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Mainzer Clubs sammeln Spenden – sonst droht das Aus

Keine Vision für viele Clubs – wenn das so weitergeht, flattern bald die ersten Insolvenzen ins Haus. In Berlin haben einige ja immerhin noch Außenbereiche, hier bei uns wars das wohl fürs erste gewesen. In der Halle45 finden zwar erste Mini-Veranstaltungen mit Abstand statt und auch ins Alte Postlager könnten kleinere Events mit viel Abstand ziehen, doch kostendeckend ist so auf keinen Fall zu arbeiten. Das KUZ öffnet seinen Biergarten, auch den im Schlosshof – ein Teil Menschen darf dort sitzen, ein anderer Teil Schlange stehen, bis der andere Teil wieder gegangen ist.
Veranstaltungen außen sollen mit begrenzter Personenzahl und Abstand demnächst wieder zugelassen werden, Veranstaltungen innen lohnen aktuell kaum, vielleicht wieder nach dem Verbot von „Großveranstaltungen“ ab September. Die existenzbedrohte Szene der Betreiber, Veranstalter und Konzertagenturen schlittert weiter dem Abgrund entgegen – die Gastrobranche und andere folgen ihr auf dem Fuße. Die Dorett-Bar versucht 17.000 Euro auf GoFundMe zu sammeln, der Kulturclub schon schön 50.000 Euro auf startnext: „Ohne Einnahmen können wir die laufenden Kosten nicht decken. Da staatliche Maßnahmen hier bei weitem nicht ausreichen, droht dem Club das Aus! Ein wichtiger Teil des Mainzer Kultur- und Nachtlebens mit über 450 Veranstaltungen im Jahr (davon über 150 Konzerte) würde wegbrechen“, so Betreiber Norbert Schön (Foto). Viele versuchen aktuell Gelder zu sammeln, nicht immer kommt ausreichend zusammen. Wer kann, spende jetzt.

Ein Kommentar “Mainzer Clubs sammeln Spenden – sonst droht das Aus

  1. Ich finde die derzeitige Situation auch nicht schön, schlage aber vor, dass so mancher Gastroinhaber sich erstmal von seinem X5 oder seinem Tesla trennen kann, bevor er die Crowd anbettelt.

    Just my few words.

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