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Äthiopien – endlich Frieden? – Zwei Veranstaltungen am 26. und 27. September (inkl. Kaffeezeremonie)

Mit einer äthiopischen Kaffeezeremonie wird Helen Bazezew allen Interessierten am Mittwoch, den 26.9. von 17:30 -19 Uhr in der Ludwigsstraße am Platz vor der Deutschen Bank die ostafrikanische Kaffeekultur näherbringen. Während der Kaffeezeremonie besteht die Möglichkeit in Ruhe gemeinsam einen Kaffee zu trinken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Stand von Save-me-Mainz, der Mainzer Bistumsstelle von Missio und des Weltladen Unterwegs informiert über den fairen Handel, die Arbeit der katholischen Kirche (auch mit Binnenflüchtlingen) und über die fast eine Million registrierter Flüchtlinge aus den Nachbarländern Äthiopien, wie Somalia, Eritrea, Südsudan und Sudan.

Länderabend Äthiopien – endlich Frieden? und die Flüchtlingsfragen.
Am Donnerstag, den 27.9. kommt von 19-21 Uhr der Missio-Gast Pater Angelo Antolini. Er lebt und arbeitet seit 1981 in Äthiopien und vermittelt Einblicke in die Arbeit mit Oromo-Binnenflüchtlingen im Gemeindesaal St. Bonifaz, Bonifaziusplatz 1. Anschließend wird Dipl.-Soziologe Tzehaie Semere die politisch-wirtschaftliche Großwetterlage am Horn von Afrika skizzieren. Die Diskussion im Anschluss soll weitere Mosaiksteine zum Zurechtfinden in der einen Welt beitragen und die kleinen Schritte der Solidarität aufzeigen, die in Mainz gegangen werden (können).
Mit dem neuen Premierminister Dr. Ahmed Abij, der im April 2018 sein Amt antrat, kam es zu ersten Schritten in Richtung Frieden mit Eritrea, zu vorläufigen Waffenstillständen und ersten Verhandlungen mit bewaffneten Gruppierungen im Inneren und zu weiteren wirtschaftlichen Öffnungen auch zu den Nachbarländern. Gleichzeitig mussten Anfang August aufgrund von Konflikten um Land über 900.000 Menschen in der äthiopischen Oromo-Somali-Region fliehen. Welche Chancen und Risiken entstehen in diesen politisch-wirtschaftlichen Umbrüchen für die Bevölkerung, insbesondere für die äthiopischen Binnenflüchtlinge und die mehr als eine Million Flüchtlinge aus den Nachbarländern in Äthiopien?

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