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Neuer Standort Gutenberg-Museum? Diskussion am 28. November auf der Zitadelle

Das Gutenberg-Museum gilt als eine der zentralsten kulturellen Institutionen von Mainz. Es zählt zu den ältesten Druckmuseen der Welt und gehört zu den meistbesuchten Museen in Deutschland. Jedoch bedarf es nach den vielen Jahrzehnten seines Bestehens einer baulichen sowie szenografischen Erneuerung. Auch Abriss und ein neuer Standort sind im Gespräch. Diskutieren Sie mit am Donnerstag, 28. November von 18 bis 21 Uhr auf der Zitadelle im Drusussaal (Gebäude E).

Der Stadtrat beauftragte die städtische Verwaltung am 9. Mai 2018, eine Arbeitswerkstatt „Modernisierung Gutenberg-Museum“ einzurichten, um die weitere Entwicklung des Hauses unter Beteiligung der Bürgerschaft voranzutreiben.
Am 26. September fand die 1. öffentliche Sitzung der Arbeitswerkstatt im Museum statt. Themenschwerpunkt war die derzeitige Situation. Aufbauend auf dieser Veranstaltung unternahm die Bürgerschaft am 19. Oktober eine Exkursion nach Frankfurt a. M.. Dort besuchte sie das Historische Museum, das eine vergleichbare Entwicklung zur baulichen und inhaltlichen Erweiterung durchlaufen hat.

Nun sind neue Standorte im Gespräch: das Allianzhaus, der Parkplatz am Schloss oder doch der bisherige Standort am Liebfrauenplatz?

Bei der Veranstaltung am 28.11. sollen zunächst Vertreter des externen Büros Kirstein und Rischmann die Ergebnisse der Analysen vorstellen. Danach wird der Leiter des Stadtplanungsamtes Axel Strobach sowie Gilbert Korte, der Werkleiter der Gebäudewirtschaft Mainz, vonseiten der Stadtverwaltung Stellung beziehen. Anschließend sollen die Anregungen aus der Veranstaltung in der nächsten, dann wieder nicht-öffentlichen Sitzung der Arbeitswerkstatt am 13. Dezember diskutiert werden. Ob dann bereits eine Entscheidung über den Standort falle, sei aber noch nicht klar, heißt es in der Allgemeinen Zeitung. Und weiter: „Wir wollen totale Transparenz schaffen darüber, was in der Arbeitswerkstatt diskutiert wird“, erklärt Grosse den Gedanken hinter der öffentlichen Sitzung. Von der Veranstaltung erhoffe sie sich eine rege Diskussion über den zukünftigen Standort. Die Bürger hätten dort die Möglichkeit, direkt von den Experten die Informationen zu bekommen und sich darüber zu äußern, welcher Standort aus ihrer Sicht der beste wäre. „So können wir auch ein Gefühl bekommen, was infrage kommen kann und was nicht“, erklärt die Dezernentin. Die Atmosphäre in der Arbeitswerkstatt sei weiterhin „über alle Maßen gut“. Und parallel laufe zudem die Arbeit der Unter-Arbeitsgruppe, die sich mit der Frage der Trägerschaft beschäftige und auch bereits Sitzungen abgehalten habe.

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