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Mutti macht’s – Mütter und der berufliche Wiedereinstieg von Frauen nach der Schwangerschaft

Die Gutenachtgeschichte gibt es bei Familie Skako schon nachmittags um 15 Uhr: „Denn ich habe zwei Kinder und zwei Jobs“, erzählt Sanja Skako. Die 32-Jährige ist vor drei Jahren samt Mann und kleiner Tochter aus Kroatien nach Mainz gekommen. Sie ist gelernte Erzieherin und hat in der Heimat keinen Job gefunden. Inzwischen hat die junge Mutter noch einen zweieinhalbjährigen Sohn; ihr Mann ist wieder in die Heimat zurückgekehrt. Sanja ist wild entschlossen, es in Deutschland zu schaffen. (mehr …)

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Der große Test: Die besten Mainzer Radläden

Endlich! Der Sommer ist da und die Meenzer schwingen sich wieder aufs Rad. Damit platte Reifen, kaputte Schalthebel und abgenutzte Bremsen dem Fahrvergnügen nicht im Wege stehen, haben wir Fahrradläden und -werkstätten in Mainz getestet.

Wildwechsel (Bauhofstraße 11)

Seit 15 Jahren bieten die Jungs von Wildwechsel beste Markenqualität – vom Mountainbike über das E-Bike, bis zum Liegerad. Und dazu eine persönliche Beratung. Fahrräder gibt es ab 600 Euro. Und auch T-Shirts kosten zwischen 70 und 90 Euro. Qualität hat seinen Preis. (mehr …)

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Portrait: Bunt wie die Welt – Christoph Thelen

„Zur Geburt bekommt man einen weißen Globus in die Hand, und der wird im Lauf des Lebens immer bunter“ – Christoph Thelen, 52, arbeitet an diesem Lebensmotto, und er hat schon eine ganze Menge Farben zusammen. Geboren in Mayen in der Eifel (wo auch Mario Adorf aufgewachsen ist), mit den Eltern nach Drais gezogen, dann Mommenheim, dann Bretzenheim, und heute lebt er über den Dächern von Mainz. Zumindest hat man diesen Eindruck, wenn man auf seiner Terrasse im obersten Stockwerk in der Münsterstraße steht. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Gemeinschaftlich wohnen am “Cavalier Holstein”

Gerade ausgezeichnet mit dem Staatspreis für Architektur und Wohnungsbau wurde dieses Projekt. Es umfasst 96 Wohnungen, von denen mehr als die Hälfte öffentlich gefördert sind.
Miteinander leben – mit diesem Wunsch haben sich Stephan Günther und seine Frau Nadine vor zwei Jahren beim Wohnprojekts Cavalier Holstein im Martin-Luther-King-Park beworben. Mit viel Glück haben sie eine Zweizimmerwohnung ergattert; vor ein paar Wochen dann endlich der Umzug in ein größeres Heim: vier Zimmer auf knapp 100 qm, offener Wohn- und Essbereich, eine Badewanne mit Blick auf den Innenhof und ein Balkon mit Sonne. „Ich feiere immer noch alles ab“, lacht Nadine. (mehr …)

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Das nächste große Ding – Ausflug in die Mainzer Kryptoszene

Die Reise startet im M1 Quartier am Hauptbahnhof, sozusagen dem Google Campus der Mainzer Gründerszene. In hellen Coworking Spaces werden zwischen Urban Gardening, Permakulturen und anderen hippen Projekten regelmäßig Networking- und Vortragstreffen abgehalten. Unterschiedlichste Menschen vernetzen sich hier. Wir sind zum Krypto-Meetup von Tri Nhan Vu eingeladen. (mehr …)

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Summ summ: Imker und Bienen in der Stadt

„Ich werde eigentlich jedes Mal gestochen, wenn ich hier bin“, sagt Matthias Hermes und schnickt lässig einen Bienenstachel weg, mit dem eine Biene gerade seinen Finger attackierte. „Daran gewöhnt man sich.“ Am Ortsrand von Marienborn, sportliche 15 Minuten Mainzelbahnfahrt vom Hauptbahnhof entfernt, bietet sich eine Szene wie aus Bullerbü: Im Schatten eines Kirschbaums stehen sechs Beuten (ein etwas barbarischer Fachausdruck für die hölzernen Kästen, die jeweils ein Bienenvolk enthalten). Im Hintergrund nur weite Wiesen, Kastanienbäume und der rheinhessische Sonnenuntergang. Zwischen Stadt und Hinterland fliegen Matthias Hermes „Borner Bienen“, die pro Jahr und Volk zwischen 30 und 35 Kilo Honig abwerfen.

