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Matthias Beltz-Abend am 31. Januar im Deutschen Kabarettarchiv

Anlässlich des 75. Geburtstages des Kabarettisten Matthias Beltz, widmet das Deutsche Kabarettarchiv dem Künstler einen Abend. Die Vorstellung trägt den Titel „Ausgewählte Untertreibungen“ und wird von Christoph Pütthoff (Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt) gespielt und gesprochen.

Als Verfechter von „Liberté, Egalité, Varieté“ war Matthias Beltz (1945-2002) der gnadenloseste Kabarettist dieser Republik. Seit der politisch brisanten Zeit der Studentenbewegung war ihm Frankfurt über viele Jahrzehnte hinweg Lebensmittelpunkt und Inspirationsheimat. Christiane Meyer-Thoss – Beltz‘ Witwe, Agentin, Nachlassverwalterin und Kennerin seines Werkes – hat aus diesen Untertreibungen die schlagkräftigsten ausgewählt.

Als „böse, pointiert und zeitlos komisch, weil vor allem auch glänzend formuliert und überraschend gedacht“ hat die Frankfurter Rundschau seine klarsichtigen Analysen der Verhältnisse beschrieben. Nicht auszumalen, mit welchen rhetorischen Seziermessern Beltz die Geschehnisse der aktuellen Gegenwart betrachtet hätte.
Beginn: 19:30

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