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Am laufenden Band: zu Besuch beim Mega-Logistiker Hermes in Hechtsheim

Es ist zwölf Uhr mittags im Hechtsheimer Hermes Logistik Center (LC). Ein lauter Signalton ertönt und von allen Seiten strömen Mitarbeiter in die Halle – Schichtbeginn. Pakete aller Größen und Formen rasen über 826 Meter Sortierband, die sich zeitgleich in Bewegung setzen. H&M, Zalando, Limango, s.Oliver, Otto, Asos und natürlich Amazon. „Es hat etwas hypnotisierendes“, sagt Marc Ibold, Leiter des LC. (mehr …)

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Der große Test: Orientalische Herrenfriseure in Mainz

Im Mainzer Stadtzentrum gibt es inzwischen mehrere türkisch-arabische Salons, die auch fest auf ihre deutsche Kundschaft bauen. Ihr Geschäftsmodell: mindestens um die Hälfte billiger als andere Salons. Das ist einigen alteingesessenen Geschäften ein Dorn im Auge. Viele dieser Shops arbeiten nicht als Meisterbetrieb, sondern mit einer Sondergenehmigung der Handwerkskammer. Daher dürfen sie auch keine Frauen, sondern nur Männer bedienen. (mehr …)

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sensor 2×5-Interview: Unipräsident Georg Krausch über Führung, Zukunft und den maroden Campus

Was sind die Herausforderungen beim Leiten einer Uni?

Wir müssen vor allem eine Kultur entwickeln, die zum akademischen Rahmen passt. Dazu gibt es auch ein Projekt Führung: „JGU-Leadership“. Denn wir haben hier fast alle akademischen Disziplinen, mit unterschiedlichsten Kulturen. 4.000 Mitarbeiter sind das, dazu 7.000 in der Medizin und 32.000 Studierende. (mehr …)

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sensor Gastro-Check: Vietnam-Style im “an o ban” (Neustadt)

Es sind manchmal Zufälle, die einem zum nächsten Schritt verhelfen. Als die Brüder Duc Anh und Gia Hoai Nam Le, im Juli 2016 gemeinsam mit Melanie Asal das „an o ban“ in der Neustadt eröffneten, wollten sie ganz bewusst ihre großen Traum vom eigenen Restaurant auf kleinstem Raum verwirklichen. Mit Erfolg. Ihre köstliche vietnamesische Küche sprach sich schnell herum. (mehr …)

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Größte Schafherde in Mainz-Finthen – Ein Tag mit der Schäfer-Familie

In der Luft hängt der Geruch von Heu und Mist. Das Motorengeräusch von Helikoptern ist zu hören. Felder und Wiesen an den Grenzen von Mainz so weit das Auge reicht. Abgesehen von ein paar einzelnen Besuchern, die die Flieger bestaunen, herrscht wenig Betrieb am Finthener Flugplatz.

Direkt nebenan, in der Halle 5834, geht es dafür umso geschäftiger zu. Hier hütet Holger Hellwig seine Schafe. 350 sind es an der Zahl und damit die größte Schafsherde in Mainz. Erst im Januar dieses Jahres haben der 47-jährige Biologe und seine zwei Jahre ältere Frau Annette Becker das Land in der Nähe des Naturschutzgebiets übernommen. (mehr …)

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#mentoo? – Mainzer Männer zeigen Initiative

„Wann ist ein Mann ein Mann?“ Schon in den 80ern hat sich Herbert Grönemeyer mit dieser Frage auseinandergesetzt. Das Resultat: eine knapp vierminütige Pop-Hymne auf das männliche Geschlecht. Doch das Problem ist komplexer, denn bis heute lässt diese Frage Männer verzweifeln.Es scheint, als haben die Emanzipation der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter den Mann in eine Krise gestürzt. Post-Feminismus: Die Grenzen zwischen den Geschlechtern sind fließend, alte Rollenbilder wurden über Bord geworfen. (mehr …)

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Vor der Haustür – Integration durch Kultur im ZMO Bretzenheim

Umgeben von hohen Ahornbäumen wirkt das graue kastenförmige Gebäude an der Hans-Böckler-Straße unscheinbar. Jahre zuvor wurde dort noch beim örtlichen „Schlecker“ eingekauft. Doch nach der großen Pleite der Drogeriemarktkette wurde Profit zu Non-profit. Ein Verein übernahm 2014 die Örtlichkeit: Zusammenarbeit mit Osteuropa e.V. (ZMO). (mehr …)

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Klein, aber fein: Salonkultur in Mainz und Wiesbaden

Ein helles Wohnzimmer im Wiesbadener Komponistenviertel – weiße Wände, weiße Vorhänge und ein weißes Schleiflackregal. Grafik an der Wand, ein gepflegter Kamin. Unter den wenigen Büchern vor allem Reiseführer in die Metropolen der Welt. Und 25 IKEA-Klappstühle, natürlich auch weiß. Wir befinden uns in einem bürgerlichen Salon. (mehr …)

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Was wird hier gespielt? – Die neuesten Entwicklungen der Mainz-Wiesbadener Veranstaltungsbranche

Demographie, Globalisierung, Gesundheit, „Mobility & Connectivity“, Nachhaltigkeit und Bildung – das sind die Megatrends, die den Kurs bestimmen. Hinzu kommt ein gesteigertes Bedürfnis nach interaktiver Wissensvermittlung und technischem Komfort. Wie halten es unsere Städte damit?

Flaggschiff oder Kongressklotz?

Begleitet von großem medialen Interesse eröffnete im April 2018 in Wiesbaden das lang erwartete Rhein Main Congress Center (RMCC). Als „innovativstes Veranstaltungszentrum Deutschlands“ soll das Prestigeprojekt Maßstäbe auf dem Markt setzen. Das nach dem Abriss der Rhein-Main-Hallen komplett neu gebaute Objekt ist Teil der Marketingstrategie „2021plus“. Dabei handelt es sich um den Plan der hessischen Landeshauptstadt, die Weiterentwicklung als Tourismus-Standort anzuvisieren. Ziel ist es unter anderem, Wiesbaden zum führenden Messe- und Kongressstandort in Sachen Nachhaltigkeit zu etablieren. Dazu wurde mit der „Wiesbaden Kongressallianz“ eine Marketing-Kooperation geschaffen, die Kongresse, Messen und Events in allen städtisch betriebenen Veranstaltungshäusern organisiert. (mehr …)

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Sechzig und kein bisschen leise: Mr. Flower Power

Mit einem alten London-Taxi, seinem Markenzeichen, reist Rainer Schindler alias „Mr. Flower Power“ zu seinen Konzerten. Auf dem Programm stehen die Hits der 50er, 60er und 70er, die Musik der Hippies – Beatles, Rolling Stones, Beach Boys, Simon and Garfunkel, Bob Dylan oder Cat Stevens – und eigene Songs. Mit Talent zur Parodie meistert Schindler mühelos alle Hits. Aber es ist vor allem seine Authentizität und Energie, mit der er das Publikum von der ersten Sekunde an mitreißt. (mehr …)