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Mainzer FDP wagt Vorstoß zur Debatte um Gastronomie-Öffnung

Gastronomie, Hotellerie, Kultur – manche Branchen trifft es gerade extrem und komplett. Je länger die Schließungen anhalten, umso drängender werden die Probleme. „Die Mainzer Freidemokraten haben in den vergangenen Tagen strukturelle Themen, die der Gastronomie helfen könnten diskutiert und diese in die Debatte eingebracht. Aufgrund der gelockerten Regelungen bezüglich der Öffnung von Geschäften sollten wir nunmehr auch eine verantwortungsvolle Debatte über entsprechende Möglichkeiten für gastronomische Betriebe führen,“ sagt David Dietz, Kreis- und Fraktionsvorsitzender der FDP.
Natürlich dürften die ersten Erfolge nicht zu leichtsinnigem Verhalten führen, da jederzeit ein erneuter Anstieg der Infektionszahlen drohe und die Gefahr durch eine zweite Welle von Infizierungen eminent sei. „Nichtsdestotrotz dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass wir es mit massiven Grundrechtseinschränkungen zu tun haben, die immer wieder begründungsbedürftig sind. Die Existenzbedrohungen auch für die Gastronomie sind immens. Perspektiven zu eröffnen, diese Betriebe behutsam wieder öffnen zu können muss daher auch Teil unserer Krisenstrategie sein,“ betont Dietz.

Vorstellbar sei beispielsweise bei steigenden Temperaturen Außengastronomie zuerst zu öffnen, Mindestabstände zwischen den Tischen zwingend einzuhalten, verpflichtend einen Mund-Nasen-Schutz bei Besuch der Gastronomie zu tragen und zunächst nur einfach zubereitete Speisen und Getränke anzubieten. „Grundlage für eine entsprechende Öffnung eines Betriebes sollte in jedem Fall ein vorgelegtes Präventiv- und Hygienekonzept sein, das mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden könnte.“

Nach wie vor müsse gelten, die Infektionsbrücken in der Bevölkerung so weit zu reduzieren, dass entsprechende Intensivplätze in den Kliniken ausreichend zur Verfügung gestellt seien.

„Auf der anderen Seite müssen wir auch dafür Sorge tragen, dass Selbstständige und Angestellte nicht vor dem wirtschaftlichen und finanziellen Aus stehen,“ so Dietz abschließend.

Ein Kommentar “Mainzer FDP wagt Vorstoß zur Debatte um Gastronomie-Öffnung

  1. Klar, einen Mund-Nasen-Schutz tragen 🙂 Das macht natürlich Sinn: den muss man bei einfach zubereiteten Speisen und Getränken nämlich nicht abnehmen, gell. Bei den etwas anspruchsvoller zubereiteten Speisen müsste man das, daher wird es die Gastronomen erst mal retten, wenn auf der Terasse 5 Personen bei Wasser und Brot sitzen.
    Warum also nur einfach zubereitete Speisen und Getränke und was dar ich unter „einfach zubereiteten Getränken“ verstehen?? Macht es bei dem geforderten Präventiv- und Hygienekonzept einen Unterschied, was ich nun esse oder trinke und wie aufwendig es zubereitet ist?? Bei nüchterner Betrachtung der Zahlen muss man schlussendlich fragen, ob das ganze uns aufgezwungene Regelwerk einen Sinn macht. Und…. schön liebe FDP dass auch ihr mittlerweile erkannt habt, dass wir es mit massiven Grundrechtseinschränkungen zu tun haben.

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