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LED-Beleuchtungstest in Mainzer Oberstadt


Die Stadtwerke führen in der Oberstadt eine LED-Teststrecke durch. Es sollen LED-Leuchten ermittelt werden, die sich positiv bewähren und für einen weiteren Einsatz geeignet sind. Mit neuer Lichttechnik und einem ökonomischen Umgang mit Licht soll der Energieverbrauch und die Kosten sinken für die öffentliche Beleuchtung. Parallel dazu steht bis Ende 2015 der bundesweite Austausch aller mit Quecksilberdampflampen (HQL) betriebenen Leuchten an. Auch die Bürger werden in das Projekt miteinbezogen: Das Stadtplanungsamt befragt die Anwohner der Teststrecke zweimal zur Beleuchtung der Teststrecke.

LED sind hocheffektive Leuchtmittel, besitzen eine hohe Langlebigkeit und können durch ihren vergleichsweise geringen Energiebedarf und der damit einhergehenden Reduzierung des CO2-Bedarfs einen erheblichen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz leisten.

Im Rahmen der Teststrecke sollen in einem geeigneten Testgebiet über einen angemessenen Zeitraum zwölf unterschiedliche LED-Straßenleuchten im Einsatz getestet werden. Als Testgebiet wurde ein Bereich in der Oberstadt ausgewählt: Weidmannstraße und Niklas-Vogt-Straße. In diesem Gebiet können möglichst viele verschiedene Leuchtenmodelle in einem kompakten Gebiet zum Einsatz kommen. Die Teststrecke erstreckt sich über zehn Wohnwege mit max. je fünf Leuchten und Lichtpunkthöhen von ca. vier Meter sowie die Anliegerstraße mit Lichtpunkthöhen von circa sechs Meter. Die Auswahl der LED-Leuchten, die getestet werden sollen, nehmen das Stadtplanungsamt und die Stadtwerke Mainz Netze GmbH aus finanziellen, technischen sowie gestalterischen Gesichtpunkten gemeinsam vor.

Zudem weist das Gebiet die veraltete Quecksilberdampfbeleuchtung (HQL) auf, die im Zuge des bereits laufenden Programms des HQL-Austauschs ohnehin erneuert werden muss. Aufgrund der damit verbundenen Synergien lassen sich Kosten optimieren. In den kommenden Monaten wird im Testgebiet die vorhandene, veraltete Straßenbeleuchtung durch moderne LED-Leuchten ausgetauscht. Die technische Überwachung der Anlagen erfolgt durch die Stadtwerke.

Auch die Bürger werden in das Projekt miteinbezogen: Das Stadtplanungsamt befragt die Anwohner der Teststrecke zweimal zur Beleuchtung der Teststrecke. Zunächst wird in den nächsten Tagen jeder Haushalt im Testgebiet einen Fragebogen erhalten, um die Situation der vorhandenen Beleuchtung zu bewerten. Sobald die LED-Leuchten installiert wurden, folgt ein zweiter Fragebogen.

Die Gesamtkosten für die Umsetzung der LED-Teststrecke inklusive des Kaufs und der Installation der Testleuchten sowie die Betreuung der Maßnahme durch entsprechende lichttechnische Messungen betragen ca. 120.785 Euro.