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Mainz wächst – Aber ist das überhaupt gut?

Mainz wird als Wohnort immer beliebter. Die Zahl der Einwohner nimmt kontinuierlich zu. Waren es 1995 noch 183.000, sind es heute etwa 215.000 Mainzer. Ein Anstieg von 15 Prozent in zwanzig Jahren. „Bis 2030 rechne ich mit deutlich mehr als 220.000 Mainzern“, sagt Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD). Aber: „Wenn wir die nächsten zehn Jahre so weiterwachsen, dann haben wir unsere Grenze erreicht! Und was dann? You are not welcome? Vorsicht Stadt! Überleg‘s dir, dreh um? Wir müssen nicht um jeden Preis wachsen“, formuliert er weiter. Doch wie kann das sein? Während woanders Wachstum begrüßt wird, hält man sich in Mainz bedeckt. Woran liegt das? (mehr …)

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Gelebte Utopie – Der Wiesbadener Kulturpark am Schlachthof

Auf einer temporären Bühne rockt die Grungerock-Band Skuff. „Eine Mischung aus Nirvana und Queens of the Stone Age“, meint einer im Publikum. Direkt hinter dem Schlagzeug spielt eine Gruppe Beachvolleyball. Woanders wird derweil das „Currywurst Bankett“ vorbereitet, bei dem die Würste an einer Tafel mit weißen Tischdecken serviert werden. Das FKK-Gelände nutzt gerade niemand, dafür chillt eine Gruppe Geflüchteter neben den Containern, die auch ein Bienenhotel beherbergen. Immer mitten drin im Geschehen: „Hans“, die gute Seele mit Legendenstatus, der Pfandflaschen sammelt und den besten Draht hat zu den vielen unterschiedlichen Menschen. Das ist ein typischen Abend im Kulturpark Wiesbaden. Davon kann Mainz nur träumen. Eine gelebte Utopie? (mehr …)

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Rasse statt Masse – Mainzer Geflügelzucht als Artenschutz

von Elif Urel und Domenic Driessen (Fotos):

Das Rauschen der Blätter an den Bäumen klingt noch frühlingsfrisch. Zwölf Krähen ziehen am Himmel ihre Kreise, ein Propellerflieger zerschneidet ratternd die Luft. Das Betreten
des vor uns liegenden Geländes verspricht Schutz und Abgeschiedenheit. Seine Bewohner sind uns unbekannt. Sie nennen sich Zwerg-Brahmas, Araucanas oder auch Zwerg-Orpingtone. Es sind mit die ältesten ihrer Art. Würde man sie nicht schützen, würde es sie nicht mehr geben. (mehr …)

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Neutorfest am 19. und 20. Mai

Bei der dritten Ausgabe des Neutorfests wird erstmals auch draußen vor der Cocktail-Bar „Spiritus“ gemütlich gefeiert. Es gibt mehrere Essens- und Getränkestände. Die Ausweitung auf zwei Tage bietet zudem Platz für diverse Livebands. Insgesamt acht Bands und Solokünstler wurden von der Künstleragentur Musikmaschine eingeladen, den Gästen neben den Gaumen- auch Ohrenfreuden zu verschaffen. Los geht´s am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

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Das große Gedrängel – Streit ums Mainzer Marktfrühstück

Eins galt das samstägliche Marktfrühstück als Geheimtipp unter Mainzern. Gemütlich über den Markt schlendern, frühstücken und mit ein oder zwei (oder auch mehr) Wein-Schorlen ins Wochenende starten. Erheitert und mit Einkäufen bepackt wankte man danach Hause oder gleich weiter ins Stadion zu den 05´ern. (mehr …)

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Gemeinsam stark – Genossenschaften in Mainz

von Ulla Grall und Stephan Dinges (Fotos):

Die Idee der Genossenschaft reicht zurück bis ins Jahr 1847: Friedrich Wilhelm Raiffeisen gründete den ersten Hilfsverein, um die Lage der Bauern in der Zeit der industriellen Revolution zu verbessern. Daraus entstand 1864 der „Heddesdorfer Darlehenskassenverein“, Basis der heutigen „Raiffeisen-Genossenschaften“ und Wiege der genossenschaftlichen Idee. Entstanden sind die ersten Genossenschaften in einer Zeit, als deren Gründer den Staat für überfordert hielten. Manche sind der Meinung, dass dies heute wieder so ist. Nicht „Allein gegen Alle“ oder „Jeder für sich“, sondern „Gemeinsam stark“ lautet die Devise. (mehr …)

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Allianzhaus: Flüchtlinge ziehen Mitte April ein

Die neue Gemeinschaftsunterkunft im ehemaligen Allianzhaus ist bezugsfertig. Ab Dienstag, 18. April, ziehen die ersten Flüchtlinge in die ersten vier Etagen des Gebäudes. Höchstens 292 Menschen können Platz finden. Mit 180 wird geplant. Damit es einen Puffer gibt, falls erneut Flüchtlinge in Mainz ankommen. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Wohndorf-Gemeinschaft in Kastel

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von Ulla Grall und Jonas Otte (Fotos):

„Die Lampen wollen wir jetzt noch zu Ende machen“, sagt Arno Carbach nach dem Essen im Gemeinschaftsraum. Einmal im Monat treffen sich die Einwohner der Kasteller Wohndorf-Gemeinschaft zum Arbeitseinsatz, unterbrochen vom Mittagessen für alle. (mehr …)

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Mainzelbahn startet am 11. Dezember – Kostenlose Fahrten an diesem Tag

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Früher sah man in der Zukunft fliegende Autos in fortschrittlichen, sauberen Städten mit glücklichen Menschen. Dass Straßenbahnen dabei noch eine Rolle spielen würden, damit hat man eher nicht gerechnet, sind die Kolosse doch schon seit 1832 unterwegs.
Die erste Straßenbahn der Welt durchquerte damals die New Yorker Stadtteile Manhattan und Harlem. In Mainz feierte sie 1884 Premiere, zunächst noch von Pferden über Schienen gezogen, seit 1904 elektrifiziert, zeitweise auch mit Dampf betrieben. Es gab drei Linien, eine davon bis nach Wiesbaden. Und jetzt rollt eine neue Linie in Mainz. (Foto: Sascha Kopp) (mehr …)

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Neue Gastro-Ideen: MA:DORO & Für Freunde (Mainz-Neustadt)

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von Manuel Kubitza und Daniel Rettig (Fotos):

Dass man im schönen Mainz gut essen gehen kann, sollte mittlerweile klar sein. Die hippe Neustadt bietet nicht nur eine breite Palette an tollen Küchen, hier werden auch immer wieder neue Konzepte getestet. Seit einigen Wochen mischen zwei neue Gesichter im manchmal schnelllebigen gastronomischen Gewusel mit: Dominik Römer mit seiner Bar und Kochschule „MA:DORO“ sowie Verena Schmitt in ihrem Kochatelier „Für Freunde“. Beide Läden sind Nachfolger von Gastronomien, die erst vor Kurzem dicht gemacht haben. Im MA:DORO (Kurfürstenstraße / Ecke Leibnizstraße) befand sich bisher die Pizzeria „Paperino“ und im „Für Freunde“ (Wallaustraße 31) gastierte bis vor wenigen Monaten noch das Café „Wildes Leben“. (mehr …)