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Vom Hören und Sagen: Mainzer Podcasts, die Sie nicht verpassen sollten

Foto: Marla Dähne

Einmal im Monat reden Yascha und Christoph (über) Blech – also über alte Autos mit Kultfaktor. Die Kennenlerngeschichte der beiden Stimmen hinter „Kultcast – Der Autopodcast“ klingt schon fast romantisch: „Unsere Autos kannten sich zuerst“, erzählt Yascha – nämlich vom gemeinsamen Parken in der Goethestraße. Beide fuhren damals einen fast identischen Volvo, Yascha in Hellblau, Christoph in Rot. Nur der jeweils andere Autobesitzer tauchte nie gleichzeitig auf. (mehr …)

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Mehr Bio und mehr vegan: Das Restaurant „Salute“

Modern, urban und lichtdurchflutet –
das Ambiente im Salute ist einladend

Seit 11. Oktober kann die Mainzer Gastronomin Norma Villada endlich wieder „salute Mainz“ sagen. Gut zweieinhalb Jahre musste sie ihr Restaurant schließen, da das Haus – im Besitz des Mainz 05-Spielers Stefan Bell – komplett saniert und zu einem Studentenwohnheim umgebaut wurde. Die Freude steht ihr sichtbar ins Gesicht geschrieben. Ihr Motto nach der Wiedereröffnung: „Mehr Bio, mehr vegan“.

 

 

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Haus gesucht: (Gemeinschaftliche) Wohnprojekte haben es schwer

Die snuggies, das selbstverwaltete
Wohnprojekt für (junge) Menschen
und Familien in Mainz, auf der Suche

Angesichts eines überhitzten Immobilienmarktes und für Normalverdiener bald nicht mehr bezahlbaren Preisen scheint die Suche nach einem großen, leerstehenden Mehrfamilienhaus in Mainz beinahe hoffnungslos. Die 15 Mitglieder des Wohnprojekts snug e.V. suchen dennoch seit sechs Jahren eine Immobilie, in der sie ihre Vorstellung vom Wohnen und Leben realisieren können. Doch die Hürden sind groß. Der Verein will nicht einfach nur Eigentum erwerben, sondern einen dauerhaft bezahlbaren Lebensraum schaffen für sich und andere, den die Bewohner gemeinschaftlich, solidarisch und selbstbestimmt gestalten können: ob Singlehaushalt, WG oder Familien aller Art, von jung bis alt, und alles unter einem Dach. (mehr …)

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Mit Vollgas in die Freiheit: Der Vespa-Club Mainz feiert 70-jähriges Jubiläum

Der Ursprung des Namens „Vespa“ ist ein Rätsel. Die berühmteste Version besagt, dass der Name auf einen Ausruf von Enrico Piaggio zurückgeht, der beim Anblick des Prototyps sagte: „Er sieht aus wie eine Wespe (ital. Vespa)“ und zwar wegen des Motorengeräuschs und der Form der Karosserie, die von oben gesehen an ein Insekt erinnert. Die Ur-Vespa kam 1946 auf den Markt. Nur sieben Jahre später gründete sich der Mainzer Vespa-Club, der in diesem Jahr – am 9. Dezember – sein 70-jähriges Jubiläum feiert. Er kann zurückblicken auf eine bewegende und ereignisreiche Geschichte. (mehr …)

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Das sensor 2×5 Interview mit Nadine Gehm (Film- und Medienforum RLP)

Worüber arbeitet ihr eigentlich genau?
Das Forum ist eine Anlaufstelle für den Bereich Film und Medien vom Land, gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Hier geht es um alles, was mit Film und Medien zu tun hat, also auch Infos zu Drehgenehmigungen, Drehorte, generell zur Sichtbarkeit von Film und Medienproduktionen, Netzwerken und vor allem natürlich um die Medienförderung. So etwas gab es bisher in allen Bundesländern, nur nicht in Rheinland- Pfalz. (mehr …)

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Traubenkraft: Wie Mainzer Jungwinzer neue Akzente setzen

Die Hochsaison neigt sich dem Ende. Die Weinernte ist vorbei. Wie auf einer Perlenkette aufgeschnürt liegen die Weingüter in Mainz und Umgebung. Tradition steht im Vordergrund. Nicht umsonst prangen stolz an vielen Höfen die Gründungsjahre, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Dies erkennt man auch an den alten Gebäuden und teilweise noch Originalholzfässern im Weinkeller. Doch bedeutet Tradition nicht gleich altmodisch oder nicht zeitgemäß oder nicht im Trend liegend zu sein. Im Gegenteil: Auf den Weingütern selbst trifft man auf ein buntes Treiben. (mehr …)

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Portrait: Der Karikaturist Klaus Wilinski

