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Kunstaktion „Rettungsgasse“ weist am 24. September auf das Schicksal Geflüchteter hin

Für die Kunstaktion „Rettungsgasse“ gestaltete Ulrich A. Fay, Steinmetz und Steinbildhauermeister sowie Fachbereichsleiter an der Handwerkskammer Rheinhessen, Rettungswesten aus Sandstein, um sie im öffentlichen Raum auszustellen.
Einführung auf den Grünflächen am Fischtorplatz beginnt um 17 Uhr. Die Aktion will auf das Schicksal Geflüchteter aufmerksam machen, die ihren Weg über das Mittelmeer nach Europa suchten. In den Medien waren seit 2015 immer wieder Bilder von Geflüchteten mit Rettungswesten zu sehen, mittlerweile sind solche Aufnahmen zu Ikonen geworden, gerade auch das Foto des ertrunkenen Jungens Alan Kurdi, dessen Leichnam an der türkischen Mittelmeerküste angeschwemmt worden war.

Hierin liegt einer der Grundgedanken des Projektes: trotz Rettungswesten, ertrinken immer wieder Menschen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer. Stein als Material für die Rettungswesten zu verwenden, spiegelt genau das wider: Stein als das Gegenteil von schwimmfähig.

Nach der Begrüßung durch Cornelia Dold, Leiterin des Hauses des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz Mainz, wird Carlos Wittmer als Leiter des Büros für Migration und Integration und Integrationsbeauftragter der Landeshauptstadt sprechen, ehe Ulrich A. Fay eine thematische Einführung zu seinem Projekt, der Idee, der Namensgebung und der Umsetzung geben wird.

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