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Genussmomente beim Espresso: Die Kaffeekommune mit eigener Rösterei

Paul Bonna von der Kaffeekommune

Wenn man sich mit Paul Bonna über Kaffee unterhält, vergeht die Zeit wie im Flug und man lernt immer etwas dazu. Beim Cappuccino beispielsweise darf die Tasse nicht viel mehr als 150 ml Fassungsvermögen haben, sonst stimmt das Mischungsverhältnis nicht mehr. Und die wichtigste Botschaft – so simpel wie elementar: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. (mehr …)

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Film-Riss: Verliert die Stadt ihre Programmkinos?

Jochen Seehuber (re.) und Eduard Zeiler vom Capitol und Palatin sehen ihre Zukunft düster (Foto: Stephan Dinges)

Vor drei Jahren wurde das altehrwürdige Residenz Kino (Cinestar- Gruppe) abgerissen und ist schicken Wohnungen am Schillerplatz gewichen. Jetzt ist womöglich das nächste und letzte Mainzer Programmkino fällig. Wie es der Zufall will, ist auch hier der Bauträger Fischer&Co zuständig für die Immobilie in der Hinteren Bleiche 6-8, in der sich die vier Palatin- Kinosäle befinden sowie der Rockkeller „Alexander The Great“ (ATG) und eine Shisha-Bar.
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Draußen-Sportarten: Minigolf im Mainzer Volkspark

Ob als Ausflugsziel mit Kids, für den Urlaub oder just for fun: „Minigolf ist zwar Oldschool, aber nicht aus der Mode gekommen“, so Klaus Bals, Pächter der Minigolf-Anlage im Mainzer Volkspark. Vom Stadtpark kommend, liegt der Platz direkt hinter der Brücke zum Volkspark. Zusammen mit seiner Frau Jutta sorgt Klaus seit 2016 dafür, dass hier jeder mit Vergnügen seinen Schläger schwingen kann. Die Regeln sind bekannt: mit möglichst wenig Schlägen den Ball ins Loch und selten, aber möglich: ein Ass schießen, auch bekannt als „Hole-in-one“.
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Der König der Trödler: Inox Kapell und sein Laden in der Altstadt

+++ Der Laden soll angeblich schon wieder geschlossen sein (5.8.21) +++

Ein schlanker Mann steht in schwarzem Anzug, rotem Hemd und einem Jägerhut in einem kleinen Laden am Rande der Altstadt und räumt Bilder und Gegenstände auf die Straße. Sein zu zwei Zöpfen geflochtener grauer Bart schwingt bei jeder Bewegung mit. Von schwarzem Lidschatten umrahmte Augen blicken freundlich auf die Welt. Eine junge Frau schreibt mit Kreide auf die Straße „Die Hippies leben“. Das kleine verwunschene Kleinod in der Neutorstraße 4 betreibt niemand Geringeres als Inox Kapell – Künstler, Musiker, Pädagoge und Mainzer – als auch Wiesbadener – Urgestein.

War er bis vor Kurzem noch als Insekten-Botschafter am Schloss Freudenberg in Wiesbaden unterwegs, verweilt er nun wieder in Mainz und betreibt seit Mai seinen außergewöhnlichen Laden. Was sein Antrieb ist und weshalb er sich über einen Weltuntergang freuen würde, erzählt er uns an einem heißen Nachmittag.
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Rheinschwimmbad im Zollhafen: Ingenieur Alexander Kiefer bastelt an einer Vision

(Foto: Alexander Kiefer & Annika Malchus)

Die Idee entstand vor etwa einem Jahr zufällig. Bei einem Spaziergang im Zollhafen fragte Lilo, die neunjährige Tochter des Mainzer Ingenieurs Alexander Kiefer, ihren Vater, ob man dort auch schwimmen könnte. „Ich denke schon. Aber es ist verboten, es ist ja kein Schwimmbad“, antwortete der. Dann könne Papa doch eins bauen, beharrte Lilo.
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Comeback für die Mainzer City – Wie geht es nach Corona weiter?

Geschlossene Cafés, Restaurants und Läden prägen aktuell das Stadtbild. Ein teilgeöffneter Einzelhandel – die gängige Shopping-Vorstellung ist außer Kraft gesetzt. Einkaufserlebnisse, auf die man vor Corona Wert gelegt hat, sind zunächst Geschichte. Die Pandemie verändert die Entwicklung der Innenstädte rasant.

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Neueröffnungen der Gastronomie trotz Corona

Die neuesten Eröffnungen und Schließungen in Mainz:

COCO Green Goodies
Im alten Kraut & Rüben in der  Schillerstraße gibt’s nun Bowls  und Sandwiches in recyclebaren  Behältern – keine klassischen  Bowls mit Sushi-Reis und Mayonnaise,  sondern gesündere Alternativen.  Im Angebot sind Varianten  aus Blattsalaten, Vollkornreis, Gemüse,  Obst und Dressings. Goodies:  Sandwichbaguettes, belegt  mit Tofu oder Hähnchen, Gemüse  und Kräutern.
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Die Lichter der Stadt – Wie Lichtkonzepte zum Image der Stadt beitragen

Projektion von Flashlines von Daniela und Pascal Kulcsar (Foto: Joscha Brück)

