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Kreative Allianz: Staatstheater zeigt „Rob“ ab 13. März im Leibniz-Zentrum für Archäologie

Foto: Staatstheater Mainz

Theater im Museum, Schauspiel im noch unberührten Raum – während noch die Arbeiten am Leibniz-Zentrum laufen, haben sich das Forschungsinstitut und Theater für eine künstlerische Kooperation zusammen getan. Weitere Stücke sollen in Zukunft in der Neutorstraße (hinter Museum für antike Schifffahrt/Cinestar) gezeigt werden. Zum Auftakt läuft „Rob“.

Eine obskure Gemeinschaft hat sich zusammengefunden, um in einer nicht weniger obskuren Zeremonie eines toten Serienmörders zu gedenken: Rob. Er selbst tritt nicht in Erscheinung und wird dennoch lebendig durch die Erzählungen und Erinnerungen seiner Familie, seiner Bewunderer, seiner Opfer und anderer Zeugen seines Lebens. In vielen Fragmenten setzt sich ein schillerndes Bild zusammen über einen, der viele Widersprüche in sich zu vereinen scheint: ein monströser Killer und ein Liebhaber des Schönen und Guten, ein angebeteter Guru, ein Held und Mythos und ein Sündenbock für all das Böse in der Welt. Ausgehend vom Fall des italienischen Serienmörders Roberto Succo in den 80er Jahren und dessen dramatischer Bearbeitung von Bernard-Marie Koltès aus dem Jahr 1990 hat Efthymis Filippou einen absurden, abgründigen und zugleich urkomischen Theatertext geschrieben.

Weitere Infos & Tickets: www.staatstheater-mainz.com/web/veranstaltungen/schauspiel-21-22/rob

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