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„Extremsport“ auf kreativen Bahnen: Schwarzlicht-Minigolf in Mainz

GlowZone Mainz – Hole in One

Die dunkle Jahreszeit ist da: Eisdielen verwandeln sich in Lebkuchengeschäfte und Outdoor-Aktivitäten weichen Indoor-Aktivitäten. Gab es da nicht vor ein paar Jahren so einen Trend: Indoor- Minigolfen mit fancy 3DBildern? Vor fünf Jahren, im Januar 2017, eröffnete in Mainz die erste Schwarzlicht-Minigolf-Anlage der Region, die „Schwarzlichthelden“ in der Altstadt; ein Jahr später folgte eine weitere Anlage, ebenfalls in Mainz: GlowZone Mombach. Mittlerweile gibt es auch in Frankfurt und Friedberg Locations, aber Mainz bleibt mit seiner Doppelversorgung etwas Besonderes.
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Italien in der Altstadt: Das „Pane e Vino“ bietet Weine und klassische Gerichte

In ihrer italienischen Weinbar wollen Donato (li.) und Toni Stolfi über Weine reden und sie vor allem mit ihren Gästen genießen

Man kennt sie aus Rom, Sizilien oder der Toskana: italienische Weinbars, die einen Barolo genauso lieben wie einen perfekt zubereiteten Espresso. Sie sind kein Restaurant, keine Osteria, keine Trattoria, kein Bistro – einfach nur eine Weinbar. Wobei das Wort „einfach“ eher italienisches Understatement ist. Mainz hat nun auch eine italienische Weinbar – und sie war längst überfällig. Da, wo früher das „Humberto“ in der Holzhofstraße 14a eingefleischte Steakliebhaber glücklich machte, steht nun „Pane e Vino“ auf dem Schild – darunter wie eine Einladung an den Gaumen: Weinleben. Die Idee zur Weinbar hatte Toni Stolfi, der mit seinem Bruder Donato schon das „Peperoncino“ in der Emmeransstraße 1 gründete.
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Der Mainzer Guerilla-Gärtner Reinhard Tiemann

Einige der letzten warmen Herbststrahlen scheinen durch die Baumkronen hinter dem Bruchwegstadion und treffen auf ein kleines Beet am Hartenberg-Münchfeld. Reinhard Tiemann kniet inmitten seiner Setzlinge. Er ist kein typischer Gärtner. Grüne Funktionskleidung weicht einer gebrauchten schwarzen Jeans sowie einem lässig anliegenden gelben Shirt. Die Brille auf seiner Nase umrahmt die klugen Augen. Das Auftreten des schlanken Mannes ist locker, doch seinem Hobby geht er passioniert, fast schon rigide nach: Reinhard Tiemann ist das, was man als Guerilla-Gärtner bezeichnet.
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Das sensor 2×5 Interview mit Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs

Karin Schmidt-Friderichs ist Verlegerin beim Verlag Hermann Schmidt. Seit dem 26. Oktober 2019 ist sie Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

sensor: Wie geht es der Buchbranche? Welches sind die Herausforderungen?
Die Buchbranche ist gut durch die Pandemie gekommen. Die Menschen haben wieder häufiger zum Buch gegriffen – mit einer coronabedingten Ausnahme: das sind Reiseführer. Zusammen mit den staatlichen Unterstützungen hat es die Branche gut geschafft: Lesen ist immer noch eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Die größte Herausforderung aktuell ist es allerdings, an Material zu kommen, also Papier und Druckkapazitäten zu erhalten. Papier ist weltweit knapp. Und in den letzten zehn Jahren haben viele Druckereien in Deutschland aufgegeben. Jetzt fehlen die Rohstoffe und die Fertigungskapazitäten. Ich kann auch nicht ausschließen, dass Bücher teurer werden.
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DJ Willenskraft: Michalis Thessalonikis trotzt seiner Krankheit an den Turntables

DJ Michalis an seinem Piano

„Als Grieche“ bietet Michalis Thessalonikis mir direkt einen Kaffee an, als er mich an einem sonnigen Spätherbstvormittag in seiner Wohnung in Wiesbaden-Schierstein empfängt. Vor zwanzig Jahren ist Michalis, als Michael Schmidt in einer deutsch-griechischen Familie geboren, an Multipler Sklerose erkrankt. Heute ist der 44-Jährige nicht mehr berufsfähig, einzig die unentgeltliche Beschäftigung als DJ konnte er aufrechterhalten. Um die Einrichtung des schönen Zuhauses kümmert sich Michalis Lebensgefährtin Rosa, verrät er. Sie möchte, dass er sich zu Hause besonders wohlfühlt, weil er so viel Zeit dort verbringen muss. Im Musikzimmer befinden sich neben den Schallplatten auch ein Klavier. Krankheitsbedingt kann er auch dieses jedoch nicht mehr spielen.
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Das neue Restaurant „Goldisch“ am Liebfrauenplatz – ein Besuch

