| | Kommentieren

„Mainz startet durch“ – Stadtvorstand beschließt Unterstützungsmöglichkeiten

Der Corona-Inzidenzwert liegt in Mainz seit einiger Zeit konstant unter 30. „Die Ungeduld steigt“, so heute Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD). Vom Bund-Länder-Treffen in der nächsten Woche erwartet der Oberbürgermeister Perspektiven. Der Stadtvorstand hat Unterstützungsmöglichkeiten für Wirtschaft, Kultur, Bildung, Infrastruktur, Ehrenamt und Vereine beschlossen, um ein „Durchstarten“ im Frühjahr zu ermöglichen, sobald es die Infektionslage zulässt.
(mehr …)

| | Kommentieren

Landesgartenschau in Mainz: Bürgerbeteiliung startet am 24. Februar

Ende Januar diskutierten rund 70 und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und Verwaltung über eine mögliche Landesgartenschau im Jahr 2026. Jetzt ruft Oberbürgermeister Michael Ebling alle Mainzer dazu auf, ihre Meinung zu dem Vorhaben im Zuge einer Bürgerbeteiligung zu äußern: „Ausdrückliches Ziel des Bewerbungsverfahrens ist es, die Bewerbung für die Landesgartenschau von Beginn an durch einen breiten Stadtdialog begleiten zu lassen.“
(mehr …)

| | Kommentieren

Klimaschutz & Klima-Initiativen auf dem Vormarsch

Bis zum Jahr 2030 möchte „MainzZero“ Klimaneutralität in Mainz erreichen (Foto: Michael Lengersdorff)

2020 bricht den Rekord: Nie, seit Beginn der Temperaturaufzeichnung, war ein Jahr in Rheinland- Pfalz heißer. Was in der breiten Berichterstattung aufgrund Corona- Schockstarre nur bedingt stattfindet und vielerorts wohl ein müdes Achselzucken hervorruft, ist der jüngste und greifbarste Beleg einer Entwicklung, auf die Klimaschützer schon seit Jahren hinweisen. Der Klimawandel findet statt und wird für Menschen in Mainz immer spürbarer. Auch politisch setzen Entscheider auf Landes- und Stadtebene dessen Bekämpfung stärker auf die Agenda. So hat der Mainzer Stadtrat bereits im Jahr 2019 den „Klimanotstand“ ausgerufen, OB Michael Ebling und Umweltdezernentin Katrin Eder jüngst das neue Ziel ausgerufen, Klimaneutralität im Jahr 2035 zu erreichen und nicht erst 2050. Für einige ist das jedoch noch nicht genug.
(mehr …)

| | Kommentieren

Lichtblicke – Der Kampf um den Dannenröder Forst geht weiter

300 Jahre alter Mischwald. Trinkwasserschutzgebiet, Naturschutzgebiet: Der Dannenröder Forst (auch Dannenröder Wald) ist ein etwa 1.000 Hektar großer und rund 250 Jahre alter Dauer-Mischwald zwischen Homberg (Ohm) und Stadtallendorf, etwa 20 Kilometer östlich von Marburg in Hessen. Für den Weiterbau der Autobahn 49 sollen 85 Hektar Waldfläche gerodet werden, 27 davon im Dannenröder Forst. Außerdem wird eine Versiegelung von 123 Hektar Fläche mit Asphalt erwartet. Dagegen regt sich Widerstand, wie schon vor wenigen Jahren im Hambacher Forst.
(mehr …)

| | Kommentieren

Gutenberg-Museum: Bund, Land und Stadt finanzieren Studie paritätisch zu einem Drittel

Der Stadtrat hat heute mit der Verabschiedung des Doppelhaushaltes auch seine Zustimmung zur Teilfinanzierung der mit Kosten von 250.000 Euro veranschlagten Machbarkeitsstudie zum Neubau des Gutenbergmuseums am vorhandenen Standort gegeben. Insgesamt wurden für das Gutenberg-Museum 4,7 Mio. Euro im Doppelhaushalt 2021/2022 eingestellt. Damit steht der Beauftragung der Studie mit einer Drittelfinanzierung aus Bund, Land und Stadt nichts mehr im Wege. (Foto: Carsten Costard)
(mehr …)

| | Kommentieren

Das sensor 2×5-Interview mit Perla Londole (Black Lives Matter Deutschland)

Du bist die Gründerin der Black Community Foundation (BCF). Wie kam es dazu? Meine Freundin Nadia Asiamah und ich haben nach dem Mord an George Floyd am 6. Juni Silent Demos mit 1.500 Menschen angemeldet und bei Instagram zu Protesten aufgerufen – sie in Stuttgart, ich in Mainz. Deutschlandweit sind dann über 200.000 Menschen auf die Straße gegangen und da war mir war klar: Dieses Engagement muss man weiter nutzen, damit die Lage für Schwarze sich nachhaltig verbessert. Als Verein können wir uns besser organisieren, uns abstimmen und mehr erreichen.

