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Ideen und Möglichkeiten: Die Mainzer Start-Up-Szene

Projektleiterin Nina Wansart vom Gutenberg Digital
Hub – eine wichtige Anlaufstelle für Startups

Kalifornische Sonne, vollverglaste Bürogebäude in grüner Umgebung, hippe Cafés und legere, aber trotzdem schicke Business- Outfits wohin das Auge klickt. Das Silicon Valley ist für viele die erste Assoziation, wenn es um Startups geht. In der Metropolregion im Süden von San Francisco gibt es besonders viele Gründer, die Innovationen an den Markt bringen. Schon lange hat es der Startup-Trend über den Atlantik geschafft, eine ähnlich wichtige Region ist jedoch nicht auszumachen. In Deutschland gelten Großstädte wie Berlin, Hamburg und Frankfurt als pulsierende Zentren für Neugründer. Aber auch abseits der Metropolen werden die Möglichkeiten besser. In Mainz hat sich in den letzten Jahren viel getan, wie ein Blick in die Startup- Landschaft zeigt. Bundesweit noch als Geheimtipp abgestempelt, werden die Potenziale zunehmend ausgeschöpft.
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Gastro-Tipp: Weinhaus Templer in der Altstadt

Hat die “Bodega” übernommen und in “Weinhaus
Templer” umbenannt: Alexander Schäfer

Das Restaurant Templer? War das nicht früher in der Kapuzinerstraße? Stimmt. Aber das ist schon einige Jahre her. Da hießen die Besitzer noch Pierre und Murielle, die jetzt im Weinhaus Bluhm wirken. Der alte „Templer“ wurde derweil in „Gasthaus Willems“ umbenannt. So stand der Name „Templer“ unverhofft zur freien Verfügung und gehört nun zum Weinhaus Templer in der Holzstraße 10. Der neue Inhaber, Alexander Schäfer, der gut befreundet mit der legendären „Bodega“-Wirtin Betty war, übernahm 2018 ihre Gaststätte und änderte nicht nur den traditionsreichen Namen, sondern ließ, wie er selbst sagt, „keinen Stein auf dem anderen“. Was natürlich nicht ganz stimmt. Zwar sind Küche, Toiletten und fast alle Wände neu, genauso wie das Mobiliar samt Theke, aber das Herzstück der einstigen Bodega, die mittelalterliche Mauer, die blieb glücklicherweise unberührt. Sie soll zum Grundbesitz des legendären Templerordens gehört haben, der irgendwo zwischen Holzstraße, Ignazgässchen und Kapuzinerstraße im 12./13. Jahrhundert einen burgähnlichen Hof besaß. Kein Wunder also, dass Schäfer den Namen „Templer“ mehr als passend fand. Ein gewisses Geschichtsbewusstsein wird wohl auch seinem Vermieter, der Freimaurerloge „Freunde zur Eintracht“, gefallen haben, die unter diesem Namen seit 1837 in Mainz etabliert ist.
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Der große (Kinder) Test: Wo gibt’s das beste Schnitzel der Stadt?

Warum ist Schnitzel unser Lieblingsessen? Weil es super schmeckt! Wir haben zwei Kinderredakteure losgeschickt, um herauszufinden, wo es die besten Schnitzel in Mainz gibt. Lotti und Jojo (beide 10 Jahre alt) schreiben diesen Text nun selbst. Mal gucken welche Restaurants auch kinderfreundlich sind.
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Zwischen Blitzableiter und Biotonne: 30 Jahre Mainzer Umweltladen

Das Tor zum Umwelt(ge)wissen

Die Umweltberatung gehört zu den Pflichten aller deutschen Städte und Kommunen. Sie soll es Bürgern erleichtern, möglichst schonend mit Mutter Natur umzugehen. Nach und nach entstanden Umweltinformationszentren in vielen deutschen Städten. Im ländlichen Raum gibt es nach wie vor nahezu keine. Die Nachfrage sei dort zu gering, als dass sich das lohne, so Thomas Strack, Abteilungsleiter beim Entsorgungsbetrieb Mainz, der den Umweltladen in der Steingasse 3-9 mitkoordiniert. Lohnt es sich denn in Mainz? Wir werfen einen prüfenden Blick hinein.
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Die Mainzer Kunstszene – in Zeiten der Veränderung

Thilo Weckmüller im Allianzhaus

Schon ein paar Jährchen ist es her, dass wir einen Rundumschlag in der Szene der zeitgenössischen Kunst in Mainz gewagt haben. Mittlerweile hat sich wieder viel getan: Neue Ateliers, Galerien und Menschen entern das Parkett. Auch wenn Mainz nicht als Kunst-Metropole gilt, haben sich doch viele Künstler hier auch niedergelassen. Gerade in dieser Zeit hat man Zeit für Gespräche, für neue Aktivitäten, Corona fest im Blick und vor allem: man blickt in Ruhe zurück und wagt einen kreativen Blick in die Zukunft.
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Interview: Clubinhaber Michael Vogt (ATG & Good Time) zur Situation derselbigen

