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Taktile Stadtpläne ab sofort am Hauptbahnhof und Tourist Service Center

Als neues Projekt inklusiver Teilhabe sind in dieser Woche zwei taktile Stadtpläne in der Eingangshalle des Mainzer Hauptbahnhofs und vor dem Tourist Service Center im Brückenturm montiert worden. Hierbei handelt es sich um eine Orientierungshilfe für blinde und stark sehbehinderte Menschen. Die Pläne zeigen im Innenstadtbereich die Hauptachsen des Mainzer Straßennetzes im Maßstab 1 : 1800, die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten und touristischen Höhepunkte, aber auch wichtige infrastrukturelle Einrichtungen wie Behörden, Kultureinrichtungen, Fußgängerüberwege, Fußgängerzonen, barrierefreie Toiletten, Taxistände und Schiffsanlegestellen in Mainz.
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Wie das Mainzer Tierheim durch den Winter und die Corona-Krise kommt

Neugierige Hunde, dösende Katzen, huschende Kaninchen und zwitschernde Vögel – im Innenhof des Mainzer Tierheims streift nahezu jeder Blick ein Lebewesen. Hinter einem grünen Sichtschutz unter der Mombacher Hochbrücke stehen neun Häuschen: drei für Hunde, zwei für Katzen und der Rest für Klein- und Wildtiere – fast alle voll besetzt. Es regnet, während die Vorsitzende Christine Plank uns herumführt. Trotzdem wird an allen Ecken und Enden im Freien gearbeitet. Planks Schritt ist so zügig und bestimmt wie ihre Antworten auf meine Fragen. Sofort ist klar: Mit romantischer Verklärung kann man hier nichts anfangen. Dafür sind alle mit ganzem Herzen bei der Sache und Christine Plank kennt die Geschichte jedes einzelnen Tieres.
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Soziale Stadtimkerei mit Brückenpreis ausgezeichnet

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts, erhielt die Soziale Stadtimkerei der gpe den Brückenpreis des Landes Rheinland-Pfalz in der Kategorie „Bürgerschaftliches Engagement gegen soziale Benachteiligung, Ausgrenzung und Diskriminierung“. Er ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro verbunden. „Der Preis würdigt den tollen ehrenamtlichen Einsatz der Akteure und unterstreicht den Leuchtturmcharakter des Projekts“, so Projektleiter Jens Bucher. (Foto: gpe)
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Obdachlose in Mainz & der Corona-Winter

Sprechstunde“ im Arztmobil: Praxis auf Rädern für Wohnsitzlose

Die Tage sind kurz und die Nächte lang und kalt. Für Menschen ohne festen Wohnsitz wird dieser Winter nicht nur eisige Temperaturen, sondern auch das Coronavirus zur Gefahr. Durch die Pandemie hat sich ihre Situation schon seit dem Frühjahr verschlechtert – auch in Mainz gibt es immer weniger Rückzugsmöglichkeiten. Die Schlafplätze in Wohnheimen sind oft belegt, Beratungs- und Hilfsangebote wurden reduziert, Teestuben und andere Stätten für Tagesaufenthalte sind wegen Kontakt- und Hygienevorschriften nur eingeschränkt nutzbar. Viele Wohnsitzlose sind deshalb rund um die Uhr zum Leben auf der Straße verdammt.
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Blockiert – Zwei Mainzer Kunstwerkstätten in Nöten

Die Künstler aus der Waggonfabrik müssen Veranstaltungen absagen (Foto: Katharina Dubno)

Wir leben in einer Zeit, in der Museen von jetzt auf gleich keine Bildungseinrichtungen mehr sind, sondern Freizeitgestaltung und mit einem Lockdown auch geschlossen werden können. Zwar werkelt man hinter vielen Kulissen weiter, doch nicht zuletzt auch hier – mitten in der Kultur – kämpfen Künstler ums Überleben. Darunter befinden sich auch zwei fast schon traditionsreiche Institutionen, bei denen sich schon vor Corona Schwierigkeiten anbahnten. Beide eint die Vielzahl und Diversität ihrer Kunst- und Kulturschaffenden. Es sind zwei – wenn nicht die zwei – großen Kreativ- und „Kunstfabriken“ von Mainz: das „Atelier neun“ in der Neustadt sowie das Atelierhaus Waggonfabrik auf dem Industriegelände der ehemaligen Waggonfabrik in Mombach.
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Sektion Schnabeltasse: Im hohen Alter zuhause leben

Der Pfleger kommt um sieben Uhr morgens. Um diese Zeit ist Günter M. meistens schon eine Stunde wach. Pfleger Tobias muss ihn nicht wecken. M. wäre gerne aufgestanden und auf Toilette gegangen. Aber seit einem Schlaganfall im letzten Jahr ist sein Gang unsicher und er fürchtet an der Schwelle zum Badezimmer zu stürzen. M. ist 82 Jahre alt und auf Hilfe angewiesen. (mehr …)

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Es geht ums Menschliche: Queeres Wohnprojekt in der Neustadt

