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Kammerspiele: Premiere der Tragikomödie „Vater“ am 13. Oktober (bis Dezember)

Foto: Mainzer Kammerspiele

Als erste Produktion der Spielzeit feiert das Theaterstück Premiere. Die Verfilmung von Florian Zeller wurde 2021 mit einem Oscar ausgezeichnet. Das dem Film zugrunde liegende gleichnamige Theaterstück ist nun erstmals in der Rhein-Main-Region zu sehen.

Florian Zeller erzählt seine Geschichte konsequent aus der Perspektive des Vaters, des ungläubig Betroffenen, als eine tragische Farce, in die sich der alte Mann immer mehr verheddert, 15 raffiniert verschachtelten Szenen – ein Vexierspiel von Wahn und
Wirklichkeit, in dem André, mal Maulheld, mal frech und gewitzt, staunend und bangend auf all das ihm nun Befremdliche blickt, seien es die Veränderungen in seiner Wohnung oder die bei seinen Mitmenschen: seine Tochter Anne, ihr Lebenspartner Pierre, Laura, die hübsche neue Pflegerin, die Krankenschwester und der Pfleger, die ihm wie Spukgestalten in einem Strudel von Verdacht und Verrat erscheinen, bis er am Ende aufgibt und nach seiner Mutter ruft: „Mama, ich will weg von hier. Ich will, dass man mich hier wegholt. Ich will nach Hause.“
Ein theatralisches Spiegelkabinett, überraschend, schräg, beängstigend, aber auch komisch und schrill: ein alter Mann auf der Spurensuche nach sich selbst, gerät in eine Welt, in der seine Biografie und Beziehungen nicht mehr gelten, weil diese Welt, in der sie entstanden sind, im Verlöschen ist.

PREMIERE
DO 13. Oktober
Beginn: 20 Uhr
FR 14. Oktober
SA 15. Oktober
Beginn: 20 Uhr
DO 08. November
FR 09. November
SA 10. November
Beginn: 20 Uhr
FR 16. Dezember
SA 17. Dezember
Beginn: 20 Uhr
Eintrittspreis: 24 € *
Dauer: 100 Min. plus Pause
Regie:
Oliver Blank
Regieassistenz:
Davina Pohl
Bühnenmusik:
Thilo Zetzmann
Mit:
Theresa Fassbender
Yvonne Rennert
Alina Stemmerich
Oliver Blank
Horst Krebs
Axel Schwenk

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