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Die letzte Ruhe – Mainzer Friedhöfe Best of

Kunstvolle und individuelle Grabsteine stehen auf dem Hauptfriedhof

Im November ist Newweling-Zeit: Die Mainzer stellen kegelförmig gedrehte Kerzen in den Farben Rot, Gelb, Weiß, Blau und Grün auf die Gräber ihrer Angehörigen. Grund dafür sind zwei christliche Feiertage: der 1. November – Tag des Friedhofes und Allerheiligen, sowie der 2. November – Allerseelen. Dann ist auf den Friedhöfen fast schon die Hölle los. Insgesamt gibt es 18 Friedhöfe in Mainz. Sie alle werden vom Wirtschaftsbetrieb Mainz verwaltet und verfügen über eine Ausstattung an Parkbänken, Wasser- und Abfallanlagen. Die Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit. Eine Beleuchtung ist nicht vorhanden und in Zeiten von Halloween wäre auch ein Friedhofsbesuch gruselig.
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Orte der Stille – Kreuzgänge, Kloster- und Kirchengärten in Mainz

Leise plätschert der Brunnen in der Mitte des Gartens, von draußen klingt der Trubel der Stadt und zuweilen auch Baulärm über die Mauern. Der Garten des Klosters von der Ewigen Anbetung ist mitten in der Innenstadt gelegen, hinter dem Alnatura nahe der Großen Langgasse. Er ist ein Ort, der von den Schwestern des Klarissen-Kapuzinerinnen-Ordens zur Meditation geschaffen wurde. Nur am „Tag der offenen Gärten in Rheinhessen“ oder „Offenen Klöster“ ist er der Öffentlichkeit zugänglich. „Oder auch“, so sagt Schwester Franziska Katharina, „nach Voranmeldung“. (mehr …)

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Die Mainzer Wälder sind voller toter Bäume – Sind sie noch zu retten?

Den Mainzer Wäldern geht es schlecht. Früher standen im Lennebergwald viele Kiefern. Heute ähnelt er mehr und mehr einer Steppe. Und auch der Ober-Olmer Wald leidet, obwohl man es ihm erst auf den zweiten Blick ansieht: vereinzelt braungefärbte Baumkronen und abgestorbene Bäume bestimmen die Szenerie.    (mehr …)

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Obdachlose Kunst – Das pad und Bernd Thewes weichen der Gentrifizierung

Komponist Thewes vor seinem Ex-Atelier

Der Bauboom ist allerorten ersichtlich. Eines der Viertel, welches dabei am rasantesten von Gentrifizierungseffekten erfasst wurde, ist die Mainzer Neustadt: „In den 80er Jahren war die Neustadt ein Arbeiterviertel“, erzählt Bernd Thewes (62 Jahre). Der Komponist hat seit 2006 sein Atelier im Erdgeschoss am Gartenfeldplatz 4. Häufig sieht man ihn dort mit verschiedensten Klangutensilien herumwerkeln. (mehr …)

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Mainz wächst – Aber ist das überhaupt gut?

Mainz wird als Wohnort immer beliebter. Die Zahl der Einwohner nimmt kontinuierlich zu. Waren es 1995 noch 183.000, sind es heute etwa 215.000 Mainzer. Ein Anstieg von 15 Prozent in zwanzig Jahren. „Bis 2030 rechne ich mit deutlich mehr als 220.000 Mainzern“, sagt Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD). Aber: „Wenn wir die nächsten zehn Jahre so weiterwachsen, dann haben wir unsere Grenze erreicht! Und was dann? You are not welcome? Vorsicht Stadt! Überleg‘s dir, dreh um? Wir müssen nicht um jeden Preis wachsen“, formuliert er weiter. Doch wie kann das sein? Während woanders Wachstum begrüßt wird, hält man sich in Mainz bedeckt. Woran liegt das? (mehr …)

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Gelebte Utopie – Der Wiesbadener Kulturpark am Schlachthof

