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Entsorgungsbetrieb: Geänderte Abholzeiten zu Neujahr

Restmüll, Papier- und Bioabfall werden Montag bis Mittwoch (28.-30.12.2020) und am Samstag (02.01.2021) abgeholt. Die Leerung der Glastonnen ist nicht wie gewohnt am Freitag, sondern am Samstag (02.01.2021). Auch für die Abholung der Gelben Säcke haben sich in den Stadtteilen Altstadt, Drais, Ebersheim, Finthen/Layenhof und Marienborn die Abholzeiten verschoben. Die geänderten Abfuhrtermine finden sich im „MainzerMüllMagazin“ oder auf der Homepage des Entsorgungsbetriebs (www.eb-mainz.de.) Am Donnerstag, 24.12.2020 sowie am 31.12.2020 gibt es keine Müllabfuhr, lediglich Glas und Gelbe Säcke werden eingesammelt. Die Weihnachtsbaumabholung im gesamten Stadtgebiet ist am 9. Januar 2021. Wertstoff- und Recyclinghöfe, die Schadstoffannahmestelle in Budenheim sowie der Mainzer Umweltladen bleiben außerdem am 24.12. und am 31.12.2020 geschlossen.

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Berliner Büro gewinnt Wettbewerb um „Grünufer Nordmole“

Die Sieger des Freiraumwettbewerbs (wir berichteten) für das zukünftige Grünufer des Zollhafens stehen fest: Eine Jury wählte erneut das Büro „SINAI Landschaftsarchitekten“ aus Berlin als ersten Preisträger aus. SINAI machten bereits den Rahmenplan zum Zollhafen, der ganze Steinwüsten vorsah.
Ist nun der Ausgleich mit etwas Grün auf der Nordmole gelungen? Wir finden: leider zu wenig. Der Entwurf sieht zwar einen Anteil an Grünflächen und Bäumen vor. Das Konzept zeichnet sich ansonsten durch Rampen, Stufen und Böschungen aus. Eine naturnahe Spielmöglichkeit und Naherholungsnutzung ist beschränkt und kleinflächig möglich – Grillen ist jedoch bisher nicht vorgesehen.
Insgesamt ein schmaler Streifen Grün für die Bürger, der den komplett zugebauten Zollhafen und die Betonwüste „Südmole“ nur in geringem Maße rechtfertigt.

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Zusätzliche Fahrten im ÖPNV ab 21. Dezember – MainzRider länger unterwegs

Ab Montag gilt bei der Mainzer Mobilität und bei ESWE Verkehr aufgrund des Lockdowns tagsüber der Fahrplan wie an Samstagen. Da mit dem Samstag-Fahrplan einige Gebiete später als an Werktagen angebunden werden, bietet die Gesellschaft zusätzliche Verbindungen an. Dies betrifft im Umland die Gemeinden Klein-Winternheim, Ober-Olm und Wackernheim, und im Stadtgebiet Verbindungen von Hauptbahnhof zu den Kliniken sowie das Gewerbegebiet Hechtsheim.
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Barcelona, Madrid, Mainz: Das Studio „h49“ in Hechtsheim

Idylle in Pink: Susana de Val und Markus Haub

Ein gut gelauntes „Hello“ singt Künstlerin Susana de Val von ihrem Balkon, als die Nachmittagssonne noch einmal alles gibt und sich filmreif über das beschauliche Wohngebiet legt. Die Straße „Am Hechenberg“ liegt in einem ruhigen Viertel in Mainz-Hechtsheim. Drumherum ist es grün, es wird gejoggt, geradelt, Kinder spielen auf einer abgelegenen Wiese, und die Nachbarn grüßen im Vorbeigehen. „Hier bin ich aufgewachsen. Einige der Anwohner kennen mich, seit ich ein kleines Kind war“, sagt Markus Haub. Sein Vater war einer der ersten Grundstückseigentümer, die ein Haus in der Straße bauten. Das war Mitte der 60er Jahre und weil er Gefallen an der Umgebung fand und sich eine gute Gelegenheit bot, baute er 1980 nebenan gleich noch ein zweites. Das Planen und Bauen von Häusern war für den Konstrukteur und Handwerker, der in diesem Jahr verstarb, eine Leidenschaft. „Ich glaube das Wort ‚solide‘ hätte seine Arbeitswei- se sehr gut beschrieben“, so der Sohn, der sich die Frage stellen musste, wie es mit dem Haus weitergeht.
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Wie das Mainzer Tierheim durch den Winter und die Corona-Krise kommt