Zu allen Zeiten und in allen Kulturen spielte Licht eine zentrale Rolle. Licht ist nicht nur eine Frage von Technologie oder Elektrizität, sondern auch von Kultur und so mit einer großen Symbolkraft verbunden. Auch in Mainz wird durch den Einsatz von Licht und durch das Inszenieren der Stadträume und Bauwerke das Stadtimage und Stadtbild in besonderer Weise betont. Städte wie Frankfurt mit eigenen Lichtmessen geben dem Thema eine stärkere, auch wirtschaftliche, Bedeutung. Licht fördert die Lebensqualität und die Lebensart sowie soziale Kontakte und Kommunikation. Die Stadt wird zur Bühne. Neben diesen Aspekten muss Lichtplanung aber auch vermehrt ökologische Gesichtspunkte berücksichtigen. Das Thema Lichtsmog spielt hier eine immer größere Rolle. Städte setzen daher seit Jahren auf eine multifunktionale Lichtplanung. Wir machen uns auf die Suche nach dem Licht in der Stadt.
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Entsorgungsbetrieb: Geänderte Abholzeiten zu Neujahr

Restmüll, Papier- und Bioabfall werden Montag bis Mittwoch (28.-30.12.2020) und am Samstag (02.01.2021) abgeholt. Die Leerung der Glastonnen ist nicht wie gewohnt am Freitag, sondern am Samstag (02.01.2021). Auch für die Abholung der Gelben Säcke haben sich in den Stadtteilen Altstadt, Drais, Ebersheim, Finthen/Layenhof und Marienborn die Abholzeiten verschoben. Die geänderten Abfuhrtermine finden sich im „MainzerMüllMagazin“ oder auf der Homepage des Entsorgungsbetriebs (www.eb-mainz.de.) Am Donnerstag, 24.12.2020 sowie am 31.12.2020 gibt es keine Müllabfuhr, lediglich Glas und Gelbe Säcke werden eingesammelt. Die Weihnachtsbaumabholung im gesamten Stadtgebiet ist am 9. Januar 2021. Wertstoff- und Recyclinghöfe, die Schadstoffannahmestelle in Budenheim sowie der Mainzer Umweltladen bleiben außerdem am 24.12. und am 31.12.2020 geschlossen.

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Berliner Büro gewinnt Wettbewerb um „Grünufer Nordmole“

Die Sieger des Freiraumwettbewerbs (wir berichteten) für das zukünftige Grünufer des Zollhafens stehen fest: Eine Jury wählte erneut das Büro „SINAI Landschaftsarchitekten“ aus Berlin als ersten Preisträger aus. SINAI machten bereits den Rahmenplan zum Zollhafen, der ganze Steinwüsten vorsah.
Ist nun der Ausgleich mit etwas Grün auf der Nordmole gelungen? Wir finden: leider zu wenig. Der Entwurf sieht zwar einen Anteil an Grünflächen und Bäumen vor. Das Konzept zeichnet sich ansonsten durch Rampen, Stufen und Böschungen aus. Eine naturnahe Spielmöglichkeit und Naherholungsnutzung ist beschränkt und kleinflächig möglich – Grillen ist jedoch bisher nicht vorgesehen.
Insgesamt ein schmaler Streifen Grün für die Bürger, der den komplett zugebauten Zollhafen und die Betonwüste „Südmole“ nur in geringem Maße rechtfertigt.

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Zusätzliche Fahrten im ÖPNV ab 21. Dezember – MainzRider länger unterwegs

Ab Montag gilt bei der Mainzer Mobilität und bei ESWE Verkehr aufgrund des Lockdowns tagsüber der Fahrplan wie an Samstagen. Da mit dem Samstag-Fahrplan einige Gebiete später als an Werktagen angebunden werden, bietet die Gesellschaft zusätzliche Verbindungen an. Dies betrifft im Umland die Gemeinden Klein-Winternheim, Ober-Olm und Wackernheim, und im Stadtgebiet Verbindungen von Hauptbahnhof zu den Kliniken sowie das Gewerbegebiet Hechtsheim.
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Barcelona, Madrid, Mainz: Das Studio „h49“ in Hechtsheim

Idylle in Pink: Susana de Val und Markus Haub

Ein gut gelauntes „Hello“ singt Künstlerin Susana de Val von ihrem Balkon, als die Nachmittagssonne noch einmal alles gibt und sich filmreif über das beschauliche Wohngebiet legt. Die Straße „Am Hechenberg“ liegt in einem ruhigen Viertel in Mainz-Hechtsheim. Drumherum ist es grün, es wird gejoggt, geradelt, Kinder spielen auf einer abgelegenen Wiese, und die Nachbarn grüßen im Vorbeigehen. „Hier bin ich aufgewachsen. Einige der Anwohner kennen mich, seit ich ein kleines Kind war“, sagt Markus Haub. Sein Vater war einer der ersten Grundstückseigentümer, die ein Haus in der Straße bauten. Das war Mitte der 60er Jahre und weil er Gefallen an der Umgebung fand und sich eine gute Gelegenheit bot, baute er 1980 nebenan gleich noch ein zweites. Das Planen und Bauen von Häusern war für den Konstrukteur und Handwerker, der in diesem Jahr verstarb, eine Leidenschaft. „Ich glaube das Wort ‚solide‘ hätte seine Arbeitswei- se sehr gut beschrieben“, so der Sohn, der sich die Frage stellen musste, wie es mit dem Haus weitergeht.
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