| | Kommentieren

Lyriklabor e.V.-Vernissage „STRÖM. Eine galaktische Reise“ am 30. April

Im September 2021 wäre der polnische Science-Fiction-Autor Stanisław Lem („Solaris“) 100 Jahre alt geworden. Nun macht ihm das Lyriklabor ein verspätetes Geburtstagsgeschenk: die Augmented-Reality-Ausstellung „STRÖM. Eine galaktische Reise“. Von Mai bis Oktober verwandeln sich sieben Mainzer Stromkästen in geheime Eingänge zu Lems satirischem Kultroman ‚Sterntagebücher‘.
Das Lyriklabor lädst zur Ausstellungseröffnung und der damit verbundenen Vernissage am Samstag, 30. April von 18-19 Uhr „Open Air“ neben dem LUX-Pavillon in der Ludwigsstraße 2 ein.

Vielleicht sind Ihnen die leuchtend-bunten Planeten mit den sonderbaren Namen bereits im städtischen Raum begegnet. Enteropia, Dychthonia, Panta – sie alle sind Expeditionsziele des fiktiven Astronauten Ijon Tichy, der nicht schlecht über die aberwitzigen Zivilisationsexperimente staunt, die ihm hier begegnen. Das Lyriklabor lädt daher ein, Ijon Tichy auf seinen Reisen zu begleiten. Dabei hilft die Augmented-Reality-App ‚Artivive‘, die Interessierte kostenlos im App-Store herunterladen können und die hinter jedem Bild eine künstlerische Auseinandersetzung mit Lems spöttischen Visionen sichtbar macht. Zusätzliche Informationen — wie zum Beispiel Nacherzählungen von Tichys Abenteuern durch Mainzer Schüler — finden Sie bald unter stroem.lyriklabor.de.

Dabei werden
– eine performative Lesung aus den „Sterntagebüchern“,
– ein Hintergrundgespräch mit dem Lem-Experten Alfred Gall,
– Musik von Gustav Haese sowie
– kommentierte Führungen durch den STRÖM-Parcours
geboten.

Mitbringen sollten Lem-Interessierte ein gut geladenes Smartphone und Kopfhörer. Außerdem wird empfohlen, im Vorfeld die kostenlose Artivive-App zu installieren.

Weitere Informationen unter : kontakt@lyriklabor.

Zum Autor Stanislaw Lem
Geboren 1921 in Lwöw, lebte in Krakau und starb ebendort am 27. März 2006. Er studierte Medizin und gilt als Großmeister der Kybernetik. Berühmt wurde er nicht nur durch seine Science-fiction-Romane und Erzählungen, sondern auch durch sein bedeutendes wissenschaftliches und essayistisches Werk.
1985 Großer Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur,
1987 Literaturpreis der Alfred Jurzykowski Foundation,
1991 Franz-Kafka-Literaturpreis.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.