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Stadt setzt Eltern- und Verpflegungskosten für Kitas aus

In den städtischen Kindertagesstätten wird seit Montag eine Notfallbetreuung angeboten. Sie richtet sich vor allem an Berufsgruppen, deren Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, aber auch an einzelne Eltern, die sonst keine Möglichkeit haben, ihrer Berufstätigkeit nachzugehen, wie z.B. Alleinerziehende. Viele Eltern haben seit Montag alternative Betreuungsmöglichkeiten zur Betreuung ihrer Kinder gefunden. Heute wurden 195 Kinder in den städtischen Kindertagesstätten betreut.
Sozialdezernent Dr. Eckart Lensch äußerte sich heute zu den Eltern- und Verpflegungskostenbeiträgen, die für die Kindertagesstätten (Krippe und Hort: Elternbeitrag und Verpflegungskosten, Kindergarten: Verpflegungskosten) erhoben werden: „Wir haben bereits am Montag Gespräche bzgl. der Handhabung der Elternbeiträge in der Zeit der Notversorgung aufgenommen. Da wir wissen, dass sich Eltern jetzt bereits Gedanken darüber machen, wollen wir frühzeitig informieren und jetzt bereits ankündigen, dass wir die Elternbeiträge für Krippen und Horte sowie für die Verpflegungskosten pauschal für alle Eltern, deren Kinder in städtischen Kitas betreut werden, einen Monat lang aussetzen werden. Die weiteren Entwicklungen werden wir genau beobachten und dann entscheiden, ob wir diese Phase verlängern werden. Damit setzen wir ein Zeichen und danken den Eltern, die diese Ausnahmesituation in unserer Stadt mittragen.“

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