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Der große Test: Tischkicker in Mainz

Läuft wie geschmiert: Einer der professionellsten Kickertische steht im Domsgickel

Es ist Musik in den Ohren von leidenschaftlichen Kneipensportlern: Plastikfigur trifft auf Plastikkugel, das Rollen des Kickerballes über das Spielfeld, ein anschließendes „Klonk“ – Tor! Kickern kann jeder, irgendwie zumindest. Darum eignet sich Tischfußball perfekt, um eine Prise Wettbewerb in einen entspannten und bierlastigen Abend zu bringen. Tisch ist jedoch nicht gleich Tisch. Deshalb hat sich der Autor – mit fast freiwilliger Unterstützung seiner Freunde – auf die Suche nach dem ultimativen Kick begeben. (mehr …)

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Vegan essen: sechs Locations in Mainz

Eine kleine, aber feine Auswahl mit leckeren Angeboten findet sich mittlerweile auch in unserem Städtchen (Foto: Jukov Studio/Adobe Stock)

Veganes Essen wird immer beliebter. Trotzdem muss man in einigen Restaurants lange auf der Speisekarte suchen, bis man ein tierproduktfreies Gericht findet, das nicht nur aus Beilagen oder Salat besteht. In sechs Mainzer Restaurants und Imbissen gibt es dieses Problem nicht: Hier stehen ausschließlich vegane Gerichte und Getränke auf der Speisekarte. (mehr …)

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Straßenbahn-Ausbau durch Mainz – Zoff ist vorprogrammiert

Auch über das Höfchen könnte die Straßenbahn wieder führen – wie anno dazumal (Foto: Sascha Kopp)

Vor 6 Jahren wurde die Mainzelbahn eingeweiht mit über 20 Kilometern Strecke. Es gab einigen Zoff in Hechtsheim, geklagt hat aber niemand, wie Jochen Erlhof, Geschäftsführer der Mainzer Mobilität zufrieden feststellt. Nun sind neue Bundesgelder da, der ÖPNV passt in die Klimapläne, und Bürger sollen weniger aufs Auto als auf Bus und Bahn setzen. Es gibt also ambitionierte Pläne, die Straßen der Stadt wieder einmal aufzureißen und bis 2030 mit Trassen zu versehen, die vom Heiligkreuzquartier in Weisenau bis an den Dom und von dort durch die Bleiche und die komplette Neustadt bis an den Zollhafen / Kaiser-Karl-Ring führen. (mehr …)

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Umbau – Die Innenstadt der Zukunft soll auch in Mainz entstehen

Baustelle Innenstadt: Kommt nach Corona der Wandel? (Foto: Stephan Dinges)

Umsatzeinbrüche, Insolvenzen, Schließungen: In die Stille, die über Jahre hinweg über den Fußgängerzonen lastete, klang immer auch das Geräusch des Wandels mit hinein. Wie Requisiten aus einer anderen Zeit erschienen die verdunkelten Schaufenster der sonst so belebten Geschäfte, Cafés und Restaurants. Geschehen war es um das Einkaufserlebnis, das sich seit Corona ins Internet verlagerte. Die Innenstadt macht sich jetzt aber wieder auf den Weg, sich neu zu erfinden. (mehr …)

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Hilfe im Alter: Das Konzept der Gemeindeschwester kehrt zurück

Unterstützung: Gemeindeschwester Zakia
Amallah und Klient Koch beim Spaziergang

Hilfe im Alter wird immer wichtiger. Auch, wenn die Senioren noch rüstig sind. Es gibt hier viele neue Konzepte wie Nachbarschaftstreffs und -hilfen, seit zwei Jahren aber auch wieder das alte Konzept der Gemeindeschwester – in Mainz mit plus. (mehr …)

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So wohnt Mainz: Wo sie früher ihr Eis kauften (Mz-Mombach)

Sehr entspannt: Die vierköpfige Familie
im neuen Zuhause

Wenn die Designerin Carolin Asmussen durch ihre neue Wahlheimat spaziert – den alten Kern von Mainz-Mombach –, dann wundert sie sich über neue Fensterrahmen aus Kunststoff und über das Verschwinden von Backsteinfassaden hinter glattem Putz. Wie man Praktikabilität vorziehen kann, vor Schönheit oder historischer Relevanz, kann sie nicht verstehen: „Mombach hat so viel Potenzial!“, sagt sie und wünscht sich, der Stadtteil würde seine Geschichte als Industrie- Standort mehr hervorkehren. (mehr …)