Neugierige Hunde, dösende Katzen, huschende Kaninchen und zwitschernde Vögel – im Innenhof des Mainzer Tierheims streift nahezu jeder Blick ein Lebewesen. Hinter einem grünen Sichtschutz unter der Mombacher Hochbrücke stehen neun Häuschen: drei für Hunde, zwei für Katzen und der Rest für Klein- und Wildtiere – fast alle voll besetzt. Es regnet, während die Vorsitzende Christine Plank uns herumführt. Trotzdem wird an allen Ecken und Enden im Freien gearbeitet. Planks Schritt ist so zügig und bestimmt wie ihre Antworten auf meine Fragen. Sofort ist klar: Mit romantischer Verklärung kann man hier nichts anfangen. Dafür sind alle mit ganzem Herzen bei der Sache und Christine Plank kennt die Geschichte jedes einzelnen Tieres.
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Römisches Bühnentheater: Neue Sitzkulisse aus Drahtgeflecht mit Beleuchtung

Die Arbeiten am Römischen Bühnentheater gehen voran. In den kommenden Tagen werden die nächsten Schritte zur baulichen Verbesserung umgesetzt: „Wir arbeiten seit zwei Jahren intensiv an einem dauerhaften und nachhaltigen Konservierungskonzept für das Römische Bühnentheater“, erläutert Bau- und Denkmalpflegedezernentin Marianne Grosse (SPD). „Dazu gehört neben der eigentlichen Konservierung der wertvollen römischen Bausubstanz vor allem auch ein Präsentations- und Nutzungskonzept für das Theater. Der im letzten Jahr verstorbene ehemalige Vorsitzende der Initiative Römisches Mainz, Dr. Hans Marg, war hierfür ein entscheidender Motor.“
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Laubenheimer Park: Sanierung startet nächste Woche

Nach Rosengarten und den Wallanlagen startet nun die Sanierung des Laubenheimer Parks, wie Umweltdezernentin Katrin Eder (Grüne) bekannt gab. Die Sanierung des Parks ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des vom Stadtrat beschlossenen Grünflächensanierungsprogramms. Grundlage der Planungen bildet ein umfangreich entwickeltes Parkpflegewerk, das die historische Entwicklung des Parks aufzeigt.
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Lulu kommt: Die neue Einkaufs-Erlebnis-Welt im alten Karstadt

Vor allem auch Kunst und Kultur sollen das Lulu beleben

Mainz tanzt auf der Lu, Mainz trifft sich auf der Lu und ab Freitag shoppt man auch noch in der Lulu auf der Lu.
Lulu ist eine neue Einkaufs-Erlebnis- Welt im ehemaligen Karstadt- Kaufhaus auf der Ludwigsstraße. Sozusagen im Herzen von Mainz. Die Macher setzen auf urban und regional, auf Humor und ungewöhnliche Präsentationen, auf Überraschungsmomente und moderne Medien, auf Gemeinsamkeiten und Allianzen, auf Einzelhändler und Künstler, auf Pop-up- Stores und – sofern erlaubt – auf Gastro-Welten.
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So wohnt Mainz: Beste Aussichten in der Rheinallee

