr …)

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sensor Gastro-Check: Vietnam-Style im “an o ban” (Neustadt)

Es sind manchmal Zufälle, die einem zum nächsten Schritt verhelfen. Als die Brüder Duc Anh und Gia Hoai Nam Le, im Juli 2016 gemeinsam mit Melanie Asal das „an o ban“ in der Neustadt eröffneten, wollten sie ganz bewusst ihre großen Traum vom eigenen Restaurant auf kleinstem Raum verwirklichen. Mit Erfolg. Ihre köstliche vietnamesische Küche sprach sich schnell herum. (mehr …)

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Vor der Haustür – Integration durch Kultur im ZMO Bretzenheim

Umgeben von hohen Ahornbäumen wirkt das graue kastenförmige Gebäude an der Hans-Böckler-Straße unscheinbar. Jahre zuvor wurde dort noch beim örtlichen „Schlecker“ eingekauft. Doch nach der großen Pleite der Drogeriemarktkette wurde Profit zu Non-profit. Ein Verein übernahm 2014 die Örtlichkeit: Zusammenarbeit mit Osteuropa e.V. (ZMO). (mehr …)

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Klein, aber fein: Salonkultur in Mainz und Wiesbaden

Ein helles Wohnzimmer im Wiesbadener Komponistenviertel – weiße Wände, weiße Vorhänge und ein weißes Schleiflackregal. Grafik an der Wand, ein gepflegter Kamin. Unter den wenigen Büchern vor allem Reiseführer in die Metropolen der Welt. Und 25 IKEA-Klappstühle, natürlich auch weiß. Wir befinden uns in einem bürgerlichen Salon. (mehr …)

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Was wird hier gespielt? – Die neuesten Entwicklungen der Mainz-Wiesbadener Veranstaltungsbranche

Demographie, Globalisierung, Gesundheit, „Mobility & Connectivity“, Nachhaltigkeit und Bildung – das sind die Megatrends, die den Kurs bestimmen. Hinzu kommt ein gesteigertes Bedürfnis nach interaktiver Wissensvermittlung und technischem Komfort. Wie halten es unsere Städte damit?

Flaggschiff oder Kongressklotz?

Begleitet von großem medialen Interesse eröffnete im April 2018 in Wiesbaden das lang erwartete Rhein Main Congress Center (RMCC). Als „innovativstes Veranstaltungszentrum Deutschlands“ soll das Prestigeprojekt Maßstäbe auf dem Markt setzen. Das nach dem Abriss der Rhein-Main-Hallen komplett neu gebaute Objekt ist Teil der Marketingstrategie „2021plus“. Dabei handelt es sich um den Plan der hessischen Landeshauptstadt, die Weiterentwicklung als Tourismus-Standort anzuvisieren. Ziel ist es unter anderem, Wiesbaden zum führenden Messe- und Kongressstandort in Sachen Nachhaltigkeit zu etablieren. Dazu wurde mit der „Wiesbaden Kongressallianz“ eine Marketing-Kooperation geschaffen, die Kongresse, Messen und Events in allen städtisch betriebenen Veranstaltungshäusern organisiert. (mehr …)

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Bäumchen wechsel dich… das Sommer-Gastro-Karussell – Was gibt`s wo neu?

In der Mainzer Gastrolandschaft hat sich einiges getan über den Sommer. Schließungen an jeder Ecke, dafür neue Gesichter und Gerichte an anderer Stelle. Unser Gastro-Karussell für den besseren Überblick: (mehr …)