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Gastro-Check: Adagio im Atrium (Mainz-Finthen)

Hoteldirektor Lutz Frey muss auch nach Jahrzehnten noch schmunzeln, wenn er hin und wieder mit der Frage konfrontiert wird: „Kann man denn im Atrium ins Restaurant gehen, ohne dort zu übernachten?“ Ja, man kann – und es lohnt sich. In Mainz-Finthen wächst nicht nur der berühmte Finther Spargel, sondern auch ein Restaurant, das mit dem neuen Küchenchef Carl Grünewald im Feinschmeckerbereich kulinarische Akzente setzt. (mehr …)

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sensor Gastro-Check: Vietnam-Style im “an o ban” (Neustadt)

Es sind manchmal Zufälle, die einem zum nächsten Schritt verhelfen. Als die Brüder Duc Anh und Gia Hoai Nam Le, im Juli 2016 gemeinsam mit Melanie Asal das „an o ban“ in der Neustadt eröffneten, wollten sie ganz bewusst ihre großen Traum vom eigenen Restaurant auf kleinstem Raum verwirklichen. Mit Erfolg. Ihre köstliche vietnamesische Küche sprach sich schnell herum. (mehr …)

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Vor der Haustür – Integration durch Kultur im ZMO Bretzenheim

Umgeben von hohen Ahornbäumen wirkt das graue kastenförmige Gebäude an der Hans-Böckler-Straße unscheinbar. Jahre zuvor wurde dort noch beim örtlichen „Schlecker“ eingekauft. Doch nach der großen Pleite der Drogeriemarktkette wurde Profit zu Non-profit. Ein Verein übernahm 2014 die Örtlichkeit: Zusammenarbeit mit Osteuropa e.V. (ZMO). (mehr …)

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Klein, aber fein: Salonkultur in Mainz und Wiesbaden

Ein helles Wohnzimmer im Wiesbadener Komponistenviertel – weiße Wände, weiße Vorhänge und ein weißes Schleiflackregal. Grafik an der Wand, ein gepflegter Kamin. Unter den wenigen Büchern vor allem Reiseführer in die Metropolen der Welt. Und 25 IKEA-Klappstühle, natürlich auch weiß. Wir befinden uns in einem bürgerlichen Salon. (mehr …)

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Was wird hier gespielt? – Die neuesten Entwicklungen der Mainz-Wiesbadener Veranstaltungsbranche

Demographie, Globalisierung, Gesundheit, „Mobility & Connectivity“, Nachhaltigkeit und Bildung – das sind die Megatrends, die den Kurs bestimmen. Hinzu kommt ein gesteigertes Bedürfnis nach interaktiver Wissensvermittlung und technischem Komfort. Wie halten es unsere Städte damit?

Flaggschiff oder Kongressklotz?

Begleitet von großem medialen Interesse eröffnete im April 2018 in Wiesbaden das lang erwartete Rhein Main Congress Center (RMCC). Als „innovativstes Veranstaltungszentrum Deutschlands“ soll das Prestigeprojekt Maßstäbe auf dem Markt setzen. Das nach dem Abriss der Rhein-Main-Hallen komplett neu gebaute Objekt ist Teil der Marketingstrategie „2021plus“. Dabei handelt es sich um den Plan der hessischen Landeshauptstadt, die Weiterentwicklung als Tourismus-Standort anzuvisieren. Ziel ist es unter anderem, Wiesbaden zum führenden Messe- und Kongressstandort in Sachen Nachhaltigkeit zu etablieren. Dazu wurde mit der „Wiesbaden Kongressallianz“ eine Marketing-Kooperation geschaffen, die Kongresse, Messen und Events in allen städtisch betriebenen Veranstaltungshäusern organisiert. (mehr …)

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Knall Puff Peng: Mainzer Waffenhändler im Überblick

