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Stadt erteilt Absage für Außenveranstaltungen am Fastnachtswochenende

Die Stadt Mainz und der Mainzer Carneval-Verein (MCV) haben sich heute in einer Runde mit OB Ebling, Ordnungsdezernentin Matz und MCV-Präsident Urban gegen Veranstaltungen mit Straßenfastnachtscharakter entschieden. Nach ausführlichen Gesprächen und Erörterungen zu den vom MCV geplanten Außenveranstaltungen rund um das Fastnachtswochenende (24. -27. Februar) verständigten sich die Stadt und der MCV darauf, von den Veranstaltungen abzusehen.

„Mit Blick auf die aktuell rasant steigenden Inzidenzen können wir es nicht verantworten, viele hunderte oder gar tausende Menschen in unserer Stadt zusammen kommen zu lassen und ein Fest zu feiern, das – selbst in kleinerer Ausprägung – überregional große Bedeutung und Anziehungskraft hätte. Hier geht die Sicherheit und Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger vor“, so Manuela Matz.

Die aktuell bis zum 11. Februar 2022 gültige Fassung der 29. Coronabekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz erlaubt aktuell die Zusammenkunft von maximal 1.000 Personen, wenn die Veranstaltung keinen überregionalen Charakter aufweist. Eine Gewährleistung und insbesondere Kontrolle des lediglich regionalen Charakters hätte den MCV als Veranstalter vor große logistische und finanzielle Herausforderungen gestellt.

Prof. Dr. Dr. Urban äußert sich bedauernd zur gemeinsamen Entscheidung: „Es ist sehr schade, dass die Pandemie uns auch dieses Jahr die Straßenfastnacht unmöglich macht. Aber mit nur 1.000 Personen – da kommt kein fastnachtliches Lebensgefühl auf und wird der Brauchtumsveranstaltung Fastnacht nicht gerecht. Außerdem wäre das wirtschaftlich nicht sinnvoll.“

„Wir danken dem MCV für die vielen tollen Vorschläge und Ideen, unser Brauchtum auch im dritten Pandemiejahr aufleben zu lassen. Ich freue mich über diese vierfarbbunten Initiativen und bedauere es sehr, dass auch 2022 die Fastnacht nicht wie gewohnt gefeiert werden kann. Die aktuellen Inzidenzzahlen und prognostizierten Entwicklungen der Omikron-Welle zwingen uns zu der Entscheidung gegen die Außenveranstaltungen. Ich kann alle Narren und Närrinnen nur einladen, die vielfältigen Online- und Streamingangebote der Vereine und Garden zu nutzen und so unser Brauchtum wenigstens ein bisschen zu leben“, so OB Ebling.

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