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Gutenberg-Museum: Bund, Land und Stadt finanzieren Studie paritätisch zu einem Drittel

Der Stadtrat hat heute mit der Verabschiedung des Doppelhaushaltes auch seine Zustimmung zur Teilfinanzierung der mit Kosten von 250.000 Euro veranschlagten Machbarkeitsstudie zum Neubau des Gutenbergmuseums am vorhandenen Standort gegeben. Insgesamt wurden für das Gutenberg-Museum 4,7 Mio. Euro im Doppelhaushalt 2021/2022 eingestellt. Damit steht der Beauftragung der Studie mit einer Drittelfinanzierung aus Bund, Land und Stadt nichts mehr im Wege. (Foto: Carsten Costard)
Mit Schreiben vom 11. Dezember 2020 hatte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU), OB Michael Ebling (SPD) wissen lassen, dass der Deutsche Bundestag eine finanzielle Beteiligung an der Machbarkeitsstudie mit bis zu 84000 Euro aus dem Bundeshaushalt befürworte. „Die Notwendigkeit eines angemessenen, zukunftsweisenden baulichen Rahmens für das Haus sowie einer Stärkung zeitgemäßer Formen der Präsentation und Wissensvermittlung stehen außer Frage“, betont Staatsministerin Grütters und ergänzt, die Teilfinanzierung sei als Anreiz vor Ort zu verstehen, „eine zukunfts- und tragfähige Struktur für das Museum zu schaffen.“

Der Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur  des Landes Rheinland-Pfalz, Konrad Wolf (SPD), hatte zuvor in engem Kontakt zu Grütters gestanden und für das gemeinsame Projekt geworben. Bereits am Dienstag hatte der rheinland-pfälzische Landtag in seinem Haushaltsplenum beschlossen, ein Drittel der Kosten der Machbarkeitsstudie zu übernehmen. 84.000 Euro wurden hierfür vorgesehen. „Gutenberg und sein Wirken haben Weltgeltung. Nun wollen wir auch mit den passenden Rahmen diese Rolle in Mainz darstellen. Wir als Landesregierung unterstützen daher gerne die Machbarkeitsstudie zur Zukunft des Gutenberg-Museums in unserer Landeshauptstadt“, so Minister Konrad Wolf.

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Diese gemeinsame Kraftanstrengung ist ein verheißungsvolles Signal für die künftige Entwicklung des Hauses. Wir wollen den Neubau des Weltmuseums der Druckkunst entschlossen auf den Weg bringen. Der Planungsbeginn für die Neugestaltung ist für die erste Jahreshälfte 2022 avisiert – unser Wunsch ist es, Ende 2023 mit dem Neubau zu beginnen. Dazu stellt die Machbarkeitsstudie die Startbasis dar. Die Drittelfinanzierung ist ein starkes Signal. Auf lange Sicht wollen wir das Haus gern in eine neue Trägerkonstruktion kleiden und wir sind gern bereit, uns dahingehend zu öffnen.“

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