Goldisch – Restaurant Mainz 2021

Lecker essen, im Schatten des Doms. Wer kann das schon bieten? Früher trafen sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Gutenberg- Museum in der Fischtorstraße 1 „Hintz und Kuntz“, das wird im Nachfolgerestaurant „Goldisch“ etwas anders sein. Ein Blick auf die Speise- und Getränkekarte zeigt schon mal die Richtung. Wer in den liebevoll umgestalteten Räumen ein Gläschen Wein bestellt, wird seinem Gaumen eine große Freude machen. Der Mainzer Gastronom Batu Aslan hat für sein neues Restaurant das „Who is Who“ vornehmlich deutscher Winzer ausgewählt – mit Schwerpunkt auf Rheinessen. Preiswert sind die Weine zwar nicht, bei 3,50 Euro für ein Piffchen Chardonnay vom Braunewell, aber es stimmt in jedem Fall das Preis- Leistungs-Verhältnis. Neben ausgezeichneten VDP-Weinen, Sekten und Champagnern findet man auch ein bayrisches Oberdorfer Helles vom Fass oder ein Hefeweizen der Nürnberger Traditionsbrauerei Tucher.
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Portrait: Dragqueen Chardonnay „Alex“ von Tain

Foto: Chardonnay von Tain

Im Alltag ist Alexander Böpple Lehrer an einem Gymnasium und unterrichtet dort Englisch, Ethik und Darstellendes Spiel. In seiner Freizeit wird er auf der Bühne seit 2017 zur alkoholabhängigen, koketten Drag Queen Chardonnay von Tain. Eine „Verwandlung“, die man sich beim Anblick des adretten 40-Jährigen im „zivilen“ Outfit erst einmal nicht vorstellen kann. Einen Hang zum Schauspiel, Verkleiden und Schminken hatte der Gymnasiallehrer, der mit seinem Mann in Weisenau lebt, schon immer.

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Römische Fundsachen – Ein Ausflug in die Geschichte von Mainz

Wer durch Mainz spaziert, läuft auf Schritt und Tritt über römische Geschichte. Kaum eine Baustelle ohne Funde. Jede Grabung beschert den Archäologen neue Erkenntnisse, aber auch neue Fragen. Dass man 2018 am Zollhafen fündig würde, war nicht unbedingt zu erwarten, doch die Ausgrabungen zeigten, dass die Neustadt bereits in der Antike besiedelt war.
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Gonsberg Lounge & Esszimmer: Neue Location für Kultur, Events und kulinarische Erlebnisse

„das Esszimmer“ – Café & Lunch Restaurant am Gonsberg (Foto: Kristina Schäfer)

„Feiern – tagen – genießen“ – so lautet das Motto der „Gonsberg Lounge“, die oberhalb der Koblenzer Straße am Ortseingang Gonsenheim „Im Niedergarten“ ihren Platz hat. Hier können sich nicht nur die Menschen, die auf dem umliegenden Campus arbeiten, kulinarisch versorgen und die Einrichtung als Restaurant nutzen. Angedacht ist weit mehr: Bis zu 400 Personen können bei Veranstaltungen wie Konzerten oder Food-Tastings, Ausstellungen, Lesungen, Konferenzen, Firmenevents und privaten Feiern Platz finden.
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In Mainz öffnet die erste Beratungsstelle für männliche Opfer häuslicher Gewalt

Bernd Seifried leitet die Beratungsstelle „safe“, die erste in Rheinland-Pfalz für Männer als Opfer häuslicher Gewalt

Nicht nur Frauen, auch mindestens jeder fünfte Mann in Deutschland ist von Gewalt in häuslichen Beziehungen betroffen, Tendenz zunehmend. Um diesen Männern Hilfe zu bieten, gibt es in Mainz erstmalig in Rheinland-Pfalz eine Beratungsstelle namens „safe“, die unter anderem kostenfreie Beratungen anbietet. Das Land Rheinland-Pfalz fördert die Beratungsstelle über das Familienministerium.

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Himmlische Botschaften: Skytexter zaubern Nachrichten an den Himmel

Stolze Himmelsstürmer: Fünf Skytexter vor ihren Maschinen in Mainz-Finthen

Es war im Juni, als am strahlend blauen Himmel über Mainz in Form von weißen Wölkchen plötzlich der Schriftzug „Hallo Mainz, bleibt gesund“ auftauchte. Viele, die das „Phänomen“ staunend beobachten konnten, haben sich gefragt, wer oder was dahinter steckt. Es sind die „Skytexter“, ein Team von acht leidenschaftlichen, im Kunstflug erfahrenen Piloten und Pilotinnen, die eine neue Art der Werbung und des Formationsflugs in Europa etablieren wollen. Treibende Kraft und Gründer der Firma ist Tim Tibo. Der 44-jährige Linien- Pilot aus der Nähe von Traben-Trarbach hat über 20 Jahre in Mainz gelebt, bevor es ihn berufsbedingt nach Bayern verschlug. „Im Herzen bin ich immer noch ein bisschen Mainzer,“ sagt er augenzwinkernd. Mit im Team sind auch die Kunstflugprofis Bernhard Diehl und Manuel Lange aus Mainz. Zwei der fünf Kleinflugzeuge, mit denen sie die Nachrichten an den Himmel zeichnen, sind am Flugplatz in Mainz-Finthen stationiert.
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Genussmomente beim Espresso: Die Kaffeekommune mit eigener Rösterei

Paul Bonna von der Kaffeekommune

Wenn man sich mit Paul Bonna über Kaffee unterhält, vergeht die Zeit wie im Flug und man lernt immer etwas dazu. Beim Cappuccino beispielsweise darf die Tasse nicht viel mehr als 150 ml Fassungsvermögen haben, sonst stimmt das Mischungsverhältnis nicht mehr. Und die wichtigste Botschaft – so simpel wie elementar: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. (mehr …)