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Demo gegen öffentliche Gelöbnisse der Bundeswehr am 12. November

Und während weltweit aufgerüstet wird, veranstaltet die Bundeswehr bundesweit sechs öffentliche Gelöbnisse. Anlass ist der Gründungstag der Bundeswehr. Dagegen protestiert u.a. die deutsche Friedensgesellschaft Mainz am Dienstag, 12. November ab 16 Uhr auf dem Gutenbergplatz.

Zur Kundgebung rufen auf: Antirassistischer Arbeitskreis (ARAK) Mainz; Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier; attac Mainz; Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) LV Rheinland-Pfalz, Gruppen Ahr-Rhein-Eifel, Mainz, Trier; DKP Mainz; Friedens- und Zukunftswerkstatt; Zeitschrift Graswurzelrevolution; Kampagne „Krieg beginnt hier“; Die LINKE Mainz/Mainz-Bingen; Linkswärts e.V.; Medieninitiative Mainz/Wiesbaden Radio Quer; SDAJ Mainz

Die jeweils aktuellsten Informationen zum Protest gegen das Gelöbnis
sowie Links zu Hintergrundinformationen über frühere Gelöbnisse in Mainz und die jeweiligen Gegenaktionen sind hier zu finden:
www.dfg-vk-mainz.de/aktuell/geloebnix19/

Öffentliche Gelöbnisse sind politische Demonstrationen
– für die Auslandseinsätze der Bundeswehr
– für eine kriegerische Außenpolitik
– für die Militarisierung der Gesellschaft
– für die gigantische Steigerung der Rüstungsausgaben, während für Bildung, Soziales, Umweltschutz und Infrastruktur das Geld fehlt

Die Demonstranten sagen:
Nein zur Militarisierung der Gesellschaft!
Nein zu den Auslandsinterventionen und Kriegen von NATO und Bundeswehr!
Kein Werben fürs Sterben!
Für friedliche und gewaltfreie Konfliktlösung

* Zum Auftakt wird Prof. Dr. Gerhard Trabert vom Verein Armut und Gesundheit in seiner Rede zu Krieg und „Kollateralschäden“ daran erinnern: „Krieg tötet immer auch Zivilisten!“

* Wolfgang Borcherts berühmten Text „Da gibt es nur eins – sag Nein“ hat Markus Pflüger von der Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier aktualisiert. Er sagt Nein zu Krieg und zu diesem Gelöbnis. Die Rede wird vorgetragen von Florian Elz von der LINKEN.

* Georg Schumacher vom Antirassistischer Arbeitskreis (ARAK) und der LINKEN fragt, warum sich die Bundeswehr auf der Zitadelle versteckt, obwohl doch die Gelöbnisse die Verbundenheit zur Bevölkerung demonstrieren sollen.

* Tina Gewehr von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK Mainz) sagt: „Meine Söhne geb ich nicht!“

* Dr. Gernot Lennert, Landesgeschäftsführer der DFG-VK wendet sich gegen militärische und zivile Zwangsdienste, die von Kramp-Karrenbauer befürwortet werden.

* Willfried Jaspers (DFG-VK Mainz/ ARAK) erinnert daran: „Krieg ist der größte Klimakiller.“

* Über Nazis und die Bundeswehr spricht Franz Nadler von der DFG-VK Offenbach.

Die Kundgebung wird musikalisch begleitet von Rüdi Lameng.

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Die Reden im Überblick:

Prof. Dr. Gerhard Trabert (Verein Armut und Gesundheit in Deutschland): Krieg und „Kollateralschäden“. Krieg tötet immer auch Zivilisten!

Markus Pflüger (AG Frieden Trier)/ Florian Elz (Die LINKE Mainz/Mainz-Bingen): Sag Nein!

Tina Gewehr (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Mainz): Meine Söhne geb ich nicht!

Willfried Jaspers (ARAK/ DFG-VK Mainz): Krieg ist der größte Klimakiller

Dr. Gernot Lennert (Landesgeschäftsführer der DFG-VK Rheinland-Pfalz): Nein zu militärischen und zivilen Zwangsdiensten!

Franz Nadler (Connection e.V./ DFG-VK Offenbach): Nazis und Bundeswehr

Georg Schumacher (ARAK / Die LINKE Mainz/Mainz-Bingen)
Tarnen, täuschen, verstecken. Die Bundeswehr versteckt sich auf der Zitadelle

Die Redetexte werden, sobald sie vorliegen, auf der Homepage der DFG-VK Mainz veröffentlicht.
www.dfg-vk-mainz.de/aktuell/geloebnix19/

 

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