Im Schaufenster der Gartenfeldstraße 20 (Neustadt) steht ein Motorrad. Kann man es kaufen, kann man es mieten, steckt ein tieferer Sinn dahinter, oder dient das Fenster bloß als Stellplatz? „Das ist einfach nur Deko“, klärt der Besitzer des Gefährts, Kurt Bouras, auf. Ihm gehört auch das dahinter gelegene Geschäft. Hier gibt es er jedoch keine Motorräder, sondern historische Waffen zu kaufen. (mehr …)

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Come on Barbie – Kasteler Bordell testet Sexpuppen

Sie sind heiß, sie sind jung, sie sind willig – und 100 Prozent synthetisch. April, Amy, Bella, Bonny, Loretta und Trixy sind lebensechte Sexpuppen und arbeiten seit knapp drei Monaten im Kasteler Bordell „Sugar Pearl Girls“. Eine halbe Stunde mit ihnen kostet 60 Euro, eine volle 80. Einen Dreier mit einem der „echten“ Girls gibt es für 150 Euro. Auch als Escort können sie gebucht werden – ab 200 Euro plus Fahrtkosten. (mehr …)

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Mainzer Tampon Start-Up – Was Frauen Wolle

Sie sind klein, weiß, mehr als jede zweite Frau hat sie im Badezimmer stehen und jede dieser Frauen verwendet im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 10.000 Stück davon. Ihren Status als Tabuthema haben sie trotzdem nie so richtig ablegen können. Ein typisches Drogeriemarkt-Produkt – so sah Julia Steigerwald das auch jahrelang. Bis sie anfing, sich mit diesem intimsten Produkt, das es für Frauen gibt, auseinanderzusetzen – und so von Mainz aus eine kleine Tampon-Revolution startete. (mehr …)

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Neueröffnung in der Rheinstraße: Naïv

Ist es eine Bar? Ist es ein Geschäft? Nein! Es ist ein Bar-Store-Tasting Room-Konzept! “Naïv” nennen sich die neuen Pächter der Rheinstraße 45, die zuletzt das Paulaner Braustübl beheimatete. Mit der düsteren Kneipe hat Naïv nicht viel gemein – weder bei der Einrichtung noch bei der Bierauswahl. Statt bayerischer Tradition gibt es hier jetzt schickes Craftbeer.

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Gastro-Check: Restaurant “Adam & Eden” im Marriott AC Hotel am Bahnhof

„Wir bereiten frisch zu und machen fast alles selbst, ob gefüllte Ravioli oder die Sauce Café de Paris, ob hausgemachte Mayonnaise oder unser Avocado-Tartar“, erklärt Küchenchef Christian Höhn vom Restaurant Adam & Eden im wenige Monate alten AC-Hotel Marriott am Hauptbahnhof. Nur das Brot holt er sich aus der Altstadt, von der Bäckerei Vetter, und das Eis aus der Neustadt, natürlich vom N‘Eis.
Wer das Speisenangebot aufmerksam liest, dem fällt schnell auf, dass Höhn die klassische französische Küche liebt. Allerdings geht er bei der Zubereitung eher weg von der schweren hin zur leichten Kost. Neu auf der Karte bietet er einen hausgebeizten Fjord Lachs mit Apfelchutney und Roter Bete an, als Vorspeise für 12,50 Euro. Bei den täglich wechselnden Tagesempfehlungen und Mittagstischen – saisonal angepasst – entdeckt man die ganze Bandbreite seines Könnens: (mehr …)

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Kaffeehaus-Tipp: KreuterBLUM (Kötherhofstraße am Schillerplatz)

Feinste Törtchen, Pralinen und Gebäck und dazu eine heiße Tasse Kaffee, Tee oder Schokolade? Ein Besuch im Café KreuterBLUM in der Altstadt bedeutet Urlaub für Zunge, Gaumen und Magen. Seit etwa zehn Jahren werden die Mainzer hier mit süßen Kreationen verwöhnt; am liebsten mit einem Himbeer-Valrhona, weiß Geschäftsführerin Tatjana Kreuter. Doch das Café hat noch mehr zu bieten: Täglich kreiert das internationale Team aus 14 Konditoren und drei Meistern feinste Törtchen, Gebäcke und Pralinen. (mehr …)