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ZMO zeigt Werke des Malers Johann Gärtner ab dem 31. Januar

Johann Gärtner ist 1926 im ehemaligen Jugoslawien als sogenannter Donauschwabe geboren. Er überlebte Krieg und Gefangenenlager. 1952 wanderte er mit seiner Familie und zwei Koffern in der Hand nach Deutschland aus. Hier wurde Gärtner Maler, baute sich eine eigene Firma auf und begann auch künstlerisch zu arbeiten – vornehmlich Ölgemälde und Landschaftsbilder seiner Heimat. Der Verein „Zusammenarbeit mit Osteuropa“ präsentiert die Werke bis zum 21. Februar.
Wenn die Familie Gärtner in Jugoslawien geblieben wären hätten sie zu diesem Zeitpunkt die jugoslawische Staatsangehörigkeit annehmen müssen. Nach einigen Umwegen kamen sie jedoch nach Rheinhessen, erwarben dort ein Bauernhaus in Köngernheim. Später kamen die Eltern und Schwiegereltern nach, so dass alle wieder zusammen sein konnten. Zwei Töchter kamen 1954 und 1956 zur Welt. Gärtner wollte und konnte sich nie von seinen Bildern trennen. Selbst im Alter von über achtzig Jahren veränderte er seine Malstil, um mit der Zeit zu gehen. Er sagte immer zu seiner Familie: „ wenn ich einmal nicht mehr da bin, werde ich berühmt …“
Die Vernissage beginnt am 31. Januar um 19 Uhr.

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