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Winterzeit ist Plätzchenzeit: Vera Aline Becker backt – auch im TV

Glücklich in der Backstube der Berufsbildenden Schule: Vera Aline Becker.

Ursprünglich aus Bad-Kreuznach, hatte Vera nach ihrer Ausbildung zur Vermögensberaterin und als Filialleiterin im Einzelhandel nicht wirklich etwas mit Schokolade am Hut. Dafür unternahm sie gerne Reisen, etwa nach Südafrika oder Australien. Dort kam ihr die Eingebung handwerklich zu arbeiten. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Cat Woman (Frauenlobstraße / Neustadt)

In Dagmar Sadzigs Wohnung ist vor allem ein Thema recht präsent.

Wer Dagmar Sadzik besucht, behält vor allem eines in Erinnerung: Katzen, Katzen und noch mals Katzen. Aber nicht maunzend und herumwieselnd, sondern sorgfältig abgestaubt in Schränken und Regalen, auf Tischen und gerahmt an den Wänden – aber im Grunde überall. Die Sammlung von Figuren und Abbildungen der eigenwilligen Kuscheltiere hat Museumscharakter und dürfte an Zahl und Vielgestalt einzigartig sein.
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Roller Derby bei den Maniac Monsters: „Im Pack jammt es sich leichter!“

Blocken, schieben, bremsen: Zu verschenken gibt’s nix.

In der kleinen Halle in Gonsenheim klackert und klappert es: die Maniac Monsters Mainz haben wie jeden Sonntagnachmittag und Montagabend ihre Rollschuhe geschnürt und fahren sich langsam warm. Samt Gelenkschoner und Mundschutz wird hier die Vollkontaktsportart Roller Derby trainiert: blocken, schieben, bremsen, springen – all das auf Rollschuhen.
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Der Stullenpapst: Andreas Rothenbächer hält die Brotscheibe hoch

Im Landesmuseum hat Stullen Andi eine Heimat gefunden.

Wem es nach einer ordentlichen Stulle verlangt, der kommt in Mainz eigentlich kaum an ihm vorbei: Stullen Andi alias Andreas Rothenbächer gibt es seit fünf Jahren, als der Stullen-Hype nicht nur in Berlin um sich griff. Noch heute ist sie gefragt und Andi ebenso als Cateringservice für Hochzeiten und andere Events. Zudem ist er sesshaft geworden, im Café „Beim Herrn“ im Mainzer Landesmuseum.
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Mainzer Metzger: Gute Wurst in schlechten Zeiten

Thomas Frankenberger führt seine Metzgerei im Bleichenviertel in vierter Generation.

Es gab schon mal bessere Zeiten für Metzger, das ist klar. Von einer einst dreistelligen Zahl inhabergeführter Fleischerfachgeschäfte in Mainz sind noch zwölf übrig geblieben. Anders als die Anzahl der Metzger im Stadtgebiet, ist der Fleischkonsum pro Kopf in Deutschland aber unverändert, auch wenn fleischlastige Ernährung umstrittener ist denn je. Die Leute kaufen ihre Wurst vermehrt im Supermarkt. Und auch die Rahmenbedingungen für kleine Läden und Familienbetriebe sind nicht die besten: Viele Zwischenstopps, Parkplatzsuche, Innenstadt-Stau, das nervt. Im Discounter geht es schneller: in Plastik eingeschweißt, luftdicht und haltbar – und landet trotzdem oft im Müll. „Report Mainz“ berichtet, dass ein Drittel der Lebensmittel weggeworfen wird, darunter auch viel Fleisch.
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Schule individuell: Das Geschäftsmodell freier Schulen im Aufwind?

Freie Schulen lehnen zu hohen Leistungsdruck eher ab und legen den Fokus auf andere Dinge

In Deutschland besuchen rund 90 Prozent aller Kinder eine Regelschule. Nur jedes elfte Kind geht laut einer Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) und einer Statistik des Verbands Deutscher Privatschulverbände auf eine private Schule. „Mit der neuen Elterngeneration ist das Interesse an individuellen Schulangeboten jedoch gewachsen“, sagt Götz Döring, Geschäftsführer der Freien Waldorfschule in Mainz. Er ist auch Sprecher der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen (AGFS), ein Zusammenschluss von vier überkonfessionellen Verbänden, die rund 30 allgemeinbildende und berufliche sowie fünf Förderschulen vertreten. Ihr Credo: Das Land stehe in der Verantwortung freie Schulen nicht zu benachteiligen.
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Interview: Verena Campailla-Heinz (Programmchefin Frankfurter Hof) über den Festivalsommer 2020 und mehr

