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Alles rund um den Rosenmontagszug

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Auch 2015 feiern die Mainzer trotz Verkehrsproblemen mit zahlreichen Gästen zum 114. Male seit 1838 die Straßenfastnacht mit einem der populärsten Umzüge Deutschlands. Wie in jedem Jahr sei bereits einleitend darauf verwiesen, dass alle Anwohner in der Neustadt gebeten werden, die aufgestellten Halteverbots-Beschilderungen zu beachten und ihre Fahrzeuge am Rosenmontag sowie im Vorfeld des Jugendmaskenzugs (Samstag, 14. Februar) aus dem Aufstellungsbereich sowie entlang des Zugweges als Beitrag für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung frühzeitig zu entfernen. Ansonsten: Der Zugweg bleibt unverändert! Zugstrecke: Josefstraße – Boppstraße – Kaiserstraße – Stadthaus – Kaiserstraße (rund um Christuskirche) – Bauhofstraße – Große Bleiche – Große Langgasse – Ludwigsstraße – Theater/ Gutenbergplatz – Domplätze – Rheinstraße – Holzhofstraße / Schifffahrtsmuseum – Weißliliengasse  bis Ludwigsstraße – Schillerplatz / Fastnachtsbrunnen – Schillerstraße. Ende des Zuges: Münsterplatz in Richtung Binger Straße / Bahnhofstraße.

Für Elke Schmitt, Leiterin des Verkehrsüberwachungsamtes, und ihre Mitarbeiter/innen beginnt der Rosenmontag auch im Jahre 2015 in aller Herrgottsfrühe: Gegen 6.15 Uhr bereitet Schmitt die Anwohner im Aufstellungsbereich „traditionell“ aus dem rollenden Auto heraus per Lautsprecher bereits auf das Kommende vor – und ersparte damit in den vergangenen Jahren vielen Anwohnern ein teures, „zu spätes“ Erwachen… – Die Kontrollen beginnen auch in diesem Jahr bereits ab 5.00 Uhr früh.

Wer zu dieser Zeit noch sein Fahrzeug in den Bereichen Goethestraße – Kreyßigstraße – Josefstraße – Boppstraße – Kaiser Wilhelm-Ring – Nackstraße – sowie den angrenzenden Straßen des Aufstellungsbereiches der Zugstrecke und der notwendigen Rettungswege abgestellt hat und die Tage zuvor bereits aufgestellten Haltverbotsschilder für den Rosenmontag ignoriert, muss spätestens ab 6.30 Uhr mit dem Abschleppen des Fahrzeugs rechnen.

Im  Aufstellungsbereich finden sich vor Zugbeginn die rund 9500 Aktiven zusammen, werden Gruppen, Motivwagen und Pferde über Stunden koordiniert peu á peu in den Zug eingewiesen. Anwohner sollten sich beeilen, denn der „Schmitt’sche Weckruf“ bleibt auch 2015 zumeist die „letzte Chance“, dem Abschlepphaken noch zu entgehen. Wer daher entspannt ausschlafen möchte, sollte sein Fahrzeug bereits am Vortag gezielt außerhalb dieses Areals abstellen.

Elke Schmitt bittet die Autofahrer auch 2015 eindringlich, die Beschilderungen zu beachten, um unnötige Unannehmlichkeiten und Kosten durch Verwarnungen / ein Abschleppen zu vermeiden.

„Bis zum Beginn des Zuges laufen im Aufstellungsbereich, zeitgleich aber auch entlang des kompletten Zugweges mit 43  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis in die Altstadt hinein unsere Vorbereitungen, um einen reibungslosen Ablauf des Zuges zu ermöglichen. Wenn dann jedoch, trotz des mehrfachen Aufrufes in den Stunden zuvor, weiterhin Privatfahrzeuge im Weg stehen – dies gilt gerade auch für die mit Halteverbotsschildern bestückten Rettungswege in der Nähe des Zugweges – müssen und werden wir abschleppen. Unser Augenmerk gilt vor, während und nach Ende des Zuges explizit auch den Rettungswegen, die wir für Notfälle freihalten müssen“, verweist Elke Schmitt frühzeitig darauf, die allerorten bereits rund eine Woche vor dem Rosenmontagszug aufgestellten Hinweisschilder zu beachten.