Klaus Wilinski darf getrost als „der“ Mainzer Karikaturist bezeichnet werden. Seine Zeichnungen begleiten seit mehr als vier Jahrzehnten die Mainzer Politik – und nicht wenige der in der Lokalpolitik Aktiven gelten als „geadelt“, sobald sie sich in einer der kritisch-humorvollen Szenerien dargestellt sehen. Als „freischaffender Diplom-Grafik-Designer“ sagt er über sich selbst: „Ich male kleine bunte Bildchen gegen den großen grauen Alltag.“ Damit begann der gebürtige Nackenheimer übrigens schon zu Schulzeiten, als er noch unliebsame Lehrkräfte karikierte. Der große Unterschied: Seit seinem Studium kann er vom Zeichnen leben. (mehr …)

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Schnaps-Ideen: Gin, Wodka & Schnäpse – made in Mainz

Foto: Awadam

Aus Sicht der Schorle ist die Lage dramatisch. Über Jahrzehnte war ihre Stellung in Mainz und Rheinhessen unangetastet. Lange war sie der alleinige Star auf den nächtlichen Bühnen der Bars, Clubs und Eckkneipen. Ob Marktfrühstück oder Fastnacht, oder ab Weck und Worscht – all das ohne sie unvorstellbar. Doch seit einigen Jahren hat das Mainzer Lieblingsgetränk Konkurrenz bekommen; die Schorle bangt um ihre Solitärstellung. Denn durch die Stadt weht eine frische Fahne in Form von edlen Tröpfchen in wohlgeformten Flaschen mit durchdesignten Etiketten und außergewöhnlichen Namen. Diese zergehen auf der Zunge wie der Marillenlikör aus Opas Keller: Muscatel Distilled Gin, Harald Schatz Wodka, Rauschritter, Tinte Gin, Mainzer Lust, Arabikuss oder Cascara, um nur einige Namen zu nennen. Doch wer steckt eigentlich dahinter? (mehr …)

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Best Of: Mainzer Weinstuben – urig und gemütlich

Sie gehören zum Leben in unserer Stadt wie das Markfrühstück oder die Fastnacht: die Mainzer Weinstuben. Bekannt sind sie nicht nur für ihre bürgerliche Küche, die regionalen Gerichte oder das gute Glas Wein vom nahegelegenen Winzerhof – vor allem auch die Geselligkeit wird in Mainz groß geschrieben und so ist es fast unmöglich, an einem Abend nicht mit anderen ins Gespräch zu kommen. Welche Weinstuben es gibt und wo sie zu finden sind – wir haben uns in der Innenstadt umgeschaut. (mehr …)

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Das sensor 2×5 Interview mit Stadtwerke-Chef Daniel Gahr

Herr Gahr – Energie, Gas: Was geht, was kommt auf uns zu?
Die Stadtwerke sind – anders als die Entega – nicht der Grundversorger in Mainz. Wir haben mit unseren Kunden bei Strom und Gas fixe Lieferverträge, die bis Ende 2022 oder sogar 2023 gelten – da passiert jetzt erst mal nichts. Klar ist jedoch: Wegen der aktuellen Beschaffungssituation wird Strom und Gas teurer. Um wie viel ist aber noch nicht klar. Die Schwankungen an den Märkten sind erheblich und machen ein vernünftiges Kalkulieren der Preise extrem schwer. Vieles hängt davon ab, ob es ein sehr kalter Winter wird und die Leute mehr Gas und Strom verbrauchen als sonst. Jedenfalls sind die Speicher sind zu 90 Prozent voll, und auch wenn Russland nicht mehr liefert, kommen weiterhin Lieferungen aus Holland, Belgien, Norwegen oder China. Ich bin recht zuversichtlich, dass wir das schaffen. (mehr …)

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Erste Liga: Die Tischtennis-Aufsteiger vom FSV Mainz 05

Heimspiel gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf vor rund 500 Zuschauern: 05-Kapitän Luka Mladenovic

Seit Neuestem fasziniert auch Bundesliga-Tischtennis in Mainz: Kamen zu den Zweitliga-Spielen etwa 100 Fans, so sind es jüngst – etwa in der Mainzer Sporthalle Gymnasium Oberstadt gegen die Rheinländer – fünf Mal so viele. Die könnten vor allem bei den Heimspielen die 05er bei der Mission Klassenerhalt nachhaltig puschen. Denn der Tischtennisverein ist angesiedelt bei Mainz 05, die nicht nur im Fußball aktiv sind, sondern auch im Handball und eben im Tischtennis.
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So wohnt Mainz: Das Studentenwohnheim der Leipziger Universitätssängerschaft zu St. Pauli in Gonsenheim

Neben dem Eingang des in einer ruhigen Straße gelegenen Neubaus prangt das blaue Emblem der Sängerschaft. Wer hier einziehen will, sollte bereit sein, einer Studentenverbindung beizutreten, und bestenfalls Talent für Musik mitbringen. Das Mitwirken im Chor und der Verbindung sind Voraussetzung, um in den Genuss der verhältnismäßig niedrigen Miete von 350 Euro warm für ein Zimmer und anderer Vorzüge zu kommen.
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