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Orange Days vom 25. November bis 10. Dezember in Mainz

Orange the World – Stand up for Women: Unter diesem Motto starten am 25. November die Orange Days 2020. Mit der Farbe Orange sagen wir am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, gemeinsam Nein zu geschlechts­spezifischer Gewalt. Studien zeigen, dass weltweit etwa jede dritte Frau während ihres Lebens Opfer von körperlicher und/oder sexueller Gewalt wird.

Die weltweite Kampagne wurde 1991 vom Women’s Global Leadership Institute ins Leben gerufen und macht 16 Tage lang auf die Benachteiligung von Frauen und geschlechts­spezi­fische Formen von Gewalt aufmerksam. Die nachhaltige Verwirklichung der Grund­rechte von Frauen steht dabei im Fokus. Die Dauer von 16 Tagen ist kein Zufall: Die Orange Days enden am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Die Zonta Clubs und die Soroptimist International Clubs in Deutschland lassen an diesem Tag ab 17 Uhr Gebäude ihrer Stadt orange leuchten und machen mit weiteren Aktionen auf das Thema aufmerksam.

In Mainz wird die Theodor-Heuss-Brücke ab 17 Uhr orange leuchten (in Kooperation mit dem Zonta Club Wies­baden). Ebenso erstrahlen die Pyramide an der A 60, die VIP-Lounge der Opel Arena, der Fastnachts­brunnen und das Staatstheater Mainz. Am Stadthaus an der Großen Bleiche erleuchtet eine Fenster­front in Orange. Die Malerin Christiane Schauder zeigt eine Auswahl ihrer Arbeiten in der „Zweistelle“ (Fuststraße) vor dem Schaufenster. Die Ausstellung läuft bis zum 6. Dezember.

Eine Plakataktion in 50 Bussen der Mainzer Mobilität und Plakate an 100 Litfaßsäulen machen vom 25. November an auf das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam. Die Initiative Catcalls of Mainz streicht Park­bänke am Rheinufer in Orange und beschriftet sie mit dem Schriftzug „Stoppt Gewalt an Frauen“. Alle aktiven Frauen aus den beteiligten Clubs werden an orangefarbenen Masken erkennbar sein. Unter dem #OrangeDaysMainz können alle Fotos, bspw. mit Maske auf einer Bank, eingestellt werden.

Mainzer Anlaufstellen für Frauen, die von Gewalt betroffen sind: der Frauennotruf Mainz, das Frauenhaus und die Interventions­stelle des Sozial­dienstes Katholischer Frauen, das MädchenHaus Mainz und Solwodi Mainz (Solidarität mit Frauen in Not).

Schirmherrin aller Mainzer Aktionen ist Staatsministerin Anne Spiegel.

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