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So wohnt Mainz: Das Studentenwohnheim der Leipziger Universitätssängerschaft zu St. Pauli in Gonsenheim

Neben dem Eingang des in einer ruhigen Straße gelegenen Neubaus prangt das blaue Emblem der Sängerschaft. Wer hier einziehen will, sollte bereit sein, einer Studentenverbindung beizutreten, und bestenfalls Talent für Musik mitbringen. Das Mitwirken im Chor und der Verbindung sind Voraussetzung, um in den Genuss der verhältnismäßig niedrigen Miete von 350 Euro warm für ein Zimmer und anderer Vorzüge zu kommen.
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„9 Euro-Ticket nicht ganz wie erhofft“: Berit Schmitz, Geschäftsführerin Mainzer Verkehrsgesellschaft

Wo steht die Mainzer Mobilität aktuell?
Mit Blick auf den Klimawandel stellen wir uns auf Wachstum ein. Ohne eine Verkehrswende werden wir die Klimawende nicht schaffen. Dazu werden wir immer mehr Bürger überzeugen müssen, vom Individualverkehr auf den ÖPNV umzusteigen. Wir brauchen mehr Busse und Straßenbahnen, auch längere Straßenbahnen, die mehr Fahrgäste als heute aufnehmen können. Eine größere Straßenbahn testen wir aktuell mit der Partnerstadtbahn aus Erfurt. Hinzu kommt auch der Ausbau unseres Straßenbahnnetzes. Wir wollen eine Alternative darstellen zum motorisierten Individualverkehr und die Fahrgäste von unserem Angebot begeistern.

Zuletzt gab es eher Probleme: Corona, Hacker-Angriff, Ausbau von E-Autos, Personalmangel, steigende Preise. Wie soll der Kunde sich dafür begeistern?

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Zeitenwechsel: Tanzraum Mainz gibt Chef(innen)-Posten (so langsam) ab

Christiane Reitz und Cornelius Mickel

Sie ist der Kopf des Mainzer Tanzraums und das seit mittlerweile über 40 Jahren. Christiane Reitz leitet seit 1981 die Tanzschule für Jazz-, Modern-, Hip-Hop-, zeitgenössischen Tanz und Tanzerziehung – und das aus voller Überzeugung und wie am ersten Tag: „Mein Beruf ist für mich nicht nur ein Job, es ist eine Berufung.“ Doch nun stehen Änderungen an…

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So fährt Mainz: Der Scirocco Scala 1988

Der VW-Popstar der 80er: Scirocco Scala

In unserer neuen Reihe „Automobile der besonderen Art“ geht es dieses Mal um den VW-Popstar der 80er-Jahre, den Scirocco Scala. Volkswagen gelang es mit der zweiten Auflage des Scirocco, den weißen, blitzsauberen Disco-Look der 80er-Jahre perfekt auf ein Automobil zu übertragen. Den Scala gab es übrigens nicht nur in Weiß, seine Innenausstattung passte jedoch stets Ton in Ton zur Außenfarbe, mit jenem Hauch von Glamour und optischem Tuning, für das ihn seine Fans lieben. (mehr …)

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Urig & gemütlich: Der Gutsausschank Leber in Mainz-Hechtsheim

Viel Platz im Innen- und Außenbereich

Georgshof – Gutsausschank Georg Leber steht in großen Lettern auf der Häuserwand. Seit vielen Jahren ist der Ausschank ein beliebtes Ausflugsziel an der Ortsrandlage von Mainz-Hechtsheim. Das eigentliche Weingut wird von Stefan Leber geleitet. Die ehemalige Gutsschänke ist verpachtet und liegt seit 13 Jahren in den bewährten Händen von Volker Mayer, der schon immer eine Restaurant- Leidenschaft hatte. Nach zwei Stationen in Marienborn und Gonsenheim lernte er Stefan Leber in dessen Hechtsheimer Weingut kennen, und schnell war klar, dass Volker den Gutsausschank übernimmt. Die Aussicht, einen solchen bei einem ausgezeichneten Winzer aufzubauen, klang sehr verlockend. (mehr …)

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sensor empfiehlt: Die besten Mainzer Biergärten

Mole Biergarten am Victor-Hugo-Ufer

Die Temperaturen steigen. Wer sehnt sich da nicht nach einer erfrischenden und durstlöschenden Möglichkeit, ein paar Minuten zu entspannen und zu genießen? Die Mainzer Bier-, Wein- und Kulturgärten bieten dafür reichlich Gelegenheiten. Doch jeder verfolgt ein eigenes Konzept und präsentiert sich anders. (mehr …)

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Stadtschreiberin Dörte Hansen am 13. Juli auf der Zitadelle

Schriftstellerin Dörte Hansen

Weil die traditionelle Antrittslesung Corona-bedingt nicht zeitnah zur Amtseinführung möglich war, kommt Dörte Hansen am Mittwoch, 13. Juli zu ihrer offiziellen Antrittslesung erneut nach Mainz und liest im Open-Air-Ambiente der Kultur-verbindet-Bühne aus ihren Romanen „Altes Land und Mittagsstunde“. Sie erzählt von Herkunft und Heimat, von der romantischen Sehnsucht der Stadtmenschen nach dem Land und der Wirklichkeit in den Dörfern im Angesicht voranschreitender Veränderungen. Die Lesung beginnt um 18 Uhr. Bei freiem Eintritt sind Tickets erhältlich unter  www.frankfurter-hof-mainz.de

Der für Donnerstag, 21. Juli, geplante Film von und mit Eugen Ruge („Metropol“) fällt leider aus. Der Autor und Filmemacher kann krankheitsbedingt nicht nach Mainz reisen. Neben der Vorführung des Films, der als Teil des Stadtschreiber-Preises in Zusammenarbeit mit dem ZDF entstanden ist, war die Diskussion und der Austausch mit Eugen Ruge als zentraler Bestandteil der Veranstaltung geplant. Die Absage der Veranstaltung ist daher umso bedauerlicher, aber unumgänglich.

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Das sensor 2×5 Interview mit: Björn Hekmati (Zentrum Baukultur)

Dr.-Ing. Björn Hekmati über Stadtplanung, Bürgerbeteiligung und Herzensthemen:

Seit wann leiten Sie das Zentrum Baukultur?
Das ist gut ein Jahr her, seit Juni 2021. Und es kam durch einen Zufall zustande: Eine Freundin hatte mich auf die Stellenausschreibung aufmerksam gemacht. Vorher war ich an der Architekturfakultät der TU Darmstadt in Forschung und Lehre und brachte dadurch die Voraussetzungen für die Architekturvermittlung mit. Zu Studienbeginn wollte ich mal ein berühmter Architekt werden, aber heute scheint mir meine derzeitige Position genau das Richtige zu sein. (mehr …)

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Der Ausbau des Biotechnologie-Standorts Mainz und seine Folgen

Blick von Drais auf Mainz – Angedachte Fläche für Biotechnologie und Life Sciences  (Foto: Harald Kaster)

Es ist so weit. Mainz wird an den Rändern der Stadt Zuwachs erfahren durch neue Quartiere, Viertel, vielleicht sogar durch den langen ersehnten neuen Stadtteil. Denn jetzt, wo wir zum neuen Standort der Biotechnologie werden, kommen die Flächen außerhalb aufs Tapet und Mainz wird nun den Tod sterben müssen zwischen Bebauung und dem Erhalt nötiger Frischluftschneisen in die Stadt hinein. (mehr …)