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Trei baut mit künstlichen Grachten im Zollhafen

Die Trei Real Estate (Trei), internationaler Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, feierte heute Vormittag den ersten Spatenstich für ihr aktuelles Wohnprojekt auf zwei Hafeninseln im Zollhafen. Hier entstehen auf einer Grundstücksfläche von 11.500 Quadratmetern in den nächsten drei Jahren insgesamt 183 Wohneinheiten mit einer Wohnfläche von 13.200 Quadratmetern. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf ca. 84,4 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant.

Als Generalunternehmer fungiert das Bauunternehmen MBN GmbH, der architektonische Entwurf sowie die Generalplanung stammen von HPP Architekten GmbH aus Düsseldorf. Die Bau- und Langfristfinanzierung von insgesamt 43,8 Mio. Euro wird von der Mainzer Volksbank eG zur Verfügung gestellt, die auch die Inanspruchnahme der entsprechenden KfW-Mittel koordiniert.

Matthias Schultz, CFO der Trei Real Estate, kommentiert: „Der Zollhafen Mainz entwickelt sich zu einem attraktiven Wohngebiet in unmittelbarer Nähe zum Rhein. Wir freuen uns sehr, dass wir planmäßig mit dem Bau dieses spannenden Projekts beginnen können, das vor allem unter architektonischen Gesichtspunkten sehr interessant ist. Die Gespräche und Verhandlungen mit den Projektbeteiligten waren sehr konstruktiv und partnerschaftlich und daher auch sehr effizient.“

Michael Schröder, Head of Development and Construction Management, führt aus: „Die Besonderheit der beiden Grundstücke liegt in der direkten Wasserlage am Rhein. Zudem werden beide Gebäude jeweils durch eine künstlich angelegte Gracht umschlossen, was das Gefühl, direkt am Wasser zu wohnen, noch verstärkt. Dies bringt auch architektonische Anforderungen mit sich, denen der Entwurf von HPP Architekten GmbH in herausragender Weise gerecht wird. Darüber hinaus war uns naturnahes Wohnen besonders wichtig. Die Gebäude werden zudem dem KfW Standard 55 für energieeffizientes Bauen entsprechen.“

Antonino Vultaggio, Senior Partner HPP Architekten GmbH, ergänzt: „Unser Entwurf sieht zwei eigenständige Objekte vor, die sich gestalterisch deutlich voneinander unterscheiden: Das Ensemble auf der Hafeninsel III erhält ein harmonisches Zusammenspiel von unterschiedlich farbigen Ziegeln für die Betonung der einzelnen Gebäude, das auf der Hafeninsel II erhält ein Zusammenspiel von sandsteinfarbenen Betonelementen und Ziegeln. Wir freuen uns sehr, dass die Trei unseren Entwurf im Rahmen des Architekturwettbewerbs im letzten Jahr ausgewählt hat und sind schon gespannt auf das fertige Ergebnis.“

Die insgesamt 183 Einheiten werden in zwei Bauabschnitten auf den Hafeninseln II (Fischerhof mit 88 Wohnungen) und III (Lotsenhof mit 95 Wohnungen) errichtet. Beide Inseln erhalten jeweils einen begrünten Innenhof, um den sich die Gebäude in Blockrandbebauung gruppieren, sowie L-förmig um die Wohnhöfe angeordnete Grachten. Zusätzlich zu den Wohneinheiten errichtet die Trei 147 Tiefgaragenparkplätze.

Bildrechte:  Trei Real Estate

Ein Kommentar “Trei baut mit künstlichen Grachten im Zollhafen

  1. Hoffe Sie die Planer haben etwas dazu gelernt. Werden die Dächer begrünt und mit Solarpannels ausgestattet? Innenhöfe zu begrünen reicht nicht. Was ist mit der Außenanlage? Wird wieder alles versiegelt? Werden wahrscheinlich keine Einheiten für schwächere Mitglieder unserer Gesellschaft entstehen, oder?? Jo so ist es. Und beweist das ökologisches Bauen und Wohnen nur für gut betuchte Klientel leistbar ist. Macht das Wohnen und Leben erschwinglich auch für Familien mit Kindern und normalen Einkommen.

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