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Stadt analysiert Mobilitätsverhalten

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Mit dem Rad zur Arbeit, mit dem Bus ins Grüne oder mit dem Auto zum Einkaufen – Verkehr ist vielfältig. Wie viele Menschen für welchen Zweck und wohin genau unterwegs sind und welche Verkehrsmittel sie dabei verwenden, wird nun ermittelt. Die Verkehrsplanung befragt von April bis Juni anonym 7.500 zufällig ausgewählte Haushalte zu ihrem Verkehrsverhalten. Alles Wissenswerte unter www.mobil-in-mainz.de. Ergebnisse werden im Spätsommer erwartet.
„Ich ermuntere ausdrücklich alle ausgewählten Mainzer Haushalte, durch ihre Angaben diese für unsere Stadt so wichtige Untersuchung zu unterstützen“, appelliert die zuständige Verkehrsdezernentin Katrin Eder. „Die zu meinem Dezernat gehörenden Fachleute sind auf aktuelle Daten aus dem Verkehrsbereich angewiesen, die sie in die Lage versetzen, eine bedarfsgerechte zielgerichtete, umweltgerechte und an den demografischen und gesellschaftlichen Wandel angepasste Verkehrsplanung zu entwickeln.“

Mögliche Einsatzfelder der erhobenen Daten reichen von Aussagen zur gesamtstädtischen Verkehrsstruktur bis hin zur Beurteilung städtebaulicher Einzelmaßnahmen. „Aber auch Fragen zur Radverkehrsplanung, Schulwegesicherung, zum öffentlichen Nahverkehr und viele andere Bereiche werden von den Ergebnissen der Befragung profitieren“, ist sich die Dezernentin sicher.

Die Informationen werden von einem renommierten Verkehrsplanungsbüro ausgewertet und auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet.  Erste Ergebnisse werden für Ende Sommer 2016 erwartet.

Möglichkeiten der Teilnahme
Die Mitwirkung an der Mobilitätsbefragung ist denkbar einfach. An die zufällig ausgewählten Personen gehen in diesen Wochen entsprechende Schreiben des Oberbürgermeisters mit der Bitte um Unterstützung der Aktion. Die Post aus dem Rathaus enthält einen Fragebogen (Teil A und B) sowie einen portofreien Rückumschlag. Alternativ können die Befragten auch eine Telefonnummer und einen Zeitraum angeben, um sich für ein Telefoninterview zurückrufen zu lassen. Ebenfalls möglich ist eine Teilnahme der ausgewählten Haushalte per Online-Fragebogen.
Abgefragt werden zunächst allgemeine Angaben wie Anzahl der Haushaltsmitglieder, Geschlecht oder Zugehörigkeit zu einer Altersgruppe. Darauf folgt das zentrale Element des Fragebogens, das „Wegeprotokoll“. Hier wird nach Angaben zu erfolgten Wegen der Haushaltsmitglieder an einem Werktag gefragt, welche Verkehrsmittel benutzt wurden und was der Zweck der Mobilität war.

Die Ergebnisse werden anonym und nach Gruppen zusammengefasst dargestellt. Die erhobenen Daten werden allein zur Ermittlung des Verkehrsverhaltens erfasst.
Dabei ist der Datenschutz jederzeit gewährleistet und die Identifikation einzelner Personen oder Haushalte nicht möglich.

Die Teilnahme an der Mobilitätsbefragung ist freiwillig.

Ein Preisausschreiben mit attraktiven Preisen soll Angefragte zum Mitmachen motivieren. Hier winken u.a. Konzertkarten, eine ÖPNV-Jahreskarte der Mainzer Verkehrsgesellschaft, ein iPad und andere wertvolle Preise.