Es gelte mithin für die Anwohner dieser Bereiche, weitsichtig bereits früh alternative Stellplätze anzusteuern, um eine unbeschwerte Fastnacht feiern zu können.

Für den Fall, dass dennoch abgeschleppt wurde, erhält der/die Fahrzeugführer/in am gleichen Tag unter der 12-2181 (Verkehrsüberwachung, Einsatzzentrale, bis 23.00 Uhr besetzt, danach bitte die Polizei kontaktieren) nähere Informationen, wie er/sie wieder in den Besitz des Autos kommt.
Öffentliche Toiletten    

Entlang der Zugstrecke stellt die Stadt Mainz 28 öffentliche Toilettenwagen (sieben davon sind barrierefrei) auf. Ergänzend werden sieben Urinale mit einer Breite von je fünf Metern bereit gestellt, die mittels Bauzäunen und Planen abgesperrte Bereiche für die Besucher des Rosenmontagszuges darstellen.

Erstmals in diesem Jahr sind  an der gesamten Zugstrecke von der Kaiserstraße bis einschließlich Weißliliengasse insgesamt 25 Dixie-Toilettenkabinen und 12 Stehurinale (das bekannte Festivalmodell, an dem vier Herren gleichzeitig ihre Notdurft verrichten können) verteilt und decken vormals vorhandene Lücken ab. Sowohl Dixies als auch Urinale benötigen weder Frisch- noch Abwasser und auch keinen Stromanschluss. Auch sind sie von der benötigten Standfläche bedeutend kleiner als ein vollwertiger Toilettenwagen und somit sehr flexibel insbesondere dort einsetzbar, wo kein Toilettenwagen gestellt werden kann.

Der Veranstalter MCV wird überdies im Veranstaltungs- sowie im Aufstellbereich des Rosenmontagszuges 10 Toilettenwagen platzieren. Hinzu kommen 2 Urinalrinnen, 30 Dixie-Toiletten und 2 Stehurinale.

Das Rechts- und Ordnungsamt wird im Zuge allgemeiner Kontrollen mit mehreren Teams Präsenz zeigen – und während der Veranstaltung unter anderem auch erneut auf „wildes Urinieren“ achten. Sollte jemand hierbei angetroffen werden, kann es teuer werden – es drohen Bußgelder von 50 Euro zuzüglich Verwaltungsgebühren, mithin etwa 75 Euro… Daher: Es ist allemal besser, frühzeitig ein offizielles „stilles Örtchen“ aufzusuchen.

Kinderbetreuungsstelle für „verlustigen Nachwuchs“

Für Kinder, die beim Rosenmontagszug im Trubel des Geschehens verloren gehen sollten, bietet das Jugendamt der Stadt Mainz in Abstimmung mit der Polizeidirektion Mainz in der Polizeiinspektion I, Weißliliengasse, bis 17.00 Uhr einen Raum für Kinder an, wo sich die Kids bis zur Abholung durch die Eltern aufhalten können. Sollte sich die Abholung verzögern, werden die Kinder ab 17.00 Uhr in der Kindernotaufnahmestelle Juvente (früheres Städtisches Kinderheim), Gleiwitzer Straße 1, untergebracht und betreut. Die Polizeiinspektion ist telefonisch unter 06131 – 65 4175 und  65 4169 erreichbar, der Bereitschaftsdienst des Jugendamtes unter Telefon 90 60 982.

Jugendmaskenzug am Fastnachts-Samstag

Der Jugendmaskenzug stellt sich am Fastnachtssamstag, 14. Februar 2015 (Achtung! Valentinstag J…), ab 12.00 Uhr erneut wie im Vorjahr im Bereich Josefstraße, Leibnizstraße, Gartenfeldplatz Nackstraße, Kurfürstenstraße auf.

Auch hier wird der Lautsprecherwagen der Verkehrsüberwachung zuletzt um 11.00 Uhr seine Runde drehen – auch dort muss notfalls verwarnt oder gar abgeschleppt werden: Bitte auch hier die Halteverbotsschilder beachten und außerhalb des Areals parken!

Auf das Auto verzichten – den ÖPNV nutzen!