Wie steht es um die Club-Szene aktuell?
In Mainz sind wir Clubs fast vergessen worden. Vieles ist immer noch zu. Es kommen oft Vertröstungen und Entschuldigungen. Es gibt kaum Perspektiven. Im März war man noch geschockt bzw. im ersten Moment dachte ich, geil, endlich Urlaub. Aber der Genuss ging schnell vorbei, als man gesehen hat, wie lange das dauert. Es wurde dann viel gestundet an Kosten, es gab Hilfen vom Staat, Kurzarbeitergeld. Ich selbst habe Hartz4 bzw. Grundsicherung beantragt. Und dann konnten die ersten Läden öffnen, also zumindest die Gastronomie etc. Aber in meiner Kneipe „Good Time“ haben wir leider keinen Außenbereich und unser Innenbereich ist auch klein und jetzt fasst er noch weniger Leute wegen Abstandsregeln – und im Sommer kommen auch weniger Leute. Das ist alles sehr kritisch aktuell, alle Rücklagen sind aufgebraucht.
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Essen statt Applaus: Initiative „Kochen für Helden Mainz“ macht weiter

Vanessa (li.) und Rebecca: Zwei Freundinnen, eine Mission

Systemrelevant – ein Wort in aller Munde. Es rückte in den letzten Monaten diejenigen Berufe in den Fokus, die helfen, wenn es dem Land an den Kragen geht: Pfleger, Ärzte, Apotheker; aber auch Mitarbeiter im Einzelhandel oder der Müllabfuhr – teils aufs äußerste belastet mit Extraschichten. Für diese Berufsgruppen wollten Rebecca Reinhard und Verena Schmitt mehr machen, als sich zum Klatschen auf dem Balkon zu treffen. Also gründeten sie Ende März das Projekt „Kochen für Helden Mainz“. (mehr …)

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Nach Jahren des Wartens wird die Ludwigsstraße umgebaut

So soll sie aussehen, die neue Shopping- und Erlebniswelt Lu

Corona zum Trotz geht es weiter an der Lu(dwigsstraße). Der große Stadtumbau um Karstadt herum ist beschlossene Sache. Großinvestor Gemünden aus Ingelheim baut das Areal – laut eigenen Angaben nicht nur zum Shoppen, sondern auch zum Erleben: (mehr …)

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Die neue „Bio-Pforte“: Mut und Tatkraft in der Krise

Einheimische Lieblingsstücke – vielfältig, regional und Bio.

Das neu eröffnete Bio-Lädchen in der Mainzer Jakobsbergstraße Nähe Weinhaus Michel ist fast sowas wie ein Hofladen in der Stadt. Gegründet von Bio-Bauer Ludger Schreiber aus Klein-Winternheim präsentiert es „einheimische Lieblingsstücke“ – die Unterzeile des Ladennamens – also: so viel Regionalität wie möglich. Ludgers Frau Désirée, die neben ihrem Beruf als Bauingenieurin fürs Hofmarketing zuständig ist, verrät: „Die Räume wurden uns angeboten und im August letzten Jahres begann die Planung.“ Trotz Corona wurde der Laden im März eröffnet. Ludgers Schwester Daniela öffnet an drei Tagen die Woche: Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr, samstags von 8 bis 15 Uhr. „Es gibt schon jetzt Stammkunden“, freut sich Daniela.
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Strampler, Shirts, Schutzmasken: Do-It-Yourself-Läden auf Corona

Scheidermeisterin Jana Mattas bei der Arbeit (Foto: Oliver Rüther)

In Mainz hat sich eine kleine, feine Szene an Läden etabliert, in denen die Inhaber selbstgemachte Sachen verkaufen. Doch dann kam Corona und damit ein Einbruch der Einnahmen. Viele halten sich gerade so über Wasser – und passen ihr Sortiment an die Krise an.

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Geschäftsvorstellung: HammerWein – Hochprozentig kreativ

König Hammer in seiner Schatzkammer.

Nein, nicht alles basiert auf Alkohol im pittoresken Angebot von Hammer-Wein in dem kleinen Laden in der Münsterstraße 29. Aber aus allem macht Matthias Hammer eine Idee, eine Spezialität, ein Geschenk, ein Unikum. Natürlich hat er winzerische Vorfahren, und seine Kenntnis – nicht nur der heimischen Gewächse – ist Teil seines Erfolgs. Angefangen mit seinen klassischen Angeboten: immerhin 150 Weine hat er im Angebot, so z. B. von Krollmann, Schnabel und Gröhl aus Gau-Bickelheim, Siefersheim und Weinolsheim in Rheinhessen – in allen Geschmacksrichtungen von knochentrocken bis edelsüß. Bei kleinen Mengen gibt es einen Preisaufschlag. Ab 12 Flaschen kostet alles genau so viel wie beim Winzer direkt. Der lokale Bezug ist spürbar und gewollt.

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