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Die Entscheidung: Die Mainzer Kandidaten zur Bundestagswahl

(c) Sascha Kopp

Sie gilt als die große richtungsweisende Wahl. Die Ära Merkel geht zu Ende. Nun läuft es auf das Duell Schwarz gegen Grün hinaus. Oder sogar ein Miteinander? Mit Spannung schaut das Land auf die Entscheidung am 26. September – auch oder insbesondere auf die zwischen den Kanzlerkandidaten Laschet oder Baerbock. Und: Wer zieht für Mainz eigentlich in den Bundestag? Im Wahlkreis 205, der neben der Landeshauptstadt noch den nördlichen Teil des Landkreises Mainz- Bingen umfasst, treten 15 Direktkandidaten an.
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Am 8. September kehrt der Landtag ins sanierte Deutschhaus zurück

73 Mio. Euro und sechs Jahre später hat Mainz einen generalüberholten Landtag samt Restaurant (Foto: Landtag/Torsten Silz)

Äußerlich leuchtet das barock verspielte historische Deutschhaus am Rhein in einem satten dunklen Rot-Ton. „Wenn man durch die Pforte eintritt, ist man in einer anderen Welt“, findet Landtagspräsident Hendrik Hering. Nachdem das Deutschhaus im Zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört wurde, war es 1951 nach nur 153 Tagen wiedererrichtet worden. Erbaut wurde das Gebäude für den Mainzer Erzbischof und Kurfürsten Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg. Als Hochmeister des Deutschen Ordens ließ er eine seinem Stand angemessene Repräsentationsstätte errichten. Zwischen 1729 und 1740 entstand so der Barockbau, der bis heute Deutschhaus genannt wird.
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Grünflächen statt Stellplätze: Der Stadtraum wird neu verteilt

Der öffentliche Raum wird zwischen Autos, Radverkehr und Gastronomie neu verteilt

Die Gastronomie und ihre Besucher erfreuen sich zumindest im Sommer über ihre erweiterten Außenflächen. Möglich wurde dies durch das Maßnahmenpaket „Mainz hilft sofort“. Unter vielen Corona-Sonderregelungen für Handel, Gastronomie und Kultur wurde darin unter anderem beschlossen, dass Parkplätze bis Ende des Jahres als zusätzliche Bewirtungsfläche umgewandelt werden können. Eine Verlängerung dieser Nutzung, die bis Ende 2021 gilt, sei nicht auszuschließen, teilt die Stadtverwaltung mit. Im Sinne der nachhaltigen Stadtgestaltung sei es ein Ziel, die Straßenräume gleichberechtigt und ausgewogen zu gestalten:

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Film-Riss: Verliert die Stadt ihre Programmkinos?

Jochen Seehuber (re.) und Eduard Zeiler vom Capitol und Palatin sehen ihre Zukunft düster (Foto: Stephan Dinges)

Vor drei Jahren wurde das altehrwürdige Residenz Kino (Cinestar- Gruppe) abgerissen und ist schicken Wohnungen am Schillerplatz gewichen. Jetzt ist womöglich das nächste und letzte Mainzer Programmkino fällig. Wie es der Zufall will, ist auch hier der Bauträger Fischer&Co zuständig für die Immobilie in der Hinteren Bleiche 6-8, in der sich die vier Palatin- Kinosäle befinden sowie der Rockkeller „Alexander The Great“ (ATG) und eine Shisha-Bar.
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Wie nah ist Nahost? Mainzer reden über den Nahost-Konflikt

Gut 2.900 Kilometer Luftlinie sind es von Mainz bis zur israelischen Partnerstadt Haifa. Wie nah uns der Nahe Osten ist, ließe sich demnach schnell beantworten: Die Region ist sehr weit weg. Gleiches gilt für den Nahost- Konflikt. Die meisten von uns wissen glücklicherweise nicht, was es bedeutet, auf einem Stück Land zu leben, auf dem immer wieder Kriege ausgetragen werden. (mehr …)

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Kein Stein auf dem anderen – Wie das Landesmuseum der Zukunft aussehen soll

(Foto: Adobe Stock)