Auf einer temporären Bühne rockt die Grungerock-Band Skuff. „Eine Mischung aus Nirvana und Queens of the Stone Age“, meint einer im Publikum. Direkt hinter dem Schlagzeug spielt eine Gruppe Beachvolleyball. Woanders wird derweil das „Currywurst Bankett“ vorbereitet, bei dem die Würste an einer Tafel mit weißen Tischdecken serviert werden. Das FKK-Gelände nutzt gerade niemand, dafür chillt eine Gruppe Geflüchteter neben den Containern, die auch ein Bienenhotel beherbergen. Immer mitten drin im Geschehen: „Hans“, die gute Seele mit Legendenstatus, der Pfandflaschen sammelt und den besten Draht hat zu den vielen unterschiedlichen Menschen. Das ist ein typischen Abend im Kulturpark Wiesbaden. Davon kann Mainz nur träumen. Eine gelebte Utopie? (mehr …)

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Kennen Sie Ihre Nachbarn? – Eine sensor Nachbarschafts-Aktion zum Mitmachen

Wer wohnt eigentlich um mich herum? Diese Frage stelle ich mir, seitdem ich vor zwei Jahren in die Altstadt gezogen bin. Meine Nachbarn aus dem Haus kenne ich inzwischen, doch wer zum Beispiel ist die ältere Frau im Haus gegenüber, die mein Tun über die Straße hinweg verstohlen beobachtet? (mehr …)

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Rasse statt Masse – Mainzer Geflügelzucht als Artenschutz

von Elif Urel und Domenic Driessen (Fotos):

Das Rauschen der Blätter an den Bäumen klingt noch frühlingsfrisch. Zwölf Krähen ziehen am Himmel ihre Kreise, ein Propellerflieger zerschneidet ratternd die Luft. Das Betreten
des vor uns liegenden Geländes verspricht Schutz und Abgeschiedenheit. Seine Bewohner sind uns unbekannt. Sie nennen sich Zwerg-Brahmas, Araucanas oder auch Zwerg-Orpingtone. Es sind mit die ältesten ihrer Art. Würde man sie nicht schützen, würde es sie nicht mehr geben. (mehr …)

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Neutorfest am 19. und 20. Mai

Bei der dritten Ausgabe des Neutorfests wird erstmals auch draußen vor der Cocktail-Bar „Spiritus“ gemütlich gefeiert. Es gibt mehrere Essens- und Getränkestände. Die Ausweitung auf zwei Tage bietet zudem Platz für diverse Livebands. Insgesamt acht Bands und Solokünstler wurden von der Künstleragentur Musikmaschine eingeladen, den Gästen neben den Gaumen- auch Ohrenfreuden zu verschaffen. Los geht´s am Freitag um 18 Uhr, am Samstag um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

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Das große Gedrängel – Streit ums Mainzer Marktfrühstück

Eins galt das samstägliche Marktfrühstück als Geheimtipp unter Mainzern. Gemütlich über den Markt schlendern, frühstücken und mit ein oder zwei (oder auch mehr) Wein-Schorlen ins Wochenende starten. Erheitert und mit Einkäufen bepackt wankte man danach Hause oder gleich weiter ins Stadion zu den 05´ern. (mehr …)

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Gemeinsam stark – Genossenschaften in Mainz

von Ulla Grall und Stephan Dinges (Fotos):

Die Idee der Genossenschaft reicht zurück bis ins Jahr 1847: Friedrich Wilhelm Raiffeisen gründete den ersten Hilfsverein, um die Lage der Bauern in der Zeit der industriellen Revolution zu verbessern. Daraus entstand 1864 der „Heddesdorfer Darlehenskassenverein“, Basis der heutigen „Raiffeisen-Genossenschaften“ und Wiege der genossenschaftlichen Idee. Entstanden sind die ersten Genossenschaften in einer Zeit, als deren Gründer den Staat für überfordert hielten. Manche sind der Meinung, dass dies heute wieder so ist. Nicht „Allein gegen Alle“ oder „Jeder für sich“, sondern „Gemeinsam stark“ lautet die Devise. (mehr …)

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Allianzhaus: Flüchtlinge ziehen Mitte April ein

Die neue Gemeinschaftsunterkunft im ehemaligen Allianzhaus ist bezugsfertig. Ab Dienstag, 18. April, ziehen die ersten Flüchtlinge in die ersten vier Etagen des Gebäudes. Höchstens 292 Menschen können Platz finden. Mit 180 wird geplant. Damit es einen Puffer gibt, falls erneut Flüchtlinge in Mainz ankommen. (mehr …)