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Essen statt Applaus: Initiative „Kochen für Helden Mainz“ macht weiter

Vanessa (li.) und Rebecca: Zwei Freundinnen, eine Mission

Systemrelevant – ein Wort in aller Munde. Es rückte in den letzten Monaten diejenigen Berufe in den Fokus, die helfen, wenn es dem Land an den Kragen geht: Pfleger, Ärzte, Apotheker; aber auch Mitarbeiter im Einzelhandel oder der Müllabfuhr – teils aufs äußerste belastet mit Extraschichten. Für diese Berufsgruppen wollten Rebecca Reinhard und Verena Schmitt mehr machen, als sich zum Klatschen auf dem Balkon zu treffen. Also gründeten sie Ende März das Projekt „Kochen für Helden Mainz“. (mehr …)

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Nach Jahren des Wartens wird die Ludwigsstraße umgebaut

So soll sie aussehen, die neue Shopping- und Erlebniswelt Lu

Corona zum Trotz geht es weiter an der Lu(dwigsstraße). Der große Stadtumbau um Karstadt herum ist beschlossene Sache. Großinvestor Gemünden aus Ingelheim baut das Areal – laut eigenen Angaben nicht nur zum Shoppen, sondern auch zum Erleben: (mehr …)

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Die neue „Bio-Pforte“: Mut und Tatkraft in der Krise

Einheimische Lieblingsstücke – vielfältig, regional und Bio.

Das neu eröffnete Bio-Lädchen in der Mainzer Jakobsbergstraße Nähe Weinhaus Michel ist fast sowas wie ein Hofladen in der Stadt. Gegründet von Bio-Bauer Ludger Schreiber aus Klein-Winternheim präsentiert es „einheimische Lieblingsstücke“ – die Unterzeile des Ladennamens – also: so viel Regionalität wie möglich. Ludgers Frau Désirée, die neben ihrem Beruf als Bauingenieurin fürs Hofmarketing zuständig ist, verrät: „Die Räume wurden uns angeboten und im August letzten Jahres begann die Planung.“ Trotz Corona wurde der Laden im März eröffnet. Ludgers Schwester Daniela öffnet an drei Tagen die Woche: Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 15 Uhr. „Es gibt schon jetzt Stammkunden“, freut sich Daniela.
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Strampler, Shirts, Schutzmasken: Do-It-Yourself-Läden auf Corona

Scheidermeisterin Jana Mattas bei der Arbeit (Foto: Oliver Rüther)

In Mainz hat sich eine kleine, feine Szene an Läden etabliert, in denen die Inhaber selbstgemachte Sachen verkaufen. Doch dann kam Corona und damit ein Einbruch der Einnahmen. Viele halten sich gerade so über Wasser – und passen ihr Sortiment an die Krise an.

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Geschäftsvorstellung: HammerWein – Hochprozentig kreativ

König Hammer in seiner Schatzkammer.

Nein, nicht alles basiert auf Alkohol im pittoresken Angebot von Hammer-Wein in dem kleinen Laden in der Münsterstraße 29. Aber aus allem macht Matthias Hammer eine Idee, eine Spezialität, ein Geschenk, ein Unikum. Natürlich hat er winzerische Vorfahren, und seine Kenntnis – nicht nur der heimischen Gewächse – ist Teil seines Erfolgs. Angefangen mit seinen klassischen Angeboten: immerhin 150 Weine hat er im Angebot, so z. B. von Krollmann, Schnabel und Gröhl aus Gau-Bickelheim, Siefersheim und Weinolsheim in Rheinhessen – in allen Geschmacksrichtungen von knochentrocken bis edelsüß. Bei kleinen Mengen gibt es einen Preisaufschlag. Ab 12 Flaschen kostet alles genau so viel wie beim Winzer direkt. Der lokale Bezug ist spürbar und gewollt.

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Total vercatert: Die besten Mainzer Catering-Unternehmen

Viele Gastrobetriebe können ohne Catering-Aufträge kaum (fort)bestehen und sind somit auf das Liefer- bzw. Veranstaltungsgeschäft angewiesen. Das darf dann, je nach Budget, sogar etwas oder erheblich mehr kosten. Damit lässt sich also, aus gastronomischer Sicht, die Küchenhardware ausnutzen, Personal gezielter einsetzen, Mundpropaganda ernten und vor allem: Geld verdienen – übrigens auch eine Alternative in Zeiten von Corona!
Einige Lieferaffine und Partyausstatter fielen uns sofort ein. Zusätzlich erstellten wir Ende 2019 per Facebook die Vertrauensfrage, von wem Ihr gelieferte Speisen besonders empfehlen könnt. Die dabei genannten Favoriten sind ebenfalls Teil des Textes geworden. Ein Überblick:
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Bordell Crazy soll schließen – Moulin Rouge aber nicht?