Da auch 2015 erneut bis zu 500.000 Zuschauer in Mainz erwartet werden und aufgrund des Zugweges naturgemäß weite Teile und Achsen (Ludwigsstraße, Große Langgasse, Kaiserstraße, Große Bleiche) in der Innenstadt mit dem Auto nicht zu passieren sind, weisen die Stadtverwaltung als auch die MVG darauf hin, dass der ausgedehnte Fahrplan des ÖPNV sowie zusätzliche Bahn-Angebote eine entspannte Anreise zum Rosenmontagszug von nah und fern abseits von Staus und fehlenden Parkplätzen ermöglichen (vgl. gesonderte Fahrplanmeldungen von Deutscher Bahn AG und MVG).

Einige Parkhäuser nur eingeschränkt erreichbar

Einige Parkhäuser mit Innenstadtlage in direkter Zugnähe – Kronberger Hof, Theaterparkhaus, Landtag/Deutschhausplatz und Proviantamt – werden nur stark eingeschränkt vor und nach dem Rosenmontagszug zu befahren sein. Die Parkhäuser Malakoff-Park und Cine-Star können voraussichtlich ab 19.00 Uhr wieder angefahren werden. Die „Parken in Mainz GmbH“ (PMG) verweist auf das Parkhaus City-Port (1200 Stellplätze). Die Polizei ist bemüht, die Zufahrt zu den Parkhäusern Rheinufer, Rathaus, Löhrstraße sowie am Brand zu gewährleisten.

Kontrolle von „fliegenden Händlern“…

Die Mitarbeiter/innen des Rechts- und Ordnungsamtes sowie des Amtes für Wirtschaft und Liegenschaften widmen sich auch 2015 bei der Überwachung des Festbereiches der Kontrolle von  Lebensmitteln, fliegenden Händlern sowie der öffentlichen Beschallung entlang der Zugstrecke.

Unfallhilfsstellen am Zugweg

–      Parcusstraße

–      117er Ehrenhof / Kaiserstraße

–      Landesbank / Große Bleiche

Neubrunnenplatz

–      Hof des Gesundheitsamtes, Große Langgasse

–      Große Langgasse vor „The Porterhouse“

–      Alte Universität, Schöfferstraße

–      Johanniskirche

–      Railion (vor „Citrus“, Dagobertstraße)

–      Bereich Graben (Hopfengarten/Holzstraße)

–      Martinus-Hauptschule im Fürstenberger Hof, Weißliliengasse

–      Institut Francais, Schillerstraße / Schillerplatz

–      Hauptbahnhof (Südsperre)

Zelte (14 Standorte)

–       Hauptbahnhof (Parkplatz neben Südsperre)

–       Parcusstraße Nr. 8-10 (Ladezone)

–       Dr.-Günter-Storch-Platz (vor LBS)

–       Neubrunnenplatz

–       Große Langgase (Innenhof Gesundheitsamt)

–       Große Langgasse (Parkplatz vor Gaststätte Porter House)

–       Alte Universität

–       Leichhof (Hausnummer 17/19)

–       Malakoff-Terrasse (Höhe Dagobertstraße 24)

–       Rheinstraße (Hofausfahrt Römerschiffmuseum)

–       Parkplatz Hopfengarten

–       Martinusschule (Weißliliengasse 11)

–       Osteiner Hof (Seiteneingang Gaustraße)

–       Innenhof Institut Francais

 

Darüber hinaus befinden sich an weiteren Standorten Sanitätsfahrzeuge; gleichzeitig sind zahlreiche Fußstreifen entlang des Zuges unterwegs. Im Notfall bitte per Handy die Notrufnummer 112 oder die Rettungsleitstelle unter 06131 – 19222 anwählen. Nach Ende des Zuges wird die Unfallhilfsstelle am Hauptbahnhof personell verstärkt.

Darüber hinaus befinden sich an weiteren Standorten Sanitätsfahrzeuge; gleichzeitig sind zahlreiche Fußstreifen entlang des Zuges unterwegs. Im Notfall bitte per Handy die Notrufnummer 112 oder die Rettungsleitstelle unter 06131 – 19222 anwählen. Nach Ende des Zuges wird die Unfallhilfsstelle am Hauptbahnhof personell verstärkt.

