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Das Geschäft mit den Blitzern: Wie Mainz um noch eine Million reicher wird

Mr. Enforcement auf der Rheinachse
hat in nur wenigen Monaten 14.000 Mal ausgelöst – mit Geldstrafen von 30 bis 70 Euro (Foto: Stadt Mainz)

Nicht nur Impfstoffhersteller, auch Radarkontrollen können sich für Kommunen lohnen: Gleich zehn deutsche Städte haben mit ihren Blitzern 2020 mehr als eine Million Euroletten kassiert. Zu den Spitzenreitern zählen längst nicht nur Metropolen. Spitzenreiter sei Hamburg mit 17,1 Millionen Euro – dort gibt es neben Köln und Berlin auch die meisten Messgeräte, nämlich 64 – gefolgt von Leipzig, Bremen, Stuttgart und Wuppertal.
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Interview: Die Zukunft von Capitol & Palatin (Paneldiskussion am 29. Januar)

Jochen Seehuber (links) und Eduard Zeiler vor den Trümmern ihrer Existenz?

Die Mainzer Palatin Programmkinos wurden an den Immobilieninvestor Fischer+Co verkauft. Die Betreiber Jochen Seehuber und Eduard Zeiler wissen nicht mehr, wie es weitergehen soll. Aber es gibt Hoffnung.

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Luftverschmutzung durch Flugzeuge: Auch die Mainzer Luft ist durch Ultrafeinstaub belastet

Vor allem bei Landebetrieb und wenn der Wind aus Richtung des Flughafens weht, schnellen die Werte in die Höhe (Foto: Adobe Stock: Soonthorn)

Wenn Flugzeuge über die Stadt fliegen, dann bedeutet das nicht nur eine Belastung durch Fluglärm. Flugzeuge sind auch maßgeblich für den Ausstoß ultrafeiner Partikel (UFP) verantwortlich. Dies bestätigte inzwischen auch das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG). Das Umweltbundesamt spricht sogar davon, dass Turbinen- Abgase zu 90 Prozent zur UFP-Belastung beitragen. Bei Ultrafeinstaub handelt es sich um besonders kleine Partikel zwischen einem und 100 Nanometern, also extrem klein. Diesen Partikeln wurde vor einem Jahrzehnt noch nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die Messungen haben sich inzwischen verbessert.
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Mehr Aktion auf Straßen und Plätzen: Das Demo-Jahr 2021 im Rückblick

Foto:  Adobe Stok: ink drop

Selten gab es in der Stadt so viele Demonstrationen als in diesem Jahr. An die 300 Versammlungen und Aufzüge wurden beim Ordnungsamt angemeldet – mehr als 2020. Zum Jahresende verzeichnete die Stadt damals 300 Demonstrationen. „Die Aktionen sind immer abhängig von den politischen Entwicklungen auf der Welt. Es gab Zeiten, da war in einer Woche überhaupt nichts los, und dann gab es plötzlich wieder sieben Demos an einem einzigen Tag“, so ein Mitarbeiter des Mainzer Ordnungsamtes.
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Neue Wege – Der Radausbau in Mainz

Passend zum Stadtwappen dreht sich die Mainzer Mobilitätswende besonders um ein Transportmittel: Das (Fahr-)Rad. Entsprechend viele sind davon auf Mainzer Straßen, Radwegen und Gehsteigen unterwegs. Doch wie gut ist die Stadt hinsichtlich der wachsenden Zahl an Radfahrenden aufgestellt? Wie gefährlich sind die Straßen?
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Goldgrube Biontech: Wird Mainz zur reichsten Stadt Deutschlands?

Dass Mainz bald die reichste Stadt Deutschlands sein wird, haben die wenigsten bisher begriffen. Dabei sitzen wir schon lange „An der Goldgrube“ und nun ist diese Goldader offen: Die unwahrscheinliche Situation ist eingetreten, dass eines der weltweit führenden Unternehmen in Mainz an dieser Goldgrube sitzt, nämlich Biontech, und damit der Schuldenstadt-Mainz einen Geldsegen beschert.

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Die Entscheidung: Die Mainzer Kandidaten zur Bundestagswahl

(c) Sascha Kopp

Sie gilt als die große richtungsweisende Wahl. Die Ära Merkel geht zu Ende. Nun läuft es auf das Duell Schwarz gegen Grün hinaus. Oder sogar ein Miteinander? Mit Spannung schaut das Land auf die Entscheidung am 26. September – auch oder insbesondere auf die zwischen den Kanzlerkandidaten Laschet oder Baerbock. Und: Wer zieht für Mainz eigentlich in den Bundestag? Im Wahlkreis 205, der neben der Landeshauptstadt noch den nördlichen Teil des Landkreises Mainz- Bingen umfasst, treten 15 Direktkandidaten an.
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Am 8. September kehrt der Landtag ins sanierte Deutschhaus zurück

73 Mio. Euro und sechs Jahre später hat Mainz einen generalüberholten Landtag samt Restaurant (Foto: Landtag/Torsten Silz)

Äußerlich leuchtet das barock verspielte historische Deutschhaus am Rhein in einem satten dunklen Rot-Ton. „Wenn man durch die Pforte eintritt, ist man in einer anderen Welt“, findet Landtagspräsident Hendrik Hering. Nachdem das Deutschhaus im Zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört wurde, war es 1951 nach nur 153 Tagen wiedererrichtet worden. Erbaut wurde das Gebäude für den Mainzer Erzbischof und Kurfürsten Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg. Als Hochmeister des Deutschen Ordens ließ er eine seinem Stand angemessene Repräsentationsstätte errichten. Zwischen 1729 und 1740 entstand so der Barockbau, der bis heute Deutschhaus genannt wird.
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Grünflächen statt Stellplätze: Der Stadtraum wird neu verteilt

Der öffentliche Raum wird zwischen Autos, Radverkehr und Gastronomie neu verteilt

Die Gastronomie und ihre Besucher erfreuen sich zumindest im Sommer über ihre erweiterten Außenflächen. Möglich wurde dies durch das Maßnahmenpaket „Mainz hilft sofort“. Unter vielen Corona-Sonderregelungen für Handel, Gastronomie und Kultur wurde darin unter anderem beschlossen, dass Parkplätze bis Ende des Jahres als zusätzliche Bewirtungsfläche umgewandelt werden können. Eine Verlängerung dieser Nutzung, die bis Ende 2021 gilt, sei nicht auszuschließen, teilt die Stadtverwaltung mit. Im Sinne der nachhaltigen Stadtgestaltung sei es ein Ziel, die Straßenräume gleichberechtigt und ausgewogen zu gestalten:

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Film-Riss: Verliert die Stadt ihre Programmkinos?

Jochen Seehuber (re.) und Eduard Zeiler vom Capitol und Palatin sehen ihre Zukunft düster (Foto: Stephan Dinges)

Vor drei Jahren wurde das altehrwürdige Residenz Kino (Cinestar- Gruppe) abgerissen und ist schicken Wohnungen am Schillerplatz gewichen. Jetzt ist womöglich das nächste und letzte Mainzer Programmkino fällig. Wie es der Zufall will, ist auch hier der Bauträger Fischer&Co zuständig für die Immobilie in der Hinteren Bleiche 6-8, in der sich die vier Palatin- Kinosäle befinden sowie der Rockkeller „Alexander The Great“ (ATG) und eine Shisha-Bar.
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