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Wer wird Mainzer „Nachtbürgermeister“? (Bewerbung bis 17. März!)

Freitagnacht, 3 Uhr, irgendwo in der Neustadt. Studenten feiern eine Party. Die Nachbarn liegen wach und ärgern sich. Anstatt das Ordnungsamt zu rufen, schreiben sie eine Mail an den Nachtkulturbeauftragten. Der meldet sich am Montag bei ihnen und verspricht zu vermitteln. Träumerei? Im Gegenteil. Schon bald könnte es so oder so ähnlich laufen. (mehr …)

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Bordell Crazy soll schließen – Moulin Rouge aber nicht?

Aus für rotes Licht am Bahnhof? Wenn es nach Rechts- und Ordnungsamtsleiter Ulrich Helleberg geht, soll das Laufhaus „Crazy“ dichtmachen. Ausgerechnet das „neue“ Prostitutionsschutzgesetz von 2017, welches die Prostituierten schützen soll, verlange dies. Denn: „Das Prostitutionsgewerbe wird hier in einem Sperrbezirk ausgewirkt“. Dieser Bereich umfasst die Neustadt bis zur Goethestraße, die Altstadt bis zum Winterhafen, große Teile der Oberstadt und einen kleinen Teil vom östlichen Bretzenheim. Hinzu käme, dass ein Bordell zu versagen ist, wenn seine örtliche Lage dem öffentlichen Interesse widerspricht. Dies gelte auch, wenn eine Gefährdung der Jugend zu befürchten ist. Und das sei im Bahnhofsbereich der Fall. Eine Schließungsverfügung mit Sofortvollzug wurde bis zum 31. Januar dieses Jahres erlassen!
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Achtung Baustelle: Mainz will Sportstadt sein

Uni Sportgelände von oben Foto: Sascha Kopp

Niklas Kaul: jüngster Zehnkampf- Weltmeister aller Zeiten, deutscher Sportler des Jahres, Bambi-Preisträger und ein Vorbild. Ganz Mainz ist stolz auf die Erfolge des Studenten, der beim USC Mainz auf dem Gelände der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) trainiert.

Niklas Kaul und Carolin Schäfer
trainieren gemeinsam für Olympia 2020
Foto: René Vigneron,

Die Bedingungen in der Leichtathletikhalle sind aber alles andere als gut: Putz bröckelt von den Wänden und die Hochsprung-Matte ist nicht für 2 Meter-Sprünge geeignet. Doch das macht dem Weltmeister nichts aus. (mehr …)

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Rollwiderstand: Die Mainzer Radverkehrspolitik nimmt Fahrt auf

Ein PKW parkt auf dem Radweg –
Kein seltenes Bild in Mainz

Aller Unkenrufe zum Trotz: Die Zahl der Radfahrer in Mainz hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. „Wir erleben gerade eine Explosion des Radverkehrs“, sagt Verkehrsdezernentin Katrin Eder (Grüne). Machte der Anteil der Radler vor drei Jahren noch 17 Prozent am Gesamtverkehr aus, so seien es heute 21 Prozent. Aber: Unser Radverkehr wird laut Mobilitätsbefragung im Schnitt bestenfalls als ‚befriedigend‘ bewertet. Im Rad-Klima-Test des ADFCs erhält Mainz die Note 4,2. Grund sind vor allem schlechte oder schlichtweg fehlende Radwege.
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Vorgestellt: Die Mainzer Musikszene

Viele Mitglieder: Rock, Jazz,
Klassik, Pop und Chormusik
am langen Tisch

Was passiert, wenn sich ein Chorleiter, ein Jazzbassist, ein Clubbesitzer, ein klassischer Pianist und ein Rockmusiker an einen Tisch setzen? Streit um Stil und Qualität? U- gegen E-Musik? Nicht so in Mainz. Seit zwei Jahren treffen sich Musiker, Veranstalter, Vertreter von Fachverbänden und andere Musikengagierte regelmäßig in der „Musik Szene Mainz“ (MSM) am runden Tisch, um über Gemeinsamkeiten zu sprechen: Probleme, Perspektiven, Forderungen, Erfahrungen. (mehr …)

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Schule individuell: Das Geschäftsmodell freier Schulen im Aufwind?

