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Konzert: NOA am 5. Mai in der Synagoge

Die israelische Sängerin und Liedermacherin NOA spielt ein Konzert in der neuen Synagoge.

Ihr neues musikalisches Projekt heißt ›Letters to Bach‹ und wurde von Quincy Jones produziert. Es handelt sich um 12 Instrumentalstücke von Bach, zu denen Noa Texte auf Englisch und Hebräisch geschrieben hat.

Als sie ihre ersten Meriten hierzulande sammelte, da war sie noch fast unbewaffnet. Da stand sie im Hamburger Stadtpark als Support von Pat Metheny auf der Bühne hinter ihren Congas und sang zum Rhythmus dort im Norden bislang nie vernommene Weisen. Danach wunderte sie sich über den tosenden Applaus und vielleicht auch darüber, dass Metheny lieber eine halbe Stunde wartete, bis das Publikum sich beruhigt hatte und er sich auf die Bühne traute.

Diese Zeiten sind zwar vorbei, nicht aber jene schwer zu beschreibende Faszination, die von Noa noch immer ausgeht. Sie trat mit ihrem Gitarristen Gil Dor im Duo auf, mit George Benson, Zucchero und Stevie Wonder, sie scharte Bands um sich und zuletzt sogar ganze Symphonieorchester. Zentrum aber blieb immer ihre Stimme, blieben ihre präzisen und doch nie glatt gebürsteten Intonationen. Ein Freund sagte uns einmal bei einem Konzert der Israelin, wer Noa noch nie habe erleben dürfen, der wisse gar nicht, was Singen bedeuten und bewegen könne. Wir ließen unsere Erinnerungen an ihre Konzerte Revue passieren und legten dem Freund die Hand auf seine Schulter.

Einlass: 18 Uhr

Beginn: 19 Uhr

Tickets ab 30,10 Euro

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