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sensor Titelthema: “Freundschaften – Ein Leben lang?”

„Ohne Freundschaft möchte niemand leben, hätte er auch alle anderen Güter“, schrieb einst Aristoteles. Ein zeitloses Phänomen ist die Freundschaft also. Es geht kaum ohne sie. Dass jedes Alter eine andere Freundschaft bildet, hat der Philosoph auch erkannt. Wir stellen Freundschaften Generationen übergreifend vor.

Nathalie Butscher (46) und Wolf Lustig (63)

Mit Mate fing es an. „1995 muss das ungefähr gewesen sein“, sagt Wolf. Bei ihm im Büro haben er und seine damalige Schülerin, Arbeitskollegin und mittlerweile gute Freundin Nathalie meist zu zweit das Teegemisch getrunken. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Gelebte “Indegration” im Bleichenviertel

Die Fremdsprachen waren es, die ein indisch-deutsches Ehepaar vor über 40 Jahren zusammengeführt hat, für beide fern ihrer Heimat. Marga Buhrmann, Anglistikstudentin aus Mainz, kam durch ein Stipendium nach Ohio. Kumad Singh, der in Indien Geologie studiert hatte, entschied sich für Deutsch als Pflichtfach in der Promotion, ging aber erst einmal nach Cincinnati. (mehr …)

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Der große Test: Wo gibt es die besten Mainzer Falafel?

Kichererbsen sind weit mehr als unscheinbare Hülsenfrüchte mit einem witzigen Namen. Aus ihnen lassen sich köstliche Spezialitäten wie Hummus und Falafel zaubern. Nicht nur Veganer, Gesundheits- oder Figurbewusste kennen die Vorzüge dieser Erbse. Seit 8.000 Jahren verzehrt der Mensch die Nährstoffbomben. Falafel sind frittierte Bällchen aus pürierten Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen, die vor allem in der arabischen Küche beliebt sind. Auf geht’s also in die Welt der Mainzer Kichererbsenringe! (mehr …)

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Langsam angekommen: Migranten in Mainz

19 Quadratmeter im neunten Stock eines Hochhauses in der Oberstadt. Ein flaches Doppelbett füllt den halben Raum. Daneben steht ein kleiner Tisch mit Tee und Keksen. Im Fernseher läuft eine Zeichentrickserie: „Das hilft uns, Deutsch zu lernen“, sagt Nuur mit Blick auf den Bildschirm. Der 27-Jährige wohnt hier seit einem Jahr mit Frau Nasteha, 25, und Tochter Nasra, 4, die wie er aus Somalia geflohen sind. (mehr …)

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Unser 2×5 Interview mit Rechtsmedizinerin Prof. Dr. med. Tanja Germerott (36 Jahre)

Seit dem 1. Mai dieses Jahres sind Sie die neue Leiterin der Rechtsmedizin. Wird die Unimedizin weiblicher?

Generell gibt es in der Medizin derzeit viele weibliche Studierende. Das Geschlechterverhältnis hat sich gewandelt, sodass in Zukunft mehr Frauen in der Medizin tätig sein werden. Bei uns arbeiten derzeit drei weitere Ärztinnen sowie zwei Assistentinnen. Ich denke wir sind auf einem guten Weg.

Wie muss man sich ihre Arbeit vorstellen?
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Gastro-Tipp: Die Goldene Ente (Mainz-Laubenheim)

Die heiß ersehnte Stunde schlägt um 19:30 Uhr, dann kommen sie aus dem Ofen – 60 gold-braun gebackene Enten, die dem traditionsreichen Lokal ihren Namen geben. Urig-gemütlich und kuschelig ist es in jedem Fall in den zwei Gaststuben, vor allem, wenn der Kachelofen wummert. Und Enten sieht man fast überall – aus Porzellan, Metall oder Plastik. (mehr …)

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Nix los ohne Moos – geht das Mainzer Ehrenamt unter?

An einem Werktag, 11 Uhr, bei der Mainzer Tafel in der Heidelbergerfaßgasse. Der Andrang ist riesig, Vorstand Adolf Reuter und etwa 20 weitere ehrenamtliche Mitarbeiter haben alle Hände voll zu tun, gespendete Lebensmittel an Bedürftige auszugeben. Die Nachfrage steigt. Glücklicherweise ist die Spendenbereitschaft der Lebensmittelmärkte groß: Sechs bis acht Tonnen an übriggebliebenen, abgelaufenen, aber noch genießbaren Lebensmitteln landen jede Woche bei der Tafel. Eine Aufwandsentschädigung kann der Verein seinen Mitarbeitern nicht zahlen. (mehr …)

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R(h)einspringer: Rettung aus dem Wasser

Das nächtliche Szenario kennt jeder, der am Ufer wohnt: Blaulicht auf beiden Seiten, Schnellboote mit Suchscheinwerfern, Einsatzfahrzeuge in allen Farben und darüber das Gebrumm kreisender Hubschrauber. Stichwort „Wasserrettung“, es treibt eine Person im Rhein – und das heißt: sie braucht Hilfe. Denn selbst erfahrene Schwimmer sind allzu häufig mit dem reißenden Strom, der so friedlich aussieht, überfordert. (mehr …)

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Nächster Bürgerentscheid steht an: Rathaus sanieren oder Umzug an die große Bleiche?

Nach dem Gutenberg-Museum könnte es nun auch einen Bürgerentscheid zum Rathaus geben: Es befindet sich seit Jahren in einem sanierungsbedürftigen Zustand und soll jetzt saniert werden. Allerdings laufen die Kosten nun doch aus dem Ruder und werden mindestens 60 Mio. betragen, also 10 Mio. mehr als geplant. Das und mehr stellte heute OB Michael Ebling gemeinsam mit dem Rathausbeauftragten Ferdinand Graffé und Dr. Stefan Nixdorf von agn Niederberghaus & Partner GmbH vor, die Erfahrung mit problematischen Projekten haben, betreuen sie seit neuestem doch auch den Berliner Flughafen…  (mehr …)

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Voll ins Schwarze: Die Mainzer Spaß-Dartliga-Szene

„Du wirfst einfach und triffst. Zack fertig“, erklärt Ewa mit einer schnellen Handbewegung. „Eine richtige Technik gibt‘s nicht.“ Heute hat es leider trotzdem nicht gereicht. Ihre Dart-Mannschaft, Oculus Tauri (Lateinisch für Bull’s Eye), hat gerade gegen das Bretzenheimer Team „Zum Scharfen Eck“ verloren. „Ärgerlich“, findet Mannschaftskapitänin Ewa. (mehr …)

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Groß in Mode: Lizz Smith in der Neustadt (ein Portrait)

Eigentlich heißt sie Elisabeth Schmidt. Aber Lizz Smith passt viel besser. Es ist ihr Künstlername, der so klingt, wie sie auftritt: flott und schick, mit ihrem Markenzeichen, einem leuchtenden Rotschopf. Die gebürtige Mainzerin ist eine auffällige Persönlichkeit und untrennbar verbunden mit ihrer „Modetic“ am Gartenfeldplatz. Die wird dieses Jahr zehn Jahre alt und ist wie die Inhaberin wandelbar geblieben. (mehr …)