Eine Verkettung mehr oder weniger unglücklicher Umstände (Corona, Wahlen, neue Posten und deren Besetzungen) führten zu Jahresbeginn dazu, dass das Thema der Neuausrichtung des Landesmuseums offenbar nicht ausreichend kommuniziert wurde. Was stattdessen passierte, ist ein Zoff um die sogenannte Steinhalle des Museums, in der diverse römische Artefakte aufbewahrt und ausgestellt werden: etwa die bekannte Jupitersäule, der Augustuskopf oder der Bronzekopf der Göttin Rosmerta. Dazu gesellten sich 150 Gefäße, Amphoren und Mobiliar. Der größte Teil der in der Steinhalle untergebrachten römischen Relikte befindet sich im Besitz der Stadt Mainz. Sie werden vom Landesmuseum kuratorisch und konservatorisch betreut.
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Das sensor 2×5-Interview mit Maurice Conrad (Klimaschutz-Aktivist und Politiker)

Seit knapp zwei Jahren sitzt du im Mainzer Stadtrat. Was hat dich an der Arbeit dort am meisten überrascht?
Am meisten hat mich überrascht, dass die Beweggründe für politische Entscheidungen häufig nicht inhaltlich sind. Es gibt viel Taktik und Strategie. Mit einem reinen „Ich-habenoch- eine-gute-Idee“ kommt man nicht weit. Die Gründe für Entscheidungen sind eigentlich immer Identitätspolitik. Häufig hat man das Gefühl, dass man nicht mit Leuten über Visionen nachdenken kann, weil die schon ihre feste Vision haben. Man kann da wenig dran ändern.
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Nach Auszug der Flüchtlinge ist die Zukunft des Allianzhauses ungewiss

Ein Block steht beinahe leer – und nebenan die Büroimmobilie der LBBW auch (Foto: Domenic Driessen)

Das markante Gebäude auf der Großen Bleiche steht wieder leer. Vor Jahren sollte es abgerissen werden und einem Neubau weichen. Jedoch legte der Kulturclub schon schön im Erdgeschoss Einspruch ein, da er noch einen Mietvertrag bis 2025 besitzt. Der neue Eigentümer, die stadtnahe Mainzer Aufbau Gesellschaft (MAG), musste einlenken und eine neue Idee wurde zusammen mit der Stadt geboren: Während der Flüchtlingskrise 2016/17 wurde das Allianzhaus als Flüchtlingsunterkunft ertüchtigt. An die 200 Menschen fanden seitdem dort Platz. Nun sind die verbliebenen 143 ausgezogen und ihre – als auch die Zukunft des Allianzhauses – steht wieder offen.

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Comeback für die Mainzer City – Wie geht es nach Corona weiter?

Geschlossene Cafés, Restaurants und Läden prägen aktuell das Stadtbild. Ein teilgeöffneter Einzelhandel – die gängige Shopping-Vorstellung ist außer Kraft gesetzt. Einkaufserlebnisse, auf die man vor Corona Wert gelegt hat, sind zunächst Geschichte. Die Pandemie verändert die Entwicklung der Innenstädte rasant.

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„Mainz startet durch“ – Stadtvorstand beschließt Unterstützungsmöglichkeiten

Der Corona-Inzidenzwert liegt in Mainz seit einiger Zeit konstant unter 30. „Die Ungeduld steigt“, so heute Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD). Vom Bund-Länder-Treffen in der nächsten Woche erwartet der Oberbürgermeister Perspektiven. Der Stadtvorstand hat Unterstützungsmöglichkeiten für Wirtschaft, Kultur, Bildung, Infrastruktur, Ehrenamt und Vereine beschlossen, um ein „Durchstarten“ im Frühjahr zu ermöglichen, sobald es die Infektionslage zulässt.
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Landesgartenschau in Mainz: Bürgerbeteiliung startet am 24. Februar

Ende Januar diskutierten rund 70 und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und Verwaltung über eine mögliche Landesgartenschau im Jahr 2026. Jetzt ruft Oberbürgermeister Michael Ebling alle Mainzer dazu auf, ihre Meinung zu dem Vorhaben im Zuge einer Bürgerbeteiligung zu äußern: „Ausdrückliches Ziel des Bewerbungsverfahrens ist es, die Bewerbung für die Landesgartenschau von Beginn an durch einen breiten Stadtdialog begleiten zu lassen.“
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