In der Wallaustraße ist „Queer im Quartier“ zuhause

Regine K. öffnet die Tür zu ihrer Wohnung, in die sie vor wenigen Monaten eingezogen ist. Der Blick fällt über den Flur auf eine Staffelei in Nähe des Balkons, auf der ein fast fertiges Gemälde steht. Es zeigt einen Leuchtturm, dahinter Sand, davor Meer und am Himmel ein paar kleine Wölkchen. „Die maritimen Motive haben es mir momentan besonders angetan“, sagt Regine K., die gerade mit ihrem Enkel von einem Urlaub an der Küste zurückgekommen ist. Für die Malerei habe sie sich schon immer interessiert, jetzt, im Ruhestand hat sie nun auch endlich mehr Zeit dafür. Die Leidenschaft für die Kunst mehr in den Mittelpunkt zu stellen, ist nur eine der neuen Angelegenheiten in ihrem Leben.

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Baumscheibenbeete – ein wenig Grün in der Stadt

Die Leibnizstraße ist besonders reich an Baumscheibenbeeten

Wer schonmal in Ruhe durch die Mainzer Neustadt geschlendert ist, hat vielleicht die vielen kleinen Beete unter den Bäumen am Straßenrand bemerkt, auch Baumscheibenbeete genannt. Diese können als Gärten genutzt und von Bürgern bepflanzt werden. Obwohl Baumscheiben recht klein sind, bieten sie mehr Platz als ein Blumentopf daheim. Und anders als zu Hause freuen sich auch Anwohner, Passanten und Bienen über die Blütenpracht. Auch für Kinder kann ein solches Beet interessant sein. Sie erleben wie Pflanzen wachsen und sich durch die Jahreszeiten wandeln. Gemeinsam mit ihren Eltern können sie Verantwortung für ihren ersten kleinen Garten übernehmen.
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Baugemeinschaften realisieren eigene Wohnkonzepte

Wohnen am Hartenbergpark: 2022 wollen hier zwei Baugemeinschaften einziehen

Gründe, um einer Baugemeinschaft beizutreten, gibt es viele. Für Gaby Grünert sind es vor allem die Bilder, die sich ihr bei Spaziergängen durch die Stadt eingeprägt haben: „Häufig stehen ältere Menschen auf Balkonen oder an den Fenstern und suchen Kontakt nach draußen“. Beim Vorbeilaufen wurde sie schon häufig angesprochen. Grünert will später nicht allein und isoliert leben. Zusammen mit ihrem Ehemann Michael wurde sie aktiv, und das Paar stellte sich die Frage nach dem Wohnen der Zukunft. Gefallen fanden sie an der Idee „Baugemeinschaft“. Und damit sind sie in Mainz nicht allein. (mehr …)

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Interview mit Oliver Backhaus, Leiter des Mainzer Altenheims

Wie sind Sie Leiter des Mainzer Altenheims geworden?
Ich war vorher Geschäftsführer beim Deutschen Roten Kreuz in Frankfurt und wollte mich beruflich verändern. So kam es vor etwa sieben Jahren zu Kontakten zum Mainzer Sozialdezernat und zu ersten Gesprächen. Zudem gab es einen Sanierungsauftrag der Stadt. Es war sogar im Gespräch das Altersheim zu privatisieren. Ich übernahm also die offene Stelle des Geschäftsführers und Heimleiters in Personalunion, mit dem Auftrag den Sanierungsprozess zu starten.

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Vorgestellt: Die Mainzer Musikszene

Viele Mitglieder: Rock, Jazz,
Klassik, Pop und Chormusik
am langen Tisch

Was passiert, wenn sich ein Chorleiter, ein Jazzbassist, ein Clubbesitzer, ein klassischer Pianist und ein Rockmusiker an einen Tisch setzen? Streit um Stil und Qualität? U- gegen E-Musik? Nicht so in Mainz. Seit zwei Jahren treffen sich Musiker, Veranstalter, Vertreter von Fachverbänden und andere Musikengagierte regelmäßig in der „Musik Szene Mainz“ (MSM) am runden Tisch, um über Gemeinsamkeiten zu sprechen: Probleme, Perspektiven, Forderungen, Erfahrungen. (mehr …)

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Schule individuell: Das Geschäftsmodell freier Schulen im Aufwind?

Freie Schulen lehnen zu hohen Leistungsdruck eher ab und legen den Fokus auf andere Dinge

In Deutschland besuchen rund 90 Prozent aller Kinder eine Regelschule. Nur jedes elfte Kind geht laut einer Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) und einer Statistik des Verbands Deutscher Privatschulverbände auf eine private Schule. „Mit der neuen Elterngeneration ist das Interesse an individuellen Schulangeboten jedoch gewachsen“, sagt Götz Döring, Geschäftsführer der Freien Waldorfschule in Mainz. Er ist auch Sprecher der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen (AGFS), ein Zusammenschluss von vier überkonfessionellen Verbänden, die rund 30 allgemeinbildende und berufliche sowie fünf Förderschulen vertreten. Ihr Credo: Das Land stehe in der Verantwortung freie Schulen nicht zu benachteiligen.
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