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Darknet – Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert – am 25. März

Am Montag, 25. März um 18.30 Uhr zum lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zu Vortrag und Diskussion zum Thema „Darknet – Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert“ nach Mainz ein.
Im Gerty-Spies-Saal der LpB (Am Kronberger Hof 6) zeigt Technologiejournalist Stefan Mey die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Nutzung des Darknet und präsentiert die sich daraus ergebenden ethischen und politischen Fragen. Der Eintritt ist frei!

Stefan Mey
berichtet in Medien wie heise online, iX, Spektrum.de, Fluter.de und Le Monde Diplomatique, was die Digitalisierung für unsere Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bedeutet.
In Halle an der Saale geboren, studierte er an der Uni Halle, der Uni Postdam und der FU Berlin Publizistik und Soziologie. Seine Magisterarbeit handelte von der „Ökonomie von Blogs“. Zu seinen Spezialthemen gehören u.a. Bitcoin und Blockchain, Spam, Smartphones und das Darknet.
Zum Darknet erschien 2017 von ihm das Sachbuch „Darknet – Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert“.

Darknet
kennen viele nur aus Berichten zu Skandalen.
Doch in der Informatik bedeutet es einfach ein „Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk“, in dem die Nutzenden ihre verschlüsselten Verbindungen untereinander manuell herstellen. Angriffe mit Zugriff auf das Netzwerk sind so erschwert. Umgangssprachlich wird der Begriff heute oft allgemein für anonymisierte, zensurfreie und Nutzer-zu Nutzer verschlüsselte Netzwerke verwendet, die wie TOR auch einladungsfrei (und damit weniger sicher) funktionieren.
Die Darknet-Technik hilft Menschen in aller Welt anonym und zensurfrei zu kommunizieren. Und dies nutzen nicht nur Kriminelle, sondern auch Journalisten, Menschenrechtsorganisationen und Whistleblower.

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