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Rasse statt Masse – Mainzer Geflügelzucht als Artenschutz

von Elif Urel und Domenic Driessen (Fotos):

Das Rauschen der Blätter an den Bäumen klingt noch frühlingsfrisch. Zwölf Krähen ziehen am Himmel ihre Kreise, ein Propellerflieger zerschneidet ratternd die Luft. Das Betreten
des vor uns liegenden Geländes verspricht Schutz und Abgeschiedenheit. Seine Bewohner sind uns unbekannt. Sie nennen sich Zwerg-Brahmas, Araucanas oder auch Zwerg-Orpingtone. Es sind mit die ältesten ihrer Art. Würde man sie nicht schützen, würde es sie nicht mehr geben. (mehr …)

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Neutorfest am 19. und 20. Mai

Bei der dritten Ausgabe des Neutorfests wird erstmals auch draußen vor der Cocktail-Bar „Spiritus“ gemütlich gefeiert. Es gibt mehrere Essens- und Getränkestände. Die Ausweitung auf zwei Tage bietet zudem Platz für diverse Livebands. Insgesamt acht Bands und Solokünstler wurden von der Künstleragentur Musikmaschine eingeladen, den Gästen neben den Gaumen- auch Ohrenfreuden zu verschaffen. Los geht´s am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

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Das große Gedrängel – Streit ums Mainzer Marktfrühstück

Eins galt das samstägliche Marktfrühstück als Geheimtipp unter Mainzern. Gemütlich über den Markt schlendern, frühstücken und mit ein oder zwei (oder auch mehr) Wein-Schorlen ins Wochenende starten. Erheitert und mit Einkäufen bepackt wankte man danach Hause oder gleich weiter ins Stadion zu den 05´ern. (mehr …)

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Gemeinsam stark – Genossenschaften in Mainz

von Ulla Grall und Stephan Dinges (Fotos):

Die Idee der Genossenschaft reicht zurück bis ins Jahr 1847: Friedrich Wilhelm Raiffeisen gründete den ersten Hilfsverein, um die Lage der Bauern in der Zeit der industriellen Revolution zu verbessern. Daraus entstand 1864 der „Heddesdorfer Darlehenskassenverein“, Basis der heutigen „Raiffeisen-Genossenschaften“ und Wiege der genossenschaftlichen Idee. Entstanden sind die ersten Genossenschaften in einer Zeit, als deren Gründer den Staat für überfordert hielten. Manche sind der Meinung, dass dies heute wieder so ist. Nicht „Allein gegen Alle“ oder „Jeder für sich“, sondern „Gemeinsam stark“ lautet die Devise. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Wohndorf-Gemeinschaft in Kastel

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von Ulla Grall und Jonas Otte (Fotos):

„Die Lampen wollen wir jetzt noch zu Ende machen“, sagt Arno Carbach nach dem Essen im Gemeinschaftsraum. Einmal im Monat treffen sich die Einwohner der Kasteller Wohndorf-Gemeinschaft zum Arbeitseinsatz, unterbrochen vom Mittagessen für alle. (mehr …)

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Mainzelbahn startet am 11. Dezember – Kostenlose Fahrten an diesem Tag

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Früher sah man in der Zukunft fliegende Autos in fortschrittlichen, sauberen Städten mit glücklichen Menschen. Dass Straßenbahnen dabei noch eine Rolle spielen würden, damit hat man eher nicht gerechnet, sind die Kolosse doch schon seit 1832 unterwegs.
Die erste Straßenbahn der Welt durchquerte damals die New Yorker Stadtteile Manhattan und Harlem. In Mainz feierte sie 1884 Premiere, zunächst noch von Pferden über Schienen gezogen, seit 1904 elektrifiziert, zeitweise auch mit Dampf betrieben. Es gab drei Linien, eine davon bis nach Wiesbaden. Und jetzt rollt eine neue Linie in Mainz. (Foto: Sascha Kopp) (mehr …)

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Neue Gastro-Ideen: MA:DORO & Für Freunde (Mainz-Neustadt)

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von Manuel Kubitza und Daniel Rettig (Fotos):

Dass man im schönen Mainz gut essen gehen kann, sollte mittlerweile klar sein. Die hippe Neustadt bietet nicht nur eine breite Palette an tollen Küchen, hier werden auch immer wieder neue Konzepte getestet. Seit einigen Wochen mischen zwei neue Gesichter im manchmal schnelllebigen gastronomischen Gewusel mit: Dominik Römer mit seiner Bar und Kochschule „MA:DORO“ sowie Verena Schmitt in ihrem Kochatelier „Für Freunde“. Beide Läden sind Nachfolger von Gastronomien, die erst vor Kurzem dicht gemacht haben. Im MA:DORO (Kurfürstenstraße / Ecke Leibnizstraße) befand sich bisher die Pizzeria „Paperino“ und im „Für Freunde“ (Wallaustraße 31) gastierte bis vor wenigen Monaten noch das Café „Wildes Leben“. (mehr …)

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Das Erbe der englischen Fräulein – Die Maria Ward-Schwestern verlassen Mainz

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von Fabienne Makhoul und Julia Adrian  Fotos: Katharina Dubno

Morgendliche Stille liegt über dem Garten. Noch ist es kühl und die Sonne besitzt nicht ihre mittägliche Kraft. Entfernt dringen Geräusche aus der Stadt über die alten Mauern. Und durch die Fenster der heutigen Schule sieht man hier und da gestreckte Kinderarme und -finger recken. Einzig und allein Schwester Claudia ist vor der Kapelle der Maria Ward-Schule (MWS) anzutreffen, vertieft in die Pflege ihrer Rosensträucher, die um das kleine Gotteshaus herum blühen. (mehr …)

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So wohnt Mainz – Das Liebermenschhaus / Geldfrei leben (!?)

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von David Gutsche und Katharina Dubno (Fotos):

Die Gesellschaft zwingt ihren Kindern ihre Vorstellungen auf. Wie ein Hohlraum, der gefüllt werden muss. Niemand schert sich dabei um die wirkliche Bestimmung. Wenn man sich dessen bewusst wird, ist es meistens schon zu spät, einen neuen Weg einzuschlagen, sagt der indische Lehrer OSHO. Etwa so wie der Fernsehmoderator Tobias Schlegl, der vor Kurzem seinen ZDF-Job aus Sinnlosigkeit an den Nagel gehängt hat, um Notfallsanitäter zu werden; für ein Medizinstudium war es dann doch schon zu spät … (mehr …)