Erneut Alkoholkontrollen bei Jugendlichen  

Drei gemischte Teams des Jugendamtes, der Polizei sowie des Rechts- und Ordnungsamtes werden auch 2015 stichprobenartig zum Schwerpunkt „Unterbindung von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen“ in der Zeit von 8.30 bis 18.00 Uhr unterwegs sein. Schwerpunkte der Alkoholkontrollen sind in diesem Jahr die Bereiche der Innenstadt, Haupt- und Südbahnhof sowie die Altstadt. Das Jugendamt bietet im Haus des Jugendrechts, Erthalstraße 2, zudem von 10.00 bis 18.00 Uhr eine Anlaufstelle an, wo je nach Verfassung Kinder- und Jugendliche bis 16 Jahren, die leicht alkoholisiert sind und keiner medizinischen Behandlung bedürfen, von mehreren Sozialarbeitern betreut werden, ehe sie ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten übergeben werden.

(Am Fastnachtssonntag, 15. Februar 2015, werden ergänzend im Ortsteil Mainz-Finthen beim „Finther Zug der Lebensfreude“ ebenfalls zwei Teams unterwegs sein.)

 

Zwei Kilometer Sperrgitter

Anwohner fragen in jedem Jahr auf’s Neue: Die Sperrzeiten am Rosenmontag sind zeitlich so gestaltet, dass die ersten Gitter früh morgens ab 7.00 Uhr aufgestellt werden – von da an gibt es Beeinträchtigungen im Verkehr. Bis 10.00 Uhr ist dann die Stadt von der Holzhofstraße bis Kaiser Karl Ring vollständig für den Individualverkehr gesperrt. Die Rheinstraße wird wegen des Aufbaus von Gittern zwischen der Theodor-Heuss-Brücke und der Salvatorstraße bereits um 08.15 Uhr geschlossen und voraussichtlich um 18.00 Uhr nach erfolgter Reinigung wieder geöffnet werden. Anwohner können als Anlieger vor und nach dem Zug die Altstadt aus Richtung Rathaus bis zur Templerstraße erreichen.

Um einen problemlosen Ablauf des Rosenmontagszuges zu gewährleisten, stellt die Straßenverkehrsbehörde mit 50 Mitarbeitern und Helfern 450 schwere Gitter (Gesamtlänge 1350 Meter) sowie 300 leichte Gitter (750 Meter) am „Tag der Tage“. Rund 310 Halteverbotsschilder sind bereits seit längerem gestellt.  Im Stadtkern folgen am Rosenmontag 110 Absperrungen sowie 150 weitere Verkehrszeichen.

OB Michael Ebling dankt engagierten „Saubermännern“

Oberbürgermeister Michael Ebling wird traditionell am Rosenmontag beim Empfang im Staatstheater zugegen sein, ehe es auch 2015 ab 11.11 Uhr auf der Ehrentribüne vor dem Theater „hoch her gehen“ wird. Nach Ende des Zuges stattet der OB den bei der Zugreinigung stark beanspruchten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Entsorgungsbetriebes „zur Halbzeit der Reinigungsaktivitäten“ etwa gegen 17.30 Uhr in der Kötherhofstraße (Nähe Große Langgasse) wie in den Vorjahren den bereits traditionellen Besuch ab – und wird wie stets eine „kleine Überraschung“ im Gepäck haben.

Entsorgungsbetrieb: 113 Mitarbeiter sorgen für saubere Gassen – Reinigung bis in den späten Abend hinein

 

Die Hauptlast des Rosenmontagszuges – und dessen Folgen – liegt seit vielen Jahren auf den Schultern (und natürlich den zahllosen Kehrblechen) der Mitarbeiter des Entsorgungsbetriebes. Vier Arbeitsgruppen rücken auch in diesem Jahr in der Stadt den enormen Müllbergen – schätzungsweise erneut um die 80 Tonnen in der ersten  Reinigung, in der Regel um die 100 Tonnen insgesamt – zu Leibe.

Vier Arbeitsgruppen mit insgesamt 113 Kräften sind entlang des Zugweges auf Tour. Zwischen Schillerplatz und den Domplätzen bzw. Fischtorstraße kann die Reinigung jedoch wegen der großen Menschenmengen nicht direkt im Anschluss an den Zug erfolgen. Diese folgt am Dienstag früh. Bei der Zugwegreinigung sind 24 Kollegen der Entsorgung im Areal Schillerstraße, Binger Straße bis Alicenplatz sowie Bahnhofstraße und Bahnhofsplatz/Parcusstraße und das Areal um die Bonifaziusstraße aktiv.