Geräumige Dachterrasse mit Blick auf die Christuskirche

Wer Oliver Valentin in der Neustadt besuchen will, braucht Ausdauer und gesunde Knie. Mit 110 Stufen über Normalnull dürfte er über eine der höchstgelegenen Altbauwohnungen von Mainz verfügen. Mit seiner Frau Steffi Zendel bewältigt er die Fitnessübung seit über 30 Jahren, und allmählich macht das Ehepaar sich auch Gedanken über Alternativen. Das „Gefühl von Freiheit“ über den Dächern der Stadt – auch wenn gegen Abend die Lichter angehen – möchte der 55-Jährige aber vorerst nicht missen. Und in der Tat kann man den Blick kaum abwenden – auf Augenhöhe mit den Kirchtürmen ringsum. Für die vierbeinigen Mitbewohner – den spanischen Migrantenkater Jack und die 17-jährige Katze Lotta – bedeutet das auch Freigang über deutsche Dachpanoramen.
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Gastro-Tipp: Weinhaus Templer in der Altstadt

Hat die “Bodega” übernommen und in “Weinhaus
Templer” umbenannt: Alexander Schäfer

Das Restaurant Templer? War das nicht früher in der Kapuzinerstraße? Stimmt. Aber das ist schon einige Jahre her. Da hießen die Besitzer noch Pierre und Murielle, die jetzt im Weinhaus Bluhm wirken. Der alte „Templer“ wurde derweil in „Gasthaus Willems“ umbenannt. So stand der Name „Templer“ unverhofft zur freien Verfügung und gehört nun zum Weinhaus Templer in der Holzstraße 10. Der neue Inhaber, Alexander Schäfer, der gut befreundet mit der legendären „Bodega“-Wirtin Betty war, übernahm 2018 ihre Gaststätte und änderte nicht nur den traditionsreichen Namen, sondern ließ, wie er selbst sagt, „keinen Stein auf dem anderen“. Was natürlich nicht ganz stimmt. Zwar sind Küche, Toiletten und fast alle Wände neu, genauso wie das Mobiliar samt Theke, aber das Herzstück der einstigen Bodega, die mittelalterliche Mauer, die blieb glücklicherweise unberührt. Sie soll zum Grundbesitz des legendären Templerordens gehört haben, der irgendwo zwischen Holzstraße, Ignazgässchen und Kapuzinerstraße im 12./13. Jahrhundert einen burgähnlichen Hof besaß. Kein Wunder also, dass Schäfer den Namen „Templer“ mehr als passend fand. Ein gewisses Geschichtsbewusstsein wird wohl auch seinem Vermieter, der Freimaurerloge „Freunde zur Eintracht“, gefallen haben, die unter diesem Namen seit 1837 in Mainz etabliert ist.
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Der große (Kinder) Test: Wo gibt’s das beste Schnitzel der Stadt?

Warum ist Schnitzel unser Lieblingsessen? Weil es super schmeckt! Wir haben zwei Kinderredakteure losgeschickt, um herauszufinden, wo es die besten Schnitzel in Mainz gibt. Lotti und Jojo (beide 10 Jahre alt) schreiben diesen Text nun selbst. Mal gucken welche Restaurants auch kinderfreundlich sind.
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Jetzt oder nie: Kommt die Citybahn?

Ob die Citybahn von Mainz nach Wiesbaden bis weiter nach
Bad Schwalbach fährt, entscheidet sich am 1. November

Es gibt nur noch zwei Themen in Wiesbaden: Corona und Citybahn. Sascha Lenz betreibt eine beliebte Bar in der Wiesbadener Altstadt und hat das Ohr „am Volk“. Er bewirtet Befürworter und Gegner, hört Pro und Contra – und bleibt selbst neutral. Während seine Gäste auch bei konträren Ansichten zumeist zivilisiert bleiben, fliegen beim Für oder Wider das „Jahrhundertprojekt“, wie es der Wiesbadener OB Gert- Uwe Mende nennt, regelmäßig die Fetzen. In den (a)sozialen Medien sind sachliche Diskussionen schon längst kaum zu finden. Hier geben Beschimpfungen und Anfeindungen den Ton an. Die in der heißen Phase des Wahlkampfs aufgehängten Plakate und Banner von Gegnern und Befürwortern werden abgerissen und zerstört.
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