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Tag der offenen Tür der „Sozialen Stadtimkerei“ am 31. August

Am Samstag öffnet die Soziale Stadtimkerei der gpe Mainz von 10 bis 16 Uhr, in der Mombacher Straße 78 ihre Türen. Nicht nur für Bienenfreunde und Honigliebhaber wird es interessant, auch Kunstliebhaber kommen auf ihre Kosten.


„Dieser Tag soll einen interessanten Einblick in unsere Arbeit in der Stadtimkerei geben. Natürlich gibt es einerseits ganz klassische Themen wie beispielsweise Führungen mit Blick ins Bienenvolk. Andererseits beschäftigen wir uns mit dem Thema Insektensterben und zeigen, was man aus Honig noch alles herstellen kann“, kündigt Jens Bucher, Leiter der Sozialen Stadtimkerei, an.
So wird Kerstin Kanofsky von der Bonbon- und Lollimanufaktur „Das Leben ist süß“ vor Ort Süßigkeiten aus dem Mainzer Honig herstellen. Die Besucher können hierbei live erleben, wie die kochende Honigmasse zu süßen Leckereien verarbeitet wird. Anschließendes Probieren ist selbstverständlich erlaubt.

Außerdem wird die Ausstellung „Insektenleben“ der Illustratorengruppe Mainz-Wiesbaden zu sehen sein. Die Künstlerinnen und Künstler haben sich mit der Frage beschäftigt, was jeder Einzelne dazu beitragen kann, dass das Schwinden der Bienen und Insekten mehr ins Bewusstsein der Gesellschaft rückt und somit auch zu positivem Handeln führt. Jeder von ihnen will in seiner eigenen künstlerischen Handschrift zeigen, wie sehr die Schicksale von Mensch und Insekt miteinander verknüpft ist – mal humorvoll, mal wissenschaftlich fundiert, werden Fakten und Lösungsansätze aufgezeigt.

Schmeckt der Honig aus den verschiedenen Mainzer Stadtteilen eigentlich unterschiedlich? Am Tag der offenen Tür wird dieser Frage beim großen Honig-Tasting auf den Grund gegangenn. Neben den lokalen Honigspezialitäten können auch etwa 60 Honige aus der ganzen Welt verkostet werden.
Wo Bienen leben, ist das Wachs nicht weit weg. Beim Kerzentauchen in der Wachsmanufaktur können große und kleine Besucher ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und eine eigene Kerze mit nach Hause nehmen.
Die Soziale Stadtimkerei besteht seit April 2017. Sie ermöglicht es Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, sich gemeinsam und aktiv für den Naturschutz einzusetzen. Das von Aktion Mensch geförderte Projekt wurde 2019 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

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