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Orte der Stille – Kreuzgänge, Kloster- und Kirchengärten in Mainz

Leise plätschert der Brunnen in der Mitte des Gartens, von draußen klingt der Trubel der Stadt und zuweilen auch Baulärm über die Mauern. Der Garten des Klosters von der Ewigen Anbetung ist mitten in der Innenstadt gelegen, hinter dem Alnatura nahe der Großen Langgasse. Er ist ein Ort, der von den Schwestern des Klarissen-Kapuzinerinnen-Ordens zur Meditation geschaffen wurde. Nur am „Tag der offenen Gärten in Rheinhessen“ oder „Offenen Klöster“ ist er der Öffentlichkeit zugänglich. „Oder auch“, so sagt Schwester Franziska Katharina, „nach Voranmeldung“. (mehr …)

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Das sensor 2×5 Interview mit: Felicitas Pommerening (Autorin)

Du bist Autorin von Büchern und für eine Computerspielfirma. Was machst du lieber?
Das ist schwer zu sagen. Bei den Computerspielen von „Totally Not Aliens“, da bin ich zuständig für die Story-Elemente und die Entwicklung der Figuren. Das ist spannend, ganz anders als für einen Roman. Gerade machen wir ein Antikriegsspiel. Danach kommt ein Adventure. Also je nachdem um welches Spiel oder Buch es sich handelt, hält sich das mit dem Spaß die Waage. (mehr …)

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Die Supermarktchefin – Semai Akale leitet den größten Mainzer Rewe

Weite Flure, lange Gänge, ein Sortiment wie kein zweites in Mainz. Im November 2018 eröffnete auf über 2.000qm der bislang größte Rewe in Mainz, direkt am Zollhafen, mit über 25.000 Artikeln. Der Supermarkt hat eine Tiefgarage mit 95 Parkplätzen, eine Post im Tabak- und Zeitschriftenshop sowie einen Bistro-Bereich mit Bäckerei und Pizzaofen. Eine Besonderheit ist auch die leckere Sushi- Bar. Königin über dieses Reich ist Semai Akale. Sie leitet den Vollsortimenter als Selbstständige mit ihrem Team. (mehr …)

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Die Mainzer Wälder sind voller toter Bäume – Sind sie noch zu retten?

Den Mainzer Wäldern geht es schlecht. Früher standen im Lennebergwald viele Kiefern. Heute ähnelt er mehr und mehr einer Steppe. Und auch der Ober-Olmer Wald leidet, obwohl man es ihm erst auf den zweiten Blick ansieht: vereinzelt braungefärbte Baumkronen und abgestorbene Bäume bestimmen die Szenerie.    (mehr …)

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Obdachlose Kunst – Das pad und Bernd Thewes weichen der Gentrifizierung

Komponist Thewes vor seinem Ex-Atelier

Der Bauboom ist allerorten ersichtlich. Eines der Viertel, welches dabei am rasantesten von Gentrifizierungseffekten erfasst wurde, ist die Mainzer Neustadt: „In den 80er Jahren war die Neustadt ein Arbeiterviertel“, erzählt Bernd Thewes (62 Jahre). Der Komponist hat seit 2006 sein Atelier im Erdgeschoss am Gartenfeldplatz 4. Häufig sieht man ihn dort mit verschiedensten Klangutensilien herumwerkeln. (mehr …)

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Gastro: Was das „Hiro Sushi“ und den neuen Vietnamesen „Loc“ verbindet

Gerade mal zwei Jahre ist Dung Tran in Mainz und hat inzwischen schon sein zweites Restaurant eröffnet. Das „Hiro Sushi“ in der Binger Straße 11 betreibt er mit seinem Bruder Giang und das „Loc“ in der Bahnhofstraße 6 mit seinem Cousin Lee. Die beeindruckende Innenausstattung hat er in beiden Lokalen selbst designt. Während im „Loc“ traditionelle vietnamesische Küche angeboten wird, steht „Hiro Sushi“ im Zeichen der japanischen Kochkunst. (mehr …)

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Brücken schlagen – Der neue Mainzer Citymanager

Vor wenigen Monaten verließ nicht nur Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte (FDP) auf ominöse Weise Mainz. Auch der Citymanager Jörg Hormann ist nach kurzer Zeit im Amt in den Taunus abgewandert. Nun wurde mit Dominique Liggins – schneller als erwartet – ein neuer Citymanager gefunden und auch die städtische Wirtschaftsförderung aufgestockt. Geht es aufwärts mit der „Einkaufsmetropole“ Mainz? (mehr …)

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Portrait: Das unglaubliche Leben des (Straßen)Musikers Imran Khan

Imran Khan ist eine Erscheinung. An warmen Tagen sieht  man ihn manchmal in seiner Jeans- Latzhose, die Dreads baumeln vom Kopf, Sonnenbrille, südeuropäischer Teint. Seine ruhige Gitarre hebt sich wohltuend vom Rest so manch anderer Dudler ab. Ob Queen, Beatles, Stevie Wonder oder der Soundtrack von Amelie – man merkt, hier spielt jemand, der es richtig draufhat. Und dahinter steckt jemand, der trotz seiner 31 Jahre viel erlebt und gesehen hat von der Welt – und dennoch bescheiden bleibt. Fast täglich von vier bis sechs Uhr steht er auf dem Marktplatz, Leichhof oder dem Liebfrauenplatz. Immer dabei sind seine Akustik-Gitarre, ein kleiner Verstärker und Klapprad. Dann versinkt er in eine eigene Welt. Manchmal stampft er mit dem Fuß, tänzelt zum Takt und spielt die Gitarre, die teils klingt wie zwei. (mehr …)

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Der neue unterhaus-Chef Stephan Denzer über das neue unterhaus-Konzept

Sie sind neuer Geschäftsführer und Programmplaner im unterhaus. Was wird sich ändern?
Wir müssen jüngere Generationen zurückgewinnen, vor allem die unter 50-Jährigen, um die Zukunft des Hauses zu sichern. Das unterhaus muss wieder für alle Altersgruppen da sein. Es wird also neue junge Formate geben, junge Künstler und innovative Konzepte. Dazu gehören auch eine neue Homepage, ein neues Logo und mehr Präsenz im Netz. Auch baulich muss renoviert werden. Dazu benötigen wir Fördergelder und Sponsoren. (mehr …)