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Neubrunnensäule abgerissen – Brunnen hält Belastungstest nicht stand

 

Mainz ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Aus allen Epochen bis weit in die Antike hinein existieren Relikte und Baudenkmäler. Das Problem: sie sind alt. Sehr alt. So alt, dass ihre Stabilität oftmals nicht mehr gewährleistet ist. Um sich ein Bild vom Zustand einzelner Baukörper zu machen, führen die Stadtwerke derzeit eine Reihe von Belastungstests an mehreren neuralgischen Punkten in der Stadt durch. Simuliert werden dabei verschiedene Worst-case-Szenarien. Wie im Video zu sehen ist, kollabierte der neue Brunnen dabei gestern Abend beim Zugtest mittels eines Minivans. Ein Sprecher der Stadtwerke beteuert: “Hier sieht man ganz deutlich: Der öffentliche Raum ist eine Gefahr für Leib und Leben. Der 1726 erbaute neue Brunnen wäre vermutlich innerhalb der nächsten hundert Jahre zusammengestürzt. Nicht auszudenken, was dabei hätte passieren können. Wir gehen von einer Mindestopferzahl von ca. 20 Kindern und einigen Hundewelpen aus. Und wenn ich Hundewelpen sage, dann meine ich wirklich außergewöhnlich niedliche und sehr kleine Hundewelpen, etwa faustgroß.” Der neue Brunnen war nicht der einzige Testkandidat, der durchfiel. Auch der Mombacher Strand musste geschlossen werden: “Er unterliegt einer ständigen Erosion. In wenigen Millionen Jahren ist da nichts mehr!”, so der Sprecher weiter. Anstünden nun noch ein Bombenangriff auf den Dom und Panzer auf dem Schillerplatz. “Wir rechnen mit allem.” Die Stadt empfiehlt, sich während und nach den Tests in den als sicher erachteten Einkaufszentren aufzuhalten. Und was passiert jetzt mit dem Neubrunnenplatz? “Ein Parkplatz vielleicht. Ohne Springbrunnenbetrieb ist so ein Brunnen ja eh doof.” (von Zach Skeleton Fleischer, alle Personen und Gegebenheiten sind frei erfunden, das Video ist eine Fake-Animation)

 

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