Ihr seid als Frankfurter Hof der größte Veranstalter der Stadt. Wie ist das so und welche Highlights erwarten uns 2020?
Ich bin seit dem 1. September in der jetzigen Funktion und ab 1. Januar geht‘s ganz offiziell los. Ab dann ist der langjährige Leiter Ludwig Jantzer im Ruhestand, wird uns aber noch beratend zur Seite stehen. Wir buchen zum einen das Programm für den Frankfurter Hof, aber auch für andere Locations. Und natürlich für unser Sommerfestival „Summer in the City“, unter anderem auf der Zitadelle und im Volkspark. Da wird 2020 einiges geboten, unter anderem die Pixies, Xavier Naidoo, Sarah Connor, Deep Purple, Dido, Mando Diao, die Hollywood Vampires mit Johnny Depp und Alice Cooper, Chilly Gonzales, Lenny Kravitz und Wincent Weiss.
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Nix mit Flugscham – Flugreisen städtischer Dezernenten

Seit den „Fridays for Future“-Protesten geistert ein neues Wort durch die Klimadebatte: Flugscham. Schämen soll sich, wer trotz des Wissens um den Zustand des Weltklimas noch in einem Flugzeug reist, erst recht, wenn man auch alternative Beförderungsmittel nutzen kann. Auch an der Politik liegt es, Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Verkehrswende zu schaffen – und im Besten Fall sollten Politiker selbst mit einem positiven Beispiel vorangehen. Doch sowohl bei den (rheinland-pfälzischen) Landesregierungen wird immer häufiger geflogen als auch in der Mainzer Stadtverwaltung.
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Gesa Geue und ihre Rolle im Weihnachtsmärchen „Ronja Räubertochter“ am Staatstheater

Seit der Spielzeit 2016/17 auf der Bühne in Mainz: Gesa Geue.

Die Probe ist vorbei. Gesa Geue (29 Jahre) betritt ein Besprechungszimmer hinter der Bühne. Sie hat sich einen großen Schal umgelegt. Aus ihrer Tasche holt sie ein Portemonnaie, das sie auf den Tisch flammt, wie einen Cowboy seinen Revolver: „Ich hole mir erstmal einen Drink. Möchte sonst noch jemand etwas?“, fragt sie in die Runde, während sie auf den leuchtenden Getränkeautomaten zuläuft: „Oh nein, Iso-Drinks sind aus.“ Also doch nur Wasser. Mit am Tisch sitzen noch Studierende der Theaterwissenschaften sowie Dramaturgin Katrin Maiwald. Nach der eineinhalb stündigen Probe sprechen wir über die aktuelle Rolle der Ronja Räubertochter und die Herausforderung, als eine nahezu dreißigjährige Frau ein Kind zu spielen: „Vor Ronja habe ich schon in ‚Die Sprache des Wassers‘ eine Zwölfjährige gespielt und davor in ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‘ einen Teenager. Früher war ich in zwei Stücken sogar ein kleiner Junge. Im Mainzer Ensemble bin ich wohl die, die man dafür häufiger besetzt“, sagt Geue.
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Mobil in Mainz – Schafft die Stadt die Verkehrswende?

Mainz boomt: Im Sommer wurde der 220.000 Einwohner der Stadt begrüßt. Ein Höchststand – so viele Mainzer gab es noch nie. In den letzten 20 Jahren ist Mainz pro Jahr um etwa 2.000 Einwohner gewachsen. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Der Zuwachs stellt Herausforderungen an sämtliche Bereiche. Vor allem auch an das aktuelle Trend-Thema der Mobilität der Zukunft. So gibt es nicht nur immer mehr Menschen, sondern auch immer mehr Kraftfahrzeuge: 113.000 waren 2018 angemeldet.
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Jenseits des Rauschs – Zwei neue Läden bieten Produkte mit CBD an

Im Zuge der Diskussionen über die Legalisierung von Cannabis, verändert sich immer wieder der Blick auf Hanf und seine Funktionen. So setzt ein großer Teil der Befürworter nicht mehr auf „kiffen und stoned sein“, sondern auf die Heilkräfte und ökologischen Aspekte der Nutzpflanze. Im Frühjahr eröffnete dazu in der Gaustraße das „Green Haus“ und im September das „WeBelieve“ in der Rheinstraße. Beide Geschäfte wollen die Image Änderung in Mainz vorantreiben: vor allem mit CBD (Cannabidiol), das noch legal und in der EU zugelassen ist – ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf (Cannabis). (mehr …)

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Das sensor 2×5 Interview mit Postlager & Gutleut-Betreiber Victor Anta Muñoz


Du betreibst mit zwei Kollegen das Gutleut und das Alte Postlager am Hauptbahnhof. Wie kam es dazu und wie sehen eure Zukunftspläne aus?
Genau, das Gutleut Nähe Schillerplatz, und im Frühjahr haben wir das alte Postlager von der Firma Gemünden als Zwischennutzung angeboten bekommen. Das Gebäude wird in einigen Jahren abgerissen und dort etwas Neues gebaut. Mein Kollege Victor Bergmann hatte dann die Idee aus London, aus dem Postlager eine Art „Food Markt“ zu machen. Wir haben also diverse Mainzer Gastronomen ins Boot geholt. Man kann jetzt hier kulinarisch von allem etwas haben. Und da die Immobilie mit 2.000 qm sehr groß ist und der Bedarf nach Events ebenfalls, machen wir mehr Konzerte, Ausstellungen, Conventions und im Dezember etwas Weihnachtliches mit Tannenbäumen, Kinderkarussell usw.
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