Aus für rotes Licht am Bahnhof? Wenn es nach Rechts- und Ordnungsamtsleiter Ulrich Helleberg geht, soll das Laufhaus „Crazy“ dichtmachen. Ausgerechnet das „neue“ Prostitutionsschutzgesetz von 2017, welches die Prostituierten schützen soll, verlange dies. Denn: „Das Prostitutionsgewerbe wird hier in einem Sperrbezirk ausgewirkt“. Dieser Bereich umfasst die Neustadt bis zur Goethestraße, die Altstadt bis zum Winterhafen, große Teile der Oberstadt und einen kleinen Teil vom östlichen Bretzenheim. Hinzu käme, dass ein Bordell zu versagen ist, wenn seine örtliche Lage dem öffentlichen Interesse widerspricht. Dies gelte auch, wenn eine Gefährdung der Jugend zu befürchten ist. Und das sei im Bahnhofsbereich der Fall. Eine Schließungsverfügung mit Sofortvollzug wurde bis zum 31. Januar dieses Jahres erlassen!
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Gastro-Karussell: Wer kommt und wer geht in Mainz!

Die letzten Wochen haben wieder einige Wechsel in die Mainzer Gastro-Landschaft gezaubert. Hier ein kleiner Überblick was neu ist und wer schließen musste.

Staatstheater übernimmt Haus des Deutschen Weines
Das Haus des Deutschen Weines (HdW) wechselt den Betreiber. Das große Restaurant am Gutenbergplatz, das direkt neben dem Staatstheater liegt, wird nicht mehr vom bisherigen Pächter Hans-Joachim Stuhlmiller gemanagt. Das Staatstheater übernimmt das HDW erst einmal bis Sommer 2020 übergangsweise. Danach hofft man auf einen dauerhaften Vertrag mit der Wohnbau und somit Theater und Gastronomie aus einer Hand. Solange wird saniert und umgebaut. Die Theaterküche kocht und bewirtet weiterhin Gäste im HDW mit Mittagstisch und großer Weinkarte. Im ersten Stock befindet sich übergangsweise die Kantine für Mitarbeiter des Theaters. Mehr dazu im Interview mit dem Intendanten in dieser Ausgabe. (mehr …)

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Der Stullenpapst: Andreas Rothenbächer hält die Brotscheibe hoch

Im Landesmuseum hat Stullen Andi eine Heimat gefunden.

Wem es nach einer ordentlichen Stulle verlangt, der kommt in Mainz eigentlich kaum an ihm vorbei: Stullen Andi alias Andreas Rothenbächer gibt es seit fünf Jahren, als der Stullen-Hype nicht nur in Berlin um sich griff. Noch heute ist sie gefragt und Andi ebenso als Cateringservice für Hochzeiten und andere Events. Zudem ist er sesshaft geworden, im Café „Beim Herrn“ im Mainzer Landesmuseum.
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Mainzer Metzger: Gute Wurst in schlechten Zeiten

Thomas Frankenberger führt seine Metzgerei im Bleichenviertel in vierter Generation.

Es gab schon mal bessere Zeiten für Metzger, das ist klar. Von einer einst dreistelligen Zahl inhabergeführter Fleischerfachgeschäfte in Mainz sind noch zwölf übrig geblieben. Anders als die Anzahl der Metzger im Stadtgebiet, ist der Fleischkonsum pro Kopf in Deutschland aber unverändert, auch wenn fleischlastige Ernährung umstrittener ist denn je. Die Leute kaufen ihre Wurst vermehrt im Supermarkt. Und auch die Rahmenbedingungen für kleine Läden und Familienbetriebe sind nicht die besten: Viele Zwischenstopps, Parkplatzsuche, Innenstadt-Stau, das nervt. Im Discounter geht es schneller: in Plastik eingeschweißt, luftdicht und haltbar – und landet trotzdem oft im Müll. „Report Mainz“ berichtet, dass ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen wird, darunter auch viel Fleisch.
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