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Schule individuell: Das Geschäftsmodell freier Schulen im Aufwind?

Freie Schulen lehnen zu hohen Leistungsdruck eher ab und legen den Fokus auf andere Dinge

In Deutschland besuchen rund 90 Prozent aller Kinder eine Regelschule. Nur jedes elfte Kind geht laut einer Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) und einer Statistik des Verbands Deutscher Privatschulverbände auf eine private Schule. „Mit der neuen Elterngeneration ist das Interesse an individuellen Schulangeboten jedoch gewachsen“, sagt Götz Döring, Geschäftsführer der Freien Waldorfschule in Mainz. Er ist auch Sprecher der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen (AGFS), ein Zusammenschluss von vier überkonfessionellen Verbänden, die rund 30 allgemeinbildende und berufliche sowie fünf Förderschulen vertreten. Ihr Credo: Das Land stehe in der Verantwortung freie Schulen nicht zu benachteiligen.
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Nix mit Flugscham – Flugreisen städtischer Dezernenten

Seit den „Fridays for Future“-Protesten geistert ein neues Wort durch die Klimadebatte: Flugscham. Schämen soll sich, wer trotz des Wissens um den Zustand des Weltklimas noch in einem Flugzeug reist, erst recht, wenn man auch alternative Beförderungsmittel nutzen kann. Auch an der Politik liegt es, Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Verkehrswende zu schaffen – und im Besten Fall sollten Politiker selbst mit einem positiven Beispiel vorangehen. Doch sowohl bei den (rheinland-pfälzischen) Landesregierungen wird immer häufiger geflogen als auch in der Mainzer Stadtverwaltung.
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Mobil in Mainz – Schafft die Stadt die Verkehrswende?

Mainz boomt: Im Sommer wurde der 220.000 Einwohner der Stadt begrüßt. Ein Höchststand – so viele Mainzer gab es noch nie. In den letzten 20 Jahren ist Mainz pro Jahr um etwa 2.000 Einwohner gewachsen. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Der Zuwachs stellt Herausforderungen an sämtliche Bereiche. Vor allem auch an das aktuelle Trend-Thema der Mobilität der Zukunft. So gibt es nicht nur immer mehr Menschen, sondern auch immer mehr Kraftfahrzeuge: 113.000 waren 2018 angemeldet.
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Mainz im Rausch der Klimadebatte – Zeigt der Notstand Wirkung?

@ Vagabunt

Das Thema „Klimawandel“ ist in aller Munde und macht auch vor uns nicht halt: Während die Jahre 2015 bis 2018 weltweit die heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 230 Jahren waren, berichteten auch lokale Bauern im letzten Jahr von Ernte-Einbußen, der Rhein führte Niedrigwasser und die Feuerwehr warnte vor erhöhter Waldbrandgefahr. Im Zuge der weltweiten Bewegung konnte sich auch der Mainzer Stadtrat nicht mehr sperren und beschloss Ende September den „Klimanotstand“ für Mainz.

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Die Mainzer Wälder sind voller toter Bäume – Sind sie noch zu retten?

Den Mainzer Wäldern geht es schlecht. Früher standen im Lennebergwald viele Kiefern. Heute ähnelt er mehr und mehr einer Steppe. Und auch der Ober-Olmer Wald leidet, obwohl man es ihm erst auf den zweiten Blick ansieht: vereinzelt braungefärbte Baumkronen und abgestorbene Bäume bestimmen die Szenerie.    (mehr …)

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Brücken schlagen – Der neue Mainzer Citymanager

Vor wenigen Monaten verließ nicht nur Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte (FDP) auf ominöse Weise Mainz. Auch der Citymanager Jörg Hormann ist nach kurzer Zeit im Amt in den Taunus abgewandert. Nun wurde mit Dominique Liggins – schneller als erwartet – ein neuer Citymanager gefunden und auch die städtische Wirtschaftsförderung aufgestockt. Geht es aufwärts mit der „Einkaufsmetropole“ Mainz? (mehr …)

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Mainz, lass uns #aufstehen – Die Sammlungsbewegung in Mainz

„Wir leben in einer blockierten Republik“, sagt Kris Kunst. „Wir brauchen eine außerparlamentarische Kraft, um die Politik Deutschlands zu erneuern“. In der Sammlungsbewegung #Aufstehen sieht er diese Chance. Als Sahra Wagenknecht im September 2018 die Ziele der Bewegung vorstellt, weiß er: „Sowas brauchen wir!“ (mehr …)

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Ausgefeiert – Ist die Mainzer Partyszene am Ende?

Clubsterben! Kulturtod! Betonleichen! Glaubt man aktuell den erschrockenen Ausrufen in den sozialen und sonstigen Medien, ist es um die Mainzer Kulturszene nicht gut bestellt. „Langsam aber stetig entschwinden in unserer schönen Stadt kulturelle Freiräume!“, prangerte jüngst auch eine Demonstration in der Innenstadt an. Eine düstere Prognose. Und tatsächlich hat der Sommer 2017 Mainz schwer zugesetzt: Erst fällt das Asta-Sommerfest aus, dann schließt das Gebaeude27, Panama- und Filmriss-Bar verabschieden sich, 50Grad und Haus Mainusch bangen um ihr Bestehen und nun hat auch noch die Planke Nord dichtgemacht. Stattdessen reihen sich am Rheinufer schicke neue Immobilien und immer mehr Flächen werden „nachverdichtet“. Unglücklicher Zufall oder Symptome einer kulturfeindlichen Stadtentwicklung? (mehr …)

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Mainz wächst – Aber ist das überhaupt gut?

Mainz wird als Wohnort immer beliebter. Die Zahl der Einwohner nimmt kontinuierlich zu. Waren es 1995 noch 183.000, sind es heute etwa 215.000 Mainzer. Ein Anstieg von 15 Prozent in zwanzig Jahren. „Bis 2030 rechne ich mit deutlich mehr als 220.000 Mainzern“, sagt Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD). Aber: „Wenn wir die nächsten zehn Jahre so weiterwachsen, dann haben wir unsere Grenze erreicht! Und was dann? You are not welcome? Vorsicht Stadt! Überleg‘s dir, dreh um? Wir müssen nicht um jeden Preis wachsen“, formuliert er weiter. Doch wie kann das sein? Während woanders Wachstum begrüßt wird, hält man sich in Mainz bedeckt. Woran liegt das? (mehr …)

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Gutachten: Mainzelbahn hält Grenzwerte ein

Seit der Eröffnung der Mainzelbahn häufen sich  Beschwerden von Anwohnern in Bretzenheim über Erschütterungen. Ein Gutachten der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) ergab nun:  Die Straßenbahnen überschreiten bei der Fahrt nicht den gesetzlich erlaubten Wert für Erschütterungen. Demnach wurden an allen neun exemplarisch untersuchten Gebäuden die  Schwellenwerte eingehalten. „Wir sind rechtlich nicht zu dem Gutachten verpflichtet, aber wir wollen eine für die Anwohner erträgliche Situation und einen sinnvollen Betrieb“, so MVG-Geschäftsführer Jochen Erlhof.

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