Was will die BCF erreichen?
Wir wollen auf Rassismus gegen schwarze Menschen aufmerksam machen und ihn bekämpfen; uns als deutsche Black Community aber auch untereinander solidarisieren und gegenseitig unterstützen. Wir erklären uns untereinander unsere Probleme, zeigen uns aber zum Beispiel auch, welche schwarzen Kulturproduktionen wir gerade unterstützen können.
(mehr …)

| | Kommentieren

Stadt stellt Baustellenplan für 2021 vor

Auch für das kommende Jahr „ist kein Ende in Sicht“, was Baumaßnahmen in der Stadt betreffe, sagte heute Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne). Bei einer Online-Pressekonferenz präsentierte sie die umfangreicheren Maßnahmen, die in Planung sind. An der Zahl sind es 159 Bauvorhaben, in deren Mittelpunkt vor allem die Digitalisierung und die Sanierung der Brücken stehen sollen. So sei derzeit etwa der Ausbau des Glasfasernetzes in der Neustadt durch die Telekom ein aktuelles Thema. „Ziel im Ablauf ist es, dass wir möglichst viele Baustellen zusammenlegen, damit auch möglichst wenig Störungen im Verkehr auftreten. Wir versuchen außerdem, die Bauzeiten außerhalb der Stoßzeiten zu legen und die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger zu minimieren“, so die Dezernentin . Die Maßnahmen im Überblick:
(mehr …)

| | Kommentieren

Stadtratssitzungen auch zukünftig als Livestream

Die Sitzungen des Mainzer Stadtrates im September und November 2020 wurden als Pilotprojekt erstmals via Livestream übertragen. Der Stadtrat hat während der Haushaltsberatungen am 18. November beschlossen, dass die Sitzungen auch weiterhin im Internet als Livestream übertragen werden. Die nächste Möglichkeit bietet sich am 18. Dezember. Unter www.mainz.de/stadtrat-live können zukünftig die Sitzungen online verfolgt werden, ebenfalls stehen dort die Aufzeichnungen vergangener Termine zur Verfügung.

| | Kommentieren

Die Tanzbeine stehen still: Wie es um die Mainzer Clubs steht

Norbert Schön vom Kulturclub schon schön (Foto: Rodney Fuchs)

Getanzt wird schon lange nicht mehr. Seit dem Ausbruch des Corona-Virus in Deutschland machten die Clubs bundesweit dicht. Während das Partyvolk zuhause sitzt und auf die Wiedereröffnung wartet, plagen die Betreiber große Sorgen: fehlende Unterstützung, finanzielle Löcher und (kreative) Zwangspausen. Notgedrungen bangen die Chefs des Nachtlebens um ihre Existenz.
(mehr …)

| | Kommentieren

Blockiert – Zwei Mainzer Kunstwerkstätten in Nöten

Die Künstler aus der Waggonfabrik müssen Veranstaltungen absagen (Foto: Katharina Dubno)

Wir leben in einer Zeit, in der Museen von jetzt auf gleich keine Bildungseinrichtungen mehr sind, sondern Freizeitgestaltung und mit einem Lockdown auch geschlossen werden können. Zwar werkelt man hinter vielen Kulissen weiter, doch nicht zuletzt auch hier – mitten in der Kultur – kämpfen Künstler ums Überleben. Darunter befinden sich auch zwei fast schon traditionsreiche Institutionen, bei denen sich schon vor Corona Schwierigkeiten anbahnten. Beide eint die Vielzahl und Diversität ihrer Kunst- und Kulturschaffenden. Es sind zwei – wenn nicht die zwei – großen Kreativ- und „Kunstfabriken“ von Mainz: das „Atelier neun“ in der Neustadt sowie das Atelierhaus Waggonfabrik auf dem Industriegelände der ehemaligen Waggonfabrik in Mombach.
(mehr …)