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4. tanzmainz Festival vom 8. bis 19. März

Erst gestern hat Tanzdirektor Honne Dohrmann seinen Vertrag, der in der Spielzeit 2023/24 ausgelaufen wäre, vorzeitig bis zum Ende der Saison 2026/27 verlängert. Schon steht das tanzmainz festival #4 vom 8. bis zum 19. März ins Haus des Staatstheaters. Das Programm der vierten Ausgabe stellten Intendant Markus Müller und Tanzdirektor Honne Dohrmann nun der Presse vor.


Während des Festivals sind knapp 20 Choreografien aus u.a. Frankreich, Belgien, Portugal und Italien auf den verschiedenen Bühnen des Staatstheaters zu erleben. In der Eröffnungsvorstellung der Compagnie La Baraka am Weltfrauentag (8.3.), Sur tes épaules, tanzen sieben Frauen ihren eigenen Stil, rau und kraftvoll. Ungewollt aktuell berührt die Produktion Unsolved von Fang Yun Lo, die uns mit auf eine Reise in ihre von China bedrohte Heimat Taiwan nimmt (8.3.). Wim Vandekeybus und Serge Aimé Coulibaly widmen sich in Traces (10./11.3.) und Wakatt (19.3.) der Frage, welche Überlebensstrategien Menschen in einer verunsicherten Gemeinschaft entwickeln. Und Silvia Gribaudi (15.3.) und Daniel Mariblanca (17.3.) thematisieren in Graces und 71Bodies 1Dance die Kraft und Schönheit nicht normativer Körper.

Wie die digitalen Medien unseren Alltag und unsere Wahrnehmung verändern, das weiß Moritz Ostruschnjak mit den zwei Produktionen Tanzanweisungen (9./10.3.) und Autoplay (13.3.) in Bilder und Bewegung umzusetzen. Besonders wird der Abend des Ballet National de Marseille Childs/Carvalho/Lasseindra/Doherty (16./17.3.): Seitdem die aufregende Künstlergruppe LaHorde die Leitung übernommen hat, ist die Compagnie so etwas wie State of the Art in unserem Nachbarland.

Das gedruckte Programm liegt ab sofort im Staatstheater aus und ist auf der Homepage www.staatstheater-mainz.com zu finden.

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