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Stadt Mainz sucht eine/n Nachtkulturbeauftragte/n – Bewerbung bis 17. März

Mainz ist, nicht zuletzt dank der Hochschulen, eine junge und dynamische Stadt mit einem regen Club- und Kulturleben am Abend und in der Nacht. Oberbürgermeister Michael Ebling will deshalb eine Anlaufstelle für die Betreiber von Klubs, Kneipen und Bars einrichten, die auch als Schnittstelle zu Anwohnern sowie der Stadtverwaltung dient.

Oberbürgermeister Michael Ebling: „Wir brauchen einen Mittler oder eine Mittlerin für die unterschiedlichen Interessen: denen, die auf Nachtruhe vertrauen dürfen, und denen, die kulturell die Stadt beleben – in Clubs und Lokalen. Gerade Mainz hat hier viel kreatives Potential. Deshalb möchte ich einen Nachtkulturbeauftragten, oder eine Nachtkulturbeauftragte, ins Leben rufen – ein engagierter Mensch, welcher Interessen ausgleicht und Impulse für eine Kultur junger Menschen gibt. Die jungen Mainzerinnen und Mainzer sollen stärker merken, dass sie uns mit ihren Ideen willkommen sind. Bevor hierfür eine offizielle Stelle bei der Stadtverwaltung Mainz geschaffen wird, möchte ich im Rahmen eines halbjährigen Pilotprojekts einen Testlauf starten und mit einer ehrenamtlichen Nachtkulturbeauftragten, oder einem ehrenamtlichen Nachtkulturbeauftragten, den Bedarf und die Anforderung an eine solche Stelle ermitteln und ein Nachtkulturkonzept entwickeln.“

Die Landeshauptstadt Mainz sucht deshalb eine ehrenamtliche Nachtkulturbeauftragte oder einen ehrenamtlichen Nachtkulturbeauftragten. Im Rahmen eines halbjährigen Pilotprojekts soll die Person alle Beteiligten (Clubbetreiber, Veranstalter, Anwohner und Stadtverwaltung) an einen Tisch bringen und beispielsweise in Form von Workshops Ideen, Wünsche und Anregungen aufnehmen und Konzepte erarbeiten wie man das Club- und Kulturleben am Abend und in der Nacht weiterentwickeln kann und wie dabei die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner berücksichtigt werden.

Gesucht wird eine Person, die mindestens 18 Jahre alt ist, eine Affinität zur Stadt und zur kreativen Szene hat, die das Mainzer Club- und Kulturleben kennt, kommunikativ ist und offen auf Menschen zugeht, Spaß daran hat Netzwerke zu bilden und es versteht in Konfliktsituationen zu vermitteln. Interessierte werden gebeten ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, gerne auch mit ersten Konzeptideen, bis zum 17. März 2020 an folgende Adresse zu schicken: buero.oberbuergermeister@stadt.mainz.de.

Ebling wird gemeinsam mit einer Jury, bestehend aus Vertretern der Vereinigung Musik Szene Mainz und des Kulturbüros Rheinland-Pfalz, die Nachtkulturbeauftragte oder den Nachtkulturbeauftragten auswählen.

Das Pilotprojekt ist auf sechs Monate ausgelegt. Die Person übernimmt die Aufgabe ehrenamtlich und erhält dafür kein Gehalt. Die Stadt Mainz unterstützt mittels eines Büros und Kommunikationstechnik. Nach einem erfolgreichen Auswahlprozess könnte die Umsetzung noch im ersten Halbjahr 2020 starten.

Illustration: Eva Revolver

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