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sensor 2×5-Interview mit dem neuen Citymanager Jörg Hormann

Warum braucht Mainz einen Citymanager?

Weil es darum geht, die Akteure einer Innenstadt zusammenzubringen. Zum Beispiel die örtliche Marketinggesellschaft, die Wirtschaftsförderung, die städtischen Ämter. Da läuft oft vieles quer oder nebeneinander. Citymanager sind Moderatoren, Mediatoren; Menschen, die für den Austausch sorgen: zum Beispiel beim Thema Leerstand oder geändertes Einkaufsverhalten, Größe der Fußgängerzone, Parkplätze, öffentlicher Raum, Gestaltung von Brunnen usw. (mehr …)

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Bühnenfieber: Die Musical Inc. tanzt und singt seit 25 Jahren

Ein bunter Menschenpulk auf der Bühne. Verschlungene Körper, zuckende Arme. Hier im P1 Gebäude auf dem Campus der Universität probt die Musical Inc. ihre neue Produktion „Natürlich Blond“. Es wird gedehnt, gestreckt, gehüpft und gesungen. Ein Durcheinander auf den Brettern. Der Schein trügt: Auf Kommando formieren sich die etwa 40 Ensemble-Mitglieder zu einem homogenen, singenden Schwarm, der in nahezu perfekter Synchronizität über die Bühne schwebt. (mehr …)

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Ankommen in Mainz – Ansichten unserer Stadt aus allen Richtungen

Nach Rom führen bekanntlich viele Wege – nach Mainz auch. Aus allen Himmelsrichtungen kann man die Stadt erreichen, ob mit dem Zug, dem Auto, per Flugzeug oder Flixbus, als Fahrradwanderer oder auf Schusters Rappen – und nicht zuletzt mit der Köln-Düsseldorfer auf dem „Schiffschebootsche“ oder auf schwimmenden Hotels aus der Schweiz oder Holland. Was uns Mainzern vielleicht gar nicht mehr auffällt, ist für Besucher, die noch nie hier waren, der „erste Eindruck“ – ganz konkret und visuell. Wie sieht das Antlitz unserer Stadt aus? Das haben wir uns gefragt. Und der erste Eindruck kann ja entscheidend sein, wie man weiß. (mehr …)

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Von der verzwickten Proberaum-Situation für Musiker in Mainz

Die bekannte Mainzer Platznot hat mal wieder zugeschlagen. Dieses Mal im Visier: Proberäume für Bands und Musiker. Da das zuhause Schlagzeug-Spielen bekanntlich nicht die schönste Form der Nachbarschaftsverständigung ist, brauchen die meisten Bands und Musiker einen Proberaum. Günstig und gedämmt sollte er sein. Das Problem: Solche Räume sind zumeist Mangelware, nicht nur für Musiker, sondern auch für Theaterleute, Künstler & Co. – das Thema ist bekannt. Umso einfacher lässt sich die Situation auch von kommerziellen Betreibern ausnutzen. Etwa vier bis fünf größere Vermieter und Institutionen finden sich für die Klientel in Mainz. Darunter mit Abstand vorne die teils geförderte Kulturfabrik Airfield weitab in Finthen, aber auch mehr oder minder kommerzielle Betreiber. (mehr …)

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So wohnt Mainz: “WG über den Dächern der Neustadt”

Der erste Eindruck trügt. Wenn man das Haus in der Frauenlobstraße betritt und der knarrenden Holztreppe entlang bunter, bleiverglaster Fenster in den 3. Stock folgt, erwartet man eine typische Altbauwohnung. „Das Haus wurde 1890 fertig gestellt, im 2. Weltkrieg von einer Phosphorbombe bis auf die unteren drei Stockwerke zerstört und zunächst mit einem Flachdach versehen. Zwischen 2008 und 2010 wurde es mit einem Neubau aufgestockt und ist seitdem wieder 5-geschossig“, weiß Leo zu berichten. Er ist einer der fünf Mieter, die die Topetage(n) zurzeit bewohnen. (mehr …)