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Anders Wohnen – Bauen in Gemeinschaft in Mainz

Wer kennt diesen Gedanken nicht: Manche Dinge werden einfach dann besonders gut, wenn man sie selbst macht. Das findet auch Verena Czicholl von der Baugemeinschaft 49° Nord – Rundum bunt. „Eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen ist eine der größten Investitionen des Lebens“, stellt sie fest. Warum dann nicht gleich alles richtig machen und auch die Nachbarn schon vor Bezug aussuchen? (mehr …)

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2×5 Fragen an die Mainzer Domkantorin Jutta Hörl

Sind Sie die erste weibliche Domkantorin in Deutschland?

Nein, es gibt deutschlandweit schon ein paar Damen mit diesem Titel. In München gibt es sogar die erste und bisher einzige Domkapellmeisterin. Aber in Mainz bin ich die erste Frau im Amt. Und die Leute, denen ich begegne, reagieren bisher positiv darauf. Ich glaube, es findet ein Öffnen in der Kirche statt im Hinblick auf Frauen in solchen Positionen. (mehr …)

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Gastro-Check: Adagio im Atrium (Mainz-Finthen)

Hoteldirektor Lutz Frey muss auch nach Jahrzehnten noch schmunzeln, wenn er hin und wieder mit der Frage konfrontiert wird: „Kann man denn im Atrium ins Restaurant gehen, ohne dort zu übernachten?“ Ja, man kann – und es lohnt sich. In Mainz-Finthen wächst nicht nur der berühmte Finther Spargel, sondern auch ein Restaurant, das mit dem neuen Küchenchef Carl Grünewald im Feinschmeckerbereich kulinarische Akzente setzt. (mehr …)

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Retten und Teilen – Foodsharing Mainz wächst fleißig weiter

Jedes Jahr landen in Deutschland 18 Mio. Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Stephanie Renken ist Botschafterin von Foodsharing Mainz: „Das ist eine abstrakte Zahl. Wie viel das wirklich ist, wird einem erst bewusst, wenn man bei einem Bäcker steht und tütenweise Brötchen einpackt, die als Müll gelten.“ Es entspricht dem Ertrag einer Fläche, die größer ist als ganz Europa. Mehrere Mainzer Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, der Verschwendung entgegenzuwirken. (mehr …)

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Frauenpower im Wingert – Wie Winzerinnen das Feld aufrollen

Die Weinlese ist vorbei, das Winzerjahr endete mit einem goldenen Oktober. Nun beginnt die Arbeit in den Kellern. Im Frühjahr soll der viel versprechende 2018er in die Flaschen kommen. Fünf Winzerinnen füllen ab im Great Wine Capital Mainz. Was ist ihr Rezept?

Jung und ambitioniert

„Wir haben dieses Jahr schon im August zu lesen begonnen“, sagt Malenka Stenner. Die 25-Jährige aus Hechtsheim hat vergangenes Jahr ihr Weinbaustudium abgeschlossen. (mehr …)

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Am laufenden Band: zu Besuch beim Mega-Logistiker Hermes in Hechtsheim

Es ist zwölf Uhr mittags im Hechtsheimer Hermes Logistik Center (LC). Ein lauter Signalton ertönt und von allen Seiten strömen Mitarbeiter in die Halle – Schichtbeginn. Pakete aller Größen und Formen rasen über 826 Meter Sortierband, die sich zeitgleich in Bewegung setzen. H&M, Zalando, Limango, s.Oliver, Otto, Asos und natürlich Amazon. „Es hat etwas hypnotisierendes“, sagt Marc Ibold, Leiter des LC. (mehr …)

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Der große Test: Orientalische Herrenfriseure in Mainz

Im Mainzer Stadtzentrum gibt es inzwischen mehrere türkisch-arabische Salons, die auch fest auf ihre deutsche Kundschaft bauen. Ihr Geschäftsmodell: mindestens um die Hälfte billiger als andere Salons. Das ist einigen alteingesessenen Geschäften ein Dorn im Auge. Viele dieser Shops arbeiten nicht als Meisterbetrieb, sondern mit einer Sondergenehmigung der Handwerkskammer. Daher dürfen sie auch keine Frauen, sondern nur Männer bedienen. (mehr …)

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sensor 2×5-Interview: Unipräsident Georg Krausch über Führung, Zukunft und den maroden Campus

Was sind die Herausforderungen beim Leiten einer Uni?

Wir müssen vor allem eine Kultur entwickeln, die zum akademischen Rahmen passt. Dazu gibt es auch ein Projekt Führung: „JGU-Leadership“. Denn wir haben hier fast alle akademischen Disziplinen, mit unterschiedlichsten Kulturen. 4.000 Mitarbeiter sind das, dazu 7.000 in der Medizin und 32.000 Studierende. (mehr …)

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sensor Gastro-Check: Vietnam-Style im “an o ban” (Neustadt)

Es sind manchmal Zufälle, die einem zum nächsten Schritt verhelfen. Als die Brüder Duc Anh und Gia Hoai Nam Le, im Juli 2016 gemeinsam mit Melanie Asal das „an o ban“ in der Neustadt eröffneten, wollten sie ganz bewusst ihre großen Traum vom eigenen Restaurant auf kleinstem Raum verwirklichen. Mit Erfolg. Ihre köstliche vietnamesische Küche sprach sich schnell herum. (mehr …)

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Größte Schafherde in Mainz-Finthen – Ein Tag mit der Schäfer-Familie

In der Luft hängt der Geruch von Heu und Mist. Das Motorengeräusch von Helikoptern ist zu hören. Felder und Wiesen an den Grenzen von Mainz so weit das Auge reicht. Abgesehen von ein paar einzelnen Besuchern, die die Flieger bestaunen, herrscht wenig Betrieb am Finthener Flugplatz.

Direkt nebenan, in der Halle 5834, geht es dafür umso geschäftiger zu. Hier hütet Holger Hellwig seine Schafe. 350 sind es an der Zahl und damit die größte Schafsherde in Mainz. Erst im Januar dieses Jahres haben der 47-jährige Biologe und seine zwei Jahre ältere Frau Annette Becker das Land in der Nähe des Naturschutzgebiets übernommen. (mehr …)