| | Kommentieren

Gutenberg Digital Hub geht an den Start – Mainz zum Silicon Valley machen

Ein neuer Stern der Digitalisierung leuchtet am Mainzer Firmament: Der Gutenberg Digital Hub im imposanten Weinlager am Zollhafen feierte gestern seinen Start. Der Hub soll als Zentrum der digitalen Wirtschaft Anwender aus Industrie, Mittelstand, Start-ups und Wissenschaft an einem Ort zusammenbringen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Viele dicke Mainzer Fische sind beteiligt und erhoffen sich einen gewaltigen Anschub im digitalen Bereich. Viele neue schicke Projekte arbeiten bereits dort oder müssen noch akquiriert werden von Projektleiterin Nina Wansart.

In den Räumlichkeiten werden neben Arbeitsplätzen, Co-Working-Spaces, Besprechungsräumen und Event-Flächen auch sogenannte Digital-Labs bereitstehen. So sollen neueste Technologien, Innovationen und vor allem neue Geschäftsmodelle im Bereich digitale Transformation für die hiesige Wirtschaft erarbeitet werden. Auch mit Informationsveranstaltungen, Coaching- und Mentoringprogrammen sollen die Mitglieder für das Thema Digitalisierung noch stärker sensibilisiert und bei der Umsetzung unterstützt werden.

Interessierte können gerne anfragen und sich dort auch bereits für kleines Geld einmieten. Sie werden gut unterstützt, sollten jedoch auch bereit sein, ihr Know How im Anschluss zu teilen.

Die Landesregierung hat den Aufbau des „Gutenberg Digital Hub e.V.“ in Mainz mit rund 50.000 Euro für das Jahr 2018 unterstützt. Der Verein „Gutenberg Digital Hub e.V.“ wurde bereits im Dezember 2017 von einem Initiatorenkreis ins Leben gerufen, zu dem unter anderem die Mainzer Stadtwerke AG, die Landeshauptstadt Mainz, die VRM (wo auch der sensor erscheint) und ZDF digital gehören. Weitere Mitglieder des Hubs sind unter anderem die IHK Rheinhessen, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie viele private Digitalunternehmen. Bereits jetzt hat der Hub 70 Mitglieder.

Ziel des Hubs ist die Vernetzung von Innovationsunternehmen wie Start-ups und aus dem IT-Mittelstand mit traditionellem Mittelstand und Industrie. Außerdem organisiert der Hub Kontaktveranstaltungen innerhalb der Digital-Branche, aber auch mit Vertretern der Wirtschaft, der Hochschulen sowie von öffentlichen Einrichtungen und Verbänden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.