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SPD und Freifunk fordern mehr WLAN für Geflüchtete

Die Verlierer der Pandemie sind vor allem die sozial Schwachen – etwa beim Thema „Schulen“ die Migranten, die weder Geräte noch genügend (Deutsch)Kenntnisse besitzen, um mithalten zu können. Nicht einmal W-Lan steht mancherorts zur Verfügung. Die SPD fordert hier nachzubessern: „Es ist unbestritten, dass den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkünfte schnell und unbürokratisch geholfen werden muss, damit sie freien Zugang zum Internet haben“, macht Myriam Lauzi, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Stadtrat deutlich. „Besonders die schulpflichtigen Kinder benötigen den Internetzugang, damit sie auch in Pandemie-Zeiten am digitalen Unterricht teilnehmen können.“ Schon jetzt sei es aber auch möglich, dass Kinder und Jugendliche die Jugendzentren sowie weitere Orte der Gemeinwesenarbeit zur Lernunterstützung nach vorheriger Anmeldung aufsuchen können und dort die Möglichkeiten des Internetzugangs haben. (mehr …)

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Frauenleben in Magenza – Neuaufgelegte Broschüre des Frauenbüros draußen

Magenza, das jüdische Mainz, war und ist immer auch weiblich und 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland heißt auch 1700 Jahre jüdisches Frauenleben in Deutschland. Passend zu diesem Festjahr 2021 und zum 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, hat das Frauenbüro die 2010 erstmals erschienene Veröffentlichung „Frauenleben in Magenza“ vollständig überarbeitet und neu aufgelegt.
Bei Abholung im Foyer des Stadthauses Große Bleiche ist die Broschüre kostenlos erhältlich. Gegen Einsendung von 1,55 Euro in Briefmarken kann sie auch verschickt werden. (mehr …)

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Citymanager Mainz – der nächste bitte

Vor gut einem Jahr wurde im September 2019 der neue Citymanager Dominique Liggins vorgestellt. Er beerbte den „alten“ Citymanager Jörg Hormann, der auch nur kurzfristig in Mainz verweilte. Nun ist auch Dominique Liggings Geschichte für das Amt und die Stelle, die erstmalig zwischen der Mainzer Werbegemeinschaft und Mainz Citymanagement e.V. angesetzt war. Dabei liefere Liggings gerade in letzter Zeit gute Impulse und entpuppte sich beinahe schon als Corona-Krisen-Manager. Den Vereinen gefiel es offenbar trotzdem nicht. Die Vorsitzende des Vereins, Anja Obermann, teilte am Donnerstagabend mit, die Trennung erfolge „aufgrund von unterschiedlichen Vorstellungen zur Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses.“ (mehr …)

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Nächstes „Open Ohr-Festival“ voraussichtlich vom 21. bis 24. Mai

Mit dem 47. OPEN OHR Festival, das vom 21. bis zum 24. Mai auf der Zitadelle in Mainz stattfinden wird, möchte die Freie Projektgruppe Raum für Diskussionen rund um das Thema Familie bieten. Unter dem Titel „Lasst uns bunte Banden bilden!“ soll sich mit dem Thema über vier Tage lang intensiv und auf vielfältige Weise beschäftigt werden. (mehr …)

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„Klimaentscheid Mainz – MainzZero“ geht an den Start

Parents for Future (P4F) Mainz haben als Teil der For Future-Bewegung im letzten Sommer ein Bürgerbegehren für Mainz auf den Weg gebracht. Unter dem Titel „MainzZero – Klimaentscheid Mainz“ werden ab sofort Unterschriften, um einen Bürgerentscheid gemäß §17a der Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz zu beantragen. „Wir stellen uns der Verantwortung, die der Klimawandel uns als Bürger – auch als Chance zu Veränderungen in allen Lebensbereichen – mit auf den Weg gibt und gestalten unser Gemeinwesen aktiv und vor allem nachhaltig“, so P4F Mainz. Handeln statt viele Worte lautet die Maxime der parteiunabhängigen Gruppe. „Uns verbindet die Sorge um die Zukunft unserer Stadt, unserer Kinder, Enkel und unserer Umwelt. Uns eint aber auch der Wille zum Wandel und das Wissen, dass wir jetzt – und nicht erst morgen oder in einem Jahr – noch etwas tun können.“ Und das Heft des Handelns auch in die Hand nehmen müssen, da die Zeit, in der Veränderungen noch möglich sind, unaufhaltsam läuft. (mehr …)

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Stadt-Gremien während Corona als Videokonferenz – live für jeden

Auch die Stadt kann nun über Videokonferenz Entscheidungen treffen. Durch die Änderung der rheinland-pfälzischen Gemeindeordnung (§ 35 Abs. 3 GemO) ist es ausnahmsweise möglich. Das bisherige Zustimmungserfordernis der zuständigen Aufsichtsbehörde ist Ende 2020 entfallen, so dass die Kommunen selbst entscheiden können, wie Gremiensitzungen während der Pandemie durchgeführt werden. OB Ebling hat im Einvernehmen mit den Mitgliedern des Stadtvorstandes festgelegt, dass städtische Gremiensitzungen, in denen Beratungen und Vorberatungen stattfinden, ab jetzt auch als Videokonferenzen durchgeführt werden können. Hierfür wird die Anwendung „Cisco WebEx“ genutzt. „Sitzungen per Videokonferenz bleiben aber die Ausnahme, sie können und sollen nicht dauerhaft die herkömmliche Arbeit der kommunalen Gremien in Form von Präsenzsitzungen ersetzen“, betont der OB.
Für interessierte Bürger und Medienvertreter werden die Sitzungen als Livestream auf der Homepage der Stadt übertragen: Ausschusssitzungen unter www.mainz.de/ausschuesse-live Ortsbeiratssitzungen unter www.mainz.de/ortsbeiraete-live