 

Ab Fischtorplatz sind weitere 31 Mitarbeiter damit beschäftigt, die Rheinstraße, Holzhofstraße und Weißliliengasse zu reinigen. Direkt nach Zugende sind in zwei Gruppen 58 Kraftfahrer, Reiniger und Müllwerker tätig, die die Spuren des Zuges bis zur Weißliliengasse entfernen, um schnellstens wieder einen fließenden Autoverkehr zu ermöglichen.

Insgesamt werden somit – inklusive kurzfristiger Koordination –   113 Mitarbeiter (traditionell als Müllwerker „närrisch verkleidet“…) von 15.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr bemüht sein, zunächst die groben Verunreinigungen auf dem Zugweg –  bis auf die genannten Ausnahmebereiche – noch am selben Tage zu beseitigen. Die sich anschließende Feinsäuberung wird nach dem Abbau der Verkaufsstände, dem Abtransport der zahlreichen Gitter und dem Ende aller festlichen Aktivitäten erfolgen.

Hermann Winkel, Werkleiter des Entsorgungsbetriebes skizziert die Vorgehensweise auch für den aktuell anstehenden 114. Umzug: „Die Säuberung erfolgt nach Ende des Zuges mit einer professionellen Routine und ist mittlerweile über viele Jahre eingespielt. Wir nehmen den Zug nach dem Ende auch 2015 von mehreren Seiten ,in Angriff’. Manche Innenstadtbereiche werden aber wie stets erst am Folgetag in den sehr frühen Morgenstunden gereinigt werden können, da wir aufgrund der teils vorhandenen Menschenmenge mancherorts nicht durchkommen. Eine deutliche Entspannung trat im letzten Jahr bereits durch den ersatzlosen Wegfall des für uns stets problematischen Bereiches Narrenturm Railion einher – hier ging früher aufgrund der Tanzveranstaltung mit tausenden von Menschen für die Reinigung  lange Zeit nichts. Das ist glücklicherweise Geschichte. Seither können wir unsere Einsatzkräfte daher an anderen Stellen stärker fokussieren. Die Säuberung der Rheinstraße und Holzhofstraße kann nun deutlich früher als in der Vergangenheit erfolgen, so dass der Verkehr aus der und in die Stadt schon am Abend wieder über die Rheinstraße fließen kann. Ansonsten gehen wir im gesamten Stadtgebiet sukzessive von der Grob- zur Feinsäuberung über.“

Der Entsorgungsbetrieb, so Winkel, rechne nach vorsichtigen Schätzungen aufgrund des Besuches beim Rosenmontagszug 2014 mit einem Müllaufkommen von rund 80 Tonnen aufwärts.
Auch 2015 Glasverbot am Schillerplatz

Im Bereich der Glasverbotszone Schillerplatz, die auch 2015 gilt, bilanzierte Winkel im Vorjahr eine „weiterhin positive Annahme der Maßnahme, die absolut Sinn macht, aber sicherlich noch verbessert werden kann.” Im Bereich des Schillerplatzes sowie im Umfeld waren 2013 rund 2,3 Tonnen Glas a de Anlaufstellen abgegeben (in ergänzenden Bereichen gesondert nochmals 1,6 to) und gegen 5000 Plastikbecher getauscht worden oder wurden vor Ort entsorgt. 2014 nahm der Glasbruch leider wieder zu – es wurden 1,05 Tonnen Glas an den Anlaufstellen verzeichnet und 8000 Becher abgegeben.

Insgesamt bilanziert der Werkleiter 2,1 to Glas, die aufgrund der Glasverbotsaktion 2014 abgegeben wurden (ergänzende Container fanden sich an mehreren Stellen des  Innenstadtbereiches).

