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„Ziemlich beste Freunde“ vom 19. bis 21. März in den Kammerspielen

Die Kammerspiele zeigen „Ziemlich beste Freunde“: die Geschichte des wohlhabenden Unternehmers Philippe, der nach einem Unfall querschnittsgelähmt ist, und seinem Pfleger Driss. 

Gerade als Philippe einen neuen Pfleger sucht, stellt sich der vorbestrafte Kleinkriminelle Driss vor, weil er beim Arbeitsamt belegen muss, dass er sich um eine Anstellung bemüht. Philippe, der Mitleid generell nicht erträgt, spricht die direkte, bisweilen respektlose Art des jungen Mannes an und engagiert ihn. Nach und nach krempelt Driss das Leben Philippes um und zwischen beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, weil beide neben den offensichtlichen Unterschieden doch Gemeinsamkeiten haben.

So ist Philippe aufgrund seiner Querschnittslähmung auf die Hilfe von anderen Menschen angewiesen und auch Driss braucht Unterstützung, nicht nur in finanzieller Form. Beide sind zudem von der Gesellschaft ausgegrenzt. Der dunkelhäutige Driss kommt aus den Banlieues und hat mit seiner kriminellen Vorgeschichte kaum eine Chance, dem zu entkommen. Philippe ist aufgrund seiner Behinderung von der Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen.

Beide Figuren lernen durch diese Freundschaft und entwickeln sich weiter. So bringt Driss Lebensfreude in Philippes Leben und holt ihn aus seiner Depression. Für Driss bedeutet es, den Weg aus den Banlieues zu schaffen. Er lernt, Verantwortung zu übernehmen, und kehrt am Ende zu seiner Familie zurück, um sich um sie kümmern zu können.

Die französische Filmvorlage war 2011 beste Komödie in Frankreich und später auch in Deutschland sehr erfolgreich.

Vorverkauf 24.00€
Abendkasse 27.00€