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Werke von Wolfgang Günther ab 17. Oktober in der EMDE Gallery

In der ersten Einzelausstellung der EMDE Gallery zeigt der in Hamburg lebende Künstler und Büttner-Schüler Wolfgang Günther, dessen Arbeiten zuletzt auf dem Futur 3 Festival in Kiel zu sehen waren, neue Bilder, in denen sich figurative Szenen mit abstrakten Kompositionen verbinden. Eröffnung ab 11 Uhr.

Wolfgang Günthers Arbeit umfasst Zeichnung und Malerei. Die Suche nach fiktiven Situationen und die intensive Auseinandersetzung mit Farbe und Form sind zentrale Elemente seiner Kunst, in denen sich oft figurative Szenen mit abstrakten Kompositionen verbinden. 

In seinen neueren Arbeiten tauchen zunehmend Figuren und Figurenfragmente auf: Ritter, Fabelwesen, Aliens oder Monster, eingebettet in mystisch-abstrakte Landschaften, bevölkern die Leinwände. Die Motive erinnern an Kinderzeichnungen und Comics und erfüllen auch dieselbe Funktion: Sie bilden keine Realität ab, sondern entführen in Phantasie- oder Traumwelten, die voll sind mit Kommentaren zum alltäglichen Leben. Eindeutig lesbar sind dabei nur wenige seiner Arbeiten.

Vor allem das Motiv des etwas hilflosen Ritters wird immer wieder aufgegriffen. Held und Antiheld zugleich steht der Ritter stellvertretend für den heutigen Menschen, für die Unsicherheit der menschlichen Existenz. Auf seiner Reise trifft er auf sehr unterschiedliche Personen und Situationen, denen er teils mit Hilflosigkeit, teils mit Ironie und Humor begegnet.

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