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Ausstellung: Ali Mitgutsch-Bücher im Gutenberg-Museum

Das „Riesenbilderbuch“ von Ali Mitgutsch. (© Gutenberg-Museum / Ravensburger)

Das Gutenberg-Museum zeigt zu Ehren des Illustrators, der am 10. Januar verstorben ist, eine Auswahl seiner Bücher im zweiten Obergeschoss. Außerdem darf in dem „Riesenbilderbuch“, das sieben der schönsten so genannten „Wimmelbilder“ auf mehr als 40 x 60 Zentimeter großen Pappseiten zeigt, nach Herzenslust geblättert und gespielt werden! Die Vitrinenausstellung ist zu sehen bis Freitag, 12. März.


Die rund 70 von Mitgutsch geschaffenen „sich selbst erzählenden Bilderbücher“, wie er selbst seine meist als „Wimmelbücher“ bezeichneten Werke nennt, vermitteln Kindern auf Doppelseiten umfassenden Bildern anschaulich und detailreich lebendige Szenen aus Dorf, Stadt, Land oder Arbeitswelt. Damit greife Mitgutsch eine bildnerische Tradition des 16. Jahrhunderts auf, erklärt Prof. Dr. Maria Linsmann, die im Gutenberg-Museum die Bilderbuchsammlung betreut. „Das Verfahren hat bereits etwa Pieter Bruegel der Ältere in seinem berühmten Gemälde „Der Turmbau zu Babel“ aus dem Jahre 1563 angewandt.“ ergänzt Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig. Die nun gezeigten Bücher von Ali Mitgutsch sind Teil der umfangreichen Sammlung von historischen und modernen Kinderbüchern des Gutenberg-Museums. Eine repräsentative Auswahl ist dauerhaft im 2. Stock ausgestellt.

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