„Schon 2012 habe ich persönlich erlebt, dass die Besucher zu einem frühen Zeitpunkt am Schillerplatz der Aktion des Glasverbotes gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt waren und Glasbehältnisse in hohem Maße getauscht wurden. Auffällig war auch 2013, dass ein großer Teil der Besucher vom Glasverbot wusste und Plastikbehältnisse dabei hatte. Lediglich das deutlich stärkere Aufkommen der Kleinstflaschen der Spezies ,Kleiner Feigling‘ war klar erkennbar. Hiervon geht allerdings eine ernstzunehmende Gefährdung durch Glasbruch und daraus folgende Verletzungen einher.“ Winkel bilanziert: „Das Glasverbot ist trotz der rückläufigen Zahlen in 2014 grundsätzlich der richtige Weg, der Effekt ist nicht gering zu schätzen. Es bedarf bei der Überwachung der Eingangsstellen zum Schillerplatz aber auch einer aufmerksamen Kontrolle durch das Security-Personal auf das Mitführen von Glasflaschen – hier gab es im Vorjahr sicherlich noch ,Luft nach oben‘ in der Handhabung. Ich halte es daher für möglich, dass wir 2015 wieder steigende Tonnagen – und mithin eine größere Akzeptanz – erreichen und hoffe natürlich, dass immer mehr Besucher mitmachen. Denn klar bleibt: Ein Glasverbot spart Kosten, erhöht die Sicherheit und mindert die Verletzungsgefahr – alle Seiten gewinnen.”

 

Übersicht Zugreinigung am Rosenmontag, 16.2.2015

Personal 1. und 2. Arbeitsgruppe

Zugweg von Boppstraße / Ecke Josefstraße bis zur  Weißliliengasse

55 Bedienstete (Kraftfahrer, Straßenreiniger, Müllwerker)

 

3. Arbeitsgruppe

Bereich Rheinstraße, Holzhofstraße und teilweise Weißliliengasse sowie z.T. Bereich des Aufstellortes in der Goethestraße

34 Bedienstete (Kraftfahrer, Straßenreiniger, Müllwerker)

 

4. Arbeitsgruppe

Bereich Schillerstraße, Binger Straße bis Alicenplatz, Bahnhofstraße, Bahnhofplatz, Parcusstraße, Schottstraße, Bonifaziusstraße/Bonifaziusplatz sowie teilweise der Bereich des Aufstellortes in der Goethestraße

24 Bedienstete (Kraftfahrer, Straßenreiniger, Müllwerker)

 

Insgesamt eingesetzt:           113 Mitarbeiter

 

Arbeitsgeräte / aktive Arbeitsgruppen

1. und 2. Arbeitsgruppe

2 Radlader mit Frontbesen

2 Sperrmüllwagen

2 Radlader

4 Fahrbahnkehrmaschinen

4 Bürgersteigkehrmaschinen

2 Wasserwagen

1 Werkstattwagen

1 Verpflegungswagen

1 Ausrüstungswagen inkl. WC

1 Mannschaftstransportfahrzeug (Absicherungsfahrzeug)

3 Kolonnenfahrzeuge zur Absicherung

1 Winterdienstfahrzeug (Solestreufahrzeug)

Gesamt: 24 Fahrzeuge

 

3. Arbeitsgruppe

1 Sperrmüllwagen

2 Radlader

1 Fahrbahnkehrmaschine

4 Bürgersteigkehrmaschinen

2 Mannschaftstransportfahrzeuge (Absicherung)

1 Ausrüstungswagen inkl. WC

Gesamt: 11 Fahrzeuge

 

4. Arbeitsgruppe

1 Sperrmüllwagen

1 Radlader

4 Bürgersteigkehrmaschinen

1 Mannschaftstransportfahrzeuge (Absicherung)

Gesamt: 8 Fahrzeuge

 

Einsatzzeit

Beginn:                ca. 15.00 Uhr

Ende:                 ca. 20.30 Uhr

 

Pause:               ca. 18.00 Uhr

(Parkplatz Große Langgasse/Kötherhofstraße)

Zusammentreffen während der Pause mit OB Michael Ebling

 

 

Kehrichtmenge

Zugreinigung (ca. 80 to. Kehricht werden erwartet analog zu 2014)

Inklusive der Abschlussreinigung werden ca. 100 to Müll  zusammen kommen.

Der harte Arbeitstag beginnt um 04.00 Uhr früh und endet mit der Freigabe der meisten Straßen für manche Mitarbeiter erst gegen 01.30 Uhr.