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Ausstellung „Wir sind heute am Leben“ ab 16. Januar im Haus Burgund

In der Ausstellung Nous sommes vivants aujourd’hui setzt Gregory Olympio zwei Serien miteinander in Beziehung: auf der einen Seite eine Reihe von nach der Natur gezeichneten Landschaften, auf der anderen Seite ein Ensemble gemalter Personen seiner Fantasie, deren Körperhaltung und Einzigartigkeit den Eindruck vermitteln, sie hätten sich vom Maler porträtieren lassen. Zur Eröffnung spricht Dr. Ariane Fellbach-Stein, Referentin im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Gregory Olympio, 1986 in Lomé / Togo geboren, lebt und arbeitet in Besançon. Er wuchs in einer multikulturellen Familie mit Wurzel in Frankreich, Benin und Togo mit dem Gefühl auf, eine Art Brücke zwischen diesen Kulturen zu sein. Dabei spielt seine Arbeit von Zeit zu Zeit mit dem Begriff der Grenze, „ungefähre“ Konturen sind ihm jedoch lieber als die klare und exakte Strichführung. Gregory Olympio legt seinen künstlerischen Akzent auf Intuition und Spontaneität; seine Arbeit beschreibt ein beständiges Hin und Zurück zwischen dem Individuum und der Welt und zwischen dem Universellen und dem Persönlichen.

2018 wurde der Künstler im Rahmen des Kulturabkommens zwischen Burgund-Franche-Comté und Rheinland-Pfalz für das Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Balmoral in Bad Ems ausgewählt.

Dauer der Ausstellung: bis 28. Februar 2020. Öffnungszeiten: Mo-Do 9-18 Uhr, Fr 9-13 Uhr.

 

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