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Neues Wohnprojekt „Elements“ am Zollhafen: knapp eine halbe Million und aufwärts

Auch das österreichischen Bau- und Immobilienunternehmen SORAVIA entwickelt im Zollhafen drei Gebäude mit insgesamt 39 Wohnungen, die voraussichtlich im Frühjahr 2022 bezugsfertig sein sollen: das „gehobene Neubau-Wohnprojekt Zollhafen Elements“, direkt an der Marina gelegen. Interessenten können die Wohnungen ab sofort erwerben. Der Vertrieb erfolgt durch Heger & Fuhr Real Estate aus Wiesbaden. (mehr …)

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Corona-Schutzimpfungen schreiten fort – Kampagne #IchLassMichImpfenRLP für Impfbereitschaft in Pflege

Seit Beginn der Impfungen in Rheinland-Pfalz am 27. Dezember sind rund 36.500 Menschen im Land geimpft worden. Stand 11. Januar wurden 19.481 Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen geimpft; die Impfungen verteilen sich auf 10.083 Bewohner sowie 9.398 Mitarbeiter, dazu kommen 7.695 Impfungen von Personal in Krankenhäusern. In den Impfzentren wurden seit dem Start 9.290 Personen geimpft. (mehr …)

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Fitness- und Gesundheitsbranche mit offenem Brief für die Politik

In einem offenen Brief hat der Deutscher Sportstudio-Verband (DSSV) sich heute an die zuständigen Bundes- und Landesministerien gewandt, um den politisch Verantwortlichen die Auswirkungen des Lockdowns vor Augen zu führen:

„Als Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen möchten wir Sie zur aktuellen Branchensituation informieren und die Politik alarmieren. Wir haben bereits im November vergangenen Jahres als DSSV mittels unserer Forderung nach einem branchenspezifischen Nothilfeprogramm darauf aufmerksam gemacht, dass wir mit einem Milliardenschweren Branchen-Verlust rechnen.
Die Lage hat sich seitdem zugespitzt und ist mittlerweile als äußerst prekär zu bewerten. Aufgrund der erneuten Schließung der Fitness- und Gesundheitsanlagen im vergangenen November sind unsere Betriebe insgesamt nun mehr als 5 Monate ohne echten Umsatz. Eine Aussicht auf Wiedereröffnung wurde bis dato nicht gestellt. (mehr …)

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Mainz pendelt sich „wieder“ bei Inzidenz um die 150 ein

Die Corona-Inzidenz Mainz pendelt sich aktuell wieder bei um die 150 ein (Stand heute: 145). Dies ist in etwa der Wert, bei dem Mainz auch vor Weihnachten stand. Zuvor lag die Landeshauptstadt Anfang Dezember bei Werten zwischen 180-200. Diese konnten jedoch u.a. durch die beiden letzten Lockdowns gedrückt werden. Um den Jahreswechsel herum lag der Wert unter 100, was auch an der geringeren Zahl der Tests lag.
Ein 15km-Radius bleibt damit eher unwahrscheinlich und ist auch für OB Ebling das letzte Mittel, so die Allgemeine Zeitung:  „Ich hoffe sehr, dass wir diese Maßnahme niemals anwenden müssen. Nach meinem Verständnis wurde diese Corona-Leine vor allem eingerichtet, um den Tagestourismus einzuschränken. Es geht also eher um große Einzugsräume.“ (Zahlen: Land RLP)

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Landesverdienstorden RLP gehen an drei „Mainzer“

Ministerpräsidentin Dreyer hat sechs Frauen und Männer für ihr Engagement mit dem Landesverdienstorden ausgezeichnet. Die Ordensträger wurden einzeln nacheinander eingeladen. Der Landesverdienstorden ist die höchste Auszeichnung des Landes. Um dieses Zeichen der Anerkennung würdig hervorzuheben, ist die Zahl auf 800 Ordensträger  begrenzt.
Geehrt wurden u.a. Gisela Abts, Prof. Claudia Eder (Hochschule für Musik) und Friedhelm Schindler (Jugendschutz.net). (mehr …)

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Gutenberg-Uni bleibt bis auf Weiteres im Notbetrieb

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) bleibt weiterhin im Notbetrieb. Entsprechend den Regelungen der 15. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz und in Abstimmung mit der Landesregierung und den anderen Hochschulen ermöglicht die JGU ihren Studierenden aber die Teilnahme an Prüfungen: „Die Universität versteht dies als Angebot im Interesse von Studierenden“, erklärt der Präsident der JGU, Prof. Dr. Georg Krausch. „So steht es jedem Studierenden frei, sich zur Prüfung an- bzw. abzumelden.“ Darüber hinaus ermöglicht die JGU virtuell nicht ersetzbare Praxisveranstaltungen ebenso wie die Durchführung nicht aufschiebbarer, die Nutzung der universitären Infrastrukturen voraussetzender Forschungsarbeiten. Die Details regeln die jeweiligen Fachbereiche in eigener Zuständigkeit und informieren die Studierenden entsprechend. Der Verzicht auf die Teilnahme an Prüfungen und Praxisveranstaltungen hat keine Nachteile zur Folge. Die Prüfungen bzw. Veranstaltungen müssen allerdings zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden, was zur individuellen Verlängerung der Studienzeit führen kann (mehr …)