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Café Goldjunge – Ein Hauch Frankreich in der Altstadt

Clean gestylt – und eine geräumige Außenterrasse versteckt sich nebenan

Wer den Flair der französischen Pâtisserie und Frühstückskultur genießen möchte, hat keine langen Wege mehr nötig. Seit Mitte 2021 lockt das Café Goldjunge in der Badergasse mit feinen Süßspeisen, Kaffee und Frühstück in die Altstadt. Die Inhaberin Kim Alisa Kölsch kehrte als gebürtige Mainzerin zu ihren Wurzeln zurück und verwirklichte sich hier den Traum eines eigenen Cafés. (mehr …)

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Im Check: Mainzer Secondhand-Läden

Bei Jana Blume gibt es ausgefallene Einzelstücke für jeden Geschmack

Für viele Jüngere sind es modische Beweggründe, die sie zum Shoppen in Secondhandläden führen. Allerdings spielen auch Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte zunehmend eine Rolle bei der Entscheidung für Mode aus zweiter Hand. In Mainz haben sich die meisten alteingesessenen Secondhandläden hartnäckig gehalten – mit einem überraschend vielfältigen Angebot. Wir haben sie getestet.
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Stadtführungen mit neuen Augen: Die neuen Stars der Stadt

PhotoWalk Mainz von und mit Stefanie Jung (Foto: Achim Katzberg)

Mit dem Tablet auf Krimitour, im Kostüm zu den alten Römern, mit dem Rad das Umland erkunden oder sich häppchenweise durch die Neustadt futtern: Wer Mainz, auch als Einheimischer, auf einer geführten Tour kennenlernen möchte, hat inzwischen die Qual der Wahl – Mehr als ein Dutzend Anbieter sind mit teils innovativen Konzepten am Start. Die alte traditionelle Tour durch die Altstadt und einmal um den Dom gibt es noch, hat aber für viele mittlerweile ausgedient. Frische neue Konzepte sind gefragt.

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Das Geschäft mit den Blitzern: Wie Mainz um noch eine Million reicher wird

Mr. Enforcement auf der Rheinachse
hat in nur wenigen Monaten 14.000 Mal ausgelöst – mit Geldstrafen von 30 bis 70 Euro (Foto: Stadt Mainz)

Nicht nur Impfstoffhersteller, auch Radarkontrollen können sich für Kommunen lohnen: Gleich zehn deutsche Städte haben mit ihren Blitzern 2020 mehr als eine Million Euroletten kassiert. Zu den Spitzenreitern zählen längst nicht nur Metropolen. Spitzenreiter sei Hamburg mit 17,1 Millionen Euro – dort gibt es neben Köln und Berlin auch die meisten Messgeräte, nämlich 64 – gefolgt von Leipzig, Bremen, Stuttgart und Wuppertal.
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Futsal – Die neue Sportart mit Mainz in der Bundesliga

Der Schuss bahnt sich seinen Weg ins Netz

Quietschendes Schuhwerk, scharfe Kommandos, ein Schuss, der krachend an den Pfosten knallt. Im Inneren der Oberstadthalle geht es heiß her, während es draußen kalt ist. Marcus Nungesser sieht eine gegnerische Angriffswelle auf sich zurollen. Es ist die finale Aktion der Partie und Marcus der Fixo seines Teams, die letzte Position vor dem Torspieler. Gutes Positionsspiel oder ein perfekt getimtes Tackling? Für solche Fragen bleibt keine Zeit, die Entscheidung muss in Bruchteilen einer Sekunde fallen. Marcus wählt letzteres. Seine Schultern rammen die des Gegners. Sein Gegenüber verliert das Gleichgewicht – und damit auch den Ball. Stillstand – das Ende der Begegnung. Die Sirene ertönt. Der Sieg ist sicher und Marcus der Held des Spiels. Es sind drei Punkte für die TSG, Punkte, die noch essenziell werden können.
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