Freie Schulen lehnen zu hohen Leistungsdruck eher ab und legen den Fokus auf andere Dinge

In Deutschland besuchen rund 90 Prozent aller Kinder eine Regelschule. Nur jedes elfte Kind geht laut einer Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) und einer Statistik des Verbands Deutscher Privatschulverbände auf eine private Schule. „Mit der neuen Elterngeneration ist das Interesse an individuellen Schulangeboten jedoch gewachsen“, sagt Götz Döring, Geschäftsführer der Freien Waldorfschule in Mainz. Er ist auch Sprecher der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen (AGFS), ein Zusammenschluss von vier überkonfessionellen Verbänden, die rund 30 allgemeinbildende und berufliche sowie fünf Förderschulen vertreten. Ihr Credo: Das Land stehe in der Verantwortung freie Schulen nicht zu benachteiligen.
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Nix mit Flugscham – Flugreisen städtischer Dezernenten

Seit den „Fridays for Future“-Protesten geistert ein neues Wort durch die Klimadebatte: Flugscham. Schämen soll sich, wer trotz des Wissens um den Zustand des Weltklimas noch in einem Flugzeug reist, erst recht, wenn man auch alternative Beförderungsmittel nutzen kann. Auch an der Politik liegt es, Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Verkehrswende zu schaffen – und im Besten Fall sollten Politiker selbst mit einem positiven Beispiel vorangehen. Doch sowohl bei den (rheinland-pfälzischen) Landesregierungen wird immer häufiger geflogen als auch in der Mainzer Stadtverwaltung.
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Mobil in Mainz – Schafft die Stadt die Verkehrswende?

Mainz boomt: Im Sommer wurde der 220.000 Einwohner der Stadt begrüßt. Ein Höchststand – so viele Mainzer gab es noch nie. In den letzten 20 Jahren ist Mainz pro Jahr um etwa 2.000 Einwohner gewachsen. Ein Ende scheint nicht in Sicht. Der Zuwachs stellt Herausforderungen an sämtliche Bereiche. Vor allem auch an das aktuelle Trend-Thema der Mobilität der Zukunft. So gibt es nicht nur immer mehr Menschen, sondern auch immer mehr Kraftfahrzeuge: 113.000 waren 2018 angemeldet.
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Mainz im Rausch der Klimadebatte – Zeigt der Notstand Wirkung?

@ Vagabunt

Das Thema „Klimawandel“ ist in aller Munde und macht auch vor uns nicht halt: Während die Jahre 2015 bis 2018 weltweit die heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 230 Jahren waren, berichteten auch lokale Bauern im letzten Jahr von Ernte-Einbußen, der Rhein führte Niedrigwasser und die Feuerwehr warnte vor erhöhter Waldbrandgefahr. Im Zuge der weltweiten Bewegung konnte sich auch der Mainzer Stadtrat nicht mehr sperren und beschloss Ende September den „Klimanotstand“ für Mainz.

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Mainzer Bürgerinitiativen – Protest oder Expertise?

Bündnis der Bürgerinitiativen (BBI) gegen Ausbau und Umweltbelastungen des Rhein-Main-Flughafens (Foto: Walter Keber)

Die direkte Beteiligung der Bevölkerung an politischen Prozessen gehört zu den Versprechen einer demokratischen Gesellschaft. Geschätzt wird sie von Politikern aber nur bedingt. (mehr …)

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Die Mainzer Wälder sind voller toter Bäume – Sind sie noch zu retten?

Den Mainzer Wäldern geht es schlecht. Früher standen im Lennebergwald viele Kiefern. Heute ähnelt er mehr und mehr einer Steppe. Und auch der Ober-Olmer Wald leidet, obwohl man es ihm erst auf den zweiten Blick ansieht: vereinzelt braungefärbte Baumkronen und abgestorbene Bäume bestimmen die Szenerie.    (mehr …)

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Brücken schlagen – Der neue Mainzer Citymanager

Vor wenigen Monaten verließ nicht nur Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte (FDP) auf ominöse Weise Mainz. Auch der Citymanager Jörg Hormann ist nach kurzer Zeit im Amt in den Taunus abgewandert. Nun wurde mit Dominique Liggins – schneller als erwartet – ein neuer Citymanager gefunden und auch die städtische Wirtschaftsförderung aufgestockt. Geht es aufwärts mit der „Einkaufsmetropole“ Mainz? (mehr …)