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Nie wieder Foxtrott – Oldies but Goldies

von Ulla Grall und Katharina Dubno (Fotos):

Die Tanzschule Willius-Senzer am Karmeliterplatz dürfte den meisten Mainzern ein Begriff sein. Wer hat hier nicht seine Tanzstunden absolviert, sich beim Mittelball verknallt, nach dem Abschlussball wieder getrennt … Aber auch die älteren Herrschaften sind hier noch aktiv. Das beweisen die „Ü50er“, die bei Claudia Krehn-Azghandi fit bleiben oder es werden wollen. (mehr …)

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Die Jugend von heute – “Generation Z” in Mainz

Lässig sitzen Sophie und Lola auf einem Ast vor ihrer Schule, dem Gymnasium Mainz-Oberstadt. Eine Dreiviertelstunde brauchen die Zwillinge jeden Morgen mit dem Bus, müssen dreimal umsteigen, bis sie von ihrem zuhause im beschaulichen Marienborn in der Schule sind. „Wir haben sogar Mitschüler, die jeden Tag aus Rüsselsheim kommen“, erzählt Sophie. (mehr …)

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Der König der Gitarren – Music Shop Liebrechts neuer Inhaber

von Elif Urel / Fotos: Katharina Dubno

Wer hier eintritt, betritt eine Welt mit eigenen Regeln. Die wichtigste davon lautet: Lass den Shit draußen! Es ist ein nahezu heiliger Ort, den er hütet und bewacht: Christoph Brandt. Wie ein Wächter wirkt der 49-Jährige aber keineswegs in seiner Jeans samt dunkelblondem Schopf, sondern eher wie ein großer Bruder. Seit einem Jahr ist er der neue Inhaber des 42 Jahre alten Gitarrenladens in der Franziskanerstraße. (mehr …)

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Die besten Asiaten in Mainz

Asiatisch essen ist bekanntlich mit das Leckerste auf der Welt. Man sollte daher meinen, dass es da so einige Restaurants in Mainz gibt, beinahe unzählige. Überrascht waren wir, als uns klar wurde: Eigentlich sind in Mainz nur sechs asiatische Völker vertreten: Inder, viele Thais, ein paar Japaner, sehr wenige Koreaner und Vietnamesen sowie natürlich die obligatorischen Chinesen. Subjektiv hier unsere persönlichen Favoriten:  (mehr …)

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Das große 2×5 Interview mit Jochen Erlhof (Geschäftsführer Mainzer Verkehrsgesellschaft)

Herr Erlhof, warum Mainzelbahn?

Es wurde über zwanzig Jahre kontrovers diskutiert, ob Mainz die Straßenbahn ausbaut oder ganz abschafft. Das Netz war zu klein, um wirtschaftlich betrieben zu werden. Im Jahr 2003 beschloss der Stadtrat dann nach all den Jahren einstimmig, dass man die „Elektrisch“ in Mainz behalten möchte. Es folgten zahlreiche Sanierungsmaßnahmen und der zweigleisige Ausbau der Gaustraße sowie in Finthen. Aber es blieb die Notwendigkeit, einen Ausbau vorzunehmen, um die Straßenbahn auf Dauer wirtschaftlich zu machen. Und da bot sich die Strecke hoch zur Uni an, das Stadion kam noch dazu und schließlich der Wunsch, bis hoch zum Lerchenberg zu gehen. Der Bund hat das gefördert, da die Kosten über 50 Millionen Euro liegen. Sonst wäre das Land Rheinland-Pfalz alleine für die Förderung zuständig gewesen. (mehr …)

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Die große Rosenmontagswagen-Bildergalerie

In diesem Jahr ziehen insgesamt 13 Motivwagen ihre Kunstwerke durch die Mainzer Straßen. Trump fehlt hier nicht als Elefant im Porzellanladen, genausowenig wie Erdogan, der Brexit, aber auch Mainz 05 Präsident Harald Strutz. Dazu kommen Franz Beckenbauer, Julia Klöckner, die AfD, Banken sowie die Rente. Gebaut werden die Wagen von Dieter Wenger und seinem Team in Mombach, gestaltet vom Grafiker Peter Beckhaus. Der Öffentlichkeit werden die Wagen bereits kommenden (Fastnachts)Sonntag auf der Ludwigsstraße gezeigt.

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“Man braucht ein dickes Fell” – Interview mit dem Verkehrsüberwachungsamt

Elke Schmitt (59) leitet das Mainzer Verkehrsüberwachungsamt. In unserem 2×5 Interview spricht sie über Vorurteile, Anfeindungen gegen Kollegen und verrät, wohin sie gern auswandern würde.

Was passiert im Verkehrsüberwachungsamt?

Wir haben hier 122 Mitarbeiter in drei Abteilungen: im Außendienst, also klassische Kontrollen, im Volksmund Blitzer und Knöllchen genannt. Dann gibt es die Bußgeldstelle, also mehr der Innendienst, Sachbearbeitung und Verfahren. Und die dritte ist die Verkehrsabteilung, also Fahrerlaubnisse, Kfz-Zulassungsstelle, Taxen- und Fahrschulangelegenheiten.
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Vom Angsthasen zum Zungenschmeichler – Besuch beim Rhetorik Club Mainz

Viele haben das schon einmal erlebt, ob als Kind in der Schule „Du gehst jetzt mal an die Tafel und erklärst deinen Mitschülern die gestrigen Hausaufgaben“ oder im Job: Angstschweiß, nervöses Zittern, Bauchschmerzen, Hitze und Herzklopfen beim Reden vor einer Gruppe. Lassen sich solche Angstzustände vermeiden, abbauen und ist das lernbar? Die Kunst des Sprechens haben sich einige lokale Vereine auf die Flagge geschrieben. Wir tauchen ein und besuchen den Rhetorik Club Mainz. (mehr …)

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Wenn Text zum Bild wird – Die Mainzer Kalligrafin Pamela Stokes

von Ulla Grall und Katharina Dubno (Fotos):

“Ich werde immer weiterzeichnen“, sagt die Dame im Sessel lächelnd. Pamela Stokes ist Schriftkünstlerin. Ihre Kalligrafien visualisieren Gedichte und Zitate, sowohl in deutscher Sprache als auch in Englisch. Die Kunst des Schönschreibens hat es ihr angetan. Und: „Ich liebe deutsche Gedichte“, so die 92-jährige. Eine Menge Gedichte kennt sie auswendig und setzt sie in ihrer Arbeit um.
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