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Neue Wohnungen für die Oberstadt: Im Wohnquartier Hildegardis soll eine Stadtoase entstehen

Foto: Landeshauptstadt Mainz

Auf dem ehemaligen Krankenhausgelände werden derzeit über 400 Eigentums- und Mietwohnungen gebaut. Davon sollen 25 Prozent sozial gefördert werden.

Entwickelt wird das neue Wohnquartier, das auch eine Kita vorsieht, von der „J. Molitor Immobilien GmbH“. Rund 60 der 442 Wohnungen sind bereits bezogen. Bis Spätsommer 2022 sollen die Wohngebäude im Quartier fertig gebaut sein.

„Der Baufortschritt auf diesem Gelände freut mich persönlich sehr. Es ist toll zu sehen, wie das Quartier Formen annimmt und immer mehr Menschen hier ein Zuhause finden. Ein wichtiger weiterer Baustein für die Wohnraumversorgung in Mainz wird hier realisiert. Das alte Bettenhaus erstrahlt in neuem Glanz und bildet den Anker für die spannende Wohnanlage in sehr attraktiver Umgebung“, so Oberbürgermeister Michael Ebling bei einem Rundgang über das Areal.

Baudezernentin Marianne Grosse unterstrich das Potenzial des neuen Wohnquartiers in der Oberstadt:  „Der Erhalt und die Umnutzung des historischen Krankenhausgebäudes freut mich sehr. Dass die Firma Molitor freiwillig 25 Prozent für sozial geförderten Wohnraum vorsieht, ist eine gute und sehr begrüßenswerte Entwicklung. Dafür danken wir allen Verantwortlichen. Insbesondere auch die geplante qualitativ hochwertige Gestaltung der Frei- und Grünflächen wird dieses Quartier zu einem sehr lebenswerten Ort machen.“

Aktuell laufen die Arbeiten im Altbau und im ehemaligen Bettenhaus. Zwischen August und September sollen dort die neuen Bewohner ihre Umzugskisten auspacken können, die Vermietung der Wohnungen starte im März. „Kernsaniert, mit moderner Haustechnik und ausgestattet mit Eiche-Echtholzparkett, hochwertigem Malervlies, dreifachverglasten Fenstern und mehr, werden die beiden Bestandsgebäude höchsten Wohnkomfort bieten“, so Molitor-Geschäftsführer Tim Gemünden. Einen besonderen Stellenwert habe in der Stadtoase die Aufenthaltsqualität im Freien. Fast alle Wohnungen des historischen Altbaus sollen mit Balkonen oder Terrassen ausgestattet werden. Die wellenförmigen Balkone bilden das architektonische Markenzeichen des ehemaligen Bettenhaus und verleihen dem Gebäude seinen neuen Namen „Haus Fontes“. Die Balkone ermöglichen vor allem in den höheren Stockwerken einen Ausblick über die Stadt. Zuständig für die  Umgestaltung sind die Architekten „mann+schneberger“ aus Mainz (Wohnhochhaus Fontes) und „BGF+“ aus Wiesbaden (Altbau).

Das Wohnangebot soll das Spektrum urbanen Lebens abdecken: von Singlewohnungen über 2-3 Zimmerwohnungen für Paare bis  zu Familienwohnungen: Der historische Altbau sehe eine Vielzahl an individuell geschnittenen 1–5 Zimmer-Wohnungen vor, die Größen reichen dabei von 36 bis 146 Quadratmeter. Das Wohnhochhaus „Fontes“ werde vor allem mit 1 bis 3 Zimmerwohnungen von 37 bis 113 Quadratmeter ausgestattet.

Die Mietwohnungen werden von „Industria Wohnen“ aus Frankfurt betreut. Vom Balkon aus im 8. Geschoss des Hildegardis Wohnhochhauses lenkte Elmar Limley, Portfolio-Manager der „Industria“, den Blick in Richtung Südosten.

„Auf dem Rodelberg, am anderen Ende der Mainzer Oberstadt, geht es mit dem Wohnraum schaffen in Mainz nahtlos weiter“, so Elmar Limley, Portfolio-Manager der „Industria Wohnen“. Das Unternehmen aus Frankfurt verwaltet die Wohnungen auf dem Hildegardis Areal. Auf dem Rodelberg entstehen rund 200 weitere Mietwohnungen, 25 Prozent des Wohnraums, so Limley, sollen ebenfalls sozial gefördert werden.  „Die Vermietung startet ebenfalls im März. Für die langfristig orientierten Investoren unserer Projekte legen wir Renten- und Pensionsgelder mit sicherheitsorientierter Perspektive in Wohnimmobilienfonds an. Hierbei auch sozialen Wohnbau zu entwickeln ist uns ein Anliegen und integraler Bestandteil unserer Aktivitäten.“

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